Party auf dem Autodach
"Paveier" bringen Festivalstimmung in die "Brings Drive-In-Arena"

Mehr als zwei Stunden ohne Pause gab es beim Konzert der "Paveier" in der "Brings Drive-In-Arena" gute Laune und Lebensfreude pur.
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  • Mehr als zwei Stunden ohne Pause gab es beim Konzert der "Paveier" in der "Brings Drive-In-Arena" gute Laune und Lebensfreude pur.
  • Foto: baka
  • hochgeladen von Katja Fünfsinn (Redakteurin)

baka Neuenwald. Ein solch ungewöhnliches Musikfestival wie die „Brings Drive-in-Arena“ auf dem Gelände von Hufnagel Service am Rothen Stein bekommt gerade in Krisenzeiten sicherlich ein besonderes Gewicht. Am Sonntagabend standen die Gäste in den meist vollbesetzten Autos schon früh in einer langen Schlange vor der Arena, um den Auftritt der „Paveier“ mitzuerleben.
Bei dem Konzert, das für den Wendenern Drummer Johannes Gokus fast ein kleines Heimspiel war, passte nicht nur das Wetter: Mit einer grandiosen Aussicht von dem weitläufigen Firmengelände herrschte von Anfang an echte Festivalstimmung.

Stimmung schon vor Beginn ausgelassen

So gut wie niemand saß in seinem Auto, mit dem gebotenen Sicherheitsabstand standen die Besucher neben ihren Wagen, saßen auf den Autodächern oder feierten aus den Schiebedächern mit. Es war schon erstaunlich, was in den Kofferräumen zutage kam – neben jeder Menge Varianten von Bier und Sekt, Mettwürstchen und Käsewürfeln durften auch Naschereien nicht fehlen, sodass die Stimmung schon vor Beginn des Konzertes einfach klasse war. Mit einem lautstarken Hupkonzert wurden dann die „Paveier“ passend begrüßt. Hans-Ludwig „Bubi“ Brühl an der Gitarre, Frontman Sven Welter mit Gesang und Gitarre, Klaus Lückerath (Gitarre und Gesang), Markus Steinseifer an der Bassgitarre, Detlef Vorholt (Keyboard, Akkordeon und Gesang) sowie Schlagzeuger Johannes „Jonny“ Gokus wussten vom ersten Moment an, das Publikum restlos zu begeistern. Ohrenbetäubend wurde es als sie dann „Sauerland“, die Hymne der Region schlechthin, anstimmten. „Kumm Mädche danz“ und „Wer hat die Musik bestellt“, einer der ersten Hits von 1985, sorgten für ausgelassene Stimmung, alles mit gebührendem Corona-Abstand.

"Warnblinklichtparty" und „Stoßdämpfertest“

Aufforderungen an die Besucher wie „Jetzt Warnblinklichtparty“ oder „Stoßdämpfertest“ sorgten für jede Menge Spaß und nach jedem Titel gab es ohrenbetäubendes Hupen. Kurzerhand mischte sich Sänger Sven Welter unter die Besucher, schnappte sich eine Fahne von Fans des 1. FC Köln und stimmte „Sag niemals nie“ an. Diese Stimmung war unglaublich, und obwohl es ein Autokinokonzert war, erlebte man die Musiker ganz nah und es hatte etwas, diese andere Art trotz Abstand gemeinsam zu feiern und mal die ganze schwierige Situation für eine Zeit auszuklammern. Die „Paveier“ können aber auch ruhiger, wie bei „In Kölle zu Hus“.

Zwei Stunden ohne Pause

„Wenn Corona ein Gutes hat, ist es, dass die Menschen besser aufeinander achten, und diese Beachtung füreinander sollten wir über die Corona-Zeiten beibehalten“, so Sven Welter. Dann ging es für einige Tage nach „Amsterdam“, mit großem Augenzwinkern gab es „Nie wieder Alkohol“ und lautstark wurde der „Weißeste Mann“ besungen. Ein tolles Publikum und eine spielfreudige Band, kaum zu erkennen wer mehr Spaß hatte. Als dann „Leev Marie“ angestimmt wurde, war das ein echter Höhepunkt. Mehr als zwei Stunden ohne Pause gab es gute Laune und Lebensfreude pur. Nach minutenlangem Hupen und Klatschen gab es dann doch noch eine zweite Zugabe, der neue Song „Stern am Himmel“, war der gelungene Abschluss.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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