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Barrierefrei und lichtdurchflutet
Pfarrzentrum St. Marien wird umgebaut

Der verglaste Kubus soll die Treppenanlage und einen Aufzug beherbergen, die den Zugang zum künftigen Gemeindzentrum barrierefrei gestalten wird. Die Handwerker sind seit dieser Woche in den ehemaligen Räumlichkeiten der Gemeindereferenten und der früheren Altentagesstätte tätig.
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  • Der verglaste Kubus soll die Treppenanlage und einen Aufzug beherbergen, die den Zugang zum künftigen Gemeindzentrum barrierefrei gestalten wird. Die Handwerker sind seit dieser Woche in den ehemaligen Räumlichkeiten der Gemeindereferenten und der früheren Altentagesstätte tätig.
  • Foto: Architekturbüro Glöckler
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

win Olpe. Es tut sich was im Pfarrzentrum St. Marien. Seit Montag gehen Handwerker ein und aus, sie bereiten größere Umbauarbeiten vor, die schon bald auch im Außenbereich sichtbar sein werden.
Rund um die Marienkirche bilden mehrere Einrichtungen der katholischen Kirchengemeinde einen Komplex. Da ist die Kirche selbst, 1954 konsekriert, mit dem Nebentrakt, der Kirche und Pfarrhaus verbindet, in dem Büros, Altentagesstätte und Pfarrbücherei sind oder waren. Auch die Sakristei ist in diesem Bauwerk untergebracht. Er reicht hinüber zum St.-Marien-Kindergarten, in dem bis 2018 auch das Pfarrzentrum untergebracht war.

Doch der steigende Bedarf nach Betreuungsplätzen führte dazu, dass die Gemeinde beschloss, die Jugend- und Gemeinderäume an den Kindergarten abzutreten.

win Olpe. Es tut sich was im Pfarrzentrum St. Marien. Seit Montag gehen Handwerker ein und aus, sie bereiten größere Umbauarbeiten vor, die schon bald auch im Außenbereich sichtbar sein werden.
Rund um die Marienkirche bilden mehrere Einrichtungen der katholischen Kirchengemeinde einen Komplex. Da ist die Kirche selbst, 1954 konsekriert, mit dem Nebentrakt, der Kirche und Pfarrhaus verbindet, in dem Büros, Altentagesstätte und Pfarrbücherei sind oder waren. Auch die Sakristei ist in diesem Bauwerk untergebracht. Er reicht hinüber zum St.-Marien-Kindergarten, in dem bis 2018 auch das Pfarrzentrum untergebracht war.

Doch der steigende Bedarf nach Betreuungsplätzen führte dazu, dass die Gemeinde beschloss, die Jugend- und Gemeinderäume an den Kindergarten abzutreten. Damit wuchs die Einrichtung auf fünf Gruppen samt Nebenräumen, die nun auf zwei Etagen untergebracht sind.

Gemeindereferenten ziehen zusammen

Doch für Kinder-, Jugend- und Gemeindearbeit werden auch weiterhin Räume benötigt. Da traf es sich günstig, dass durch die faktische Fusion der Pfarreien, die zwar rechtlich weiterhin fortbestehen, de facto aber in Form des Pastoralen Raums Olpe ein Ganzes bilden, Platz frei wurde. Die Gemeindereferentinnen und Referenten von St. Martinus und St. Marien erhalten gemeinsame Räume im denkmalgeschützten, kircheneigenen Haus Kölner Straße 2. Die freiwerdenden Räume an der Marienkirche und die ehemalige Altentagesstätte werden nun umgebaut zu einer neuen, generationenübergreifenden und barrierefreien Begegnungsstätte.

Der Kirchenvorstand von St. Marien begann die Planungen im vergangenen Jahr unter Einbindung von Gemeindeausschuss, Frauengemeinschaft, Pfarrcaritas und Pfarrjugend, die Räume zwischen der Kirche und dem Pfarrhaus neu zu gestalten. Das Architekturbüro Stephan Göckler wurde mit Bauplanung und -ausführung beauftragt. Im Februar kam die Baugenehmigung, und durch Corona-bedingte Verzögerungen dauerte es noch einige Wochen, bis die Arbeiten starten konnten.

Umbau gliedert sich in drei Abschnitte

Der Umbau gliedert sich in drei Abschnitte: Die Sakristei, überaus großzügig dimensioniert und für heutige Ansprüche zu groß, wird um ein Drittel verkleinert. Der dadurch gewonnene Raum wird der bisherigen Tagesstätte zugeschlagen. Weiterhin wird der alte Eingangsbereich zur Tagesstätte abgebrochen, an seiner Stelle wird ein auffälliger Kubus „als gestalterischer Kontrapunkt zur bestehenden Fassade“ neu gebaut, so Thorsten Kämpfer vom Kirchenvorstand. Dieser großzügig verglaste Kubus wird der Treppenanlage und einem Aufzug Platz bieten.

Eine zweite deutlich sichtbare Veränderung wird sich auf der Gebäuderückseite hin zum Günsebach ergeben. Dort hat Göckler eine großzügige Balkon-Anlage geplant, die im ersten Stockwerk errichtet wird. Bodentiefe Fenster sollen für eine Lichtdurchflutung der multifunktional nutzbaren Räume sorgen. Die Räume im Untergeschoss werden ebenfalls saniert, dort soll Treffpunkt- und Gremienarbeit möglich werden.

Gefördert wird die Baumaßnahme zum einen von der Erzdiözese Paderborn, zum anderen vom Kreis Olpe und der „Aktion Mensch“. „Fertigstellung des Projektes ist für Ende September dieses Jahres geplant“, so Thorsten Kämpfer. Insgesamt soll das Vorhaben rund 650 000 Euro kosten.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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