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Schlechtes Wetter in Olpe
Picknickkonzert in der Stadthalle

In der Olper Stadthalle begeisterten am Sonntag Adjiri Odametey und seine Band die 220 Besucher mit afrikanischer Weltmusik. Ursprünglich sollte das Konzert im Stadtpark stattfinden.
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  • In der Olper Stadthalle begeisterten am Sonntag Adjiri Odametey und seine Band die 220 Besucher mit afrikanischer Weltmusik. Ursprünglich sollte das Konzert im Stadtpark stattfinden.
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  • hochgeladen von Katja Fünfsinn (Redakteurin)

mari Olpe. Aufgrund der schlechten Wetterprognose sah sich das Amt für Stadtmarketing und Kultur gezwungen, das Finale der drei „Picknick-Konzerte“ im Stadtpark mit dem Musiker Adjiri Odametey und Band am Sonntag in die gute Stube der Kreisstadt zu verlegen. Das Unwetter mit Gewitter und Regen traf zwar nicht ein, doch das war im Vorfeld nicht abzusehen, sodass die Entscheidung wegen der Planungen der Bühne und der Technik getroffen werden musste. Schade. Es hätte den kulturinteressierten Bürgern wie bei den beiden vorherigen Konzerten sicher prima gefallen, im Stadtpark mit Decke und Picknickkorb die hervorragenden musikalischen Darbietungen im Kreise vieler gut gelaunter Menschen unter freiem Himmel zu genießen. Da hat die Stadthalle als Konzert-Location wahrlich eine andere Atmosphäre.

mari Olpe. Aufgrund der schlechten Wetterprognose sah sich das Amt für Stadtmarketing und Kultur gezwungen, das Finale der drei „Picknick-Konzerte“ im Stadtpark mit dem Musiker Adjiri Odametey und Band am Sonntag in die gute Stube der Kreisstadt zu verlegen. Das Unwetter mit Gewitter und Regen traf zwar nicht ein, doch das war im Vorfeld nicht abzusehen, sodass die Entscheidung wegen der Planungen der Bühne und der Technik getroffen werden musste. Schade. Es hätte den kulturinteressierten Bürgern wie bei den beiden vorherigen Konzerten sicher prima gefallen, im Stadtpark mit Decke und Picknickkorb die hervorragenden musikalischen Darbietungen im Kreise vieler gut gelaunter Menschen unter freiem Himmel zu genießen. Da hat die Stadthalle als Konzert-Location wahrlich eine andere Atmosphäre. Die Verlegung wirkte sich auch auf die Besucherzahlen aus. Für das Finale waren, wie auch bei den beiden vorherigen „Picknick-Konzerten“, die Plätze streng nach den Corona-Schutzmaßnahmen für die „Schlecht-Wetter-Alternative“ in der Stadthalle vergeben worden. Das waren bei freiem Eintritt 320 Tickets, die schnell vergriffen waren.

Weniger Gäste 

In der Stadthalle wurden aber nur 220 Gäste gezählt. 100 mehr hatten Tickets gebucht. Doch vermutlich sind manche Bürger infolge der Pandemie zu verunsichert, um sich mit anderen Personen in geschlossenen Räumen aufzuhalten. „Als wir die Meldung über die Verlegung veröffentlicht haben, wurden uns bereits Tickets zurückgegeben. Auch heute kamen einige zur Stadthalle, um ihre Tickets zur Verfügung zu stellen“, sagte Amtsleiterin Klarissa Hoffmann. „Da wir nicht wussten, ob alle von der Verlegung wussten, haben wir jemanden am Stadtpark platziert. Dort trafen tatsächlich noch einige Besucher ein, die dann zur Stadthalle geschickt wurden.“ Es war schon ein komischer Anblick, die Gäste so in Abständen versetzt in der Stadthalle sitzen zu sehen. Die leeren blauen Stühle waren deutlich in der Überzahl Es war wirklich schade, dass ausgerechnet dieses Konzert nicht im Stadtpark starten konnte, denn die afrikanische Weltmusik des Entertainers Adjiri Odametey und Band hätte gut in die Natur gepasst.

Adjiri Odametey und Band begeisterten

Die verringerte Anzahl der Besucher tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil. Man konnte meinen, die gute Stube der Kreisstadt sei voll besetzt, so groß war die Begeisterung über die musikalischen Darbietungen, die die Musiker auf traditionellen afrikanischen Instrumenten präsentierten. Zu dem vielgestaltigen Instrumentarium gehörten das Balafon, ein Holz-Xylophon mit Kürbissen als Resonanzkörper, die Daumenklaviere Mriba und Kalimba, die afrikanische Harfe Cora und Kpanlogo-Trommeln. Doch nicht nur die traditionellen Instrumente gaben den Songs eine besondere melodische Note, sondern vor allem die warme erdige Stimme von Adjiri Odametey, die bei manchen Gästen Gänsehaut hervorrief. Auf der Setlist stand natürlich auch der Song „Mala“, mit dem der Musiker aus Ghana den Durchbruch schaffte. Gelassen und authentisch vermittelten die Musiker um ihren Frontmann in einer brillanten Live-Performance zwischen der afrikanischen und europäischen Kultur.
Man kann wirklich sagen, Weltmusik hat einen Namen: Adjiri Odametey. Ihm gelang es am Sonntag in Olpe mit Bravour, seine Zuhörer von Anfang an in eine andere, berauschende und mitreißende Welt zu entführen. Da war die Alternative Stadthalle schnell vergessen.

In der Olper Stadthalle begeisterten am Sonntag Adjiri Odametey und seine Band die 220 Besucher mit afrikanischer Weltmusik. Ursprünglich sollte das Konzert im Stadtpark stattfinden.
Schon ein komischer Anblick: 320 Gäste sind in Zeiten der Corona-Pandemie in der Olper Stadthalle zugelassen. Am Ende kamen nur 220 Zuhörer.
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Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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