Letzten Transport gefahren
Polenhilfe stellt Einsatz ein

Hans-Peter Bröcher und Schwester Fidelis im Kindergarten in Kedzierzyn-Kozle mit Alfred Feldmann sowie Michael Bröcher (v. l.).
  • Hans-Peter Bröcher und Schwester Fidelis im Kindergarten in Kedzierzyn-Kozle mit Alfred Feldmann sowie Michael Bröcher (v. l.).
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sz Der 58. Hilfstransport in den vergangenen Tagen war der letzte Transport der Polenhilfe Olpe seit dem Jahr 1986. Die Aufgabe hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen, einmal fehlen die Organisatoren und die Verbleibenden sehen sich langfristig nicht mehr in der Lage, diese Strapazen weiter fortzuführen.

„Wir haben natürlich in den 33 Jahren vieles im Kinderheim in Klodzko verbessern können und haben auch gesehen, dass in Polen selber die Gesamtsituation sich sehr verbessert hat“, so Hans-Peter Bröcher von der Polenhilfe Olpe.

Am Donnerstagabend waren dann Alfred Feldmann, Rüdiger Hohleweg, Michael Bröcher und Hans-Peter Bröcher in Olpe gestartet. Und konnten nach gut zehn Stunden die etwa 900 km ins Pilgerheim in Góra Sw. Anny (Annaberg) hinter sich bringen. Das von den Franziskanern geführte Pilgerheim sorgte für Übernachtung und Verpflegung an vier Tagen. Durch die Unterstützung der Zahngold-Aktion aus Olpe und Siegen, besonders durch Dr. Oliver Thiersch und Dr. Peter Stracke, konnte eine beachtliche Geldspende im Kinderheim in Klodzko (Glatz) übergeben werden. Auch die ehemalige Schwester, Oberin im Kinderheim Klodzko, Schwester Fidelis, wurde in Kedzierzyn-Kozle (deutsch Heydebreck-Cosel) besucht.

„Bei dem gestrafften Wochenendbesuch wurden wir sehr freundlich in den Einrichtungen der Mägde Mariens empfangen. Wir konnten uns bei den Führungen in den Einrichtungen selber überzeugen, dass die Hilfe der vergangenen Jahre eine gute Basis für die Unterbringung und Betreuung der Kinder gebracht hat. Die Freude des Wiedersehens der beiden Schwestern ist immer herzlich und sehr persönlich und emotional. Wir die Polenhilfe Olpe möchten uns für alle Spenden der Vergangenheit recht herzlich bedanken. Ein besondere Dank geht an die Familie Viegener aus Attendorn, die uns über Jahre bei den Tarnsporten immer wieder unterstütz haben.“

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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