Retter probten Ernstfall

Die Kreiseinsatzleitung des Kreises Olpe bei ihrer Arbeit im Führungsraum im Kreishaus in Olpe. Foto: Feuerwehr
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sz Olpe. Über 40 Führungskräfte, Fachberater und Sondereinheiten von Feuerwehr, Hilfsorganisation, Leitstelle, Rettungsdienst, Polizei, THW und Bundeswehr aus dem gesamten Kreisgebiet kamen am Wochenende im Olper Kreishaus zusammen.

Im Rahmen einer Übung waren verschiedene große Einsatzlagen abzuarbeiten werden. Stellv. Kreisbrandmeister Thomas Hengstebeck hatte die Kreiseinsatzleitung aufgrund von fiktiven langanhaltenden Regenfällen und einem angenommenen Stromausfall in der Kreisstadt zusammengerufen. Die Führungsgruppe setzt sich zusammen aus einem Einsatzleiter, einem Leiter des Stabs und sechs Sachgebietsleitern. Jeder einzelne besitzen mindestens die Qualifikation eines Verbandsführers. Unterstützt werden sie von weiteren Führungskräften der Feuerwehr aus den sieben Kommunen des Kreises, Fachberatern des Technischen Hilfswerks, dem Rettungsdienst, der Polizei, der Bundeswehr und der Leitstelle.

Im Verlaufe der Übung wurden immer mehr Einsatzstellen gemeldet. Ein Stromausfall im Krankenhaus, die dadurch bedingte Räumung einiger Stationen, ein zeitgleicher Verkehrsunfall auf der Sauerlandlinie und ein Chemikalienaustritt bei einem Entsorgungsunternehmen sowie einige weitere durch den Stromausfall bedingte Einsatzlagen waren die Aufgabe. Aufgrund des hohen Personal- und Materialaufwands wurden überörtliche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und des Technischen Hilfswerks angefordert, um die vielen Einsätze mit ihren Sonderausstattungen zu unterstützen.

In dieser Übung wurden die Abläufe und Kommunikation innerhalb der Kreiseinsatzleitung sowie die Weitergabe von Informationen und Einsatzaufträgen an die jeweiligen Einheiten simuliert. Durch die wiederholte Zusammenarbeit erfahrener und neu hinzugekommener Kameraden soll sichergestellt werden, dass im Einsatzfall genügend fachlich ausgebildete Führungskräfte zur Verfügung stehen.

Mit dem Ablauf und der Durchführung der Übung war stellv. Kreisbrandmeister Hengstebeck sehr zufrieden und betonte: „Der Kreis Olpe ist im Vergleich mit anderen Feuerwehren – auch mit Berufsfeuerwehren großer Städte – sehr gut aufgestellt. Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft, mit der wir anspruchsvolle Einsatzlagen gut bewältigen können.“

Im Anschluss wurde das neue Konzept „Stromversorgung“ des Landes Nordrhein-Westfalen von der Feuerwehr Hagen vorgestellt.

Im Herbst wird es eine weitere Übung der Kreiseinsatzleitung geben, bei der die noch in der Beschaffung befindliche Ausstattung vorgestellt wird.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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