Olper Stadtteil erfüllt viele Anforderungen
Rhode bleibt weitere zehn Jahre „Erholungsort“

Klarissa Hoffmann, Leiterin des Amtes für Stadtmarketing und Kultur, Arne Bubenheim, Leiter des städtischen Bauordnungs- und Planungsamts, Christina Grebe-Döppeler, 2. Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Rhode und Ortsvorsteher Steffen Sasse freuen sich, dass Rhode „Erholungsort“ bleibt.
  • Klarissa Hoffmann, Leiterin des Amtes für Stadtmarketing und Kultur, Arne Bubenheim, Leiter des städtischen Bauordnungs- und Planungsamts, Christina Grebe-Döppeler, 2. Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Rhode und Ortsvorsteher Steffen Sasse freuen sich, dass Rhode „Erholungsort“ bleibt.
  • Foto: Stadt
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Rhode. Die Bezirksregierung Arnsberg hat bestätigt, dass der Olper Ortsteil Rhode die Voraussetzungen für das Fortbestehen des Prädikats „Erholungsort“ erfüllt und den Titel auch in den nächsten zehn Jahren führen darf. Das teilt die Stadtverwaltung mit.
Im Rahmen einer Ortsbegehung fand die Überprüfung des komplexen und anspruchsvollen Kriterienkatalogs statt, der der Anerkennung des Prädikats zugrunde liegt. Zu den angewandten Kriterien gehören z. B. ein arttypischer und durch die Bauleitplanung gesicherter Ortscharakter, angemessene Grünflächen mit ruhe- und erlebnisorientierten Bereichen sowie eine erholungsgerechte Infrastruktur.

Aktive Ortsgemeinschaft und reges Vereinsleben in Rhode

„Rhode verfügt über all diese Attribute und hat noch wesentlich mehr zu bieten. Dank einer aktiven Ortsgemeinschaft und einem umfassenden Vereinsleben finden viele Aktivitäten auf ehrenamtlicher Basis statt. Als Stadt unterstützen wir dieses Engagement gern“, sagt Arne Bubenheim, Leiter des städtischen Bauordnungs- und Planungsamts.

Für Menschen, die gern zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, ist Rhode seit langem ein beliebter Anlaufpunkt. Das Wanderwegeleitsystem wurde stetig weiterentwickelt und instand gehalten. Für Radfahrende existiert ein gut ausgebautes Radwegenetz, welches zukünftig um die Wegeverbindungen nach Stade/Kessenhammer und Griesemert ergänzt werden soll.

Rhode ist seit 1981 anerkannter Erholungsort

Bereits seit 1981 ist Rhode staatlich anerkannter Erholungsort und verfügt mit circa 1500 Einwohnern über eine engagierte Dorfgemeinschaft und rege Vereinsstruktur. In den vergangenen 40 Jahren fand eine stete Entwicklung statt. Ein Höhepunkt in jüngster Zeit war die Eröffnung des neugestalteten Mehrgenerationenplatzes, dessen offizielles Einweihungsfest Corona-bedingt verschoben werden musste und nun für den 14. Mai und 15. Mai geplant ist. Aus dem in die Jahre gekommenen Dorfplatz in der Ortsmitte entstand 2020 ein attraktiver, behindertengerechter Treffpunkt für alle Altersgruppen, mit einem großen Angebot an Spiel-, Bewegungs- und Verweilmöglichkeiten. Ebenso gab es mehrere vom Dorf eigeninitiativ gestaltete Projekte zur Instandhaltung und Sanierung der Schützenhalle.

Rhode soll überregional bekannter werden

„Ich freue mich sehr darüber, dass uns der Titel ‚Erholungsort‘ erhalten bleibt. Es ist unser Ansinnen, die Dorfgemeinschaft weiter zu stärken und Rhode auch überregional bekannter machen. In diesem Zusammenhang liegt ein Schwerpunkt auf kulturellen Veranstaltungen für Einheimische und Gäste rund um unseren Mehrgenerationenplatz und die Schützenhalle“, erklärt Ortsvorsteher Steffen Sasse.
So finden beispielsweise unter der Überschrift „Kultursommer light“ an vier Tagen im Juli und August, jeweils mittwochs, Konzerte und Lesungen statt.

Klarissa Hoffmann, Leiterin des Amtes für Stadtmarketing und Kultur, ergänzt: „Generell besteht in Rhode großes Interesse daran, Möglichkeiten der Begegnung und des Austauschs für Jung und Alt gleichermaßen zu schaffen. Ebenso ist man offen für neue Entwicklungen. Als Smart-City-Kommune hat die Kreisstadt Olpe ein Konzept entwickelt, mit Hilfe von digitalen Stelen touristische Informationen bereitzustellen. Eine solche Stele mit interaktivem Stadtplan und vielen weiteren Hinweisen, was es im Umfeld zu entdecken und zu erleben gibt, ist nun auch für Rhode geplant.“

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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