Richtfest am »Haus des Dorfes«

Umbauarbeiten an ehemaligem Schützenhaus schreiten zügig voran

mari Rüblinghausen. Schon die Aufteilung und Gestaltung des Rohbaus lässt erahnen, wie geschmackvoll und optimal sich das ehemalige Schützenhaus und zukünftige »Haus des Dorfes« nach der An- und Umbaumaßnahme präsentieren wird. Vor allem der um 50 Quadratmeter vergrößerte und abgerundete Veranstaltungsraum mit Panoramafront gibt jetzt schon preis, wie gemütlich und modern es darin nach Fertigstellung sein wird. Beim Blick durch die Planen erhascht man einen tollen Ausblick über Rüblinghausen und Olpe, der bei künftigen Feiern durch die verglaste Front immer wieder genossen werden kann.

In diesem ehemaligen Versammlungs- und zukünftigen Veranstaltungsraum wurde am Sonntagvormittag Richtfest gefeiert, zu dem der Major des St.-Matthäus-Schützenvereins, Markus Bröcher, alle vereinsinternen und externen Handwerker begrüßte, die den ersten Bauabschnitt mit fleißigen Händen meisterten. Stellvertretend für alle Schützenbrüder nannte der Major Mario Bala, Winfried Halbe und Gerd Wolf, die, genau wie er selbst, in den letzten Tagen und Wochen mehr auf dem Schützenplatz wie Zuhause waren. Ihnen zollte er Lob und Anerkennung: »Das Richtfest ist vom Sinn her das ureigene Fest der Handwerker, die durch ihrer Hände Arbeit das Bauwerk erstellt haben. Sie sollten die Hauptpersonen sein, mit denen alle Anwesenden das glückliche Gelingen des Baues feiern. Und das Feiern ist ihnen hier das Wichtigste. Es ist der Ausdruck des Zusammenhalts, des guten Miteinanders und der Freude an ihrem Handwerk und ihrer Tradition.«

Begrüßen konnte Bröcher auch die amtierenden Majestäten und Ehrenvorstandsmitglieder des Vereins sowie einige Vertreter der Stadt Olpe, und zwar Bürgermeister Horst Müller, den 1. Beigeordneten, Peter Wurm, den technischen Beigeordneten, Bernd Knaebel, und den Leiter des Bauordnungs- und Planungsamtes, Winfried Quast. Zu den Gästen gehörten ebenso der Architekt der Um- und Anbaumaßnahme, Axel Stracke, der beim Errichten des Dachstuhls tatkräftig mithalf, sowie einige Nachbarn. Alle waren jetzt schon begeistert von dem, was der Rohbau verspricht. Neben dem schmucken Veranstaltungsraum sind auch die restlichen Räume großzügig geplant. Gegenüber dem Veranstaltungsraum werden ein Buffetraum, eine Behindertentoilette und eine Garderobe entstehen. Im unteren Bereich sind eine Toiletten, ein zusätzlicher Kühlraum sowie ein Heizungs- und Lagerraum und eine Besenkammer vorgesehen.

Die Rüblinghauser können mit Recht stolz sein, wie zügig die Bauarbeiten dank fleißiger Helfer und Unternehmer voran schreiten. Am 19. August begann die Firma Backmann mit den Ausschachtungsarbeiten. Dann ging es unter fachkundiger Leitung des Schützenkönigs und Bauunternehmers Gerold Hütte an die Fundamente und das Mauerwerk. Als Fachmann für die Zimmererarbeiten war Jürgen Kubsch bei der Errichtung des Dachstuhls vor Ort. Aber auch viele Schützenbrüder halfen tatkräftig mit. Sie brachen die Wände des alten Hauses auf, legten den Estrich und packten beim Richten des Dachs an. So konnte am Samstag nach getanem Werk der Richtbaum aufgestellt und am Sonntagvormittag das Richtfest gebührend gefeiert werden.

»Die Arbeiten waren vor allem gestern recht feucht«, meinte der Major im Hinblick auf das verregnete Wetter am Samstag. Aber auch fröhlich, so wie man es bei Schützenbrüdern gewohnt ist. Schützenbruder und Zimmerermeister Mario Bala sprach vom Dach des Hauses den Richtspruch: »Der Bau ist erstellt aus Stein und aus Holz, dem Bürger zum Nutzen, der Gemeinde zum Stolz, sind hier entstanden durch fleißige Hände, in festem Gefüge das Dach und die Wände«, so sein passender Einstieg. Nach dem Zerschellen des Glases stießen alle Gäste auf ein weiteres Gelingen des Bauvorhabens an.

Der Schützenvorstand hofft, dass die An- und Umbaumaßnahme Ende Januar, spätestens aber Mitte Februar fertig gestellt ist. »Die ersten Anmeldungen für Feierlichkeiten konnten wir schon entgegen nehmen«, so Geschäftsführer Dietmar Moess. Weiterhin freut sich der Verein, der allen bisherigen Spendern herzlich dankt, über weitere Zuwendungen, damit die veranschlagte Summe von 165000e eingehalten werden kann.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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