Seebühne: Schub für ganze Region

Projekt wurde im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Olpe beraten

sz Sondern. Schwerpunktthema der Aufsichtsratssitzung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Olpe, die jetzt auf dem MS »Westfalen« stattfand, war der Tourismus am Biggesee. Nachdem der Geschäftsführer der Personenschifffahrt Biggesee, Wolfgang Keseberg, die Entwicklung von Lux-Werft und Schifffahrt vorgestellt hatte, präsentierte Judith Neuwald-Tasbach als Vorstandsmitglied des Stadtmarketingvereins »Olpe Aktiv« das Projekt Seebühne. Am Sonderner Kopf, auf dem Strandbadgelände soll auf einer künstlichen Landzunge eine überdachte Seebühne mit Bühnenhaus errichtet werden. Für die Zuschauer hat Architekt Peter Marx aus Olpe auf dem leicht ansteigenden Gelände eine Tribüne vorgesehen, die etwa 2000 Zuschauern Platz bietet. Auch für die Ufertribüne ist ein filigranes, leichtes demontierbares Dach vorgesehen, um in den Sommermonaten weitestgehend wetterunabhängig zu sein.

Nach Errichtung der Seebühne durch einen Investor, dem die Möglichkeit geboten wird, die Seebühne in ein bestehendes Firmenmarketingkonzept einzubinden, soll die Bühne durch einen Betreiber professionell vermarktet werden. Hinsichtlich der Nutzung der zehn mal 18 Meter großen Bühne sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Von der klassischen Orchesteraufführung über Ballettaufführungen, Rockkonzerten, Sonntagskonzerten bis hin zur Übertragung von Sportveranstaltungen und Freiluftkino auf einer Großleinwand ist alles machbar. Im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft waren sich die Beteiligten einig darüber, dass ein derartiges Projekt Sogwirkung für weitere touristische Investitionen habe und den Wirtschaftsstandort Olpe insgesamt in erheblichem Maße attraktiviere und darüber hinaus auch als überregionales Projekt mit Leuchtturm-Charakter auf die gesamte Region ausstrahle. Bürgermeister Horst Müller als stellv. Mitglied des Aufsichtsrats sowie Vorsitzender Peter Gummersbach stellten die Bedeutung des Tourismus für die Entwicklung der Region heraus und machten deutlich, dass die Stadt Olpe und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Olpe das Projekt Seebühne sowie die Suche nach einem Investor vorbehaltlos unterstützten. Nach Auffassung von Aufsichtsratsmitglied Markus Schulte ist durch die Lagegunst an Westfalens größter Talsperre das Entwicklungspotenzial im Tourismus und damit verbunden die Schaffung neuer Arbeitsplätze noch längst nicht ausgeschöpft. Aus Marketinggesichtspunkten sollten sowohl der Biggesee als auch die Seebühne nicht ortsgebunden, sondern innerhalb der Region als Dachmarke vermarktet werden, da der Biggesee überregional einen höheren Bekanntheitsgrad habe als die Städte Olpe und Attendorn.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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