Verein „Hilfsprojekte Benin/Afrika“
Seecontainer unterwegs nach Togo

Pfarrer Dr. Jean Baptiste aus der südafrikanischen Diözese Lokossa berichtete den Menschen im Buschdorf Tognizin, dass bald wieder ein Seecontainer mit Hilfsgütern aus dem Kreis Olpe ankommt.
2Bilder
  • Pfarrer Dr. Jean Baptiste aus der südafrikanischen Diözese Lokossa berichtete den Menschen im Buschdorf Tognizin, dass bald wieder ein Seecontainer mit Hilfsgütern aus dem Kreis Olpe ankommt.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Praktikant Online

mari Olpe. Wieder einmal haben Rita Prentler aus Olpe und ihre Helferinnen und Helfer vom Verein „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ monatelang gesammelt. Ende Mai war es soweit. Ein vollbepackter Seecontainer trat von Oberhausen seine lange Reise an. Zwei Monate wird es durch die Corona-Schutzmaßnahmen dauern, bis der Container in Togo ankommt.

Medizinische Geräte, Kleidung und Spielzeug

An Bord sind eine Vielzahl medizinischer Geräte wie Ultraschallgeräte, Langzeit-EKG-Geräte, Langzeit-Blutdruckgeräte, medizinische Kühlschränke, Kleindiagnostikgeräte und Stethoskope. Ebenso Verbandsmaterial, Rollstühle, Gehhilfen, Desinfektionsmittel und Hygieneartikel. Weiter wurden Arbeits- und Berufskleidung, Nähmaschinen, Schulmittel, Bekleidung für Jung und Alt, neues Spielzeug für die Kindergärten und vieles mehr in Oberhausen aufgeladen.

Rita Prentler (l.)vom Verein „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ freute sich, als endlich die Hilfsgüter für den Seecontainer verladen wurden.
  • Rita Prentler (l.)vom Verein „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ freute sich, als endlich die Hilfsgüter für den Seecontainer verladen wurden.
  • Foto: mari
  • hochgeladen von Praktikant Online

Rita Prentler weiß schon heute, wie sehr die Augen der Menschen strahlen werden, wenn die Hilfsgüter an ihren Zielorten ankommen. „Sie werden ins Lepradorf, ins Behindertenheim Bethesda, ins Waisenhaus Logobo, in die Krankenhäuer Agbanto und St. Camille und zur Krankenstation im Lepradorf gebracht“, so die engagierte Olperin. Diesen Orten und Einrichtungen widmet sie sich seit dem Jahr 2000 unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Spenden werden nachvollziehbar eingesetzt

Durch die Unterstützung aus dem Kreis Olpe in Form von Spenden und Sachgütern konnte bereits an vielen Stellen geholfen werden. Jedes Jahr wird ein Seecontainer auf die Reise geschickt und die Erlöse aus den Benefizveranstaltungen auf dem Dornseifer-Parkplatz in Olpe und die Spenden werden in Benin nachvollziehbar und zweckgerichtet eingesetzt.

Dafür setzen sich Pfarrer Dr. Jean Baptiste aus der Diözese Lokassa und Victor Agbanou, Bischof von Lokossa, die eng mit dem Olper Verein zusammenarbeiten, persönlich ein. Rita Prentler war schon einige Male selbst in Benin und weiß, in welcher Armut die Menschen dort leben. Viele von ihnen sind krank und haben keine hohe Lebenserwartung. Deshalb wird sie in ihrem großen Engagement nicht müde. Wenn sie in die strahlenden Augen der im Lepradorf Madje Dogbo und im Busch Tognizin lebenden Menschen schaut, weiß sie, dass sich alle Mühen lohnen. Auch die Kinder aus dem Waisenhaus und aus den Kindergärten und die im Behindertenheim untergebrachten Menschen wissen, dass sie ihre Unterbringung der Unterstützung aus dem Kreis Olpe verdanken.

Seecontainer trotz Corona auf der Reise

Durch Brunnensanierungen haben die Menschen frisches Wasser und durch die Einrichtungen von einer Nähschule, einer Schreinerei und einer Schweißerei haben viele Menschen Arbeit gefunden. Dank der medizinischen Geräte und Medikamente können seit Jahren auch viele kranke Menschen in den beiden Krankenhäusern, in der Krankenstation im Lepradorf und durch die Mitarbeiter in den Caritasstationen behandelt werden.

Die kleine Personengruppe aus dem Kreis Olpe um Rita Prentler hat mit der Hilfe zur Selbsthilfe wahrlich schon viel bewegt. „Im letzten und in diesem Jahr haben wir es trotz Corona geschafft, die Seecontainer auf die Reise zu schicken. Schade ist nur, dass wir unsere Frühjahrs- und Herbstbenefizveranstaltungen nicht durchführen konnten“, so Rita Prentler.

„Deshalb freuen wir uns über Spenden auf unser Konto ,Hilfsprojekte Benin/Afrika’ bei der Sparkasse Olpe, Iban DE94 4625 0049 0018 0051 81.“ Spendenquittungen werden durch den eingetragenen Verein ausgestellt.

Unterstützung für Benin läuft weiter
Pfarrer Dr. Jean Baptiste aus der südafrikanischen Diözese Lokossa berichtete den Menschen im Buschdorf Tognizin, dass bald wieder ein Seecontainer mit Hilfsgütern aus dem Kreis Olpe ankommt.
Rita Prentler (l.)vom Verein „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ freute sich, als endlich die Hilfsgüter für den Seecontainer verladen wurden.
Autor:

Marianne Möller

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen