SPD will Alternativen zu Museums-Neubau wissen

Antrag für nächste Ratssitzung gestellt

sz Olpe. In ihrer Juni-Sitzung haben die Olper Stadtverordneten entschieden, die »große Lösung« für den Bau und Betrieb eines Stadtmuseums sei zu teuer und damit nicht zu verwirklichen. Alle Fraktionen haben in der Sitzung aber auch erklärt, damit sei das Stadtmuseum für Olpe keinesfalls gestorben, es müsse nunmehr über eine abgespeckte Form nachgedacht werden.

Bereits am Tag der Sitzung hatte die SPD-Fraktion die Ansicht geäußert, ein Stadtmuseum sei bedeutend kostengünstiger zu realisieren, wenn es in einem städtischen Gebäude untergebracht werden könnte statt in einem Neubau neben dem Bahnhof. Diese Meinung habe sich nun verfestigt, so SPD-Fraktionschef Peter Kühn in einer Pressemitteilung. »Vor allem sind wir aber auch der Auffassung, endgültig zu entscheiden, was mit einem Stadtmuseum pssieren soll. Dies kann und darf nicht weiter vor sich hin dümpeln.« Deswegen sei wir für die Ratssitzung am 2. November ein entsprechender Tagesordnungspunkt beantragt worden.

Bürgermeister Horst Müller soll, so der Antrag, den Stadtverordneten mitteilen, ob es außer der Begegnungsstätte »Altes Lyzeum« weitere Gebäude gibt, die im städtischen Eigentum stehen und sich für die Unterbringung eines Stadtmuseums eignen würden. »Darüberhinaus bitten wir um Mitteilung, wohin gegebenenfalls die städtische Musikschule verlegt werden könnte und welche Möglichkeiten die Verwaltung sieht, das Stadtmuseum durch städtische Bedienstete mitzubetreuen.«

Entsprechende Anträge werde die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung stellen.

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