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Weihnachtsbasar im Café Lüning
Unterstützung für Benin läuft weiter

Rita Prentler, Initiatorin des Vereins „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ und Konditormeister Maik Lüning eröffneten am Donnerstag im Café Lüning einen Weihnachtsbasar.
  • Rita Prentler, Initiatorin des Vereins „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ und Konditormeister Maik Lüning eröffneten am Donnerstag im Café Lüning einen Weihnachtsbasar.
  • Foto: mari
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

mari Olpe. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben auch die von Rita Prentler initiierten „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ beeinträchtigt. So konnten die traditionellen Benefiz-Frühjahrs- und Herbstfeste am früheren Rewe-Parkplatz nicht veranstaltet werden. Gerade zum 20-jährigen Bestehen der Aktion wollte die Olperin in diesem Jahr mit besonderen Aktionen überraschen, was leider nicht gelang.Doch wer Rita Prentler kennt, weiß, dass sie den Kopf nicht hängen lässt. Sie lässt sich immer wieder etwas einfallen, um die Menschen in Benin zu unterstützen. So hat sie in diesem Jahr bereits mehrere Basare im Café Lüning und in der Bäckerei Rötz veranstaltet. Beide Inhaber unterstützen sie seit vielen Jahren, indem sie handgearbeitete Artikel ausstellen und verkaufen.

mari Olpe. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben auch die von Rita Prentler initiierten „Hilfsprojekte Benin/Afrika“ beeinträchtigt. So konnten die traditionellen Benefiz-Frühjahrs- und Herbstfeste am früheren Rewe-Parkplatz nicht veranstaltet werden. Gerade zum 20-jährigen Bestehen der Aktion wollte die Olperin in diesem Jahr mit besonderen Aktionen überraschen, was leider nicht gelang.Doch wer Rita Prentler kennt, weiß, dass sie den Kopf nicht hängen lässt. Sie lässt sich immer wieder etwas einfallen, um die Menschen in Benin zu unterstützen. So hat sie in diesem Jahr bereits mehrere Basare im Café Lüning und in der Bäckerei Rötz veranstaltet. Beide Inhaber unterstützen sie seit vielen Jahren, indem sie handgearbeitete Artikel ausstellen und verkaufen.

Weihnachtsbasar im Café

Im Café Lüning eröffnete Rita Prentler am Donnerstag gemeinsam mit Konditormeister Maik Lüning einen Weihnachtsbasar. „Wir mussten unser Café ja schließen und haben gerne einen Teil der Räumlichkeiten für den Basar zur Verfügung gestellt“, so Maik Lüning.Das Angebot mit geschnitzten, gestrickten und gebastelten Sachen kann sich sehen lassen. Zum Verkauf für den guten Zweck stehen bis zum 23. Dezember wunderschöne handgearbeitete Sterne, Engel, Herzen, Weihnachtsfiguren, Nikoläuse und Tiere aus Holz, darunter Pferdchen, Igel, kleine Engelchen und Hasen als Geldscheinhalter. Weiter wecken Adventskränze und Weihnachtsgestecke die Vorfreude auf das Fest.

Hingucker sind außerdem große Rentiere und Eulen. Gestrickte Mützen, Schals, Handschuhe und Socken, selbstgenähte Stofftaschen mit schönen Motiven, Sofa-und Dinkelkissen ergänzen das Angebot. „Konditormeister Maik Lüning unterstützt uns außerdem mit einem Teil des Erlöses aus seinem Stollenverkauf. Darüber sind wir sehr dankbar. Ebenso dankbar sind wir der Bäckerei Rötz, die auch wieder einen kleinen Verkaufsbasar eingerichtet hat“, so Rita Prentler.

Unterstützungen für Einrichtungen in Benin

Die engagierte Olperin hat mit Unterstützung zahlreicher Helferinnen und Helfer durch ihre Projekte schon viel erreicht. Durch die Erlöse aus ihren Veranstaltungen und Spenden werden seit dem Jahr 2000 viele Einrichtungen im afrikanischen Benin unterstützt. So das Waisenhaus Logobo, das Lepradorf Madje Dogbo, das Behindertenheim Bethesda, Kindergärten und Caritas-Stationen, die Nähschule im Noviziat, die Krankenhäuser St. Camille und Agbanto sowie Schulprojekte, eine Schreinerei, eine Schweißerei und Brunnensanierungen. Jedes Jahr geht außerdem ein Container mit Hilfsgütern auf die Reise. „Wir können noch vor Weihnachten einen großen Container losschicken“, berichtete Rita Prentler. „Er ist beladen mit neuer Kinderkleidung, Schulmaterialien, Medikamenten, Gehhilfen, kleinen medizinischen Geräten, Wasch- und Hygieneartikeln und kleinen Weihnachtspäckchen für die Menschen im Behindertenheim und im Lepradorf sowie für die Kinder im Waisenhaus.“
Ein neues Projekt, das Rita Prentler und ihre Helferinnen und Helfer unterstützen, ist eine mobile Krankenstation. „Diese statten wir mit Medikamenten und kleinen medizinischen Geräten aus. Die mobile Krankenstation versorgt Menschen in abgelegenen Dörfern im Busch, was uns sehr am Herzen liegt“, erklärte die Olperin.

"Hilfe zur Selbsthilfe"

Sie war selbst schon einige Male vor Ort und weiß, unter welch schwierigen Verhältnissen ein großer Teil der Menschen im afrikanischen Benin leben. „Die Lage erschüttert regelrecht. Aus diesem Grunde helfen wir seit vielen Jahren mit verschiedenen Projekten unter dem Motto ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. Ein Drittel der Einwohner lebt in allergrößter Armut. Die Hälfte der Bevölkerung ist unter 20 Jahre alt. Davon können 60 Prozent weder schreiben noch lesen. Die Lebenserwartung der Menschen ist durch die katastrophalen Lebensverhältnisse und vielen Krankheiten nicht hoch. Deshalb müssen Kinder oft helfen, den Lebensunterhalt mit zu bestreiten, wenn der Vater bereits in jungen Jahren stirbt. Das bedeutet, sie können keine Schule besuchen und keinen Beruf ausüben, sondern müssen durch Gelegenheitsarbeiten Geld verdienen.“
Ein herzliches Dankeschön spricht Rita Prentler an alle aus, die ihre Projekte in den 20 Jahren unterstützt haben und damit ein Zeichen der Nächstenliebe setzten. Damit sie mit ihren Projekten weiter helfen kann, sind Spenden jederzeit willkommen (Spendenkonto: IBAN: DE94 4625 0049 0018 0051 81 bei der Sparkasse Olpe).

Autor:

Marianne Möller

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