Glasfaserausbau hat begonnen
Verträge können bereits abgeschlossen werden

Wollen alle beim Glasfaserausbau mit anpacken: Andrea Kramer-Pabst (Kreis Olpe), Gunther Schwab, Johannes Ludwigs (beide Deutsche Glasfaser), Bürgermeister Bernd Clemens, Bürgermeister Ulrich Berghof, Landrat Theo Melcher, Gigabitkoordinator Markus Luke (Kreis Olpe), Bauleiterin Olga Panagopoulou (Generalunternehmen Soli Infratechnik GmbH), Beigeordneter Carsten Graumann und Markus Sobotta (Projektträger ateneKOM).
  • Wollen alle beim Glasfaserausbau mit anpacken: Andrea Kramer-Pabst (Kreis Olpe), Gunther Schwab, Johannes Ludwigs (beide Deutsche Glasfaser), Bürgermeister Bernd Clemens, Bürgermeister Ulrich Berghof, Landrat Theo Melcher, Gigabitkoordinator Markus Luke (Kreis Olpe), Bauleiterin Olga Panagopoulou (Generalunternehmen Soli Infratechnik GmbH), Beigeordneter Carsten Graumann und Markus Sobotta (Projektträger ateneKOM).
  • Foto: Foto: Kreis Olpe
  • hochgeladen von Yvonne Clemens (Redakteurin)

sz t Seit wenigen Wochen laufen in Attendorn die Bauarbeiten des Netzbetreibers Deutsche Glasfaser. Die ersten 17 Kilometer der Leitungstrasse sind bereits verlegt, und es geht weiter zügig voran. Noch in diesem Jahr sollen die gigabitfähigen Breitbandanschlüsse in Attendorn ans Netz gehen. Interessierte können bereits jetzt die entsprechenden Verträge mit Deutsche Glasfaser abschließen.
In den nächsten Wochen starten auch die Bauarbeiten in Drolshagen und im nächsten Schritt in Wenden. Anlass für Landrat Theo Melcher, die Bürgermeister Ulrich Berghof (Stadt Drolshagen) und Bernd Clemens (Gemeinde Wenden) sowie den Beigeordneten Carsten Graumann (Hansestadt Attendorn), sich persönlich vor Ort von Gunther Schwab (Geschäftsleiter Förderprojekte von Deutsche Glasfaser) und Johannes Ludwigs (Projektleiter Deutsche Glasfaser) über den aktuellen Baufortschritt und die weiteren Planungen informieren zu lassen.
„Mit dem jetzt begonnenen Glasfaserausbau schlagen wir ein weiteres Kapitel im Bereich des öffentlich geförderten Breitbandausbaus auf. Bereits in den vergangenen fünf Jahren konnten wir große Fortschritte beim Breitbandausbau erzielen. Nun werden auch die letzten weißen Flecken endlich mit gigabitfähigem Internet versorgt,“ freut sich Landrat Theo Melcher.
Im Rahmen des geförderten Gigabitausbaus wird Deutsche Glasfaser in den nächsten Jahren rund 2500 Haushalte in den derzeit noch vorhandenen weißen Flecken im Kreisgebiet mit FTTH-Glasfaseranbindung („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) erschließen. Die Städte und Gemeinden erbringen dazu einen finanziellen Eigenanteil von rund 7,5 Millionen Euro, damit die Gesamtfinanzierung sichergestellt ist.
„In Anbetracht der fortschreitenden Digitalisierung bestens investiertes Geld“, sind sich die drei Bürgermeister einig. Der Bund fördert das Projekt mit rund 37,8 Millionen Euro und das Land Nordrhein- Westfalen gibt rund 30,3 Millionen Euro dazu. Insgesamt sind für das Projekt Tiefbauarbeiten auf über 600 Kilometer Länge erforderlich, mehr als 1400 Kilometer Leerrohre und über 1900 Kilometer Glasfaser werden verlegt.
Nach dem Baustart im westlichen Teil des Kreises folgen in den kommenden Jahren die Ausbauarbeiten in Olpe, Kirchhundem, Lennestadt und Finnentrop. Der Kreis Olpe koordiniert das gesamte Projekt für die kreisangehörigen Kommunen, das bis Ende 2024 abgeschlossen werden soll.
Im Mittelpunkt der Gespräche vor Ort standen insbesondere die innovativen Verlegemethoden, mit denen der Netzbetreiber sowie das von ihm beauftragte Generalunternehmen Soli Infratechnik GmbH die notwendige Technik zügig in die Erde bringt.
In vielen Bereichen werden Fräsen eingesetzt, die es ermöglichen, täglich rund 600 Meter Glasfaserstrecke herzustellen und die Geländeoberfläche noch am gleichen Tag wieder herzurichten. Die notwendigen Hausanschlüsse bei den Endkunden werden in der Regel mittels einer Erdrakete hergestellt. Diese bohrt sich von der Grundstücksgrenze unterirdisch bis zur Hauswand, sodass auf den Hausgrundstücken bis auf eine kleine Anschlussgrube so gut wie keine Erdarbeiten stattfinden müssen.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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