Weichen für die Zukunft gestellt

St.-Matthäus-Schützen gründeten Jungschützenabteilung / Jugendliche haben große Pläne

nico Rüblinghausen. Der St.-Matthäus-Schützenverein Rüblinghausen hat am Freitag die Weichen für die Zukunft gestellt: Im Schützenheim wurde eine Jungschützenabteilung aus der Taufe gehoben. Der Gründung wohnten 18 Jungschützen, Vorsitzender Markus Bröcher und seine Vorstandskollegen, Berthold Ivo, stellv. Geschäftsführers des Kreisschützenbundes sowie Kreisjungschützensprecher Werner Winterhoff bei.

Zu ihrem Sprecher wählten die Anwesenden Salih Kar. Der 16-Jährige wurde auf der Jahreshauptversammlung (SZ berichtete) als neues Mitglied in den Verein aufgenommen. Neben den zu planenden Aktivitäten in der Jungschützenabteilung hat sich der Schüler einiges vorgenommen. »Wir wollen uns für die dörflichen Belange und bei anderen Veranstaltungen einsetzen«, erklärte Salih Kar. Zum Stellvertreter wurde Stefan Nitschke bestimmt. Den Posten des zweiten Stellvertreters übernimmt Peter Rademacher. In die Jungschützenabteilung werden männliche Jugendliche ab 14 Jahren aufgenommen. Mit Vollendung des 16. Lebensjahres treten sie als Vollmitglied in den Schützenverein ein. Bei den Schützenfesten präsentieren sich die Jungschützen als eine eigene Abteilung. Zudem wird der Sprecher oder einer seiner Vertreter zu den Vorstandssitzungen eingeladen.

Ein Blick zurück: Während des Kreisschützenfestes in Rüblinghausen erwachte bei den Jungschützen der Wunsch nach einer eigenen Abteilung. Vor etwa zehn Monaten traten einige Jugendliche an den Vorstand heran und brachten ihr Anliegen konkret zum Ausdruck. Nach einer kurzen, wohlwollenden Diskussion des Vorstandes, fand im April vergangenen Jahres ein erstes Gespräch mit den interessierten Jugendlichen statt. »Schnell wurde klar, hier steckt nicht nur eine spontane Laune hinter, vielmehr wollten die Jugendlichen etwas Dauerhaftes auf den Weg bringen«, blickte Markus Bröcher zurück. Nach einer weiteren Besprechung im Juli letzten Jahres einigten sich die Verantwortlichen darauf, die Jungschützen erstmals als eigene Abteilung auf dem Schützenfest auftreten zu lassen. Im September wurde dann die offizielle Gründung vorbereitet.

»Der Vorstand hat diese Entwicklung unterstützt, aber nicht vorangetrieben. Die Jugendlichen sollten und sollen auch in Zukunft das Tempo bestimmen«, erklärte der Vorsitzende. »Wir haben heute die Weichen für die Zukunft gestellt, in der ihr und wir Verantwortung übernehmen müssen, um das Vereins- und Gemeinschaftsleben aufrecht zu erhalten.« Es müsse die Aufgabe der Jungschützen sein, die Abteilung in Eigenregie zu führen, um für jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren eigenen Raum zur schaffen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Jungschützen die Gelegenheit, ihre Ziele zu besprechen. Ob in diesem Jahr bereits ein Jungschützenkönig ermittelt werden soll, stand noch nicht fest.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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