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Eine gute Flasche Rotwein ist die Grundvoraussetzung
Weihnachtszeit ist Glühweinzeit

Wenn es schnell gehen muss, stellt Dirk Rademacher aus Wenden Glühwein auf Grundlage von Sirup her, der etwa 14 Tage bei geschlossener Flasche im Kühlschrank haltbar ist.
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  • Wenn es schnell gehen muss, stellt Dirk Rademacher aus Wenden Glühwein auf Grundlage von Sirup her, der etwa 14 Tage bei geschlossener Flasche im Kühlschrank haltbar ist.
  • Foto: Yvonne Clemens
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

yve Olpe. Die Glühweinsaison ist schon längst eröffnet, doch auf gesellige Runden bei einem Glas wärmenden und gewürzten Weines muss verzichtet und der Duft nach Weihnachten in die heimische Stube geholt werden. Was gibt es Schöneres als das Aroma von Plätzchen, Tannennadeln, Mandarinen, Lebkuchen und allem voran Glühwein – am besten selbstgemacht. Und dabei der Fantasie freien Lauf lassen. So zumindest macht es Melanie Krawitz, die Inhaberin der Olper „Krämerei am Markt“.
„Ich experimentiere häufig und überrasche meine Kunden mit Neukreationen.“ Wichtig sei, dass der Glühwein nicht zu heiß werde „und ihn nicht zu lange ziehen lassen.“ Beim Besuch der Siegener Zeitung schneidet Melanie Krawitz Orangenscheiben und holt die Flasche Rum aus dem Regal.

yve Olpe. Die Glühweinsaison ist schon längst eröffnet, doch auf gesellige Runden bei einem Glas wärmenden und gewürzten Weines muss verzichtet und der Duft nach Weihnachten in die heimische Stube geholt werden. Was gibt es Schöneres als das Aroma von Plätzchen, Tannennadeln, Mandarinen, Lebkuchen und allem voran Glühwein – am besten selbstgemacht. Und dabei der Fantasie freien Lauf lassen. So zumindest macht es Melanie Krawitz, die Inhaberin der Olper „Krämerei am Markt“.
„Ich experimentiere häufig und überrasche meine Kunden mit Neukreationen.“ Wichtig sei, dass der Glühwein nicht zu heiß werde „und ihn nicht zu lange ziehen lassen.“ Beim Besuch der Siegener Zeitung schneidet Melanie Krawitz Orangenscheiben und holt die Flasche Rum aus dem Regal. Heute zeigt sie, wie sich ganz einfach eine fruchtige Glühweinvariante mit Schuss und Schlagrahmhaube herstellen lässt. In ihrer Küche hat sie die Gewürze arrangiert – sieben Nelken, zwei Stangen Zimt, eine Vanilleschote, etwas Kardamom, Piment und Sternanis. Auch Kandiszucker darf nicht fehlen, 50 Gramm, je nach Vorliebe für das Süße auch mehr.

Topping: Zimt und kandierte Orangenstäbchen

„Eine gute Flasche Rotwein ist natürlich die Grundvoraussetzung für einen stimmigen Geschmack.“ Der heiße Tipp der 45-Jährigen: „Am besten den Wein wählen, den man am liebsten trinkt, trocken oder halbtrocken.“ Dann gibt die 45-Jährige den Wein, die Gewürze, Scheiben von zwei und den Saft von zwei gepressten Orangen in einen Topf. „Die Mischung auf niedriger Stufe langsam erhitzen, auf keinen Fall aufkochen lassen.“ Erst zum Schluss kommen der Zucker und der Rum in das wohlriechende Wintergetränk, das Melanie Krawitz in einen Glasbecher gießt und mit frisch geschlagener Sahne krönt.
Das Topping besteht aus Zimt und kandierten Orangenstäbchen. „Das Auge trinkt ja schließlich mit.“ Von den Stäbchen gleich mehr herstellen, rät die 45-Jährige. „Die sind mehrere Tage haltbar.“ Einfach Orangenfilets in Stäbchen schneiden, mit einer Zuckerlösung übergießen und im Ofen backen, bis sie leicht angebräunt sind.

100 Milliliter Sirup für einen Liter Wein

Als Wein- und Spirituosen-Experte kennt sich auch Dirk Rademacher bestens mit Wein aus. Als die SZ die Kornbrennerei Kemper in Olpe betritt, die Rademacher zum 1. Januar übernimmt (die SZ berichtete), riecht es aber nicht nach Glühwein. Der 51-Jährige hat nämlich Sirup am heimischen Herd in Wenden vorbereitet und ihn fertig abgefüllt mit nach Olpe gebracht. Mit dem Sirup lasse sich portionsweise auch der Inhalt von nicht geleerten Rotweinflaschen verwerten. „100 Milliliter Sirup reichen für einen Liter Wein.“
Der heiße Tipp von Dirk Rademacher: „Der Glühweinsirup eignet sich sehr gut als Weihnachtsgeschenk. Abgefüllt in einem ansprechenden Glas, dazu eine leckere Flasche Wein.“ Rademacher empfiehlt zum Sirup lieblichen oder halbtrockenen, einen nicht zu opulenten wie aus dem Barrique-Fass. „Bei Glühwein bevorzugen die meisten ja die süffige Variante.“
Ob herbe oder milde Weine, was zählt, ist der himmlisch aromatische Geschmack der Gewürze, wenn ihr unverwechselbarer Duft in die Nase steigt – dann weihnachtet es sehr!

Autor:

Yvonne Clemens (Redakteurin) aus Stadt Olpe

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