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Öffnung von Einbahnstraßen in Olpe
Weitere Wege für Radfahrer frei

Dieser Plan zeigt die bisher vom Büro untersuchten Einbahnstraßen und ihre Einordnung. Die Fohrt soll nun ergänzend untersucht werden.
  • Dieser Plan zeigt die bisher vom Büro untersuchten Einbahnstraßen und ihre Einordnung. Die Fohrt soll nun ergänzend untersucht werden.
  • Foto: AB-Stadtverkehr (Grafik)
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

win Olpe. Seit einigen Monaten sind die Wege für Radfahrer in Olpe kürzer geworden. Wegen der Öffnung einiger Einbahnstraßen für die muskelbetriebenen Zweiräder sind Verbindungen legal möglich geworden, die die Nutzung des umweltfreundlichen und gesundheitsfördernden Verkehrsmittels deutlich attraktiver machen. Und dieser Weg soll weitergegangen werden. Das ist einhelliges Ergebnis eines entsprechenden Beratungspunkts in der jüngsten Bauausschusssitzung. Das Gremium tagte am Donnerstag erstmals in der neuen Wahlperiode und hatte dabei eine lange Tagesordnung zu absolvieren. Zur Öffnung der Einbahnstraßen referierte zunächst Arne Blase vom Büro „AB Stadtverkehr” aus Bornheim.

win Olpe. Seit einigen Monaten sind die Wege für Radfahrer in Olpe kürzer geworden. Wegen der Öffnung einiger Einbahnstraßen für die muskelbetriebenen Zweiräder sind Verbindungen legal möglich geworden, die die Nutzung des umweltfreundlichen und gesundheitsfördernden Verkehrsmittels deutlich attraktiver machen. Und dieser Weg soll weitergegangen werden. Das ist einhelliges Ergebnis eines entsprechenden Beratungspunkts in der jüngsten Bauausschusssitzung. Das Gremium tagte am Donnerstag erstmals in der neuen Wahlperiode und hatte dabei eine lange Tagesordnung zu absolvieren. Zur Öffnung der Einbahnstraßen referierte zunächst Arne Blase vom Büro „AB Stadtverkehr” aus Bornheim.

Öffnung von Einbahnstraßen

Dieses hatte im Auftrag der Stadt die Einbahnstraßen im Stadtzentrum hinsichtlich einer solchen Öffnung für Radfahrer untersucht und ein entsprechendes Konzept erstellt, dessen erster Schritt bereits umgesetzt ist. Blase informierte, dass die Voraussetzungen für eine solche Öffnung von Einbahnstraßen immer weiter gelockert worden seien und inzwischen bundesweit umgesetzt würden. Auf den ersten Blick widersinnig: Je schmaler eine Straße, desto unkritischer werde die Öffnung für Radfahrer. Dies aber liege daran, dass die Option, diesen Schritt zu tun, mit der Fahrgeschwindigkeit der Autos stehe und falle. Zwölf Straßenabschnitte hat das Büro untersucht, drei davon sind umgesetzt, „es läuft unkritisch, bisher gibt es keine Beschwerden, drei weitere können ohne Umbauten folgen”, so Blase.

Fohrt einbeziehen

Carsten Sieg (CDU) lobte das Konzept: Es sei „sehr schlüssig und anschaulich, wir würden beantragen, den Empfehlungen zu folgen, nämlich dort zu öffnen, wo keine Maßnahmen erforderlich sind”. Weitere Punkte müssten in den Haushaltsplanberatungen diskutiert werden. Johannes Truttmann (SPD) konnte zwar den Argumenten gegen eine Öffnung der Wüstenpforte folgen, fand es aber dennoch wichtig, „einen Weg vom See in die Stadt zu haben”. Uwe Schmidt (UCW) schlug vor, auch die Fohrt in die Überlegungen einzubeziehen: Diese werde schon jetzt – wenn auch derzeit illegal – in Gegenrichtung befahren, „es wäre gut, es würde legalisiert”.

Öffnung der Fahrbahn

Hier stimmte Matthias Koch (Grüne) zu: Insbesondere würden hier gern auch die Bürgersteige von Radlern genutzt, was mit einer Öffnung der Fahrbahn vorbei wäre. Ohnehin fand er das Konzept gut: „Als Alltagsradler habe ich Ihre Ausführungen mit viel Freude gelesen.” Er fand, dass besonders die untere Winterbergstraße noch in die näheren Überlegungen einbezogen werden sollte, gerade weil der obere Teil derzeit mit Radstreifen versehen werde. Technische Beigeordnete Judith Feldner erklärte, das Papier sei „ein Baustein zum Mobilitätskonzept. Wir werden es einarbeiten”.

Straßen werden geprüft

Ein konkreter Antrag der CDU, die ohne Baumaßnahmen zu öffnenden Straßen umgehend zu öffnen, wurde einstimmig angenommen. Auch ein Antrag der UCW, die Fohrt zu überprüfen und möglicherweise zu öffnen, fand einhellige Zustimmung.

Autor:

Jörg Winkel (Redakteur) aus Stadt Olpe

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