Wolfgang Hesse soll erneut Stadtverbandschef werden

CDU-Ortsunion einig / Reither kritisiert »Blutleere«

win Olpe. Neben den Vorträgen von Bürgermeister Horst Müller und Krankenhaus-Chef Franz-Jörg Rentemeister (siehe gesonderten Bericht) ging es bei der Sitzung der CDU-Ortsunion Olpe auch um Regularien und Parteiinternes. Die Diskussion war nur kurz, aber nicht konfliktfrei.

Als Vorsitzende Monika Ohm die Versammelten aufrief, Fragen zu stellen, meldete sich als einer der Ersten der frühere Fraktionschef im Rat, Wolfgang Reither, zu Wort. »Wird die Fraktion ihre Verhinderungstaktik in Sachen ,Lidl’ weiterführen?«–fragte er. Außerdem kritisierte er, dass die Besetzung der Aufsichtsräte nach den »Bäderreise«-bedingten Rücktritten zeige, wie dünn die Personaldecke in der Fraktion inzwischen sei. Udo Horn sei der Nachfolger seines Nachfolgers geworden, und es sei fraglich, ob Egbert Kieper als Religionslehrer die nötige Qualifikation zur Führung eines Aufsichtsrats habe. »Wann ist die Fraktion endlich bereit, für die Aufsichtsräte Kompetenz von außen zu holen?«, fragte Reither. Reiters Nachfolger als Fraktionsvorsitzender, Klaus Klapheck, ließ die direkten und indirekten Vorwürfe nicht auf seinen Ratskollegen sitzen: Durch Einarbeitung lasse sich Kompetenz erwerben. Allerdings werde wohl in der nächsten Legislaturperiode tatsächlich darüber gesprochen, ob auch Nicht-Ratsmitglieder in die Aufsichtsräte der städtischen Betriebe berufen werden sollten. »Das ist aber nicht leicht, gerade, weil wir so wenig bezahlen«, so Klapheck. Und in Sachen »Lidl« im Osterseifen könne die CDU »mit einem Markt dieser Größe ganz gut leben«.

Noch einmal meldete Reither sich zu Wort, nämlich dann, als es um Vorschläge für die Mitgliederversammlung des Stadtverbands ging. Nachdem die Versammlung ohne Gegenvorschläge dafür votiert hatte, dass der amtierende Vorsitzende, Wolfgang Hesse, erneut antreten solle, erklärte Reither: »Ich begrüße die erneute Kandidatur von Wolfgang Hesse, aber man sollte ihm raten, dass er die seit seiner Amtszeit herrschende Blutleere beendet.«

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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