ZUE wird fortgeführt

Die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Olpe wird von der Bezirksregierung im Auftrag des Landes NRW verwaltet und vom DRK betrieben. Eigentümerin ist die Stadt Olpe. Das Mietverhältnis mit dem Land wird nun bis 2025 fortgesetzt.  sz-Archivfoto
  • Die Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Olpe wird von der Bezirksregierung im Auftrag des Landes NRW verwaltet und vom DRK betrieben. Eigentümerin ist die Stadt Olpe. Das Mietverhältnis mit dem Land wird nun bis 2025 fortgesetzt. sz-Archivfoto
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sz  Als die Flüchtlingswelle 2015 Nordrhein-Westfalen erreichte, stieß die für die Flüchtlingsunterbringung zuständige Landesbehörde auf ihrer Suche nach geeigneten Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) unter anderem schnell auf die seinerzeit leer stehende ehemalige Kolping-Familienferienstätte in Olpe („Regenbogenland“).

Die Anmietung des Objektes von der Kreisstadt Olpe als neuer Eigentümerin für zunächst fünf Jahre – also bis Ende März 2020 - sei seinerzeit vor allem von den Anliegern mit verständlicher Skepsis begleitet worden, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Bis heute habe sich in der gut vierjährigen Laufzeit des Mietverhältnisses in dem Objekt und in seinem Umfeld eine Menge getan.

„Das Gebäude wurde vollständig brandschutztechnisch ertüchtigt und für die Unterbringung von bis zu 400 Personen ausgestattet. Der Zugang zu dem gesamten Grundstück wurde zudem durch einen Zaun kontrollierbar gemacht. Außerdem werden derzeit die Verkehrsanlagen vor und auf dem Grundstück optimiert.“

Die ZUE in Olpe wird von der Bezirksregierung im Auftrag des Landes NRW verwaltet und vom DRK betrieben. Für die Sicherheit im Objekt sorgt ein eigens beauftragtes Sicherheitsunternehmen. „Bezirksregierung, Kreisstadt Olpe und DRK haben während dieser Zeit stets einen regelmäßigen, offenen und informativen Umgang mit den Anwohnern gepflegt. So konnten Vorbehalte abgebaut und die Akzeptanz für diesen Standort erhöht werden“, erklärt Bürgermeister Peter Weber.

„Das Land NRW hat den Standort außerdem inzwischen mit erheblichen finanziellen Mitteln baulich optimiert, so war es nur logisch und konsequent, über eine Fortführung des Mietverhältnisses und den Erhalt des Standortes in Olpe zu sprechen. Allerdings nicht ohne vorher die Anwohner über die vorgeschlagene Verlängerung des Mietvertrages zu informieren“, so Weber.

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung im September einer Fortführung des Mietverhältnisses mit dem Land NRW um weitere fünf Jahre zugestimmt. Zu dieser Vertragsverlängerung bis zum 31. März 2025 hat auch das Land Nordrhein-Westfalen inzwischen sein Einvernehmen erteilt.

Autor:

Redaktion Olpe aus Stadt Olpe

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