Benefizspiel für Kinderhospizverein
SpVg Olpe unterliegt Bayer-Traditionself

Die Traditionself von Bayer Leverkusen um Jens Nowotny (l.) gewann gegen die Olper Altliga um Torsten Heuschel (Mitte) deutlich, doch über allem stand der gute Zweck. Denn alle Einnahmen des Benefizkicks gehen an den Kinderhospizverein.
  • Die Traditionself von Bayer Leverkusen um Jens Nowotny (l.) gewann gegen die Olper Altliga um Torsten Heuschel (Mitte) deutlich, doch über allem stand der gute Zweck. Denn alle Einnahmen des Benefizkicks gehen an den Kinderhospizverein.
  • Foto: klug
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

klug Olpe. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Jens Nowotny brachte es nach dem Abpfiff des Benefizspiels der Olper Altliga gegen die Traditionself von Bayer Leverkusen auf den Punkt: „Wir sind zwar zusammen gekommen, um Fußball zu spielen, aber vor allem für den guten Zweck.“ Denn die Einnahmen der Veranstaltung kommen dem Deutschen Kinderhospizverein, bei dem Nowotny als Botschafter aktiv ist, zu Gute. Hintergrund: Als im letzten Jahr das Haus der Kinderhospizarbeit in Olpe eröffnet wurde, versprach Nowotny, dass er ebendieses Benefizspiel organisieren werde. Und der ehemalige Profi merkte zugleich für die Zukunft an: „Es wäre toll, wenn man regelmäßig solche Spiele veranstaltet.“

Viererpack von Danny Thönes

Rund 250 zahlende Zuschauer waren dem Ruf gefolgt und sahen auf dem Rasenplatz am Kreuzberg eine ansehnliche Partie über zweimal 35 Minuten. Die Olper schlugen sich wacker, verloren jedoch mit 3:7 (1:4). Die Leverkusener ließen den Ball gefällig laufen und stellten durch Assimiou Toure (12.) und zweimal Danny Thönes (21./29.) die Weichen auf Sieg. In der Folge verkürzte Frank Germann für die Olper per Strafstoß auf 1:3 (31.), ehe Carsten Ramelow kurz vor der Pause wieder den alten Abstand herstellte (34.).
Nach dem Seitenwechsel besorgte Olpes Spielertrainer Björn Schneider den zweiten Ehrentreffer (36.). Und nachdem Danny Thönes seinen Dreierpack schnürte (38.), traf Markus Schneider erneut für die Elf vom Kreuzberg ins Schwarze (48.). Die restlichen Minuten des Spiels gehörten aber den Gästen. Giuseppe Spitali trug sich in die Torschützenliste ein (49.), ehe der spielfreudige Thönes mit seinem vierten Treffer den Schlusspunkt setzte (65.).

"Der gute Zweck steht im Vordergrund"

Doch die 3:7-Niederlage war für Björn Schneider, Trainer der Olper Alt-Herren, am Ende unbedeutend: „Der gute Zweck steht natürlich im Vordergrund. Für uns Spieler war es auch ein tolles Erlebnis, gegen diese Mannschaft um ehemalige Nationalspieler antreten zu dürfen.“ Davon waren aber nur zwei im Kader, nämlich Carsten Ramelow und eben Jens Nowotny, die beide 2002 mit den Leverkusenern im Champions League-Finale gestanden haben und zusammen über 94 Länderspiele zurückblicken können.
Ansonsten fehlten bei den Rheinländern große Namen, denn die restliche Elf der Gäste schnürte in der dritten oder vierten Liga für die Leverkusener die Schuhe. „Wir haben nicht mehr all zu viele Spieler zur Verfügung“, merkte Bayer-Trainer Gerhard Kentschke an und erklärte: „Ulf Kirsten weilt beispielsweise heute auf Motorradtour. Simon Rolfes war am Mittwoch noch dabei, heute ist er aber bei einem Testspiel der Ersten.“
Dass nur 13 von möglichen 50 Spielern am Ende die Reise mit antreten, spielt für Kentschke keine Rolle: „Heute wären wir auch zu Fuß hingelaufen. Wenn es um eine gute Sache geht, sind wir dabei. Wir helfen, wo wir können. Natürlich wollen wir dann auch jedes Spiel gewinnen. Heute ist daher gut, dass die Spieler zeigen konnten, dass sie noch kicken können.“

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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