Trainer-Abschied am Kreuzberg
Thomas Hütte und SpVg Olpe trennen sich

Betretene Mienen: Thomas Hütte, Raphael van der Wielen und Guido Dömer (vorne, v. l.) waren nicht nur mit dem Ergebnis des Lokalderbys gegen den VSV Wenden unzufrieden. Am Dienstag erfolgte beim Verein vom Kreuzberg die einvernehmliche Trennung von Chefcoach Hütte und Torwart-Trainer Dömer.
  • Betretene Mienen: Thomas Hütte, Raphael van der Wielen und Guido Dömer (vorne, v. l.) waren nicht nur mit dem Ergebnis des Lokalderbys gegen den VSV Wenden unzufrieden. Am Dienstag erfolgte beim Verein vom Kreuzberg die einvernehmliche Trennung von Chefcoach Hütte und Torwart-Trainer Dömer.
  • Foto: Pascal Mlyniec
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pm Olpe. Diese Nachricht kommt überraschend: Thomas Hütte ist nicht mehr Trainer des Fußball-Landesligisten SpVg Olpe (11. Platz/5 Punkte). Das bestätigte der Sportliche Leiter Björn Schneider am Mittwoch-Vormittag auf SZ-Anfrage. Der Ablauf der Trennung ist dabei kurios, wie Schneider schildert: „Wir saßen am Montag mit Trainer und Vorstand zusammen und wollten uns eigentlich nur austauschen. Die aktuelle Situation ist für alle nicht zufriedenstellend und dazu kam, dass Thomas in der kommenden Saison aus privaten Gründen nicht zur Verfügung steht. Im Verlauf haben wir dann entschieden, jetzt einen neuen Impuls zu setzen. Am Dienstag-Morgen haben wir noch einmal Kontakt aufgenommen und dann hat sich bestätigt, dass wir uns einvernehmlich und im Guten trennen.“

Mannschaft ahnte nichts

Das klingt nicht nach einem geplanten Trainerwechsel und auch die Mannschaft der Spielvereinigung ahnte nichts. „Die Spieler sind am Dienstag ganz normal zum Training gekommen und dann hat Thomas sich verabschiedet. Da hat man schon das ein oder andere ungläubige Gesicht gesehen“, so Björn Schneider, der Hütte und dem ebenfalls scheidenden Torwart-Trainer Guido Dömer noch einmal ausdrücklich für ihr Engagement dankte: „Als Verein sind wir sehr froh, dass Thomas und Guido ihre Stelle vor gut einem Jahr angetreten sind, denn die Situation war damals ja nicht die, die sie zur Zeit ihrer Zusage war. Mit dem Klassenerhalt haben sie in der vergangenen Saison auch sehr gute Arbeit gemacht“, sagte Schneider.

„Mit der Punktausbeute ist keiner zufrieden."

Mit einer jungen, hungrigen und talentierten Mannschaft rief der Verein vom Kreuzberg zur Spielzeit 2019/20 andere Ziele aus, mindestens ein einstelliger Tabellenplatz, besser noch der Sprung ins vordere Drittel der Tabelle sollte gelingen. Nach sieben Partien stehen lediglich ein Sieg und zwei Unentschieden auf der Habenseite. Gute Auftritte wie gegen den VSV Wenden (1:1), bei RW Erlinghausen und bei der SpVg Hagen 11 (beide 3:4) brachten nicht den möglichen Ertrag.
„Mit der Punktausbeute ist keiner zufrieden. Wir hatten auch schwache Spiele, aber zuletzt hat beispielsweise der Hagener Trainer gesagt, wir seien die beste Mannschaft gewesen, gegen die sie bisher gespielt hätten. Dafür haben wir aber einfach zu wenig Punkte“, weiß der Sportliche Leiter, der klarstellt: „Wir glauben nach wie vor an die Mannschaft und daran, dass sie unsere Ziele erreichen kann.“

Neuer Trainer schon bis Sonntag?

Am kommenden Sonntag steht mit dem Derby gegen den SC Drolshagen (14./4) ein wichtiges Spiel auf dem Programm. „Da zählt nur ein Sieg“, so Björn Schneider, der optimistisch ist, bis dahin auch schon einen neuen Trainer präsentieren zu können. Sollte das nicht gelingen, steht Raphael van der Wielen parat, der vor der Saison als Reaktion auf den Abgang von Mounir Saida kurzfristig als Co-Trainer aus Rüblinghausen verpflichtet wurde und diese Funktion auch an der Seite des neuen Chefcoachs ausüben soll.

Autor:

Pascal Mlyniec (Redakteur) aus Siegen

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