Arbeit

Beiträge zum Thema Arbeit

Lokales
54 Prozent der Arbeitnehmer in der Gebäudereinigung haben einen Minijob als alleiniges Einkommen.

Kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld
1900 Minijobs gehen verloren

sz Siegen/Bad Berleburg. Minijobs nicht krisensicher: Im Kreis Siegen-Wittgenstein sind im vergangenen Jahr rund 1900 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse verloren gegangen. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit und beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Rückgang zeigt, dass Minijobs in der Pandemie schnell zur Falle werden. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das...

  • Siegen
  • 13.07.21
Kultur
Es gibt ein deutliches Besucherinteresse an den Fotos des Siegerländers Otto Arnold am Lehrstuhl der Kunstgeschichte der Uni Siegen.

Ausstellung mit Fotos von Otto Arnold (1881–1944)
Natur und Arbeitswelt der Heimat

pebe Siegen. Er war Lehrer, Rektor der Siegener Nordschule und engagierter Amateurfotograf. Der Siegerländer Otto Arnold (1881–1944) lichtete nicht einfach ab, was ihm vor die Linse kam. Er hatte einen ästhetischen und pädagogischen Anspruch, denn seine Fotos, Glasplattendias, nutzte er im Unterricht, um seinen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in Natur und Arbeitswelt ihrer Heimat zu geben. Seine Fotosammlung stellt eine faszinierende Dokumentation dar, die einen Einblick in ein nicht...

  • Siegen
  • 09.07.21
LokalesSZ
Viele Beschäftigte haben das Homeoffice in der Corona-Zeit lieben und schätzen gelernt. 57 Prozent von ihnen würden auch nach der Corona-Pandemie gerne im Homeoffice weiterarbeiten.

Höhere Flexibilität und Effizienz bei Distanzarbeit
Homeoffice sehr beliebt

juka Siegen. Diese Zahl spricht eine deutliche Sprache. 57 Prozent der Homeoffice-Beschäftigten in NRW wollen laut einer Studie der DAK weiter von zu Hause arbeiten. Auch nach der Corona-Pandemie. Jeder Zehnte würde am liebsten sogar komplett Homeoffice betreiben. „Viele Beschäftigte haben erlebt, dass moderne Technik Homeoffice in einem Maße möglich macht, wie sie es sich vorher nicht erdacht hätten“, findet auch Hans-Peter Langer von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Siegen. Dennoch...

  • Siegen
  • 07.07.21
LokalesSZ
Noch stehen die Stühle im „Goldenen Löwen“ oben, aber das soll sich bald ändern. Voraussichtlich am Mittwoch wird Daniel Benken in Olpe sein fünftes Restaurant eröffnen. Im September startet dann sogar schon das nächste Projekt.

Tag des Workaholics: Daniel Benken hat auch nachts das Handy an
Rund um die Uhr auf Tour

ap Siegen/Olpe. Die kurze Nacht sieht man ihm nicht an. Mit wachen Augen und guter Laune steht er zwischen den hochgestellten Stühlen, während hinter ihm in jeder Ecke geräumt, gewischt und gewuselt wird. Sein Handy klingelt am laufenden Band, er ist immer erreichbar, ständig hat jemand eine Frage, jeder will etwas von ihm – und er selbst? Hat die Ruhe weg. Denn für ihn ist das alltäglicher Wahnsinn und ein „gesunder Ansporn“, aber kein Stress, sagt er. „Ich bin ein Kontroll- und...

  • Siegen
  • 05.07.21
LokalesSZ
Unzufriedenheit mit den individuellen Lebensumständen kann zu einer Flucht in die Arbeit führen, aber auch Menschen mit zu hohen Leistungsansprüchen an sich selbst neigen dazu, eine Arbeitssucht zu entwickeln (Symbolbild).
2 Bilder

Tag des Workaholics: Dr. Heiko Ullrich im Gespräch
Wenn sich alles um die Arbeit dreht

ap Siegen. Eine Überstunde nach der anderen und kaum noch Zeit für private Dinge – für Workaholics dreht sich alles nur um die Arbeit. Dabei sind die gesundheitlichen Auswirkungen immens, wie Dr. Heiko Ullrich, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kreisklinikum, im SZ-Gespräch erklärt. Plötzlicher Tod durch zu viel Arbeit: „Karoshi“„Chronischer Stress durch eine hohe Arbeitsbelastung kann zu vielen körperlichen Folgeerkrankungen führen“, warnt der Siegener...

  • Siegen
  • 05.07.21
KulturSZ
"Irgendwann brauche ich neue Impulse, um nicht der Gefahr zu erliegen, mich selber nur noch zu wiederholen", sagt die Künstlerin Annette Besgen über die Corona-Einschränkungen.
2 Bilder

Annette Besgen über ihre Arbeit als Künstlerin in der Corona-Krise
„Bin sehr diszipliniert im Atelier“

pebe Siegen/Kreuztal. Auf Kunst und Kultur verzichten zu müssen, ist in Lockdown-Zeiten das eine. Das andere aber ist immer wieder die Frage, wie die Künstler selbst mit der Situation umgehen. Was treibt sie an und um? Wie gehen sie mit der Dauer-Ausnahmesituation um? Stellvertretend für viele Kuntschaffende fragte die SZ zwei Betroffene aus dem Bereich der bildenden Kunst: Annette Besgen (Siegen/Kreuztal) und Bruno Obermann (Deuz). Ihnen stellte die SZ per Mail dieselben Fragen, ihre...

  • Siegen
  • 17.02.21
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