Artenschutz

Beiträge zum Thema Artenschutz

Lokales
Rund um die Themen Arten- und Naturschutz hat die Biologische Station Siegen-Wittgenstein viele Angebote parat.

Viele Angebote zum Frühling
Biologische Station lädt zur Heimatkunde ein

sz Siegen/Bad Berleburg. Nistkästen selber bauen, einen Bach erforschen oder die Pracht der Frühjahrsblumen im kleinen botanischen Garten in Wilnsdorf-Rödgen erkunden – das sind nur einige der Angebote der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein zum Frühling. Zusammen mit ihren Mitveranstaltern, dem Nabu, dem BUND, der Kreisvolkshochschule und dem Pilzmuseum Bad Laasphe, wurde laut Pressemitteilung  ein abwechslungsreiches Programm mit über 60 verschiedenen Aktivitäten zusammengestellt. "Im...

  • Siegen
  • 18.04.22
LokalesSZ
Windräder im Wildenburger Land? Laut einem Artenschutzgutachten, das zwei heimische Naturschützer erstellt haben, ist das nicht machbar.

Artenschutz im Wildenburger Land
Privates Gutachten schließt Windräder aus

damo Friesenhagen. Noch steht der Verhandlungstermin nicht fest, aber Fakt ist: Das Oberverwaltungsgericht Koblenz wird sich mit dem geplanten Bau des Windparks im Wildenburger Land befassen müssen. Denn die Firma Windpark Friesenhagen GmbH und Co. KG, eine Tochter des Karlsruher Unternehmens Altus, akzeptiert das Veto aus dem Altenkirchener Kreishaus nicht. Das Unternehmen hat Klage gegen den ablehnenden Bescheid der Kreisverwaltung eingereicht.  Artenschutzgutachten für das Wildenburger Land...

  • Altenkirchen
  • 16.02.22
LokalesSZ
Das Streckelegen gehört zur Jagd mit dazu. Für Kritiker ein unwürdiges Schauspiel, für Jäger ein wichtiges Ritual. Die Kritik an der Fuchsjagd ist groß, die heimischen Jäger wehren sich.

Kreisjägerschaften beziehen Stellung
Fuchsjagd erhitzt die Gemüter

schn Finnentrop/Freudenberg. Jäger sind in den heimischen Kreisen nach wie vor eine starke Gruppe. Dennoch müssen sie sich regelmäßiger Kritik stellen. Aktuell kommt die einmal mehr von „Peta“, speziell in Bezug auf die Fuchswochen in Finnentrop und Freudenberg. Dabei handelt es sich aber nicht um typisch englische Jagdgesellschaften, sondern um Zeiten, in denen Füchse intensiver vom Ansitz aus bejagt werden. Peta wirft Verstoß gegen Tierschutzgesetz vor Kritiker werfen der Jägerschaft vor,...

  • Finnentrop
  • 13.01.22
LokalesSZ
Eine Zwergfledermaus auf der Jagd (Archivbild).

Fachbeitrag zum Artenschutz scharf kritisiert
Photovoltaik-Anlage behindert Nachtjäger

ihm Siegen/Gosenbach.  Die Koordinaten im Umweltschutz verschieben sich: Hatte der Naturschutzbeirat beim Kreis Siegen-Wittgenstein sich viele Jahre lang vor allem mit Natur-Beeinträchtigungen durch Straßenbau und Industrieansiedlungen zu befassen, sind heute immer häufiger Öko-Projekte der Stein des Anstoßes. Alternative Energie kontra Rote-Liste-Arten – die Frontlinie verläuft nicht mehr in gewohnten Bahnen. Keine leichte Aufgabe für die Beiratsvorsitzende Prof. Dr. Klaudia Witte. Einerseits...

  • Siegen
  • 23.11.21
LokalesSZ
SZ-Redakteur Andreas Goebel.

KOMMENTAR
Segen oder Fluch?

Der Ausbau der regenerativen Energien steht ganz oben auf der politischen Agenda. Deutschland kann sich die Kohleverstromung mit ihrem gigantischen CO2-Ausstoß nicht mehr lange leisten, will das Land seinen ehrgeizigen Klimazielen überhaupt noch gerecht werden. Auch auf der Kalteiche wird das die Waldlandschaft noch einmal verändern. Doch die Alternative ist nicht gerade verlockend. Kritiker sehen eine Vervielfachung der Zahl der Windkraftanlagen voraus, sollte das Industrieland ganz auf...

  • Siegen
  • 13.11.21
LokalesSZ
Das politische Bekenntnis zum Klimaschutz erhöht den Druck auf die Lebensräume. Darüber gibt es seit Jahren Auseinandersetzungen, die nun wieder befeuert werden. Das runde Foto zeigt Michael Düben.
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Pilotprojekt: Forscher setzen auf Künstliche Intelligenz
Windräder als tödliche Falle für Großvögel

goeb Siegen. Kollisionen von Großvögeln mit Rotorblättern von Windkraftanlagen (WKA) sind leider keine Seltenheit. Laut Michael Düben, Vorstandsmitglied des Naturschutzbunds Siegen-Wittgenstein (Nabu), ist der am 25. Oktober von einer Spaziergängerin in einem Waldstück unter einem Windrad im Wittgensteinischen Laaspherhütte gefundene tote Rotmilan kein Einzelfall. Wie die SZ exklusiv berichtete, sollen die beiden Windkraftanlagen auf der Kalteiche im Rahmen des „Repowering“ durch 250 Meter hohe...

  • Siegen
  • 13.11.21
LokalesSZ
In den Quellmooren beim Hohenseelbachskopf sind einige Biotoppflegemaßnahmen erledigt worden. Jetzt machten sich einige Vertreter vom Forstamt, dem NABU, dem Forstzweckverband und der Kreisverwaltung ein Bild von den Arbeiten.

Pflegemaßnahmen beim Hohenseelbachskopf
Darum müssen die Quellmoore geschützt werden

damo Emmerzhausen. O schaurig ist’s nicht, über Moor zu gehen – zumindest nicht über das im Wald bei Emmerzhausen. Nur wasserfestes Schuhwerk ist empfehlenswert, denn selbst in den drei Dürresommern ist der Boden dort nie trocken gewesen. Und entsprechend matschig ist der Untergrund jetzt im Herbst. Aber wer mit dem Biotopbetreuer des Kreises, Peter Weisenfeld, unterwegs ist, der weiß, dass er nicht mit Sneakern auftauchen sollte. Auf rund einem Hektar Fläche erstrecken sich im Wald in Richtung...

  • Daaden
  • 12.11.21
LokalesSZ
Mit exotischen Sorten kann die Honigbiene meist nichts anfangen.
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Insektenhotels als "Katastrophe"
Bienenexpertin Pia Aumeier räumt mit Irrtümern auf

ihm Brauersdorf. Bienen sind wichtig, das weiß doch jeder. Aber dass Albert Einstein gesagt hat: „Wenn die Biene stirbt, dann stirbt der Mensch“ – das stimmt leider nicht. Dr. Pia Aumeier, Imkerin, Biologin und Insektenexpertin, blickte bei ihrem Vortrag am Sonntag im Forsthaus Hohenroth in viele überraschte Gesichter, als sie aufräumte mit dem Mythos dieses angeblichen Einstein-Ausspruchs. Dass vier Jahre nach dem Aussterben der Honigbiene der Mensch nichts mehr zu essen hat, sei nicht nur...

  • Netphen
  • 10.10.21
LokalesSZ
Die kanadischen Waldbisons im Feudinger Dernbach hatten in diesem Jahr doppelten Nachwuchs. Im Vergleich zu den Wisenten sind die Tiere pflegeleichter in der Haltung.
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Waldbisons und Wisente unter einem Dach
Artenschutz erfordert langen Atem

bw Feudingen. Während das Wisent-Projekt im Rothaargebirge die Gerichte und die Politik weiterhin beschäftigt, hält der Feudinger Achim Wickel sein eigenes kleines Artenschutzprojekt auf seinem Gelände beinahe geräuschlos am Laufen. Seit 2015 lebt oben im Dernbach die kleine Herde kanadischer Waldbisons, zwei Jahre später kamen dann die Wisente hinzu. Viele Erfahrungen hat Achim Wickel seitdem gesammelt. Er weiß inzwischen, dass die Wisente in der Gehegehaltung eine erheblich größere...

  • Bad Laasphe
  • 07.07.21
Lokales
In den Gehegen der kanadischen Waldbisons und der Wisente im Feudinger Dernbach tummeln sich besonders gerne Rabenvögel, wie David Benscheidt festgestellt hat. Der Banfer hat Achim Wickel eine Zeit lang beim Artenschutzprojekt begleitet.

Unterschiede der Wildrindarten zu Papier gebracht
Rabenvögel suchen Nähe zu Wisenten und Bisons

bw Feudingen. Das Artenschutzprojekt im Dernbach hat seine Begleiterscheinungen für die Fauna, die auf den Wiesen der Familie Wickel zu bestaunen ist. Darüber hat der Banfer David Benscheidt jüngst einen kleinen Text verfasst, der sich um das bemerkenswerte Vorkommen von Rabenvögeln in den Gehegen, in denen Wisente und kanadische Waldbisons leben, dreht. „Das Leben bahnt sich seinen Weg, wie es auch sein sollte“, stellt der junge Banfer in seiner Arbeit fest. Er hat Achim Wickel im Alltag...

  • Bad Laasphe
  • 07.07.21
LokalesSZ
SZ-Redakteur Dr. Andreas Göbel.

KOMMENTAR
Langsam dämmert's

Vor Jahr und Tag hatten die Insekten gar keine Lobby, viele Menschen ekeln sich bis heute vor ihnen. „Nenn mir einen Grund, wofür Insekten nützlich sein sollen.“ Solche Sprüche hört man allen Ernstes immer wieder. Die Antwort darauf: Es gibt Milliarden Gründe dafür, sonst wären Insekten schlichtweg nicht da. Ohne Insekten hätten wir gar keine Natur. Es braucht offenbar Schocknachrichten, die die Menschen für solche Themen interessieren. Schocker hatten wir zuletzt genug: das Bienensterben ist...

  • Siegen
  • 06.07.21
LokalesSZ
Magerwiesen bieten die höchste Artenvielfalt bei Pflanzen und Insekten. Regelmäßige Düngung und Stickstoffeintrag aus der Luft fördern indes die Monotonie.
2 Bilder

65 Millionen Euro für Insektenschutzprogramm
Kein Summen und kein Brummen

goeb Siegen. Immerhin gibt es jetzt eine Zahl, die vor einigen Jahren auch nicht ansatzweise denkbar gewesen wäre: 65 Millionen Euro will die Bundesregierung für den Schutz der Insekten ausgeben. Im Umweltausschuss einigte man sich jetzt auf das neue Insektenschutzgesetz. „Die Intensiv-Landwirtschaft ist der Insektenkiller Nummer eins.“ Prof. Dr. Klaudia Witte kommt gleich zur Sache, als die SZ sie um eine Einschätzung der Situation der sechsfüßigen Tiere in Deutschland bittet. „Sie sind...

  • Siegen
  • 06.07.21
Lokales

Naturschützer kritisieren Regionalplan
Mit 140 Windkraftanlagen ist zu rechnen

sz Bad Berleburg. Ein düsteres Bild zeichnen die Naturschützer Helga und Michael Düben, allseits bekannt vom NABU-Kreisverband, in einer Stellungnahme zum Regionalplanentwurf und den dort festgelegten Windenergiebereichen. Einmalig in NRW sei die Tatsache, dass mit den Festsetzungen aus Arnsberg den Kommunen das Recht genommen werde, selbst zu entscheiden, wie sie mit der Windenergie auf ihrem Gemeindegebiet umgehen möchten. Bei dem jetzt aufzustellenden Regionalplan müssten die festgesetzten...

  • Bad Berleburg
  • 27.04.21
Lokales
Den Bad Berleburger Grünen fehlt die Nachhaltigkeit: Die Öko-Partei kritisiert die Zusammensetzung des Energie-Teams.

Zusammensetzung unpassend
Grüne Bad Berleburg kritisieren das Energie-Team

vc Bad Berleburg. Die Stadt Bad Berleburg steuert im Rahmen ihrer Bemühungen um Nachhaltigkeit die Rezertifizierung – und damit eine Auffrischung – des European Energy Award (eaa) an. Für die Umsetzung der Einzelmaßnahmen ist das Energie-Team zuständig. In einer Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die jüngst Thema in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses war, wurde die veränderte Zusammensetzung des besagten Energie-Teams moniert. Verwaltung Bad Berleburg widerspricht den Grünen...

  • Bad Berleburg
  • 27.03.21
LokalesSZ
Zwei Bläulinge sitzen da, wo sie hingehören: auf den Blütenständen des Wiesenknopfs. Die streng geschützten Tagfalter werden immer seltener, aber in unserer Region gibt es noch stabile Populationen. Und diese sollen erhalten werden – auch wenn das den Ameisen mutmaßlich gar nicht schmeckt …

Tagfalter wird immer seltener
Der Bläuling braucht auch im AK-Land Hilfe

damo Kreis Altenkirchen. Könnten Insekten schreiben, dann hätten sie wahrscheinlich längst ihre eigene Fassung des Mythos vom Trojanischen Pferd zu Papier gebracht. Denn im Hochsommer spielt sich auf den Auwiesen des AK-Lands tausendfach eine Geschichte ab, die verblüffend an die List der alten Griechen erinnert. Der Unterschied ist nur: Während die Historiker bis heute nicht wissen, ob es das hölzerne Pferd wirklich gegeben hat, ist die Tücke des Wiesenknopf-Ameisenbläulings wissenschaftlich...

  • Altenkirchen
  • 16.03.21
Lokales
Der Kreuztaler Bernd Thomas saust über Stock und Stein. Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2014 ist das Kettenfahrzeug im Einsatz für den Namen des Naturschutzes.
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Panzerketten helfen beim Naturschutz
Rabiate Raubkatze mischt Trupbacher Heide auf

js Trupbach. Ungemütlich ist es an diesem Mittwoch auf der Trupbacher Heide. Das liegt nicht allein am Februarwetter, das sich mit nassem, kalten Regen von seiner besonders trüben Seite zeigt. Auch ein seltener Besucher sorgt dafür, dass Spaziergänger besser andernorts an die frische Luft gehen: Mit einem demilitarisierten "Pflegepanzer", einem früheren "Leopard"-Gestell, saust der Kreuztaler Bernd Thomas über Stock und Stein. Zum zweiten Mal nach der Premiere im Jahr 2014 ist das...

  • Siegen
  • 03.02.21
LokalesSZ
Auf den Höhen des Siegerlandes trifft Wald auf Wind. Und wenn es nach den Verfechtern eines massiven Windkraftausbaus geht, wird hier Strom gewonnen, wie hier auf der Lümke in Hilchenbach.

17 neue Windräder sollen sich im Rothaargebirge drehen
Wald trifft Windkraft

ihm Hilchenbach/Kirchhundem. Beim Ziel sind sich Naturschützer und Windkraft-Unternehmer einig: Beide wollen den Klimaschutz und die Energiewende voranbringen. Beim Weg dahin aber klaffen Gräben zwischen den Befürwortern von Windkraft im Wald und den Naturschützern. Am Beispiel des 17 Anlagen umfassenden Windparks „Rothaarwind II“, der auf den waldigen Höhen im Grenzbereich zwischen Hilchenbach und Kirchhundem geplant ist, kann man die Kampflinien verfolgen. Zusammen mit den fünf vorhandenen...

  • Hilchenbach
  • 30.01.21
LokalesSZ
Bereits 2014 sprintete eine eiserne Raubkatze mit bis zu 65 km/h im Dienste der Artenvielfalt über die Trupbacher Heide.
4 Bilder

Panzer fährt durchs Naturschutzgebiet
Leopard auf der Trupbacher Heide

tile Trupbach. Zu einer ungewöhnlichen Naturschutzmaßnahme kommt es am 27. Januar auf der Trupbacher Heide. Auf der von der EU unter Schutz gestellten Fläche rollt an jenem Mittwoch ein ausgemusterter Panzer des Typs Leopard I, um gezielt Bodenverwundungen zu verursachen. Dadurch soll die voranschreitende Verbuschung und Ausbreitung des Waldes, Sukzession genannt, gestoppt werden, damit sich die Heide in bestimmten Bereichen wieder verjüngen kann. Was zunächst nach schwerer Zerstörung aussieht,...

  • Siegen
  • 18.01.21
LokalesSZ
Bisam, Nutria oder  Biber? Diese Frage scheint nun eindeutig beantwortet zu sein. Aufnahmen wie diese zeigen laut Experten einen Biber.
Video 4 Bilder

Fischereigenosse wurde fündig
Biber in der Ferndorf aufgetaucht

nja Ferndorf. Als Hans-Dieter Krause im April hier und dort im Ferndorfbach Totholz, meist Weiden, im Wasser befestigte, um den Fischen Versteckmöglichkeiten zu bieten und dem Bach zusätzliche Struktur zu schaffen, ahnte er nicht, dass diese Routinearbeit ganz offensichtlich für Furore sorgen sollte. Denn: Als der Vorsitzende der Fischereigenossenschaft Kreuztal einige Tage später nach dem Rechten schaute, waren Äste „zum Teil abgeschnitten und auch geschält“.  Eine zeitintensive Recherche nach...

  • Siegen
  • 15.08.20
LokalesSZ
Nicht in Holzscheiben, sondern in Stämme oder breite Äste sollten die Löcher für die Insekten gebohrt werden. Ob die Unterkünfte richtig gebaut wurden, zeigt sich auch daran, ob Tiere einziehen. Foto: Sarah Panthel
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Tipps für den Kauf und Bau
Insektenhotels liegen im Trend

sp Ferndorf. Es brummt und summt. In manchen Gärten mehr, in manchen weniger. Insgesamt aber geht die Anzahl der Bienen, Schmetterlinge und Co. zurück. Laut Nabu haben Untersuchungen in NRW ergeben, dass die Biomasse der Fluginsekten seit 1989 mancherorts um bis zu 80 Prozent zurückgegangen ist. Jetzt wollen immer mehr Naturliebhaber gegen das Insektensterben aktiv werden. In Baumärkten und zum Teil auch in Discountern stapeln sich „Hotels“, die den Tieren Unterschlupf und Nistmöglichkeiten...

  • Kreuztal
  • 10.06.20
LokalesSZ
Vorige Woche haben Fachleute der Biologischen Station ein einziges Braunkehlchen-Paar im Oberndorfer Naturschutzgebiet Bonnwiesen gesichtet.
2 Bilder

Einziges Paar in den Bonnwiesen
Gefährdete Braunkehlchen im Naturschutzgebiet

howe Oberndorf. Eigentlich müsste es seit Mitte April auf dem Weg sein – das Braunkehlchen. In diesen Wochen würde es nämlich aus seinem Winterquartier in Afrika in sein mitteleuropäisches Brutgebiet zurückkehren. Eines dieser Gebiete wären die Bonnwiesen, ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet in der Bachtalaue von Oberndorf. Seinerzeit waren genau diese Flächen im idyllischen Tal unter Schutz gestellt worden, weil hier neben den floristisch-vegetationskundlichen Aspekten wie Hochstaudensäume,...

  • Bad Laasphe
  • 25.05.20
LokalesSZ
Etliche Vogelarten, die früher in unserer Region häufig gebrütet haben, sind hierzulande verschwunden. Weil jede einzelne Art ihre ganz spezielle Funktion in einem fein austarierten Ökosystem hat, ist das zugleich ein dringender Appell an den Menschen.  Fotomontage: damo

Die sechste große Aussterbewelle der Erdgeschichte ist in vollem Gang
Ausgeflogen: verschwundene Vogelarten

damo Kreis Altenkirchen. Die Zahlen sind alarmierend: Alljährlich verschwinden 11 000 Tierarten auf der Erde – und das ist eine ausgesprochen vorsichtige Schätzung. Manche Wissenschaftler gehen von über 50 000 Arten aus, und so sprechen sie mittlerweile von der sechsten großen Sterbewelle der Erdgeschichte. Dieses Massensterben vollzieht sich nicht nur in Afrika oder Amerika – gestorben wird auch vor unserer Haustür. Und zwar in einem alarmierenden Tempo, wie spätestens seit der Krefeld-Studie...

  • Betzdorf
  • 06.05.20
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