Biotop

Beiträge zum Thema Biotop

LokalesSZ
Die Flächen rund um den Hüttenweiher in Biersdorf sind nicht nur hübsch, sondern auch ökologisch wertvoll. Für die Erbengemeinschaft ist das aber eine Herausforderung.

Unterstützung für den Bläuling?
Naturschutz-Projekt für Hüttenweiher Biersdorf

damo Biersdorf. Was tun mit einer Privatfläche, die ökologisch so wertvoll ist, dass sie de facto kaum bewirtschaftet werden kann? Ist dann der Eigentümer in der Pflicht, streng geschützten Arten wie dem Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling das Leben so paradiesisch wie möglich zu gestalten? Diese Frage stellt sich schon seit geraumer Zeit die Biersdorfer Erbengemeinschaft, die im Besitz des Hüttenweihers und der angrenzenden Wiese ist. Sie beklagt, dass die gesamte Biotoppflege an ihr...

  • Altenkirchen
  • 22.06.21
LokalesSZ
Seit dem gescheiterten Bebauungsplanverfahren ist amtlich: Der Hüttenweiher und die Wiese sind ökologisch wertvoll. Seitdem ist die Biotoppflege an der Erbengemeinschaft hängengeblieben. Daher fordert Michael Daub Unterstützung – fachlich und praktisch.

Erbengemeinschaft alleingelassen
Ein Weiher, ein Schmetterling und viel Ärger

damo Biersdorf. Eigentum verpflichtet, da lässt das Grundgesetz wenig Spielraum zur Interpretation. Aber was, wenn man sich sein Eigentum mit einem streng geschützten Schmetterling teilen muss? Verpflichtet dann auch der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling? Mit dieser Frage sieht sich eine Biersdorfer Erbengemeinschaft konfrontiert. Und bislang hat sie noch keine befriedigende Antwort auf die Frage gefunden, macht Michael Daub im Gespräch mit der SZ deutlich. Die Erbengemeinschaft ist im Besitz...

  • Daaden
  • 18.06.21
Lokales
An sonnigen Tagen brechen am Weitefelder Weiher alle Dämme. Sogar Wohnmobile aus Niedersachsen hat der Ortsbürgermeister dort schon gesehen.

Betretungsverbot am Weiher
Immer wieder Ärger in Weitefeld

damo Weitefeld. Der Zoff um den Weitefelder Weiher geht in die nächste Runde – und jetzt drohen der Ortsbürgermeister und der Biotopbetreuer mit verstärkten Kontrollen. Denn sowohl Karl-Heinz Keßler als auch Peter Weisenfeld sind es leid, dass sich immer mehr Menschen über das Bade- und Campingverbot am Weitefelder Weiher hinwegsetzen. Dabei handelt es sich beileibe nicht nur um Badende aus den Nachbargemeinden: „Die Leute kommen aus dem weiten Umkreis. Da waren auch schon zwei Wohnmobile aus...

  • Daaden
  • 17.06.21
Lokales
Peter Weisenfeld (l.) und Hans-Jürgen Lichte bergen die Reuse.
3 Bilder

In ehemaliger Klebsandgrube wird Molch-Population erfasst
Ein Paradies für seltene Tiere

gum Elkenroth. Es kreucht und fleucht in der ehemaligen Klebsandgrube „Wilhelm“ nördlich der Landesstraße 286 zwischen Elkenrother Weiher und Sportplatz Weitefeld. Seltene Molche sind hier zu finden – ein Grund dafür, dass Hans-Jürgen Lichte vom BUND und Peter Weisenfeld, der als Biotopbetreuer für den gesamten Kreis Altenkirchen seit 30 Jahren agiert, zum Pressegespräch am Donnerstagmorgen geladen haben. Fast ist es so, als wollten zumindest die Vögel selbst aufmerksam machen, ein Grünspecht...

  • Gebhardshain
  • 21.05.21
Lokales
Der Siegener Tiergarten wird in den kommenden 100 Jahren nicht mehr wirtschaftlich durchforstet. Mit einstimmigem Beschluss stellte sich jetzt der städtische Umweltausschuss hinter das Vorhaben der Siegener Stadtverwaltung.

Politik befürwortet Verzicht auf forstliche Nutzung des städtischen Waldes
Tiergarten NRW-weit einmalig

js Siegen/Weidenau. Die Würfel sind gefallen: Der Siegener Tiergarten wird in den kommenden 100 Jahren nicht mehr wirtschaftlich durchforstet. Mit einstimmigem Beschluss stellte sich jetzt der städtische Umweltausschuss hinter das Vorhaben der Siegener Stadtverwaltung, auf einer Gesamtfläche von 85 Hektar mehrere Generationen lang kein Holz mehr einzuschlagen. Die Motorsäge soll nur noch dann zum Einsatz kommen, wenn es darum geht, Wege des beliebten Erlebniswaldes wieder verkehrssicher zu...

  • Siegen
  • 05.05.21
LokalesSZ
Bereits 2014 sprintete eine eiserne Raubkatze mit bis zu 65 km/h im Dienste der Artenvielfalt über die Trupbacher Heide.
4 Bilder

Panzer fährt durchs Naturschutzgebiet
Leopard auf der Trupbacher Heide

tile Trupbach. Zu einer ungewöhnlichen Naturschutzmaßnahme kommt es am 27. Januar auf der Trupbacher Heide. Auf der von der EU unter Schutz gestellten Fläche rollt an jenem Mittwoch ein ausgemusterter Panzer des Typs Leopard I, um gezielt Bodenverwundungen zu verursachen. Dadurch soll die voranschreitende Verbuschung und Ausbreitung des Waldes, Sukzession genannt, gestoppt werden, damit sich die Heide in bestimmten Bereichen wieder verjüngen kann. Was zunächst nach schwerer Zerstörung aussieht,...

  • Siegen
  • 18.01.21
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