Dürresommer

Beiträge zum Thema Dürresommer

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Nur mit Gesellschaftsjagden unter Einsatz von Hunden wird man effektiv jagen können, denn das Wild wird sich in den großen Dickungen verstecken.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Die Jagd wird immer schwieriger

goeb Altenkirchen. Unsere Mittelgebirgslandschaft hat sich schon heute verändert, weil in kürzester Zeit Wald in einem Maße eingeschlagen worden ist, als hätte sich ein mittelalterlicher Herrscher plötzlich entschlossen, eine riesige Flotte bauen zu lassen. Es musste sein – wegen des Borkenkäfers, unserer „Begleitart“ in Zeiten der Dürre. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine, jene Tiere also, die im und vom Wald leben, sei es, dass sie dort ihre...

  • Altenkirchen
  • 22.10.20
  • 527× gelesen
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Viele Waren werden aus China über den Seeweg geliefert. Oft wurden die Container leer zurück geschifft, jetzt werden sie mit Käferholz gefüllt.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
China benötigt Käferholz für boomende Baubranche

sp Vormwald. Ganze Landstriche verändern sich. Fichtenwälder verschwinden, weil zahlreiche tote Fichten gefällt werden. So viel und so schnell, dass es den deutschen Markt überschwemmt. „Zurzeit fällt mehr Holz an, als inländisch verarbeitet werden kann“, sagt der Leiter des Regionalforstamtes, Manfred Gertz. Die Sägewerke liefen auf Hochtouren, aber sie kämen nicht hinterher bei der Verarbeitung des Käferholzes, „selbst, wenn sie sich Mühe geben“. „Wir schlagen im Moment das fünf- bis...

  • Hilchenbach
  • 16.10.20
  • 2.528× gelesen
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Die Siegquelle bei Walpersdorf ist weitgehend trockengefallen. Auch das Quellgebiet insgesamt gibt nur minimal Wasser ab. Alles wartet auf Regen, damit auch der Wald wieder aufatmen kann.

Nach erneutem Dürresommer
Die Siegquelle ist trocken

kalle Walpersdorf. Die Siegquelle ist trockengefallen. Kein Tropfen Wasser läuft über die im Jahr 2013 installierte Holzrinne, die so symbolisch für den Beginn der Sieg steht, die dann 155 Kilometer weiter als stattlicher Fluss in den Rhein mündet. In der ältesten überlieferten Ansicht der Siegquelle von 1849 wird sie als gefasste Quelle mit einem auf Balken gelagerten Spitzdach dargestellt.Das gesamte Quellgebiet stöhnt unter Wasserknappheit. Zudem gibt es noch eine Quelle oberhalb des...

  • Netphen
  • 23.09.20
  • 2.027× gelesen
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Die Borkenkäferplage nimmt immer erschreckendere Ausmaße an. Großflächige Baumbestände, wie hier auf Wilnsdorfer Seite der Kalteiche, werden gerodet, um ein weiteres Ausbreiten der kleinen Plagegeister einzudämmen.

Borkenkäferplage nimmt erschreckende Ausmaße an
Eine Schneise des Schreckens

kay Wilnsdorf. Die Borkenkäferplage nimmt immer erschreckendere Ausmaße an. Allerorten in der Region und auch weit darüber hinaus stellt sich die Lage in den Fichtenwäldern zusehends dramatischer dar. Kaum ein Waldgebiet, in dem momentan keine Motorsägen heulen, keine Harvester im Einsatz sind. Großflächige Baumbestände, wie hier auf Wilnsdorfer Seite der Kalteiche, werden gerodet, um ein weiteres Ausbreiten der kleinen Plagegeister einzudämmen. Wo die schnurgerade auf den Ortskern zuführende B...

  • Wilnsdorf
  • 19.08.20
  • 7.888× gelesen
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Das Wittgensteiner Land klassifiziert Manfred Gertz vom Regionalforstamt als „Großschadraum“. Auch aus dem Altkreis wird inzwischen wieder Käferholz nach China verschifft, so wie hier auf dem Hainberg bei Feudingen.

Export von Schadholz nach China
Mickrige 10 Euro Gewinn pro Festmeter

cs Siegen/Bad Berleburg. 20 Mill. Festmeter Schadholz – mit dieser unvorstellbaren Menge rechnet der Landesbetrieb Wald und Holz NRW für das laufende Jahr. Das ist der anhaltenden Borkenkäfer-Plage sowie der monatelangen Trockenheit geschuldet, ein Ende des Dramas in den heimischen Wäldern ist kaum absehbar. Daran ändert auch der im Zuge der Corona-Krise ins Stocken geratene und inzwischen wieder anlaufende Export des Holzes nach China nichts. Bei Transportkosten von 60 bis 70 Euro blieben den...

  • Siegen
  • 09.06.20
  • 847× gelesen
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Das Gewässer im Freudenberger Kurpark ist Geschichte: Der Seerosenteich wurde inzwischen verfüllt, hier entsteht bekanntlich das Sportkabinett.
18 Bilder

Seerosenteich in Freudenberg verfüllt (Galerie)
Arbeiten im Kurpark schreiten voran

cs Freudenberg. Immerhin einen positiven Aspekt bringt die außergewöhnliche Dürre der vergangenen beiden Monate mit sich. „Für die Bauarbeiten ist das sehr gut“, sagt Andre Schmidt. Zufrieden deutet der Geschäftsführer des Bauunternehmens Schauerte Schmidt auf die geschotterte Fläche, die vor Kurzem noch aus einem Seerosenteich bestand. Im Zuge der Arbeiten zur Umgestaltung des Freudenberger Kurparks musste das Gewässer inzwischen weichen, ging also im übertragenen Sinne baden. Hier soll, wie...

  • Freudenberg
  • 03.06.20
  • 274× gelesen
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Die wenigen Schauer der vergangenen Wochen sind nur ein Topfen auf den heißen Stein. Dürre und Trockenheit werden zu einem immer größeren Problem.

Auch im Mai extrem wenig Niederschlag
Die Dürre hält an

cs Siegen/Bad Berleburg. Am Ende reichte es nicht zum Rekord. Steuerte der April lange Zeit darauf hin, als der trockenste aller Zeiten in die Geschichtsbücher der Meteorologen einzugehen (die SZ berichtete), fielen zum Endes des Monats doch noch ein paar mickrige Regentropfen vom Himmel. Dennoch, mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von nur rund 15 Litern pro Quadratmeter in NRW wurden gerade einmal 24 Prozent der ansonsten üblichen Niederschlagsmenge von 62 Litern erreicht. Und...

  • Siegen
  • 30.05.20
  • 263× gelesen
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Staubtrocken: Auf diesem Acker bei Helberhausen ist die Dürre klar erkennbar.
2 Bilder

Bislang mickrige 0,5 Liter Regen
Trockenster April aller Zeiten?

cs Siegen. Trotz aller massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die das Coronavirus so Tag für Tag mit sich bringt, genießen viele Menschen das tolle Frühlingswetter. Seit vier Wochen hat es so gut wie überhaupt nicht geregnet. Teilweise schon frühsommerliche Temperaturen und massenhaft Sonnenschein lassen nicht nur die Herzen von Radfahrern und Wanderern höher schlagen. Wie immer im Leben, auch diese Medaille hat zwei Seiten: Die zunehmende Trockenheit entwickelt sich mehr und mehr zu...

  • Siegen
  • 19.04.20
  • 753× gelesen
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Aktuell ein gewohntes Bild in der Region: Wie hier die Sieg bei Niederschelden treten viele Gewässer über die Ufer, auch kleine Bachläufe verwandeln sich in starke Ströme. Die Waldböden sind aber nach wie vor sehr trocken.
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Grundwasser weiter auf niedrigem Stand
Regen nur ein Tropfen auf den heißen Stein

cs Siegen. Gefühlt ist seit dem Herbst kaum ein Tag vergangen, an dem es in Siegerland und Wittgenstein nicht geregnet hat. Aktuell treten viele Gewässer über die Ufer, kleine Bachläufe verwandelten sich in starke Ströme, die beiden Talsperren der Region haben den aktuell zulässigen Höchststau von 90 Prozent längst erreicht – und die Meteorologen sagen nach den Schneefällen für die kommenden Tage weitere Niederschläge voraus. Vor allem Waldbauern klagen jedoch nach wie vor über staubtrockene...

  • Siegen
  • 03.03.20
  • 6.722× gelesen
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Blick von Anlage Nummer 4 des Hilchenbacher Windparks in Richtung Kirchhundem-Heinsberg: Das Erscheinungsbild der heimischen Wälder wird sich wohl weiter verändern.
4 Bilder

Dürre, Borkenkäfer und fallende Holzpreise in heimischen Wäldern
Neues Jahr, alte Probleme

cs Vormwald. „Willkommen im waldreichsten Kreis Deutschlands“, begrüßte Diethard Altrogge am Donnerstagmorgen mit einem breiten Lächeln die Runde, die sich anlässlich der Jahrespressekonferenz in den Räumlichkeiten des Regionalforstamtes Siegen-Wittgenstein in Vormwald eingefunden hatte. Dem leitenden Forstdirektor war angesichts der SZ-Berichterstattung – das Kreisgebiet hatte seinen Titel denkbar knapp vor dem Landkreis Regen in Bayern verteidigt – ein Stein vom Herzen gefallen. Rasch kamen...

  • Hilchenbach
  • 30.01.20
  • 626× gelesen
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Jetzt ist der Wasserverein Brachbach auch für einen erneuten Dürresommer gerüstet: Der „Waldstollen“ ist als Notnagel ans Wassernetz des Vereins angeschlossen worden.  Fotos: privat
3 Bilder

Brachbacher zapfen weiteren Wasserstollen an
Nasse Reserve

damo Brachbach. Früher, als die Siegerländer Erzgruben noch in Betrieb waren, hatten die Bergleute einen ziemlich unbequemen Gegenspieler: das Wasser. Wo immer sich die Menschen in die Tiefe wagten, war das Wasser schon da – es sickerte von oben nach, es drängte durch Gesteinsspalten. Gerade in den Erbstollen, die weit unten in den Tälern in die Hänge getrieben wurden, lief und plätscherte es ohne Ende. Und genau das ist aus Sicht des Brachbacher Wasservereins eine richtig gute Sache. Denn...

  • Kirchen
  • 03.12.19
  • 195× gelesen
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