Das Erste

Beiträge zum Thema Das Erste

Kultur
Todessturz statt Morgenkaffee: Der Arzt Chaboseau (Stefan Morawietz) stürzt Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) buchstäblich vor die Füße.

"Kommissar Dupin: Bretonisches Vermächtnis" (Das Erste)
Mit Gespür fürs Abgründige

pebe  Frankfurt. „Wunderschön!“ – „Solange man nicht anfängt, genauer hinzusehen …“ Der knappe Schlussdialog umschrieb, warum die Krimireihe um Kommissar Dupin so erfolgreich ist (auch in Frankreich). In der neuen Folge „Bretonisches Vermächtnis“ (am Donnerstagabend im Ersten) musste der Ermittler (Pasquale Aleardi wächst intensiv  in die Rolle hinein) einen Fenstersturz aufklären, der sich als Mord herausstellte, und in dessen Folge noch ein Verbrechen. Keine Verfolgungsjagden, keine...

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  • 14.05.20
Kultur
Knuffke (Theo Trebs) ist zurück, zur großen Freude von Bubu (Andreas Warmbrunn) und Onkel (Jonathan Berlin). Und wie ein Jahr zuvor springen er und Onkel gemeinsam vom Zehnmeterbrett.

TV-Kritik: "Die Freibadclique" im Ersten
Die vor die Hunde gehen

ciu Baden-Baden. Der Sprung vom Turm steht für etwas: für Zusammenhalt und Unerschrockenheit, für den Glauben daran, es trotz allem zu schaffen. In der Zweierformation im Stil des US-Kampffliegers „Lightning“, aber am Ende auch allein. Denn von der „Freibadclique“ ist nach dem Krieg im Grunde nur „Onkel“ (den Jonathan Berlin mit enormer Intensität darstellt) geblieben. Aufgerieben zwischen Freund und Feind – und doch erst am Anfang seines Erwachsenenlebens. Dabei zuzuschauen, wie in dem Film...

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  • 08.05.20
Kultur
Borchert (Christian Kohlund) und Dominique (Ina Paule Klink) setzen sich für Borcherts Patentocher Jenny ein, die unverschuldet in Schwierigkeiten geraten ist.  „Der Zürich-Krimi – Borchert und der Tote im See“, der im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt war, lief am Donnerstagabend im Ersten.

TV-Kritik: „Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See“ (Das Erste)
Feine Zwischentöne mit Christian Kohlund

aww Frankfurt. „Der Zürich-Krimi“ mit dem Titel „Borchert und der Tote im See“ (Donnerstagabend, Das Erste) war ein ruhiger Vertreter – verglichen etwa mit dem packenden Geiseldrama „Borchert und die tödliche Falle“ aus derselben Reihe vor zwei Wochen. Der neueste Fall mit Christian Kohlund in der Titelrolle war im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt, baute wenig auf Spannung oder darauf, die Handlung voranzutreiben, sondern vielmehr auf das erzählerische Moment, das feine Zwischentöne...

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  • 07.05.20
Kultur
Als Dirk Matthies hat sich Jan Fedder im „Großstadtrevier“ in die Herzen der Zuschauer gespielt. Fedder starb am 30. Dezember 2019.
2 Bilder

TV-Kritik: „Großstadtrevier – Absolute Anfänger“ (Das Erste)
Tschüs, Dirk Matthies!

aww Hamburg. Noch einmal zeigte Jan Fedder alias Dirk Matthies den Vorabendkrimi-Fans sein „schelmisches Lächeln“, wie es Maria Ketikidou, seine langjährige Kollegin vom „Großstadtrevier“, vor Kurzem in einem Interview ausdrückte. Eine passendere Schlusseinstellung hätte es für die „Abschiedsfolge“ des unmittelbar vor der Jahreswende verstorbenen Jan Fedder kaum geben können – denn so haben ihn die Zuschauer lebhaft in Erinnerung. Eine „Rolle“ spielte Dirk Matthies in „Absolute Anfänger“...

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  • 04.05.20
Kultur
Olga Lenski (Maria Simon, M.), Adam Raczek (Lucas Gregorowicz, r.) und ihr Kollege Wiktor Krol (Klaudiusz Kaufmann, l.) haben eine schwere Aufgabe – Szene aus der „Polizeiruf“-Folge „Heilig sollt ihr sein“ an diesemSontag im Ersten.

TV-Kritik: „Polizeiruf 110“ - „Heilig sollt ihr sein!“ (Das Erste)
(Zu) viele Ungereimtheiten

dee Frankfurt (Oder). Im deutsch-polnischen Kommissariat in Frankfurt an der Oder taten sich diesmal tiefe Gräben auf. Der „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Heilig sollt ihr sein!“ (Sonntag abend im Ersten) drehte sich um einen jungen religiösen Wunderheiler, der nach einer „unbefleckten Empfängnis“ per Kaiserschnitt einen „Jesus“ auf die Welt brachte, bevor die Mutter dann im OP verstarb. Dazu bekam der polnische Kommissar Besuch von seiner schwerkranken Mutter, die sich kurz vor dem Tod in...

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  • 03.05.20
Kultur
Carlo (Armin Rohde) füttert seine Schildkröte Adenauer. Und macht sich große Sorgen um sie ..

TV-Kritik: „Werkstatthelden mit Herz“ (Das Erste)
Tolle Schauspieler und ein Happy-End

gmz Duisburg. Gerade wenn die Story nicht so viel hergibt und sehr vorhersehbar ist, wie die der Komödie „Werkstatthelden mit Herz“ (Freitagabend im Ersten), dann zeigt sich die Qualität der Schauspieler. Das Aufgebot ist hervorragend in dieser klassischen Underdog-Komödie, in der die vom Leben Gebeutelten sich mit viel Herz und genauso viel Einsatz ihren Platz in ihrer kleinen, nicht heilen, aber ihrer eigenen Welt erkämpfen. Dass sie sich dafür einsetzen müssen, ist die Erkenntnis, die sich...

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  • 01.05.20
Kultur
Die blinde Anwältin Romy Heiland (Christina Athenstädt, r.) und ihre Assistentin Ada Holländer (Anna Fischer) vor Gericht.

TV-Kritik: "Die Heiland - Wir sind Anwalt" (Das Erste)
Wahrheit kommt ans Licht

zel Hamburg. „’Ne Blinde und ’ne Klugscheißerin“, na bravo. Doch genau die beiden sind’s, die Raik Hellmich am Ende aus dem Knast holen und die Wahrheit ans Licht bringen. „Die Heiland“ ist Anwältin und blind und wurde von Lisa Martinek gespielt. Nach dem plötzlichen Tod der Schauspielerin hat Christina Athenstädt die interessante Rolle übernommen – und macht das super, spielt sie selbstbewusst und selbstironisch. Erste Folge: "Unter die Haut"Am Dienstagabend lief mit „Unter die Haut“ im Ersten...

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  • 28.04.20
Kultur
Borchert (Christian Kohlund) kümmert sich um Dominique (Ina Paule Klink).

TV-Kritik: „Der Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle“ (Das Erste)
Spannend wie nie!

la Hamburg. „Es geht um Geld. Viel Geld!“ Da spielt ein Menschenleben keine Rolle. Der zu zehn Jahren verurteilte Familienvater Alexander Böni (Golo Euler) ist nur eine Figur im Schachspiel der Finanzmagnaten, die Fäden ziehen im Hintergrund andere. Als Böni beim Haft-Prüfungstermin für seine vorzeitige Entlassung durchdreht und Geiseln nimmt, gerät das Konstrukt ins Wanken. In „Der Zürich-Krimi: Borchert und die tödliche Falle“ (Donnerstagabend im Ersten) lässt sich Christian Kohlund als...

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  • 23.04.20
Kultur
Hannelore Elsner spielte die pensionierte Ermittlerin Elsa Bronski im Frankfurter "Tatort"  - eine ihrer letzten Rollen.

TV-Kritik "Tatort : Die Guten und die Bösen"
Menschliche Abgründe

dee Frankfurt/Main. Es war kein Krimi der klassisch-spannenden Sorte, der in diesem Tatort („Die Guten und die Bösen“, Sonntagabend im Ersten) erzählt wurde. Statt dessen gab es eine Auseinandersetzung mit Recht und Gerechtigkeit in Zeiten, in denen Gut und Böse nicht immer eindeutig sind, die Ziele verschwimmen und die Orientierung fehlt. Klar ist für die beiden Frankfurter Ermittler, die sich zu Anfang kollektiv einen hinter die Binde kippen, dass sie eigentlich zu den Guten gehören. Das...

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  • 19.04.20
Kultur
Der Münchner Entbindungspfleger Toni (Leo Reisinger), frisch geschieden, bekommt es nicht nur mit beruflichen Herausforderungen zu tun. Sein Gefühlsleben wird vor allem von seiner Kollegin Luise (Wolke Hegenbarth) ordentlich durcheinandergebracht.

TV-Kritik: "Toni, männlich, Hebamme: Sündenbock"
Reisinger/Hegenbarth reißen's raus

la Frankfurt. Männer in Frauenbastionen, das Thema ist nicht neu, aber immer noch gut für eine Komödien-Reihe. Toni Hasler (Leo Reisinger) ist Geburtshelfer in „Toni, männlich, Hebamme“ (Freitagabend im Ersten), und man weiß nicht so ganz genau, worüber man mehr schmunzeln soll, über werdende Väter, die beim Schwangerschaftskursus mit der Trage vor dem Bauch die Hüften kreisen lassen, oder über Tonis besten Kumpel und WG-Genossen, den etwas tumben Franzl, der die „perfekte“ Frau sucht. Nicht zu...

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  • 17.04.20
Kultur
Frau Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) ermitteln nur noch zu zweit. Das Erste zeigte „Der Bozen-Krimi – Zündstoff“ am Donnerstagabend.

TV-Kritik: „Der Bozen-Krimi – Zündstoff“ (Das Erste)
Markantes Gesicht verloren

aww Bozen/Frankfurt. „Der Bozen-Krimi“ hat mit Tobias Oertel ein markantes Gesicht verloren – und das tut ihm nicht gut! In der zwölften Episode, „Zündstoff“ (Donnerstagabend, Das Erste), sind damit Commissario Schwarz (Chiara Schoras) und ihr Kollege Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab), nunmehr als Duo ermittelnd, um einen der Reihe eine charakteristische Prägung gebenden Mitstreiter beraubt. Da helfen auch die effektvollen Explosionen nicht weiter, die den Rahmen der vor allem im Mittelteil...

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  • 16.04.20
Kultur
Im Bundeskanzleramt: Sigmar Gabriel (Timo Dierkes, l.), Angela Merkel (Imogen Kogge) und Frank-Walter Steinmeier (Walter Sittler). Das Erste faszinierte am Mittwochabend mit „Die Getriebenen“.

TV-Kritik: "Die Getriebenen" - Angela Merkel im Fokus
"Wir schaffen das!"

Imogen Kogge gibt Angela Merkel als eine eigenständige Frau. ciu Berlin. Ob es wirklich so war? Möglicherweise. Eine Kanzlerin, die Lösungen sucht, umgeben von (viel zu vielen!) Männern, die vor allem ihre eigenen Interessen wahren möchten: Gabriel, Seehofer, Söder. Gut beraten scheint die Regierungschefin in der Regel von jenen aus der zweiten Reihe, den engsten Vertrauten, auch von Ehemann Joachim. Aus allem, was sie hört, sieht, denkt, formt sich für sie auf dem Höhepunkt der...

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  • 15.04.20
Kultur
Die beiden neuen Saarbrücker Hauptkommissare kennen sich aus Jugendtagen, treffen aber erst nach vielen Jahren wieder als Kollegen aufeinander: Adam Schürk (Daniel Sträßer, l.) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov). Der „Tatort: Das fleißige Lieschen“ lief am Montagabend im Ersten.

TV-Kritik: „Tatort: Das fleißige Lieschen“ (Das Erste)
Leitmotiv Hass

aww Saarbrücken. Äußerlich ein ruhiger See bei Windstille, unter der Oberfläche ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch: Aus psychologisch-emotionaler Sicht hat es der erste Fall des neuen Saarbrücker „Tatort“-Teams in sich. Kaum eine handelnde Figur in „Das fleißige Lieschen“ (Montagabend, Das Erste), die nicht ein schweres Päckchen mit sich herumzutragen hat. Es brodelt an allen Ecken und Enden, und manchmal verwischt dabei die Grenze zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ – etwa als Kommissar Adam...

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  • 13.04.20
Kultur
Eine große Liebe: Walter Proska (Jannis Niewöhner) und Wanda (Malgorzata Mikolajczak) in Florian Gallenbergers Siegried-Lenz-Verfilmung "Der Überläufer".

TV-Kritik: Siegfried-Lenz-Verfilmung "Der Überläufer" im Ersten
Großes Fernsehen mit Jannis Niewöhner

bö Hamburg. Lange keinen (TV-)Film mehr gesehen, der einen so schnell und tief ins Geschehen reinzieht. Man ist im heimischen Wohnzimmer fast versucht, nach den Mücken zu schlagen, die den Soldaten in den letzten Tagen von Weltkrieg Nummer Zwei die jämmerlichen Lebensumstände noch schwerer machen. In der Sumpflandschaft im polnisch-deutschen Nirgendwo belauern und ermorden sich zwischen Baumfragmenten Wehrmachtssoldaten und Partisanen. Sie sind sinnlose Opfer, deren blutiges Ende von manchen...

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  • 08.04.20
Kultur
Die Kommissarinnen Leonie Winkler (Cornelia Gröschel, l.) und Karin Gorniak (Karin Hanczewski) ermittelten am Sonntagabend im Ersten im Dresdner „Tatort“-Krimi „Die Zeit ist gekommen“.

TV-Kritik: „Tatort: Die Zeit ist gekommen"
Ermittlerteam ohne Schwung

fb Dresden. Manchmal zeigen „Tatort“-Folgen, wie gesellschaftlich schwierige Themen in einen guten Krimi verpackt werden können, ohne auf Spannung zu verzichten. Die aktuelle Dresdner Episode „Die Zeit ist gekommen“ (Sonntagabend, Das Erste) war das Gegenbeispiel dazu. Das Ermittlerteam rund um Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) kam den ganzen Abend über nicht wirklich in Schwung. Dabei bot die Thematik – Vater wird eines Verbrechens bezichtigt, war...

  • Siegerland
  • 05.04.20
Kultur
Führt die Spur zur Bundeswehr? Anais (Florence Kasumba, l.) und Charlotte (Maria Furtwängler) befragen Josch (Julius Nitschkoff) im „Tatort“-Fall „Krieg im Kopf“.

TV-Kritik: "Tatort: Krieg im Kopf" aus Göttingen
Aufwühlender Zukunftskrimi mit Furtwängler und Kasumba

dee Göttingen. Von wegen Provinz: Kommissarin Lindholm bekam es im jüngsten Tatort aus Göttingen („Krieg im Kopf“, Sonntagabend im Ersten) mit Geheimdiensten, Wissenschaftlern und geheimen Waffen zu tun, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellten. „Fast wie Terminator“, scherzte ein Beamter zu Beginn, und er sollte nach dem Mord an einer Frau recht behalten. Hier agierten Kriminelle mit Mikrowellen, die Menschen in den Irrsinn trieben und Hirnströme beeinflussten oder sie...

  • Siegen
  • 29.03.20
Kultur
Die Mütter Heidi (Margarita Broich, 2. v. r) und Luise (Sabine von Maydell, r.) sorgen für Spannungen vor der Hochzeit von „Toni“ (Diana Amft) und Rufus (Stephan Luca).

TV-Kritik: "Meine Mutter traut sich was" im Ersten
Eine Hochzeit sorgt für dicke Luft

la Frankfurt. Wer solche Mütter hat – die eine eine Glucke, die andere eine esoterische Giftspritze – und dann noch einen Vater, der jedem Rock nachschaut und bei jedem weiblichen Wesen das Glitzern in die Augen bekommt, der braucht sich um seine geplante Hochzeit keine großen Gedanken machen und kann nur stöhnen: „Zwei Mütter sind einfach zwei zu viel!“ Der dritte Film „Meine Mutter traut sich was“ (Freitagabend im Ersten) aus der Eifel-Reihe besticht nicht durch subtilen Humor, ist eher in...

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  • 27.03.20
Kultur
Hauke Jakobs (Hinnerk Schönemann) kann Lona Vogt (Henny Reents, l.) und Jule Christiansen (Marleen Lohse) gut leiden -und flirtet mit beiden.

TV-Kritik: "Nord bei Nordwest" mit Hinnerk Schönemann
Die Folge "Gold!" glitzerte besonders schön

zel Hamburg. Endlich hat Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) den beiden rothaarigen Frauen in seinem Schwanitzer Leben reinen Wein (!) eingeschenkt – und damit uns Zuschauern. Seit vier Jahren ist der Tierarzt, ein LKA-Ermittler, im Zeugenschutzprogramm am Meer. Er arbeitet mit Jule (Marleen Lohse) in der Praxis und ermittelt mit Polizistin Lona (Henny Reents) – und flirtet mit beiden. Das Trio von „Nord bei Nordwest“ ist so sympathisch, die Landschaft, die Tiere, die Bilder: Alles ist ruhig und...

  • Siegen
  • 26.03.20
Kultur
40 Druckfrische D-Mark für Jeden: Ulla Wolf (Elisa Schlott, Mitte) und Jürgen Vielhaber (Ludwig Trepte, 2. v. l.) erhalten ihr "Kopfgeld" im ARD-Event-Dreiteiler "Unsere wunderbaren Jahre".

TV-Kritik: "Unsere wunderbaren Jahre"
ARD-Dreiteiler dicht dran an Peter Pranges Figuren

la Siegen. Peter Prange schrieb den Roman „Unsere wunderbaren Jahren“ mit dem vielsagenden Untertitel „Ein deutsches Märchen“. Die Drehbuchautoren Robert Krause und Florian Puchert und Regisseur Elmar Fischer haben die Geschichte verschlankt und konzentrieren sich auf die drei Schwestern Ulla, Gundel und Margot auf der einen Seite und auf der anderen die drei Männer, Schöngeist Franz, Außenseiter Tommy und Jürgen, und dazu den Investor/Kriegsgewinnler Böcker mit Nazi-Vergangenheit. Dadurch...

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  • 18.03.20
Kultur
In ihrem ersten Einsatz im "Kroatien-Krimi" am Donnerstag im Ersten mussten Stascha Novak (Jasmin Gerat) und ihr Kollege Emil Perica (Lenn Kudrjawitzki) brisanterweise ein Attentat auf Kommissarin Branka Maric aufklären.

TV-Kritik: "Der Kroatien-Krimi - Tote Mädchen", Das Erste
Echt spannend!

bö München. Das war echt spannend. Der Kroatien-Krimi im Ersten mit dem Titel „Tote Mädchen“ im Ersten (Donnerstag, 20.30 Uhr) bot so ziemlich alles, was zu einem packenden Fernsehkrimi gehört. Aus einem guten Buch (Christoph Darnstädt) machte Regisseur Michael Kreindl einen Film voller Wendungen und Überraschungen, der zudem in einer wunderschönen Küstenlandschaft spielte. Vor diesem Hintergrund wirkte manche Szene noch härter, als sie ohnehin war. Das war in Ordnung, weil es um das grausige...

  • Siegen
  • 12.03.20
Kultur
Hans Wallentin (Juergen Maurer) verschafft sich einen Überblick über die Lage vor dem Lokal, dem "Südpol". So hieß auch das TV-Drama im Ersten.

TV-Kritik: Südpol" (Das Erste)
Drei Ausrufezeichen

ciu München. „Was bleibt, wenn alles weg ist?“ Im Falle von Hans (Juergen Maurer): nichts. Eine bittere Erkenntnis für einen Mann von 50 Jahren, der so vieles hat, wovon andere träumen: Geld, Haus, Auto, Boot, Frau, Sohn … Doch plötzlich ist der Job weg. Ein Schock, der ihn zutiefst erschüttert, umtreibt und wegtreibt an ein Ufer namens „Südpol“. Hier findet er eine zeitweilige Heimat, auch im Gespräch mit Kellnerin Ella (Lili Epply), die weiß, wie sich die Spannung zwischen Bleiben und Gehen...

  • Siegen
  • 11.03.20
Kultur
Nette Geste: Doro (Julia Schäfle, r.) überrascht Inselärztin Nora (Tanja Wedhorn) mit einem alten Seemann. Eine Szene aus der „Alte-Freunde“-Folge der ARD-Reihe „Praxis mit Meerblick.“

TV-Kritik: "Praxis mit Meerblick"
Tanja Wedhorn praktiziert auf Rügen

la Hamburg. Handfester Streit der Nudisten mit „Bekleideten“ am FKK-Strand und eine offene Rechnung zwischen zwei Freunden aus der DDR-Zeit, diesen emotionalen Spagat muss man erst einmal dramaturgisch hinkriegen. Chapeau! In der siebten Folge der „Praxis mit Meerblick“ (Freitag, 20.15 Uhr, Das Erste) gibt es zwar nicht viel Neues, dafür macht das sympathische Ensemble einiges wett: Tanja Wedhorn als spontane „Ärztin ohne Doktortitel“, die sich vehement für ihre Patienten auf Rügen einsetzt,...

  • Siegen
  • 06.03.20
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