Das Erste

Beiträge zum Thema Das Erste

Kultur
Todessturz statt Morgenkaffee: Der Arzt Chaboseau (Stefan Morawietz) stürzt Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) buchstäblich vor die Füße.

"Kommissar Dupin: Bretonisches Vermächtnis" (Das Erste)
Mit Gespür fürs Abgründige

pebe  Frankfurt. „Wunderschön!“ – „Solange man nicht anfängt, genauer hinzusehen …“ Der knappe Schlussdialog umschrieb, warum die Krimireihe um Kommissar Dupin so erfolgreich ist (auch in Frankreich). In der neuen Folge „Bretonisches Vermächtnis“ (am Donnerstagabend im Ersten) musste der Ermittler (Pasquale Aleardi wächst intensiv  in die Rolle hinein) einen Fenstersturz aufklären, der sich als Mord herausstellte, und in dessen Folge noch ein Verbrechen. Keine Verfolgungsjagden, keine...

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  • 14.05.20
  • 95× gelesen
Kultur
Borchert (Christian Kohlund) und Dominique (Ina Paule Klink) setzen sich für Borcherts Patentocher Jenny ein, die unverschuldet in Schwierigkeiten geraten ist.  „Der Zürich-Krimi – Borchert und der Tote im See“, der im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt war, lief am Donnerstagabend im Ersten.

TV-Kritik: „Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See“ (Das Erste)
Feine Zwischentöne mit Christian Kohlund

aww Frankfurt. „Der Zürich-Krimi“ mit dem Titel „Borchert und der Tote im See“ (Donnerstagabend, Das Erste) war ein ruhiger Vertreter – verglichen etwa mit dem packenden Geiseldrama „Borchert und die tödliche Falle“ aus derselben Reihe vor zwei Wochen. Der neueste Fall mit Christian Kohlund in der Titelrolle war im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt, baute wenig auf Spannung oder darauf, die Handlung voranzutreiben, sondern vielmehr auf das erzählerische Moment, das feine Zwischentöne...

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  • 07.05.20
  • 186× gelesen
Kultur
Hannelore Elsner spielte die pensionierte Ermittlerin Elsa Bronski im Frankfurter "Tatort"  - eine ihrer letzten Rollen.

TV-Kritik "Tatort : Die Guten und die Bösen"
Menschliche Abgründe

dee Frankfurt/Main. Es war kein Krimi der klassisch-spannenden Sorte, der in diesem Tatort („Die Guten und die Bösen“, Sonntagabend im Ersten) erzählt wurde. Statt dessen gab es eine Auseinandersetzung mit Recht und Gerechtigkeit in Zeiten, in denen Gut und Böse nicht immer eindeutig sind, die Ziele verschwimmen und die Orientierung fehlt. Klar ist für die beiden Frankfurter Ermittler, die sich zu Anfang kollektiv einen hinter die Binde kippen, dass sie eigentlich zu den Guten gehören. Das...

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  • 19.04.20
  • 308× gelesen
Kultur
Der Münchner Entbindungspfleger Toni (Leo Reisinger), frisch geschieden, bekommt es nicht nur mit beruflichen Herausforderungen zu tun. Sein Gefühlsleben wird vor allem von seiner Kollegin Luise (Wolke Hegenbarth) ordentlich durcheinandergebracht.

TV-Kritik: "Toni, männlich, Hebamme: Sündenbock"
Reisinger/Hegenbarth reißen's raus

la Frankfurt. Männer in Frauenbastionen, das Thema ist nicht neu, aber immer noch gut für eine Komödien-Reihe. Toni Hasler (Leo Reisinger) ist Geburtshelfer in „Toni, männlich, Hebamme“ (Freitagabend im Ersten), und man weiß nicht so ganz genau, worüber man mehr schmunzeln soll, über werdende Väter, die beim Schwangerschaftskursus mit der Trage vor dem Bauch die Hüften kreisen lassen, oder über Tonis besten Kumpel und WG-Genossen, den etwas tumben Franzl, der die „perfekte“ Frau sucht. Nicht zu...

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  • 17.04.20
  • 673× gelesen
Kultur
Die Mütter Heidi (Margarita Broich, 2. v. r) und Luise (Sabine von Maydell, r.) sorgen für Spannungen vor der Hochzeit von „Toni“ (Diana Amft) und Rufus (Stephan Luca).

TV-Kritik: "Meine Mutter traut sich was" im Ersten
Eine Hochzeit sorgt für dicke Luft

la Frankfurt. Wer solche Mütter hat – die eine eine Glucke, die andere eine esoterische Giftspritze – und dann noch einen Vater, der jedem Rock nachschaut und bei jedem weiblichen Wesen das Glitzern in die Augen bekommt, der braucht sich um seine geplante Hochzeit keine großen Gedanken machen und kann nur stöhnen: „Zwei Mütter sind einfach zwei zu viel!“ Der dritte Film „Meine Mutter traut sich was“ (Freitagabend im Ersten) aus der Eifel-Reihe besticht nicht durch subtilen Humor, ist eher in...

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  • 27.03.20
  • 1.010× gelesen
Kultur SZ-Plus
Genug des Abenteuers: Gisela (Saskia Vester) und Werner Bauer (Michael Lerchenberg) reisen nach Kroatien, um ihren Sohn Sebastian (Sebastian Fräsdorf, r.) heimzuholen.

TV-Kritik: "Verliebt in Kroatien" im Ersten
Vorhersehbares in schöner Landschaft

la Frankfurt. Immer wenn es Freitag wird, verfällt das Erste in alte Klischee-Muster. Seichtes ist angesagt, da mag man auch noch so sehr das Gegenteil beteuern. „Verliebt in Kroatien“ (Freitag, 20.15 Uhr, im Ersten) gehört in dieses Genre der banalen Geschichten in der Reihe „Freitag im Ersten“. Eine Handlung mit Gähneffekt: Schreinermeister-Ehepaar schickt den Sprössling nach Kroatien, damit er vorübergehend ein „Beachboy“ mit erotischer Ausstrahlung wird und sie die Schwiegertochter...

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  • 28.02.20
  • 252× gelesen
Kultur SZ-Plus
Auswanderer Fidelis Waldvogel (Jonas Nay) mit Ehefrau Eva (Leonie Benesch, l.) und ihrer Helferin Delphine (Aylin Tezel) in "Der Club der singenden Metzger".

TV-Kritik: "Der Club der singenden Metzger"
Epos mit Schwächen

dame Frankfurt. Auswanderergeschichten sind schon oft erzählt und verfilmt worden. Insofern betrat „Der Club der singenden Metzger“, den Das Erste am Freitagabend (20.15 Uhr) in epischer Länge zeigte, kein Neuland. Dass dennoch einiges anders war, machte den Reiz der Verfilmung aus. Starke Schauspielerinnen und Schauspieler, skurrile Charaktere und eine phantastische Kameraführung zogen die Zuschauer drei Stunden lang in ihren Bann. Einige Personen gerieten zur platten KarikaturVon großer...

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  • 27.12.19
  • 2.058× gelesen
Kultur SZ-Plus
Letzte Fahrt für Commissario Brunetti: Das Erste stellt die beliebte Krimireihe mit Uwe Kockisch ein, nach 26 Folgen. Am ersten Weihnachtstag hieß es noch einmal „Stille Wasser“.

TV-Kritik: "Donna Leon: Stille Wasser"
Der Abschied von Brunetti fällt schwer

la Frankfurt. Der 29. Brunetti, „Geheime Quellen“, erscheint am 27. Mai 2020 bei Diogenes, doch für die TV-Zuschauer endet nach über 20 Jahren mit dem 26. Fall, „Stille Wasser“ (Mittwoch, 20.15 Uhr, Das Erste), die Reihe aus der Feder der Krimiautorin Donna Leon. Darin klärt der gesundheitlich angeschlagene Commissario (Uwe Kockisch) letztlich den mysteriösen Tod eines Bienenzüchters auf der Laguneninsel Sant’Erasmo vor der imposanten Kulisse von Venedig auf. Er stößt dabei auf skrupellose...

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  • 25.12.19
  • 1.604× gelesen
Kultur SZ-Plus
Der alte Earl of Dorincourt (Alec Guinness) ist sehr angetan von seinem Enkel Ceddie (Ricky Schroder), den er aus Amerika auf sein Schloss holen ließ. Von Ceddies Mutter will er jedoch nichts wissen. Alle Jahre wieder entzückt der britische TV-Film-Klassiker „Der kleine Lord“ kurz vor Weihnachten das Fernsehpublikum in Deutschland.

TV-Kritik: „Der kleine Lord“
Lachen und heulen mit Alec Guinness und Ricky Schroder

aww Frankfurt. Ein Advent ohne ihn findet bei uns zu Hause schon seit Langem nicht mehr statt. „Der kleine Lord“, der uns alle Jahre wieder im Ersten verzaubert (Freitag, 20.15 Uhr), gehört zur Vorweihnachtszeit dazu wie Lebkuchen und Lübecker Marzipan, trockener Rotwein und ein prasselndes Feuer im Ofen. Dass die britische Verfilmung von 1980 ungebrochen große Popularität genießt, hängt sicher auch damit zusammen, dass der Klassiker übervoll ist von Emotionen, um nicht zu sagen: Er drückt...

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  • 20.12.19
  • 446× gelesen
Kultur SZ-Plus
Vom coolen Onkel zum Ersatz-Papa: Oliver Mommsen in "Der beste Papa der Welt." Als beste Kinder im Boot (v. l.): Alice Prosser, Isabel Steszgal und Felix Staudigl.

TV-Kritik: "Der beste Papa der Welt"
Oliver Mommsen als Typ mit jungenhaftem Charme

ciu Frankfurt. „Plötzlich-Papa“-Geschichten sind nicht neu – und meistens ziemlich rührend. So war das auch bei „Der beste Papa der Welt“, als der sich Ex-„Tatort“-Kommissar Oliver Mommsen am Freitag (20.15 Uhr) im Ersten vorstellte. Als netter Typ mit jungenhaftem Charme und genau der richtigen Portion Unsicherheit. Schöne WachauDie Geschichte selbst? Vorhersehbar. Aber: höchst unterhaltsam erzählt und in einer Kulisse (wie schön ist die Donau in der Wachau!), die Lust zum Hinfahren macht....

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  • 13.12.19
  • 394× gelesen
Kultur SZ-Plus
Die Ermittler Sandra Mohr (Miriam Stein, r.) und Sascha Bergmann (Hary Prinz, l.) bekamen es in "Steirerkreuz" mit der hochangesehenen Familie des Opfers zu tun: seiner Mutter (Gisela Schneeberger, 2.v.r.), seinem Bruder Hermann (Daniel Keberle) und dessen Frau Magdalena (Anna Rot, M.).

TV-Kritik: "Steirerkreuz"
Schräge Typen und klug ausgedachte Handlung

la Frankfurt. Abseits ausgetretener Krimipfade: „Steirerkreuz“ (Donnerstag, 20.15 Uhr, im Ersten), die dritte Verfilmung der Bestseller von Claudia Rossbacher. Der Ösi-Krimi, mit schrägen Typen und einer gesunden Portion Humor, entführt in den Naturpark Mürzer Oberland im Nordosten der Steiermark. Unausgesprochene Familiengeheimnisse, ein Dorfpolizist, der mit einer Prostituierten liiert ist, und ein Ermittlerpaar, das kleine amüsante Wortgefechte ausführt. Und über allen Morden steht das...

  • Siegen
  • 12.12.19
  • 352× gelesen
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