Deportation

Beiträge zum Thema Deportation

LokalesSZ
Ein Sommerfoto mit Inge Frank (r.), dem 19-jährigen Cousin Artur Neumann und einem unbekannten Mädchen.
4 Bilder

Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts
Tod und Verderben für Familie Frank aus Weidenau

goeb Siegen. „Ich bin doch Weidenauer, die werden mir hier nichts tun!“ So sagte Samuel Frank, der Inhaber des Kaufhauses an der damaligen Unteren Friedrichstraße, oft beschwichtigend zu Freunden und Bekannten, nachdem die Nazis 1933 an die Macht gekommen waren. Er sollte sich täuschen. Mit seiner Frau Paula und der verbliebenen Tochter Inge hatte er sich am 28. April 1942, einem Dienstag, am Siegener Hauptbahnhof einzufinden zwecks Abtransport in den Osten. Dort warteten Tod und Verderben auf...

  • Siegen
  • 27.01.21
Lokales
Dr. Michaela Vidláková wurde als Sechsjährige mit ihrer Familie nach Theresienstadt deportiert.

Dr. Vidláková berichtet über ihre Zeit im KZ Theresienstadt
Aus Michaela wurde „Nummer 539“

roh Neunkirchen. Dr. Michaela Vidláková (geb. Lauscherova in Prag) saß selbstbewusst aufrecht und dabei heiter entspannt vorne im vollbesetzten Neunkirchener Otto-Reiffenrath-Haus. Sie vermittelte etwas von der Beharrlichkeit und Entschlossenheit, mit der sie ihr Leben meistert. Dabei durfte die 1936 in Prag geborene Jüdin nur zwei Jahre eine glückliche Kindheit verleben. Nach der Annexion des Sudetenlandes und der "Rest-Tschechei" durch die deutsche Wehrmacht 1938/39 wurde alles anders. Im...

  • Neunkirchen
  • 23.01.20
LokalesSZ
Kein Zufall: Klaus Merklein, Bürgermeister Steffen Mues und Traute Fries (v.l.) blicken aus gegebenem Anlass so ernst. Schließlich haben sie am Freitag am Gleis 4 des Siegener Hauptbahnhofs die erneuerte Gedenktafel für die von dort deportierten Juden offiziell der Öffentlichkeit übergeben.  Foto: Michael Roth

Neue Gedenktafel für Juden am Hauptbahnhof Siegen
Deportiert und nicht vergessen

mir  Siegen. Was ist das Besondere an Gleis 4 auf dem Siegener Hauptbahnhof? Der provisorisch befestigte Holzpfahl mit dem Schild „Gleis 4“ auf der Dauerbaustelle kann es nicht sein, wohl aber einen Meter weitere die neue, fest montierte Gedenktafel für die von den Nazis deportierten Juden. Rechtspopulisten dürfen sich nicht entfaltenZum 75. Jahrestag der Verfolgung von in Mischehen Lebenden appellierten am Freitag Klaus Merklein und Traute Fries vom Aktiven Museum sowie Bürgermeister Steffen...

  • Siegen
  • 27.09.19
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