Ferndorf

Beiträge zum Thema Ferndorf

Lokales
Die Stahlsparte von Thyssen-Krupp - hier ein Archivbild vom TKS-Standort in Eichen - wird nun doch nicht an den britischen Konkurrenten Liberty Steel verkauft.

TKS-Betriebsrat: Staatseinstieg hat oberste Priorität
Stahlsparte wird doch nicht verkauft

nja Eichen/Ferndorf. Die Verhandlungen sind gescheitert – Thyssen-Krupp wird seine Stahlsparte nun doch nicht an den britischen Konkurrenten Liberty Steel verkaufen, der im Oktober ein Angebot unterbreitet hatte. Wie kurz berichtet, lagen die Vorstellungen über Unternehmenswert und die Struktur zu weit auseinander, teilte das Essener Unternehmen mit. Wie kommt diese Nachricht im Siegerland an, wo rund 1000 Mitarbeiter von Thyssen-Krupp Steel (TKS) seit Jahren immer wieder um die Stahlstandorte...

  • Kreuztal
  • 18.02.21
LokalesSZ
Auch die hiesigen Standorte von Thyssen-Krupp – im Bild Ferndorf – bangen um die Zukunft des Konzerns, der in den nächsten drei Jahren 11 000 Stellen abzubauen droht.

NRW-Landtag
Debatte über staatlichen Einstieg bei Thyssen-Krupp

js/sz Düsseldorf/Kreuztal. Wie sehr kann und soll der Staat in das Schicksal der Stahlsparte von Thyssen-Krupp eingreifen? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Freitagmorgen der Düsseldorfer Landtag in einer aktuellen Stunde. Während NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) angesichts von „rechtlichen Hürden“ Bedenken vor einer Beteiligung des Landes äußerte, forderte die SPD, diese Option zumindest noch nicht völlig auszublenden. Wie berichtet, hat der Konzern den Abbau von 11 000...

  • Kreuztal
  • 27.11.20
Lokales
Die Beschäftigten von Thyssen-Krupp Steel in Eichen und Ferndorf  kennen  den Zustand zwischen Hoffen und Bangen. Am Freitag  zeigten sie Flagge vor dem NRW-Landtag.
2 Bilder

"Akuter Alarm" bei Thyssen-Krupp (Update 16 Uhr)
Stahlarbeiter fordern staatliche Hilfe

nja Eichen/Ferndorf/Düsseldorf. „Die Politik darf nicht mehr lange warten. Entweder sie steigt jetzt zügig finanziell bei Thyssen-Krupp ein oder sie schaut zu wie wir kaputtgehen.“ Helmut Renk, Betriebsratsvorsitzender von Thyssen-Krupp Steel in Kreuztal (TKS), fand am Freitag klare Worte mit Blick auf die Situation seines Unternehmens. Während des SZ-Gesprächs befand er sich gerade auf der Heimreise aus Düsseldorf, wo er zuvor mit knapp 100 Beschäftigten der Siegerländer TKS-Standorte Eichen...

  • Kreuztal
  • 16.10.20
LokalesSZ
Wie werden sich die angekündigten Umstrukturierungen von Thyssen-Krupp auf die heimischen Standorte auswirken? Der Betriebsrat wartet nun erst einmal ein internes Gespräch mit dem Arbeitsdirektor ab.

Thyssen-Krupp-Betriebsrat
Tarifvertrag muss durchgezogen werden

nja Eichen/Ferndorf. Thyssen-Krupp kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus: Gestern trat Vorstandschefin Martina Merz vor die Öffentlichkeit, kündigte Ausgliederungen an, sprach von Partnersuche, Verkauf und gegebenenfalls auch Standortschließungen: Es dürfe auch in der Stahlsparte keine Denkverbote geben (siehe Berichterstattung auf Seite 21). Werden die Ankündigungen auch Auswirkungen auf den Siegerländer Standort von Thyssen-Krupp-Steel haben? In irgendeiner Form ganz gewiss, sagt der...

  • Siegen
  • 19.05.20
LokalesSZ
Vor einem Jahr wurde u. a. am TKS-Standort Finnentrop gestreikt. Die damals demonstrierte Solidarität fordert Betriebsratsvorsitzender Helmut Renk auch künftig ein. Foto: sz

TKS-Mitarbeiter weiter im Unklaren
Der Argwohn an den Standorten in Ferndorf und Eichen wächst

ch Ferndorf/Eichen/Essen. Das Warten hat kein Ende. Auch nach der Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Essener Thyssen-Krupp-Steel AG kann der heimische Betriebsratsvorsitzende Helmut Renk am Freitagnachmittag den Beschäftigten weder eine schlechte Nachricht, noch eine frohe Botschaft verkünden: „Alles hängt von der Aufzugssparte ab. Nur wenn das Unternehmen hier Erlöse erzielt, kann in die Stahlsparte investiert werden!“ Zur Erinnerung: Die Essener treiben, wie der SZ-Wirtschaftsteil...

  • Kreuztal
  • 14.02.20
LokalesSZ
Eine Baustelle vor der Tür (die Sanierung der B 517) und bekanntlich mehrere auch im TKS-Gesamtkonzern - doch das Signal an die Siegerländer Belegschaft   lautete am Dienstag: Es sollen keine Hauptanlagen dicht gemacht werden.

Thyssen-Krupp Siegerland
"Kommen mit blauem Auge davon"

nja Eichen.  „Wir kommen mit einem blauen Auge davon. Der Vorstand hat uns seine komplette Strategie 20-30 für den Stahl vorgestellt und dabei erläutert, wo wie welche Betroffenheiten entstehen. Die gute Nachricht lautet: Keine der Siegerländer Grundanlagen wird geschlossen.“ Und: Es soll investiert werden.  Diese Botschaft verkündete der heimische Betriebsratsvorsitzende von Thyssen-Krupp-Steel (TKS), Helmut Renk, Dienstagmittag im SZ-Gespräch, nachdem besagte Betriebsversammlung in Eichen zu...

  • Siegen
  • 10.12.19
LokalesSZ
Wie geht es weiter   bei TKS - auch  in Eichen und Ferndorf? Die am Dienstag  vom Vorstand präsentierten  Pläne  lassen laut heimischem Betriebsrat zumindest eine  "Strategie nach vorne" erkennen. Die Belegschaft wird am  kommenden Dienstag informiert.

TKS zwischen Hoffen und Bangen (Update 14.30 Uhr: Vorstands-Info)
Dienstag werden Stahlarbeiter informiert

nja Eichen/Ferndorf. „Der Vorstand hat uns am Dienstag in der Aufsichtsratssitzung ein sehr umfangreiches Strategiepapier mit Höhen und Tiefen vorgestellt, in dem nichts ausgelassen wird. Es ist erstmals ein Zukunftskonzept, das diesen Namen auch verdient.“ Dieses Fazit zog Helmut Renk, Betriebsratsvorsitzender von Thyssen-Krupp-Steel (TKS) in Eichen und Ferndorf, am Mittwochmorgen im SZ-Gespräch. Details über Inhalte des Papiers könne und wolle er nicht verkünden: „Es ist bislang nur eine...

  • Siegen
  • 04.12.19
Lokales
Die heimischen Stahlarbeiter werden nächste Woche demonstrieren.

TKS-Stahlwerker fahren zur Demo
"Sind zu allem entschlossen"

sz Eichen/Ferndorf. „Die Unsicherheit ist nicht mehr zu ertragen, Ende des Jahres läuft der Ergänzungstarifvertrag ,Zukunft Stahl’ aus. Das bedeutet, wir haben keinen Schutz mehr. Seit Monaten wird uns erzählt, dass im November die neue Stahlstrategie vorgestellt wird. 28 000 Beschäftigte an zwölf Standorten haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es mit ihnen und ihren Arbeitsplätzen weitergeht.“ Die Ungewissheit für die Beschäftigten sei unerträglich, betont Helmut Renk, Vorsitzender des...

  • Siegen
  • 29.11.19
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.