Fernsehen

Beiträge zum Thema Fernsehen

Kultur
Todessturz statt Morgenkaffee: Der Arzt Chaboseau (Stefan Morawietz) stürzt Kommissar Dupin (Pasquale Aleardi) buchstäblich vor die Füße.

"Kommissar Dupin: Bretonisches Vermächtnis" (Das Erste)
Mit Gespür fürs Abgründige

pebe  Frankfurt. „Wunderschön!“ – „Solange man nicht anfängt, genauer hinzusehen …“ Der knappe Schlussdialog umschrieb, warum die Krimireihe um Kommissar Dupin so erfolgreich ist (auch in Frankreich). In der neuen Folge „Bretonisches Vermächtnis“ (am Donnerstagabend im Ersten) musste der Ermittler (Pasquale Aleardi wächst intensiv  in die Rolle hinein) einen Fenstersturz aufklären, der sich als Mord herausstellte, und in dessen Folge noch ein Verbrechen. Keine Verfolgungsjagden, keine...

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  • 14.05.20
  • 196× gelesen
Kultur
Karl Holzer (Herbert Knaup, l.) stößt auf immer mehr Indizien, die ihn stutzig machen. Ist sein geliebter Sohn Thomas (Hanno Koffler) Teil einer rechten Gruppierung, die politisch motivierte Verbrechen begangen hat? Das Erste wiederholte an diesem Mittwoch das Neonazi-Drama „Toter Winkel“.

TV-Kritik: „Toter Winkel“ (Das Erste)
Herbert Knaup in einer Parallelwelt

mas Köln. Eine bedrückende Stimmung machte sich im Familienidyll des Friseurmeisters Holzer (Herbert Knaup) breit. Nach und nach erfährt dieser von der rechtsradikalen Haltung seines Sohnes, selbst Familienvater, und findet sich plötzlich in einer Parallelwelt wieder. Dass sein Sohn mit dem Verschwinden einer Familie aus dem Kosovo zu tun hat, stellt ihn vor eine harte Entscheidung. Gelungen ist mit „Toter Winkel“ (Mittwochabend als Wiederholung im Ersten) ein emotionaler Mix aus Asyl- und...

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  • 13.05.20
  • 211× gelesen
Kultur
In der WDR-Dokumentation „Hirschhausen auf Intensiv“ ging der Arzt, TV-Moderator und Kabarettist Eckart von Hirschhausen zurück zu seinen medizinischen Wurzeln.

TV-Kritik: „Hirschhausen auf Intensiv“ (WDR-Fernsehen)
Applaus und mehr

zel Köln. Als Arzt und TV-Moderator ist Eckart von Hirschhausen der Mann der Stunde. Mit „Hirschhausen auf Intensiv“ (Dienstagabend im WDR-Fernsehen) ist ihm ein starkes Stück gelungen. Er besuchte die verschiedensten Abteilungen im Uniklinikum Bonn und zeigte, wie es in Corona-Zeiten dort zugeht, aber was viel wichtiger ist: Er besuchte die Menschen, die dort arbeiten, er fragte, schwieg, war neugierig, empathisch, betroffen und scherzte, wo es angebracht war. In einer Art Interviewsituation...

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  • 12.05.20
  • 244× gelesen
Kultur
Silvi (Mavie Hörbiger, M.) zeigt den Kindern Jani (Elias Eisold, l.) und Alexandra (Geraldine Schlette) ihr neues Zuhause. Die Kinder ihrer verstorbenen Schwester ziehen bei ihr ein. Eine Szene aus dem Film "Ich brauche euch", der am Montagabend im ZDF lief.

TV-Kritik: "Ich brauche euch" im ZDF
Hörbiger/Karl erfreulich unsentimental

la Mainz. „Wenn zwei sich kennenlernen, dann weiß man nie, wie es ausgeht!“ Für Sabine und Markus endet es in einem Drama. Und das nach 23 Jahren Ehe. Nach einer Geburtstagsfeier, bei der sie blumig die Beziehung als Paradies bezeichnet, schüttelt er sie im Affekt zu Tode. Zurück bleiben die beiden Kinder in dem TV-Familiendrama „Ich brauche euch“ (Montagabend, ZDF). Regisseur und Autor Max Färberböck und seine Co-Autorin Catharina Schuchmann schildern in dem berührenden Film keine sentimentale...

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  • 11.05.20
  • 312× gelesen
Kultur
Während eines Workshops, den Kommissar Borowski (Axel Milberg) und seine Kollegin Mila Sahin (Almila Bagriacik) an einer Polizei-Hochschule abhalten, kommt es zu einem fatalen Zwischenfall. Die Folge „Borowski und der Fluch der weißen Möwe“ des Kieler „Tatorts“ wurde am Sonntagabend im Ersten ausgestrahlt.

TV-Kritik: "Tatort: Borowski und der Fluch der weißen Möwe"
Erster TV-Film von Hüseyin Tabak wühlt auf

bö Kiel. Zerstörte Leben: Im 35. Borowski-„Tatort“ aus Kiel mit Axel Milberg als Kommissar (Sonntagabend im Ersten) gibt es mehr als genug davon. In dem packenden Krimi mit dem leicht mystisch angehauchten Titel „Borowski und der Fluch der weißen Möwe“ ist kaum etwas so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die vermeintliche Wahrheit hat viele Gesichter. Mit viel Tempo, einer gehörigen Portion Härte und einem bis in die Nebenrollen klug besetzten Ensemble erzählt Regisseur Hüseyin Tabak in...

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  • 10.05.20
  • 197× gelesen
Kultur
Knuffke (Theo Trebs) ist zurück, zur großen Freude von Bubu (Andreas Warmbrunn) und Onkel (Jonathan Berlin). Und wie ein Jahr zuvor springen er und Onkel gemeinsam vom Zehnmeterbrett.

TV-Kritik: "Die Freibadclique" im Ersten
Die vor die Hunde gehen

ciu Baden-Baden. Der Sprung vom Turm steht für etwas: für Zusammenhalt und Unerschrockenheit, für den Glauben daran, es trotz allem zu schaffen. In der Zweierformation im Stil des US-Kampffliegers „Lightning“, aber am Ende auch allein. Denn von der „Freibadclique“ ist nach dem Krieg im Grunde nur „Onkel“ (den Jonathan Berlin mit enormer Intensität darstellt) geblieben. Aufgerieben zwischen Freund und Feind – und doch erst am Anfang seines Erwachsenenlebens. Dabei zuzuschauen, wie in dem Film...

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  • 08.05.20
  • 373× gelesen
Kultur
Borchert (Christian Kohlund) und Dominique (Ina Paule Klink) setzen sich für Borcherts Patentocher Jenny ein, die unverschuldet in Schwierigkeiten geraten ist.  „Der Zürich-Krimi – Borchert und der Tote im See“, der im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt war, lief am Donnerstagabend im Ersten.

TV-Kritik: „Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See“ (Das Erste)
Feine Zwischentöne mit Christian Kohlund

aww Frankfurt. „Der Zürich-Krimi“ mit dem Titel „Borchert und der Tote im See“ (Donnerstagabend, Das Erste) war ein ruhiger Vertreter – verglichen etwa mit dem packenden Geiseldrama „Borchert und die tödliche Falle“ aus derselben Reihe vor zwei Wochen. Der neueste Fall mit Christian Kohlund in der Titelrolle war im Milieu der albanischen Mafia angesiedelt, baute wenig auf Spannung oder darauf, die Handlung voranzutreiben, sondern vielmehr auf das erzählerische Moment, das feine Zwischentöne...

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  • 07.05.20
  • 409× gelesen
Kultur
Kevin, Laura, Dominic, Nadine, Elisha, Aleks, Mo, Melissa und Laurin (v.l.)  und etliche andere lernen sich  in Folge 1 kennen vorm Flennen und Flirten bei "Are You The One?" auf RTL.

TV-Kritik "Are You The One?" (RTL)
Wer's mag, soll halt weiterschauen

pebe Köln. Dating-Formate mit ihrer Mischung aus Voraussehbarkeit, Banalität und einem Schuss Voyeurismus verkaufen sich erstaunlich gut. Da wird  die neue Show „Are You The One?“ (Mittwochabend auf RTL) keine Ausnahme machen. Jeweils zehn Singlefrauen und -männer dürfen in Südafrika in Staffellänge herausfinden, welches Gegenüber (das „perfect match“) denn die Macher für sie im Vorfeld ausgesucht haben, und dann 200 000 Euro abgabeln. Tiefe Selbsterkenntnis („Mein Auftreten schreckt die Typen...

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  • 06.05.20
  • 598× gelesen
Kultur
Jan Plewka, LEA, Nico Santos, Michael Patrick Kelly, MoTrip, Ilse DeLange und Max Giesinger (v. l.) interpretieren bei der siebten Staffel von „Sing meinen Song“ auf Vox Lieder der jeweils anderen.

TV-Kritik: "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (Vox)
MoTrip macht Song von Max Giesinger zu seinem

zel Köln. Es gibt nichts Neues unter der Sonne Südafrikas – und doch lässt sich von der ersten Folge der siebten Staffel von „Sing meinen Song – das Tauschkonzert“ (Dienstagabend bei Vox) nur Gutes sagen. Max Giesinger stand im Mittelpunkt, die anderen machten seine Songs zu ihren eigenen, u. a. erzählte Rapper MoTrip in „Einer von 80 Millionen“ von Flucht und Ankommen, das war schön. Mit der Auswahl der unglaublich freundlichen Musiker hadere ich noch. Sind ihre Lieder bekannt genug, damit die...

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  • 05.05.20
  • 515× gelesen
Kultur
Als Dirk Matthies hat sich Jan Fedder im „Großstadtrevier“ in die Herzen der Zuschauer gespielt. Fedder starb am 30. Dezember 2019.
2 Bilder

TV-Kritik: „Großstadtrevier – Absolute Anfänger“ (Das Erste)
Tschüs, Dirk Matthies!

aww Hamburg. Noch einmal zeigte Jan Fedder alias Dirk Matthies den Vorabendkrimi-Fans sein „schelmisches Lächeln“, wie es Maria Ketikidou, seine langjährige Kollegin vom „Großstadtrevier“, vor Kurzem in einem Interview ausdrückte. Eine passendere Schlusseinstellung hätte es für die „Abschiedsfolge“ des unmittelbar vor der Jahreswende verstorbenen Jan Fedder kaum geben können – denn so haben ihn die Zuschauer lebhaft in Erinnerung. Eine „Rolle“ spielte Dirk Matthies in „Absolute Anfänger“...

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  • 04.05.20
  • 369× gelesen
Kultur
Rose Just (Hannelore Elsner) erklärt ihrem Lebensgefährten Werner Wittich (Günther Maria Halmer), dass sie ihrer Tochter nicht glaubt, dass sie schwanger ist. "Lang lebe die Königin" ist der letzte Film von Hannelore Elsner, die vor einem Jahr gestorben ist - und eine Hommage an eine Frau.

TV-Kritik: "Lang lebe die Königin" im Ersten
Das hätte Hannelore Elsner gefallen

la München. Sie war eine der ganz Großen des deutschen Films und Fernsehens: Hannelore Elsner. So wirkt ihr letzter Film „Lang lebe die Königin“, den sie nicht mehr vollenden konnte, wie ein Vermächtnis. Kurz nach ihrem ersten Todestag zeigte das Erste am Mittwochabend die Tragikomödie um den Mutter-Tochter-Konflikt. Das Familiendrama – Autorin: Gerlinde Wolf/Regie: Richard Huber – war ganz auf die 76-Jährige zugeschnitten. Als sie starb, fehlten noch fünf große Szenen. Eine neue Besetzung der...

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  • 29.04.20
  • 339× gelesen
Kultur
Die blinde Anwältin Romy Heiland (Christina Athenstädt, r.) und ihre Assistentin Ada Holländer (Anna Fischer) vor Gericht.

TV-Kritik: "Die Heiland - Wir sind Anwalt" (Das Erste)
Wahrheit kommt ans Licht

zel Hamburg. „’Ne Blinde und ’ne Klugscheißerin“, na bravo. Doch genau die beiden sind’s, die Raik Hellmich am Ende aus dem Knast holen und die Wahrheit ans Licht bringen. „Die Heiland“ ist Anwältin und blind und wurde von Lisa Martinek gespielt. Nach dem plötzlichen Tod der Schauspielerin hat Christina Athenstädt die interessante Rolle übernommen – und macht das super, spielt sie selbstbewusst und selbstironisch. Erste Folge: "Unter die Haut"Am Dienstagabend lief mit „Unter die Haut“ im Ersten...

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  • 28.04.20
  • 477× gelesen
Kultur
Krüger (Christian Redl) und der Wolf. Der Kommissar hat sich im ZDF-"Spreewald-Krimi: Zeit der Wölfe" in seinen Bauwagen zurückgezogen. Er steckt in einer tiefen Sinnkrise.

TV-Kritik: "Spreewald-Krimi: Zeit der Wölfe" im ZDF
Ein bisschen zu viel gewollt

gmz Mainz. Durchaus spannend ist der „Spreewald-Krimi“ mit dem Titel „Zeit der Wölfe“ (Montagabend im ZDF). Krüger (Christian Redl) ist darin wieder der einsame Kommissar im Bauwagen im Spreewald, Fichte (Thorsten Merten) darf mal alleine Erfolge haben, die junge Polizeianwärterin Luise Bohn (Alina Stiegler) gibt den unerschrockenen Gegenpart. Nach und nach entwirren alle drei in dem langsam inszenierten Film die Rätsel, die sich um zwei Tote, eine Rockerbande, einen korrupten Bundespolizisten...

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  • 27.04.20
  • 486× gelesen
Kultur
Ein zärtlicher Moment in einer eiskalten Welt. Problem: Nick (Daniel Donsky) ist der Mann der Kollegin von Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler).

TV-Kritik: "Tatort - National feminin" (Das Erste)
Eiskalte Welt

"Tatort" mit Maria Furtwängler und Florence Kasumba: ein Psychodrama. ciu Göttingen. Die Fassade: kühl, cool, entschieden, selbstbewusst und ziemlich erfolgreich. Die Behausung dahinter: zerbrechlich, (ver)unsicher(t), vollkommen durcheinander. Die Frauen, die am Sonntagabend im „Tatort“ (Das Erste) mit- und gegeneinander arbeiteten, waren durchweg mit einer ähnlichen Schablone gezeichnet. „National feminin“ die einen, die anderen in einem links-liberalen Lebensentwurf, irgendwie unglücklich...

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  • 26.04.20
  • 462× gelesen
Kultur
Die 16-jährige Gemma lernt bei ihrem Großvater die  Grundlagen des Taubensports - ein Ventil für viele Spannungen.

TV-Kritik "Lasst die freien Vögel fliegen" (Arte)
Das ging unter die Haut!

pebe Straßburg. Sie hatte es in sich, die Dokumentation „Lasst die freien Vögel fliegen“ (Mittwochabend, Arte) über die junge Schottin Gemma, die am Rand der Gesellschaft, abgehängt, auf „Stütze“ angewiesen, aufwächst und sich wortwörtlich durchschlagen muss. Der Film zeigte eine Jugend, die sich nach echter Zukunft sehnt, aber die Dauerschleife von Gewalt, Drogen und Perspektivlosigkeit kaum durchbrechen kann. Gemmas Großvater bringt seiner Enkelin Boxen bei, lehrt sie aber auch den Umgang mit...

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  • 22.04.20
  • 501× gelesen
Kultur
Queen Elizabeth II von Großbritannien: diszipliniert, verantwortungsvoll - und mittlerweile 94 Jahre alt.

TV-Kritik: "Elizabeth II" (ZDFZeit)
Rettungsanker der schillernden "Firma"?

pebe Mainz/London.  Nein, sie ist nicht (monarchiekritisch) nur „Mrs Windsor“. Sie ist tatsächlich „die Queen“ – auch aus dem Blickwinkel des deutschen Journalisten, der sich zu ihrem 94. Geburtstag anhand der Dokumentation „Elizabeth II – Die ewige Queen“ (Dienstagabend im ZDF) mit ihrer Person und ihrem Amt beschäftigt. „Die Queen“ – sie lässt sich nur aus der Mentalität der Briten und der Jahrtausendgeschichte ihrer Monarchie verstehen. Elizabeth II steht dafür, dass das englische Königshaus...

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  • 21.04.20
  • 286× gelesen
Kultur
Hannelore Elsner spielte die pensionierte Ermittlerin Elsa Bronski im Frankfurter "Tatort"  - eine ihrer letzten Rollen.

TV-Kritik "Tatort : Die Guten und die Bösen"
Menschliche Abgründe

dee Frankfurt/Main. Es war kein Krimi der klassisch-spannenden Sorte, der in diesem Tatort („Die Guten und die Bösen“, Sonntagabend im Ersten) erzählt wurde. Statt dessen gab es eine Auseinandersetzung mit Recht und Gerechtigkeit in Zeiten, in denen Gut und Böse nicht immer eindeutig sind, die Ziele verschwimmen und die Orientierung fehlt. Klar ist für die beiden Frankfurter Ermittler, die sich zu Anfang kollektiv einen hinter die Binde kippen, dass sie eigentlich zu den Guten gehören. Das...

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  • 19.04.20
  • 455× gelesen
Kultur
Frau Commissario Sonja Schwarz (Chiara Schoras) und Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab) ermitteln nur noch zu zweit. Das Erste zeigte „Der Bozen-Krimi – Zündstoff“ am Donnerstagabend.

TV-Kritik: „Der Bozen-Krimi – Zündstoff“ (Das Erste)
Markantes Gesicht verloren

aww Bozen/Frankfurt. „Der Bozen-Krimi“ hat mit Tobias Oertel ein markantes Gesicht verloren – und das tut ihm nicht gut! In der zwölften Episode, „Zündstoff“ (Donnerstagabend, Das Erste), sind damit Commissario Schwarz (Chiara Schoras) und ihr Kollege Jonas Kerschbaumer (Gabriel Raab), nunmehr als Duo ermittelnd, um einen der Reihe eine charakteristische Prägung gebenden Mitstreiter beraubt. Da helfen auch die effektvollen Explosionen nicht weiter, die den Rahmen der vor allem im Mittelteil...

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  • 16.04.20
  • 1.822× gelesen
Kultur
Im Bundeskanzleramt: Sigmar Gabriel (Timo Dierkes, l.), Angela Merkel (Imogen Kogge) und Frank-Walter Steinmeier (Walter Sittler). Das Erste faszinierte am Mittwochabend mit „Die Getriebenen“.

TV-Kritik: "Die Getriebenen" - Angela Merkel im Fokus
"Wir schaffen das!"

Imogen Kogge gibt Angela Merkel als eine eigenständige Frau. ciu Berlin. Ob es wirklich so war? Möglicherweise. Eine Kanzlerin, die Lösungen sucht, umgeben von (viel zu vielen!) Männern, die vor allem ihre eigenen Interessen wahren möchten: Gabriel, Seehofer, Söder. Gut beraten scheint die Regierungschefin in der Regel von jenen aus der zweiten Reihe, den engsten Vertrauten, auch von Ehemann Joachim. Aus allem, was sie hört, sieht, denkt, formt sich für sie auf dem Höhepunkt der...

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  • 15.04.20
  • 859× gelesen
Kultur
Moderatorin Mai Thi Nguyen-Kim führte durch die unterhaltsame, informative und nachdenkenswerte WDR-Sendung "Ein Herz für Bienen - Wie stoppen wir das Insektensterben?".

TV-Kritik: "Quarks - Ein Herz für Bienen" im WDR-Fernsehen
Informativ und nachdenkenswert

pebe Köln. Klein, vielfältig, notwendig: Insekten. Die Folge „Ein Herz für Bienen – Wie stoppen wir das Insektensterben?“ aus der "Quarks"-Reihe am Dienstagabend im WDR machte so unterhaltsam wie nachdenklich mit der immens wichtigen Rolle der Insekten für eine intakte Ökologie vertraut. Vom Pflanzenbestäuber übers Vogel- und Fledermausfutter bis zum Kadaververnichter: Ohne Insekten wäre unser Leben auf dem Planeten massiv bedroht. Aber ihr Vorkommen geht zurück: In jedem Jahr schrumpft die...

  • Siegen
  • 14.04.20
  • 328× gelesen
Kultur
Die beiden neuen Saarbrücker Hauptkommissare kennen sich aus Jugendtagen, treffen aber erst nach vielen Jahren wieder als Kollegen aufeinander: Adam Schürk (Daniel Sträßer, l.) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov). Der „Tatort: Das fleißige Lieschen“ lief am Montagabend im Ersten.

TV-Kritik: „Tatort: Das fleißige Lieschen“ (Das Erste)
Leitmotiv Hass

aww Saarbrücken. Äußerlich ein ruhiger See bei Windstille, unter der Oberfläche ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch: Aus psychologisch-emotionaler Sicht hat es der erste Fall des neuen Saarbrücker „Tatort“-Teams in sich. Kaum eine handelnde Figur in „Das fleißige Lieschen“ (Montagabend, Das Erste), die nicht ein schweres Päckchen mit sich herumzutragen hat. Es brodelt an allen Ecken und Enden, und manchmal verwischt dabei die Grenze zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ – etwa als Kommissar Adam...

  • Siegen
  • 13.04.20
  • 430× gelesen
Kultur
Hans Bachleitner (Harald Krassnitzer) hat eine Vorliebe für "kleine Fälle". Er ist der Neue in der ZDF-Serie "Über Land", die Gerichtsgeschichten aus der bayerischen Provinz erzählt.

TV-Kritik: "Über Land - Kleine Fälle" mit Harald Krassnitzer
Chance verpasst beim Neueinstieg

fb Mainz. „Über Land“: Die Serie aus der bayrischen Provinz startete nach zwei Jahren Pause wieder neu. Die insgesamt vierte Folge der Serie, diesmal in Spielfilmlänge (Freitagabend im ZDF), bekam direkt zu Anfang einen neuen Hauptdarsteller. Harald Krassnitzer übernimmt die Rolle des störrischen Richters in der Provinz von Franz Xaver Kroetz, der einst den Max Althammer - inzwischen verstorben - gespielt hat. Eine wirkliche Brücke zu den alten Folgen gelingt allerdings nicht, kaum jemandem...

  • Siegen
  • 10.04.20
  • 2.133× gelesen
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