Friedhof

Beiträge zum Thema Friedhof

Lokales SZ-Plus
Bislang wurde der Bauhof auf dem Friedhof in Afholderbach nur in Ausnahmefällen tätig, weil Nachbarn sich seit Jahrzehnten um das Ausschachten kümmern. Wie lange diese Tradition aufrecht erhalten bleiben kann, wird die Zukunft zeigen.
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Alte Bestattungskultur bleibt erhalten
Nachbarschaftshilfe soll weitergeführt werden

sos Afholderbach. Seit der Totengräber des Dorfes im Netphetal 1946 starb, kümmern sich die Nachbarn des Verstorbenen darum, die Grabstätte für die Beerdigung vorzubereiten. Eine anstrengende und durchaus zeitaufwendige Arbeit, die in Netphen neben Afholderbach nur noch in Beienbach im Hand- und Spanndienst durchgeführt wird. Ob diese Tradition weiterhin aufrecht erhalten werden soll, war Thema auf der jüngsten Bürgerversammlung im Afholderbacher Dorfgemeinschaftshaus. Fällt die Tradition aus...

  • Netphen
  • 12.11.19
  • 82× gelesen
Kultur SZ-Plus
Ein seltsam entzeitlichter Ort, an dem Stunden, Tage und Jahre keine Rolle zu spielen scheinen und der doch unverbrüchlich im Hier und Jetzt wie in der Vergangenheit verankert ist. Vielleicht bekommt der Mensch hier eine ganz vage Ahnung von etwas Erhabenem, Ewigem – wie der morgendliche Besucher in unserer kleinen Geschichte. Die Aufnahme entstand auf dem Stockfriedhof in Weidenau.
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Die kleine Erzählung zum Wochenthema
Kalter Stein

Schon lange war er nicht mehr hier gewesen. Hier, an jenem seltsam entzeitlichten Ort, an dem Stunden, Tage, Jahre keine Rolle mehr zu spielen schienen und der doch ebenso unverbrüchlich im Heute, im Jetzt verankert war wie in der Vergangenheit. Hier, an einem jener Orte, die Sterben und Vergänglichkeit als unabänderliche Realität im Dasein aller Lebenden sichtbar machten. Jedes Mal zuvor, wenn er zu einem seiner seltenen Besuche gekommen war, jedes Mal, wenn er die Pforte passiert hatte und...

  • Siegen
  • 09.11.19
  • 37× gelesen
Lokales SZ-Plus
Mit dem Bagger werden Grabstein und Grabumrandung entfernt. Anschließend wird der Bereich umgegraben, mit Mutterboden vermischt und eingesät, sodass eine Rasenfläche entsteht. Zehn Jahre lang kehrt dann Ruhe ein.
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Nach 30 Jahren werden Reihengräber an einem bestimmten Termin eingeebnet
Ein Bodengutachten legt die Ruhezeit fest

soph ■ Als auf dem Friedhof in Schönau Mitte der 1990er-Jahre einige Gräber eingeebnet werden sollten, stieß der Baggerfahrer beim Umgraben recht schnell auf etwas gänzlich Unerwartetes: einen beinahe intakten Sarg. Die Verwunderung war groß, hatte man doch die reguläre und ansonsten vollkommen ausreichende Ruhezeit von 30 Jahren abgewartet, bis die Einebnung stattfinden sollte. Doch offensichtlich war der Sarg in den 1960er-Jahren in einem verfüllten Hohlweg vergraben worden – und dort fand...

  • Wenden
  • 06.11.19
  • 510× gelesen
Lokales SZ-Plus
Unter den Grabmalen auf dem kath. Friedhof in Kirchen, die wieder instandgesetzt werden müssen, sind auch Ruhestätten der Familie Stein. Diese müssen nach Meinung des Heimatvereins unbedingt erhalten werden. Foto: damo
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Ruhestätten der Familie Stein nicht mehr sicher
Eine neue Gräber-Diskussion in Kirchen

thor Kirchen. Kirchen steht erneut vor einer Diskussion um den Erhalt historischer Gräber. Doch diesmal geht es nicht um die „vergessenen Millionäre“ der Familie Kraemer, wie die SZ im Jahre 2006 titelte, sondern die Steins. Zahlreiche Mitglieder der Familie haben ebenfalls ihre letzte Ruhe auf dem kath. Friedhof gefunden – allerdings befinden sich die Grabmale in einem zum Teil bedenklichen Zustand. Das wurde nun auch „offiziell“ bestätigt. Ende August hat die kath. Pfarrgemeinde...

  • Kirchen
  • 18.09.19
  • 178× gelesen
Lokales SZ-Plus
Vielleicht liegt beim Bestattungswesen in der Gemeinde Weitefeld hier, in Oberdreisbach, die Zukunft. Der Rat hat gestern beschlossen, ein Friedhofskonzept erstellen zu lassen.

Gemeinderat Weitefeld will Weichen stellen
Künftig nur noch ein Friedhof?

damo Weitefeld. Auf dem Friedhof gibt’s kaum noch Platz, und junge Familien kehren der Gemeinde den Rücken – nicht gerade das, was man im Lexikon unter dem Stichwort Prosperität vermuten würde. Nun ist das Weitefelder Selbstverständnis aber ein anderes, und das durchaus zu Recht: Die Höhengemeinde verfügt über weit überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze, eine Grundschule und eine Kita, und die Nahversorgung ist ebenfalls mehr als gewährleistet. Und das wissen viele Menschen zu schätzen:...

  • Daaden
  • 10.09.19
  • 275× gelesen
Lokales
Die beiden Scheinzypressen prägten das Bild auf dem Wilnsdorfer Friedhof. Jetzt wurden sie von einer Spezialfirma gefällt. Fotos: kay
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Scheinzypressen auf Wilnsdorfer Friedhof gefällt
Grüne Riesen stehen nicht mehr

kay Wilnsdorf. Jetzt wurde kurzer Prozess gemacht. Gemäß des vor etwa zwei Monaten gefällten, einstimmigen Beschlusses des Bau- und Umweltausschuss (die SZ berichtete) mussten jetzt die beiden alten und den Wilnsdorfer Friedhof optisch prägenden Scheinzypressen weichen. Die Bäume im Bereich der anonymen Urnengräber und der Wiesengräber nahe der Burgstraße sind am Mittwoch der Motorsäge zum Opfer gefallen. Das auf solche Arbeiten spezialisierte Wilnsdorfer Unternehmen „Siegerländer Baumdienst“...

  • Wilnsdorf
  • 05.09.19
  • 360× gelesen
Lokales SZ-Plus
Rosel Six (l.) gab beim Gang durch die Hilchenbacher Innenstadt ihr umfangreiches historisches Wissen preis.
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Jüdischer Rabbi besuchte Heimat seiner Vorfahren
Spurensuche in einem „neuen Deutschland“

bjö Hilchenbach „Ich bin glücklich, dass ich hier bin“, sagt Ammos Chorny. Er hat auf einer kleinen Steintreppe in der Hilchenbacher Gerbergasse Platz genommen und ist sehr nachdenklich. „Die Familie meiner Mutter wollte nie zurück nach Deutschland“, erklärt der Rabbiner; „mit dieser Ideologie bin ich groß geworden. Und jetzt, im Alter von 58 Jahren, habe ich die Kraft gefunden, hierherzukommen.“ Sein Großvater Herbert Hony verbrachte seine Kindheit in Hilchenbach, bis er nach dem Kriegstod...

  • Hilchenbach
  • 23.08.19
  • 210× gelesen
Lokales
Der Beton ist per Hand nicht zu entfernen, da muss der Bagger ran.
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Einebnungen können mitunter teuer werden
Altlasten im Grab

sos Netphen. Weil ihm die Pflege des Doppelgrabes seiner Tanten zu aufwendig wurde, hatte Friedrich Stötzel aus Brauersdorf sich gemeinsam mit seinen Geschwistern dazu entschlossen, das Grab frühzeitig einebnen zu lassen. Dass sie dann für die restlichen Jahre, also bis die Ruhezeit von 30 Jahren abgelaufen ist, eine Gebühr für den Gärtner zahlen müssen, war ihm klar. Mit einer anderen Summe hatte er jedoch keineswegs gerechnet: Für die Einebnung des Grabes sollte Stötzel 870,19 Euro zahlen....

  • Netphen
  • 23.07.19
  • 366× gelesen
Lokales

Bäume auf dem Friedhof Wilnsdorf
Scheinzypressen werden gefällt

sp Wilnsdorf. Nicht eine, sondern zwei Scheinzypressen sind es, die einen imposanten Blickfang am Wilnsdorfer Friedhof bilden. Jetzt aber müssen die Bäume gefällt werden – der Bau- und Umweltausschuss gab dafür einstimmig nach einer Ortsbesichtigung (Bild) sein Okay. Der Grund: Bei Kontrollen wurde festgestellt, dass im Bereich der Krone Schäden bestehen und die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Zwar bestünde die Möglichkeit, so heißt es vonseiten der Verwaltung, die Bäume zu erhalten,...

  • Wilnsdorf
  • 05.07.19
  • 288× gelesen
Lokales

Grabstein-Kontrolle auf Friedhöfen

sz Wilnsdorf. Vom 3. bis 7. Juni überprüft eine von der Gemeinde Wilnsdorf beauftragte Fachfirma die Standfestigkeit der Grabsteine auf allen Friedhöfen der Kommune. Diese Maßnahme soll verhindern, dass umstürzende Steine Schäden oder Unfälle verursachen. Im Rahmen der Prüfung werden nicht standfeste Grabsteine mit einem Aufkleber gekennzeichnet und umsturzgefährdete Grabsteine sofort umgelegt. Sind der Gemeinde Ansprechpartner gekannt, werden sie schriftlich informiert. Angehörige oder andere...

  • Wilnsdorf
  • 28.05.19
  • 6× gelesen
Lokales
Auf Netphener Friedhöfen (hier in Deuz) sind verschiedene Grabsteine für Wiesengräber erlaubt.

Verschiedene Arten von Grabsteinen sind möglich
Einheitliche Handhabung gestaltet sich schwierig

sos Deuz. Welche Grabsteine sind auf Wiesengräbern erlaubt? Reiner Brix, Ortsbürgermeister von Deuz, entdecke auf dem Friedhof in Deuz immer mehr Stelen oder höhere Platten. „Kann man da keine einheitliche Lösung finden?“, fragte er auf der jüngsten Bürgerversammlung bei Dezernent Erwin Rahrbach nach. Die bodengleiche Platte sei früher Regel gewesen, erklärte dieser. Vor rund vier Jahren habe es aber einen Antrag gegeben, die Bestattungskultur in dem Sinne zu verändern, dass auch Stelen und...

  • Netphen
  • 17.05.19
  • 7× gelesen
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