Gedenken

Beiträge zum Thema Gedenken

Lokales
Vor 76 Jahren am 28. März fielen über 300 5-Zentner-Bomben auf Olpe nieder und brachten Tod, Leid und Zerstörung. Alljährlich erinnert der Bürgermeister mit einem Kranz am Ehrenmal an den schwärzesten Tag der Stadtgeschichte.

Bombardierung der Stadt Olpe vor 76 Jahren
Der Tod aus der Luft

win Olpe. 13 Minuten lang läuten alljährlich am 28. März in Olpe die Glocken aller Kirchen. Die Küsterinnen und Küster schalten die Läutwerke um 10.54 Uhr ein, und um 11.07 Uhr schlagen die Klöppel zum letzten Mal an. Es sind die 13 Minuten, die diesen Tag im Jahr 1945 zum schwärzesten Tag in der Geschichte der Kreisstadt gemacht haben. Es ist der Tag, an dem der Krieg in seiner vollen Ausbreitung, Vernichtungskraft und todbringenden Wirkung nach Olpe kam. Warnung kam in Olpe nicht anDurch eine...

  • Stadt Olpe
  • 29.03.21
Lokales
Andreas Birkholz und Achim Greis vom Heimatverein Neunkirchen, Bürgermeister Bernhard Baumann und die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Lück (v.l.) legten am Ehrenmal auf dem Neunkirchener Friedhof zwei Kränze nieder.

Stille Gedenkfeier in Corona-Zeiten
Vor 76 Jahren wurde Neunkirchen bombardiert

roh Neunkirchen. „Der 2. März 1944 ist unser Statement gegen Krieg, Gewalt, Rassismus und Unterdrückung“, hatte Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann in Anlehnung an die Worte von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anlässlich der Feierstunde zum 76. Jahrestag des Bombenangriffes auf Neunkirchen vor einem Jahr gesagt. Diesmal lief die Veranstaltung Corona-bedingt in aller Stille ab. Vor nunmehr 77 Jahren waren viele Kinder auf dem Heimweg von der Schule. Das Dröhnen der herannahenden Flugzeuge...

  • Neunkirchen
  • 03.03.21
LokalesSZ
Nachdem sie ein Gesteck und drei Kerzen beim Mahnmal am Berlebach abgelegt hatten, verlasen Schüler der Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein die Namen der 54 jüdischen Nazi-Opfer aus Berleburg.
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Pogrom-Gedenken
Wittgensteiner erinnern an 9. November 1938

sz Bad Berleburg/Bad Laasphe/Erndtebrück. Auch wenn die Corona-Pandemie das Pogrom-Gedenken in diesem Jahr deutlich komplizierter als gewohnt machte, fanden in allen drei Wittgensteiner Kommunen am Montag dennoch Veranstaltungen statt, um vor Ort an die Vorgänge vor 82 Jahren – am 9. November 1938 – zu erinnern. Der Rahmen war durch die notwendigen Beschränkungen kleiner, aber den Anfang machte wie immer Erndtebrück. Grundschule und Realschule wechseln sich in der Gestaltung des Gedenkens ab,...

  • Bad Berleburg
  • 10.11.20
LokalesSZ
Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung verlegte Künstler Gunter Demnig die Stolpersteine in Herdorf, gleicht acht davon (plus Kopfstein) an der Hellerstraße.
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Zwölf Stolpersteine in Herdorf
"Auf grausamste Art ermordet"

thor Herdorf. Es ist so eine Sache mit der Erinnerungskultur in Herdorf. Zwar wird gerne auf die alte Hütten- und Bergbautradition an der Heller verwiesen, darüber stolpern wird man beim Rundgang durchs Städtchen aber nicht. Vieles, zu vieles, ist verschwunden, um diesen Teil der Geschichte bei jüngeren Generationen tatsächlich im Bewusstsein zu verankern. Zwölf Stolpersteine verlegtUnd doch kann, darf und muss ab sofort in Herdorf gestrauchelt werden – auch wenn es sich dabei um ein düsteres...

  • Herdorf
  • 28.10.20
LokalesSZ
Mit einer stillen Kranzniederlegung haben am Dienstag über 20 Erndtebrücker den Opfern des Bombenangriffs auf die Edergemeinde am 10. März 1945 – also vor exakt 75 Jahren – am Ehrenmal auf dem Friedhof „Ederfeld“ gedacht.
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75. Jahrestag der Bombardierung
Zeichen einer friedlichen Zukunft

tika Erndtebrück. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Erndtebrück ein Ort der Verwüstung, des Schreckens und der Trauer. Das Dorf war damit gewissermaßen ein Spiegel eines ganzen Landes, das sich zwölf Jahre lang durch Hass, Hetze und sinnlose Gewalt hatte leiten lassen. Gerade die letzten Monate und Tage des verheerenden Krieges waren in der Edergemeinde besonders grausam. Denn den traurigen Höhepunkt erreichte der Ort am 10. März 1945 – vor exakt 75 Jahren also. Die Alliierten griffen...

  • Erndtebrück
  • 12.03.20
LokalesSZ
Auf dem alten Friedhof in Kaan-Marienborn wurde am Samstag den Opfern der Bombardierung gedacht. Regen, Wind und Dunkelheit sorgten dafür, dass sich die Zusammenkunft schnell auflöste. Dieses Foto entstand einen Tag später.

Gedenken an die Opfer der Bombardierung von Kaan
Extremen nicht auf den Leim gehen

sos Kaan-Marienborn. Ein Jubiläum, das keinen Grund zum Feiern liefert. Am Samstag jährte sich die Bombardierung auf Kaan-Marienborn zum 75. Mal. 29 Menschen starben am 1. Februar 1945, als die Alliierten ihre Sprengkörper abwarfen. Solche Erinnerungen tun weh, doch gerade deshalb ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern und der Opfern zu gedenken. Aus diesem Grund lädt der SPD-Ortsverein Siegen-Stadt jedes Jahr an diesem Tag auf den alten Friedhof in Kaan-Marienborn ein. Der Himmel war...

  • Siegen
  • 01.02.20
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