Gedenkstein

Beiträge zum Thema Gedenkstein

Lokales
Mit solchen Bombentrichtern war Erndtebrück nach dem 10. März 1945 übersät. Immerhin blieb dieses Haus an der Pulverwaldstraße verschont. Das Bild stammt vom 7. April 1945.
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Gedenken in Erndtebrück
Bomben trafen Eisenbahnerdorf ins Mark

bw Erndtebrück. Der 10. März 1945 war sicher einer, wenn nicht gar der schwärzeste Tag in der Erndtebrücker Geschichte. Den ältesten Bürgern der Edergemeinde, die diesen Tag miterlebt haben, dürfte er sich ins Gedächtnis eingebrannt. Es war der Tag des schlimmsten von drei schweren Bombenangriffen auf das Eisenbahnerdorf Erndtebrück, das als Verkehrsknotenpunkt eines der wichtigsten Ziele in der Region für die Alliierten war. 86 Menschen starben an jenem Tag im Frühling 1945. „Dieser Tag ist...

  • Erndtebrück
  • 11.03.21
  • 238× gelesen
Lokales
Stadt Hilchenbach lädt alle Bürger ein, einen Moment am Gedenkstein innezuhalten.

Besonderes Anliegen der Stadt Hilchenbach
Kranzniederlegung am Gedenkstein

sz Hilchenbach. Am 28. Februar jährt sich der Tag der Deportation von Elisabetha „Gerti“ Holländer und ihrem zehnjährigen Sohn Lothar Holländer. An diesem Jahrestag veranstaltete die Stadt Hilchenbach bisher eine Gedenkstunde, um an das schreckliche Schicksal der Hilchenbacher Jüdinnen und Juden, die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland geworden sind, zu erinnern. Dazu wurde am Gedenkstein an der Ecke Marktplatz und Hilchenbacher Straße ein Kranz niedergelegt. Bedingt durch...

  • Hilchenbach
  • 24.02.21
  • 70× gelesen
Lokales
Alljährlich am Volkstrauertag findet eine Feierstunde statt, bei der der jeweilige Bürgermeister – hier ein Archivbild aus 2013 mit dem damaligen Verwaltungschef Horst Müller (Bildmitte) und dem Vorsitzenden des Volksbunds Kriegsgräberfürsorge, Klaus Klapheck (vorn) – einen Kranz am Ehrenmal niederlegt. Fahnenabordnungen vieler Vereine und eine Wache der Feuerwehr bilden den würdigen Rahmen.

Keine Versammlungen politischer Parteien
Ehrenmal im Weierhohl Olpe wird "öffentliche Einrichtung"

win Olpe. Es war ein echtes Bürgerprojekt: 1963 wurde im Olper Weierhohl das Ehrenmal eingeweiht, das der große Düsseldorfer Künstler Prof. Ewald Mataré entworfen hat. Es war kein Projekt der Kommunalpolitik, sondern eines Komitees, in dem praktisch alle gesellschaftlichen Gruppen der Kreisstadt vertreten waren. Bewusst wurde es nicht als Mahnmal für die Gefallenen, ergo: im Krieg durch Kampfhandlungen gestorbene Soldaten, sondern für alle Opfer von Krieg und Gewalt geplant. Und seitdem ist das...

  • Stadt Olpe
  • 31.01.21
  • 311× gelesen
Lokales
Die Gedenkstunde am Fred-Meier-Platz in Littfeld fand Corona-bedingt in aller Stille statt. Das Bild zeigt Kreuztals Bürgermeister Walter Kiß (r.) und den FDP-Fraktionsvorsitzenden Frank W. Frisch beim stillen Gedenken.

Fred-Meier-Platz
Gedenken an Fred Meier und die Kreuztaler Opfer des NS-Rassenwahns

sz Littfeld. Am 27. Januar findet in Littfeld am Fred-Meier-Platz traditionell eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Pandemie-bedingt konnte diese Veranstaltung zum gemeinsamen Erinnern diesmal jedoch nicht stattfinden. Dem Vergessen der unzähligen Gräueltaten des Nazi-Regimes sollte dennoch entgegengewirkt und der ermordeten Kreuztaler Bürgerinnen und Bürger gedacht werden. Deswegen hatten die Littfelder Ortsvereine, die Fraktionen im Rat und Bürgermeister Walter Kiß...

  • Kreuztal
  • 28.01.21
  • 73× gelesen
Lokales
Sie enthüllten gemeinsam den Gedenkstein an der Drehkoite in Girkhausen: (v.l.) der ehemalige Ortsvorsteher Eberhard Lauber, Steinmetzmeister Matthias Dreisbach, Bürgermeister Bernd Fuhrmann und Ortsvorsteher Timo Florin.

Gedenkstein zum 800. Geburtstag enthüllt
Girkhausen feiert im Jahr 2022

vö Girkhausen. Am Samstagmorgen ließ der Festausschuss "800 Jahre Girkhausen" die Katze aus dem Sack: Die Jubiläums-Ortschaft, die ihre Veranstaltungen zum 800. Geburtstag wegen der Corona-Krise komplett absagen musste, wird die Feierlichkeiten im Jahr 2022 nachholen. "Alle Vereinsvorstände waren sich einig darüber, dass das die beste Entscheidung ist, Dann haben wir eben jetzt wieder zwei Jahre Planungszeit", sagte Ortsvorsteher Timo Florin bei der Enthüllung des Gedenksteins vor der...

  • Bad Berleburg
  • 09.08.20
  • 443× gelesen
Lokales
Schüler des Gymnasiums Stift Keppel und der Carl-Kraemer-Realschule waren an der Programmgestaltung beteilgt.
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Hilchenbach gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus
Mahnung bleibt bitternötig

js Hilchenbach. Nie wieder! Die Botschaft der Kranzniederlegung zur Erinnerung an die von den Nationalsozialisten ermordeten Juden war am Freitagnachmittag wieder eindeutig – und angesichts der Nachrichten aus jüngster Zeit abermals bitternötig. Nach der schlichten Premiere vor einem Jahr, als die Stadtverwaltung erstmals und noch ohne langen Planungsvorlauf zum symbolischen Treffen am Gedenkstein oberhalb des Marktplatzes eingeladen hatte, waren diesmal Beiträge verschiedener Akteure...

  • Hilchenbach
  • 28.02.20
  • 643× gelesen
Lokales
Eiserner Bürger gedachten der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt.

Gedenkstein an der Alten Kapellenschule
Eiserner gedachten an Opfer von Krieg, Terror und Gewalt

kalle Eisern. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Eiserner Vereine und interessierte Bürger legten gestern Abend am Gedenkstein neben der Alten Kapellenschule in der Dorfmitte von Eisern zwei Kränze nieder. Trotz miesem Januarwetter hatten sich rund 50 Teilnehmer in der Kapelle eingefunden. Damit, so Ulrich Eckhardt, Kassierer der Arbeitsgemeinschaft, solle an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt gedacht werden. Der erst im Jahr 2016 errichtete Gedenkstein wurde am 27. Januar 2017, dem Tag des...

  • Siegen
  • 28.01.20
  • 111× gelesen
LokalesSZ
Rosel Six (l.) gab beim Gang durch die Hilchenbacher Innenstadt ihr umfangreiches historisches Wissen preis.
8 Bilder

Jüdischer Rabbi besuchte Heimat seiner Vorfahren
Spurensuche in einem „neuen Deutschland“

bjö Hilchenbach „Ich bin glücklich, dass ich hier bin“, sagt Ammos Chorny. Er hat auf einer kleinen Steintreppe in der Hilchenbacher Gerbergasse Platz genommen und ist sehr nachdenklich. „Die Familie meiner Mutter wollte nie zurück nach Deutschland“, erklärt der Rabbiner; „mit dieser Ideologie bin ich groß geworden. Und jetzt, im Alter von 58 Jahren, habe ich die Kraft gefunden, hierherzukommen.“ Sein Großvater Herbert Hony verbrachte seine Kindheit in Hilchenbach, bis er nach dem Kriegstod...

  • Hilchenbach
  • 23.08.19
  • 358× gelesen
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