Heimatland

Beiträge zum Thema Heimatland

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Wer schwer arbeitet, braucht Kraftnahrung. Im Hüttental beherzigt man augenscheinlich diese Faustregel. 15 Metzgereien versorgten Mitte des vergangenen Jahrhunderts die Bevölkerung im „Fürstentum Klafeld“.
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Im „Fürstentum“ geht es um die Wurst
Lang ist es her: 15 Metzgereien in Geisweid

sz - Jeder Metzger hatte seine Besonderheit – sowohl was seine Person als auch das kulinarische Angebot hinter Fleisch- und Wursttheke betraf. hb Geisweid. Im „Fürstentum Klafeld“ ist es schon immer im wahrsten Sinne des Wortes um die Wurst gegangen. Wer hat bzw. hatte die beste Fleischwurst? Um diese Frage streiten sich noch heute die alten „Fürsten“ an Stammtischen und in anderen Gesprächsrunden. Eines wird dabei deutlich: Es herrschte eine große Vielfalt an Metzgereien in Klafeld, und jeder...

  • Siegen
  • 19.02.21
  • 115× gelesen
LokalesSZ
Ein Blick in das Sterberegister der evangelischen Gemeinde Elsoff vom Dezember 1918: Die Todesursache – Grippe – ist vermerkt.
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Die Grippepandemie 1918 / 19 im Kreis Wittgenstein
Vor allem junge Menschen erkranken schwer

sz - Die Spanische Grippe war eine weltweite Pandemie, die zwischen 1918 und den frühen 1920ern die Welt in mehreren Wellen überrollte und unzählige Opfer forderte, wie Peter Schneider in seinem Beitrag ausführt. Im damaligen Umgang mit der ansteckenden Erkrankung sieht man Parallelen zu heute, aber auch große Unterschiede. sz  Erndtebrück. 1918 neigte sich der Erste Weltkrieg dem Ende zu. Der Krieg war verloren. Zukunftsängste, Not und auch Entbehrungen sowie die Erinnerung an die Opfer des...

  • Siegen
  • 15.01.21
  • 261× gelesen
Lokales
Im neuen „Siegerland“-Heft findet sich auch ein Artikel über die Menschen, die im Hauberg arbeiteten, sowie darüber, wie diese Arbeit organisiert war und wie sie im einzelnen aussah.
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Das neue Heft der Zeitschrift „Siegerland“ liegt vor
Kunstmeister und Komponisten

gmz/sz Siegen. Die neueste Ausgabe der Zeitschrift „Siegerland“, Heft 2, 2020, liegt vor, mit einem Schwerpunkt auf verschiedenen Personen, die (wie so oft im Lauf der Geschichte) Entscheidendes angestoßen haben in ihrer Zeit. Dabei wurden sie angeregt und unterstützt von den vorherrschenden Gedanken der jeweiligen Epochen, aber sie gingen auch immer über sie hinaus oder stellten sich ihnen entgegen. Im Heft, gedruckt bei Vorländer, finden sich auf gut 100 Seiten neben Rezensionen Berichte über...

  • Siegen
  • 11.01.21
  • 164× gelesen
Lokales
Ansprechend gestaltet, reich bebildert und ein informativer Blick auf Technik-, Industrie-, Vereins- und Sozialgeschichte:  die Festschrift "150 Jahre VDI Siegener Bezirksverein".
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150 Jahre VDI Siegener Bezirksverein / Chronik erschienen
„Leben besser und einfacher machen“

sz/gmz Siegen.  Im gerade zu Ende gegangenen Jahr ist der Siegener Bezirksverein des VDI, des Vereins Deutscher Ingenieure, 150 Jahre alt geworden. Coronabedingt ist die große Feier ausgefallen, aber die Chronik, die der Bezirksverein herausgegeben hat, liegt vor. Sie ist u. a. erhältlich in den Geschäftsstellen der SZ. Dieter Pfau und Sven Panthöfer haben die Geschichte des Vereins erarbeitet, sind tief in die verschiedenen Quellen eingestiegen: Nach Epochen gegliedert haben sie die technische...

  • Siegen
  • 02.01.21
  • 177× gelesen
LokalesSZ
Bäuerlich-naiv und gerade darum anrührend ist die Darstellung von Christi Geburt auf dem Hochaltar der Jostkapelle.
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Verschwundene Kapelle in der Numbach war St. Jodokus geweiht
Jostkapellen und die Pilger

friwe - Auch die Heimbachskapelle in der Numbach war dem heiligen Jodekus oder Jost  geweiht. friwe  Siegen/Langenfeld. Was haben Advent und Weihnachten, der im Siegerland nicht unbekannte Vorname Jost, die Eifel und eine Wallfahrt miteinander zu tun? Durchaus einiges, wie jetzt zu zeigen sein wird. Dass die Eifel zahl- und facettenreiche Wandermöglichkeiten bietet, dürfte auch im Siegerland nicht unbekannt sein, obwohl hier Rothaarsteig und Co. eigentlich viel näher liegen. Und wenn man doch...

  • Siegen
  • 23.12.20
  • 171× gelesen
LokalesSZ
Als ähnlich idyllisch wie das verschneite Ferndorf wird Gerhard Krumm das Dorf empfunden haben, durch das er Weihnachten 1944 gelaufen ist – und trotz Krieg kurz Freundlichkeit erfuhr.

Weihnachten 1944 war anders
Mitten im Horror des Krieges Freundlichkeit erlebt

sz Niederdreisbach. SZ-Leser Gerhard Krumm berichtet von einem besonderen Weihnachtsfest im letzten Kriegsjahr 1944. Weihnachten 1944, ein Fest, das anders war, als ich es bisher kannte. Ich wuchs in einem behüteten Elternhaus mit vier Geschwistern auf. Die Erinnerung an Heiligabend und auch an die Weihnachtstage der Kinderzeit verbindet sich heute noch mit einer gelösten, feierlichen Atmosphäre, mit Geborgenheit und Wärme, mit Frieden und Freude. Aber von alledem spürte ich an diesem letzten...

  • Siegen
  • 23.12.20
  • 174× gelesen
Lokales
An der Stadtmauer unterhalb des Unteren Schlosses konnte man bei Karl Beyer Obst, Gemüse und Delikatessen erwerben.
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Mit dem „Paderborner“ nach Siegen / Erinnerungen an die 1950er und 1960er
Einkaufen „e d‘r Stadt“ war etwas Besonderes

sz - Ein Highlight des Einkaufs-Ausflugs: der Besuch im Café Harr. sz Erndtebrück. Marianne Seelbach berichtete kürzlich an dieser Stelle über das Einkaufen in den 1950er- und 1960er-Jahren. Hier die Fortsetzung. Zweimal im Jahr fuhren meine Mutter und ich nach Siegen zum Einkaufen, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Mama zog den Sonntagsmantel an, setzte ihr Hütchen auf, nahm die große Ledertasche und ging mit mir zur Bushaltestelle an der Benfebrücke. Wir stiegen in den roten Bus, der...

  • Siegen
  • 19.12.20
  • 2.329× gelesen
Lokales
Nur noch eine zerbombte Trümmerlandschaft ist von der  Höhstraße in Siegens Oberstadt übriggeblieben.

16. Dezember 1944: Als die Bomben fielen …
… war Klaus Müller mit einer Sammelbüchse unterwegs

sz Siegen. Klaus Müller erinnert sich an den Angriff auf Siegen am 16. Dezember 1944. Hier sein Bericht: Ab 1943 spürten wir, dass sich der Zweite Weltkrieg unserer Heimat näherte. Die alliierten Streitkräfte hielten die Bevölkerung durch regelmäßige, nächtliche Flüge in Alarmbereitschaft. Nacht für Nacht ertönten die Sirenen, und wir mussten eiligst Schutz suchen. Wir, Bewohner unserer Straße am Siegener Häusling, nutzten einen vorhandenen Schieferstollen als Schutzbunker. Der Stollen war...

  • Siegen
  • 12.12.20
  • 225× gelesen
LokalesSZ
 Dr. Adolf Bode haben die Sprachenschule Siegerland in fast 40 Jahren zu einem wichtigen Faktor in der hiesigen Schul- und Wirtschaftswelt gemacht.
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Geschichtswerkstatt legt Sonderband zur Sprachenschule Siegerland vor
Mehr als eine Schulgeschichte

gmz/sz - Die Schule Dr. Adolf Bodes orientierte sich für ihr Angebot an den Bedürfnissen der heimischen Wirtschaft. gmz/sz Siegen. Sein Name stand für Qualität, für ein Konzept, das, lange bevor man von „Kundenorientierung“ als Grundlage einer strategischen Wirtschafts- und Produktplanung sprach, praktiziert wurde: die Sprachenschule Siegerland von Dr. Adolf Bode. Die Geschichtswerkstatt Siegen erinnert in dem Sonderband ihrer Schriftenreihe, „Eine weltweite Familie: Die Sprachenschule...

  • Siegen
  • 11.12.20
  • 157× gelesen
LokalesSZ
So sah der Kolonialwarenladen von Oberdresselndorf aus. Man wurde bedient, Taschen, Tüten und Behältnisse hatte man dabei (Nachhaltigkeit, bevor es den Begriff gab). Und: Sozialkontakte waren immer eingeschlossen …
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Wie man in den 1950er- und 1960er-Jahren einkaufte
„Wir waren Heimat-Shopper“

sz - Damals gab es noch keine Selbstbedienungsläden. sz Erntdebrück-  Einkaufen bedeutet für uns heute meistens eine Fahrt zum Supermarkt, in dem der Einkaufswagen frei nach dem Motto „einmal hin, alles im Angebot“ beladen wird. Spezialgeschäfte für Fleisch, Obst, Milch oder Ähnliches braucht man kaum. Sogar Bücher, Haushaltsgeräte und Textilien sind dort auch im Angebot. Früher war das anders. Marianne Seelbach aus Erndtebrück erinnert sich an ihre Einkaufserfahrungen in den 1950ern und...

  • Erndtebrück
  • 04.12.20
  • 254× gelesen
LokalesSZ
Die Martinikirche in Siegen liegt charakteristisch auf ihrem Felssporn über der Unterstadt.
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Ein Brauch, der viele Jahrhunderte praktiziert wurde
Kirchen als Begräbnisstätten

sz - In den Martinikirchen Siegen und Netphen, in Nikolai und Marien, in der Stadtkirche Dillenburg und Laurentius Ferndorf finden sich Zeugnisse dieser Praxis. sz Siegen / Netphen/Dillenburg.  In jedem Jahr, jeweils am letzten Sonntag vor dem 1. Advent, dem Ewigkeitssonntag, gedenken ev. Christen seit Jahrhunderten in besonderer Weise ihrer verstorbenen Angehörigen. Durch die Verordnungen von König Friedrich-Wilhelm III. von Preußen vom 24. April und 25. November 1816 erfuhr er eine staatliche...

  • Siegen
  • 20.11.20
  • 171× gelesen
Lokales
An der Hohen Schule zu Herborn (und in Siegen) arbeitete der Drucker Corvin.
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Einer der wichtigen Drucker der Reformation arbeitete in Herborn und Siegen
Corvin und seine Zeit

sz - Vor 400 Jahren starb der bedeutende Buchdrucker Christoph Corvin, der  national und international renommiert war. sz Siegen. Buchdruckkunst und Reformation gehören zusammen: Die neue geistliche und gesellschaftlich-politische Bewegung des 16. Jahrhunderts nutzte die modernen Medien ihrer Zeit. Auch in Siegen. Christian Brachthäuser (Stadtarchiv Siegen) hat sich mit dem für die Region und auch darüber hinaus bedeutenden Buchdrucker Christoph Corvin beschäftigt, stellt den Gelehrten und...

  • Siegen
  • 15.11.20
  • 205× gelesen
LokalesSZ
Pascal Dröge auf seiner Terrasse an der Schönen Aussicht in Olpe. Die genießt der 35-Jährige gerne bei einem Kaffee – natürlich aus einer Tasse mit Olpe-Design.
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Liebe zum Sauerland als Geschäftsmodell
„Heimat ist dort, wo der Vogel fällt“

yve Olpe. Das Sauerland – bekannt als Land der 1000 Berge zwischen Siegen und dem Ruhrgebiet. Heimatgefühl wird hier groß geschrieben. Und das Brauchtum. Auf Platz eins dabei unweigerlich die Schützenfeste in fast jeder Stadt, Gemeinde und jedem Dorf zwischen Hügeln und Tälern. Wer in der hiesigen Landschaft verwurzelt ist, ist Sauerländer aus Leidenschaft. Selbst Zugezogene stellen fest, verknarzt und verstaubt ist es hier wahrlich nicht. Das weiß auch Pascal Dröge und entwickelt aus Liebe zur...

  • 13.11.20
  • 488× gelesen
Lokales
Die Siegener Synagoge am Obergraben wurde 1904 erbaut und 1938 zerstört.
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Synagoge am Obergraben stand nur 34 Jahre / Auch ihre „Schwestern“ wurden zerstört
Erinnerung an die Zerstörung des jüdischen Gotteshauses

sz - Der örtliche Baumeister der Siegener Synagoge war Hermann Giesler. Seine Söhne machten im Dritten Reich Karriere, sz Siegen. Am Dienstag, 10. November, jährt sich zum 82. Mal die Brandstiftung der Siegener Synagoge, die am 22. Juli 1904 feierlich eingeweiht wurde. – Die Geschichte der verspäteten In-Brand-Setzung durch die Nazis ist hinlänglich bekannt, einschließlich der grotesken (wäre das gesamte Handeln nicht so furchtbar) Fahrt nach Kreuztal, um Benzin für die Brandstiftung zu...

  • Siegen
  • 10.11.20
  • 404× gelesen
LokalesSZ
Das alte kath. Pfarrhaus (l,) und die Pfarrkirche St. Martin sind ortsbildprägend für Netphen.
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Fünf Ähren an einem Halm markierten den Bauplatz für das neue Gotteshaus
125 Jahre katholische Pfarrkirche St. Martin

sz - Die Geschichte vom Bau der katholischen Kirche ist eine lange, mit vielen Wendungen. sz Netphen. In Netphen gibt es gleich zwei Kirchen, die den Namen eines der ältesten Kirchenpatrone tragen: Martinikirche oder St. Martin. Sie stehen zudem in unmittelbarer Nachbarschaft. Wie kommt das? Wilfried Lerchstein begibt sich auf Spurensuche. Gemäß dem drei Jahre nach dem Westfälischen Frieden abgeschlossenen Siegener Religionsvergleich vom 11. Dezember 1651 wurde die alte Martinikirche in Netphen...

  • Netphen
  • 30.10.20
  • 404× gelesen
LokalesSZ
Albrecht und Werner Niederstein im Jahr 1903.
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Luise Niedersteins Aufzeichnungen für ihre Söhne werden herausgegeben
Tagebücher als Zeitgeschichte

gmz- 60 Jahre umfassen die Berichte, Erinnerungen und Analysen der Tochter aus der Fabrikantenfamilie Dresler, die jetzt im Verlag Vorländer erscheinen. gmz Kreuztal/Siegen. Ein Tagebuch zu führen für die Kinder: Ein solches Vorhaben zeugt von großer Disziplin – und einem Blick für Tradition und Zukunft! Dass sie den hatte, wurde ihr vielleicht in die Wiege gelegt: Luise Niederstein, geborene Dresler, war die älteste Tochter von Heinrich Adolf Dresler, dem preußischen Abgeordneten, dem...

  • Kreuztal
  • 23.10.20
  • 542× gelesen
LokalesSZ
Das Kirchenfenster mit dem Heiligen Liudger in der kath. Kirche Dahlbruch. Zu seinen Füßen sitzen zwei Gänse!
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Was tun die Schnattervögel in St. Augustinus Dahlbruch?
Gänse in gänzlicher Bedeutung

sz - Welche Verbindung besteht zwischen Dahlbruch, Keppel und den Zugvögeln? sz Dahlbruch/Keppel. Seit Kurzem sieht man wieder scharenweise Wildgänse auf den Keppelwiesen rasten. Wenn der Verkehrslärm nicht so laut wäre, könnte man sie hinüber bis zur kath. Pfarrkirche in Dahlbruch schnattern hören. Auf einem der Kirchenfenster im „Keppeler Dom“, wie St. Augustinus Dahlbruch auch genannt wird, sind ebenfalls Wildgänse zu sehen. Hieße das, hier wie da, Zufall? Wohl kaum. Auf den Stiftswiesen...

  • Hilchenbach
  • 16.10.20
  • 368× gelesen
LokalesSZ
Der in Siegen lebende Autor Jörn Heller stellt 111 schönste Orte in Siegen-Wittgenstein vor.

Jörn Heller stellt 111 Orte der Region vor, die man gesehen haben muss
Staunen über fremde Nähe

ciu Siegen. Es sind verwunschene Orte, gut sichtbare und versteckte, durchaus längst bekannte, dann aber auch wieder überraschende Orte, die der Siegener Buchhändler und Autor Jörn Heller aufgestöbert hat. Indem er hingehört und hingesehen hat bei seinem Unterfangen, die „111 Orte in Siegen-Wittgenstein, die man gesehen haben muss“ (Emons) zu finden. In jeder einzelnen Kommune wollte er Sehens- und Bemerkenswertes aufspüren, aber dann doch nicht immer das Offensichtliche. Er habe seine Besuchs-...

  • Siegen
  • 09.10.20
  • 511× gelesen
LokalesSZ
Paul Gecke (er trägt noch die gestreifte Hose aus seinen Kriegsgefangenentagen) wurde in Kreuztal begeistert empfangen: Die Straße war schwarz vor Menschen!
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Christel Bald aus Kreuztal erinnert sich an die Ankunft ihres Vaters im Durchgangslager Friedland
„Ist er dabei?“

gmz - Die Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft war erst der Beginn der Heimkehr … gmz Kreuztal.  Der Bericht über das Durchgangslager Friedland, der Mitte September zum 75. Jahrestag seines Bestehens (20. September 1945) in der SZ veröffentlicht wurde, hat bei der Kreuztalerin Christel Bald viele Erinnerungen geweckt. Erinnerungen an die erste bewusste Begegnung mit ihrem Vater, der am 10. Oktober 1955 mit einem der letzten Transporte aus sowjetischer Gefangenschaft zurück nach Deutschland...

  • Kreuztal
  • 09.10.20
  • 141× gelesen
LokalesSZ
Auf dem Standortübungsplatz endet die Panzerstraße, die vom Wellersberg über die Höhe zur Trupbacher Heide führt.
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Seit wann gibt es die Panzerstraße?
Und wer baute sie? Für wen?

sz - Standortübungsplatzund Panzerstraße sind heute ein wichtiger Teil der Naherholung in Siegen. sz  Siegen. Sie ist aus den Freizeitaktivitäten der Bürger in Siegen und dem Umland nicht mehr wegzudenken: die Panzerstraße auf dem Wellersberg in Siegen. Wandern, Radfahren, Skaten, Joggen, Skifahren, um nur einige Möglichkeiten zu nennen, sind hier möglich. Und sie ist mit ihren Steigungen und Gefällen anspruchsvoll für alle Altersklassen. Doch wann ist sie entstanden? Wie wurde sie genutzt, und...

  • Siegen
  • 01.10.20
  • 512× gelesen
LokalesSZ
Gedenkstein und Buche in Hilchenbach sollen an Wilhelm Münker erinnern.
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Wilhelm Münker setzte sich für den Schutz der Natur und des Ortsbildes ein
Warnung vor der „Verfichtung“ der Wälder

sz - Der Pionier kämpfte schon früh gegen überbordende Reklame in den Städten und Ortschaften der Region. sz Hilchenbach. In der vergangenen Woche war an dieser Stelle der erste Teil des Berichtes über Wilhelm Münker, Jugendherbergs-Pionier und Naturschützer aus Überzeugung, zu lesen. Wilhelm Münker war, so legt Autor Wilfried Lerchstein dar, stark geprägt vom Gedankengut der Lebensreformbewegung, die sich auf die vielen Facetten des Natur- und Heimatschutzes fokussierte, wie folgender Text...

  • Hilchenbach
  • 25.09.20
  • 398× gelesen
LokalesSZ
Die vielleicht erste Jugendherberge der Welt stand in Hilchenbach „Am Preist“. Eingerichtet wurde sie auf Initiative von Wilhelm Münker, der am 20. September 1970 in Hilchenbach starb.
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Weitblick und Aufrichtigkeit zeichneten den Pionier des Jugendherbergswesens aus
Ein unermüdlicher Wanderer: Wilhelm Münker

„sz - Wer etwas als gut und schön erkannt hat, der soll der inneren Stimme folgen, einerlei, was die andern  tun und lassen“: Diese Auffassung vertrat Wilhelm Münker, einer der Erfinder des Jugendherbergsgedankens. sz Hilchenbach.  Der gebürtige Hilchenbacher Wilhelm Münker entwickelte die Ideen, die nicht nur den Jugendherbergsgedanken beflügeln sollten. Wilfried Lerchstein erinnert an Münker, der vor 50 Jahren, am 20. September 1970, in seiner Geburtstadt starb, und bettet seine Ideen in die...

  • Hilchenbach
  • 18.09.20
  • 478× gelesen
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