Hochwasser

Beiträge zum Thema Hochwasser

LokalesSZ
Siegwehre wie das in Euteneuen könnten dazu beitragen, dass bei einem Starkregen die Abflussgeschwindigkeit des Wassers reduziert wird und somit das Risiko reißerischer Sturzfluten sinkt.

Querbauwerke könnten Abhilfe schaffen
Wehre als Teil des Hochwasserschutzes im Siegtal?

thor Euteneuen/Kirchen. Wochen nach der großen Flut im Ahrtal haben Experten längst mit Beratungen begonnen, wie eine solche Katastrophe künftig verhindert werden kann. Es geht um die Ausweisung von Überflutungsflächen, den Bau riesiger Regenrückhaltebecken und völlig neue Siedlungsformen in Tallagen. Ob hier in der Vergangenheit Fehler gemacht wurden, lässt sich nur schwer sagen. Fest steht vielmehr, dass solche Ereignisse, verursacht durch den menschengemachten Klimawandel, noch vor wenigen...

  • Kirchen
  • 03.09.21
LokalesSZ
Bernhard Steiner, Ulrich Merzhäuser, Christian Peter und Steffen Kappes (v. l.) blicken mit zunehmender Sorge auf die üppig bewachsenen Siegufer. Bei einem Starkregen könnte das Treibgut zu großen Problemen führen.
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Mudersbach und Brachbach
Schutz vor Hochwasser: Gemeinden sehen dringenden Handlungsbedarf

thor Mudersbach/Brachbach. „Das ist ein Dschungel, das ist einfach nur ein großer Dschungel.“ Bernhard Steiner, 1. Beigeordneter der Ortsgemeinde Mudersbach, steht auf der Brücke vor dem Kirmesplatz und schaut siegaufwärts. Nicht der Fluss prägt den Blick, sondern die dichte Vegetation auf beiden Uferseiten. Sieht eigentlich wildromantisch aus, ist aber ein Problem. Denn hier lauert eine immense Gefahr bei einem Starkregen. Findet nicht nur Steiner. Seine Sorge teilt er mit den...

  • Kirchen
  • 18.08.21
Lokales
Bund und Länder ziehen erste Lehren aus der Flutkatastrophe vor knapp vier Wochen. Bei den Beratungen am Dienstag wollen sie eine Verbesserung des Katastrophenschutzes beschließen. Dazu gehöre das Sirenenförderprogramm des Bundes, mit dem den Ländern insgesamt bis zu 88 Millionen Euro für die Ertüchtigung und Errichtung von Sirenen zur Verfügung gestellt werden.

Pläne von Bund und Ländern
Flutkatastrophe: Kanzlerin Angela Merkel will Millionen für Sirenen ausgeben

sz Siegen/Berlin. Nach den verheerenden Überschwemmungen in NRW und Rheinland-Pfalz sind die bestehenden Warnsysteme für solche Fälle in die Kritik geraten. Es steht die Frage im Raum, ob Menschenleben gerettet werden hätten können, wäre die Bevölkerung früher und besser über die drohende Gefahr informiert worden. Nach der Flutkatastrophe wollen Bund und Länder die dezentrale Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall verbessern. Das geht laut Medienberichten aus einem ersten Beschlussentwurf...

  • Siegen
  • 10.08.21
Lokales
SZ-Redakteur Thorsten Stahl.

BIS AUF WEITERES
Zurück zum Dienst

Glauben Sie mir, ich habe mal alle Füchse und Hasen Nordhessens beim Vornamen gekannt. Damals, in Wolfhagen. Damals, bei der Bundeswehr. Dort, im sogenannten „Fulda Gap“, erwarteten wir zu jeder Sekunde den Einmarsch der Roten Armee. Dafür waren hier sämtliche großen Panzer-Brigaden stationiert. Ich frage mich bis heute, welcher Stratege im Verteidigungsministerium auf diese Theorie gekommen ist. Wäre ich ein Russe gewesen, ich hätte mir den Weg über die Reeperbahn oder den Viktualienmarkt...

  • Betzdorf
  • 24.07.21
Lokales
Am Freitag ließ Wolfgang Herrmann (hinten l.) weitere Sattelzüge in Kirchen beladen, diesmal hauptsächlich mit Arbeitsgeräten.

Spedition Herrmann aus Kirchen
Sattelzüge Nr. 10 und 11 auf dem Weg an die Ahr

thor Kirchen. Es ist fast eine Art Pendelverkehr der Hilfe und Solidarität geworden: Seit dem vergangenen Wochenende vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein Lkw der Spedition Herrmann das Katastrophengebiet an der Ahr ansteuert. Am Freitag Nachmittag wurden die Sattelzüge Nr. 10 und 11 beladen. Inzwischen ist der Hof wieder für den eigentlichen Betrieb freigeräumt worden. Wie berichtet, waren Wolfgang Herrmann und seine vielen Helfer vor einer Woche geradezu überrannt worden. Irgendwann hatte...

  • Kirchen
  • 23.07.21
Lokales
In den kommenden Tagen droht im Westen Deutschlands neues Ungemach: Schauerartiger Regen und Gewitter werden nach Angaben des DWD am Wochenende in Rheinland-Pfalz und auch im Saarland erwartet. Auch in Nordrhein-Westfalen kann es wieder Schauer und Gewitter mit Starkregen geben.

Am Wochenende droht lokal Gefahr (Update)
Unwetter: Erneut Starkregen in NRW und Rheinland-Pfalz

sz/ap Siegen/Düsseldorf. Am Wochenende kann es in NRW wieder zu teils heftigen Regenfällen kommen. Den Menschen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen im Westen Deutschlands droht erneut Starkregen. In NRW soll es wieder kräftige Regenschauer und Gewitter geben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Essen mitteilte, muss am Samstagnachmittag und -abend vereinzelt mit Unwettergefahr durch Starkregen gerechnet werden. Wo genau die Unwetter auftreten könnten, war zunächst...

  • Siegen
  • 23.07.21
Lokales
Flutkatastrophe: Schrott und Unrat müssen erst einmal weg geschafft werden. In Ahrweiler helfen dabei auch Mitarbeiter der Bauhöfe aus dem AK-Land.
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Aus Friesenhagen und Kirchen
AK-Bauhöfe helfen in Katastrophengebieten

nb Kirchen/Friesenhagen. Die Bilder von schier endlosen Reihen Schrott, Unrat und Sperrmüll entlang der Straßen in den Hochwassergebieten haben sich bei vielen Menschen eingebrannt. Und der Müll muss irgendwie weg. Mit „Manpower“, Fahrzeugen und Maschinen helfen jetzt auch viele Bauhöfe aus dem Kreis Altenkirchen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Städten und Dörfern. Aus der hiesigen Region hat beispielsweise der Bauhof Friesenhagen einen Mitarbeiter abgestellt, wie Ortsbürgermeister...

  • Kirchen
  • 23.07.21
LokalesSZ
Aus der Luft erkennt man das geplante Baugebiet in der Mühlwiese. Einige Anlieger der Hauptstraße in Richtung Betzdorf befürchten, dass die Bebauung beim nächsten Heller-Hochwasser nicht ohne Folgen bleibt.
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Bebauung der Mühlwiese in Herdorf
Nachbarn befürchten nasse Keller

damo Herdorf. „Wir brauchen Bauland“, sagt Uwe Erner, „und zwar dringend“. Und weil der Stadtbürgermeister mit dieser Einschätzung nicht allein steht, sind in der Mühlwiese die Bagger im Einsatz: Dort sollen zehn neue Bauplätze entstehen. Und schon jetzt, da gerade einmal die Erschließungsstraße im Gelände zu erkennen ist, sind alle Bauplätze verkauft. Was aus städtebaulicher Sicht nach einer Erfolgsgeschicht klingt, ruft allerdings auch kritische Stimmen auf den Plan. BUND kritisiert den...

  • Herdorf
  • 23.07.21
Lokales
In der Nacht zum Donnerstag sind Feuerwehrleute aus dem AK-Land in den Kreis Ahrweiler ausgerückt, um dort den Menschen im Kampf gegen die Wassermassen zur Seite zu stehen. Am Freitag wurde der Einsatz für beendet erklärt.
Video 4 Bilder

Flutkatastrophe (Videos)
Feuerwehren aus dem AK-Land beenden Einsatz im Kreis Ahrweiler

+++Update Freitag, 12.51 Uhr+++ Die im Unwetter-Gebiet im Kreis Ahrweiler eingesetzten Einheiten der heimischen Feuerwehren haben nach derzeitigem Stand ihre Einsätze beendet, sind auf dem Rückweg in den Kreis Altenkirchen oder haben diesen bereits erreicht. Das teilt die Kreisverwaltung am Freitagmittag mit. Andere Hilfskräfte wie die Schnelleinsatzgruppe SEG sind noch im Einsatz. +++ Erstmeldung +++ damo Kreis Ahrweiler/Kreis Altenkirchen. Gott zur Ehr, dem Nächsten zu Wehr: Der Leitsatz der...

  • Kirchen
  • 16.07.21
Lokales
Opfer der Flutkatastrophe, vor allem aus dem Kreis Ahrweiler, könnten auch in der Freusburg unterkommen.

Freusburg: Bitte keine Spenden (Update)
Flutkatastrophe: Unterkünfte im AK-Land vorbereitet

thor Freusburg. Das Mitgefühl und die Solidarität mit den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen ist bundesweit zu spüren – und gerade auch in Rheinland-Pfalz mit seinen dörflichen Strukturen rückt man in diesen Stunden enger zusammen. So stand auch der Kreis Altenkirchen sofort parat, als am Donnerstagabend eine Anfrage der Katastrophenschutzabteilung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion einging: Für 500 Menschen aus dem Kreis Ahrweiler, die kein bzw. kein sicheres Dach mehr...

  • Kirchen
  • 16.07.21
Lokales
Wasser kann auch am Berg zum Problem werden: Einen Eindruck davon gab es beim Unwetter an Fronleichnam 2018. Das Foto entstand an der Einmündung von Eisenweg und Struthofstraße in Betzdorf.
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Verfall mit positivem Effekt
Bäume als Hochwasserschutz

rai Betzdorf. Früher holte man sich nasse Füße in der Kol’nie in Betzdorf. Heute ist auch derjenige, der auf dem Berg wohnt, gut beraten, sich gegen Wasser zu versichern. Auffällig bei Starkregen: Die Wehren müssen immer öfter eingreifen, wenn Wasser aus dem Wald über Straßen fließt und droht, in Häuser zu laufen. Und das weit ab von Flüssen. „Es kommen mehrere Sachen zusammen“, so Frank Schneider, technischer Produktionsleiter im Forstamt Altenkirchen, auf Nachfrage. Die fatale Kombination von...

  • Betzdorf
  • 16.03.21
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