III. Weg

Beiträge zum Thema III. Weg

LokalesSZ
Bei der Demonstration geht es um die militärische Besetzung palästinensischer Gebiete.

Demonstrationszug vom Bismarckplatz aus
Solidarität mit Palästina

mir Weidenau/Siegen. Die Spirale der Gewalt im Nahen Osten hat in diesen Tagen ein Muster: Die Hamas schießt von Gaza Tausende Raketen auf Israel, dessen Kampfjets ballern präzise zurück, momentan greift eine Waffenruhe. Und über die Palästinenser an sich redet kaum jemand. Am Samstag ändert sich das, zumindest in Weidenau und Siegen: Die Palästinensische Gemeinde Siegen startet am heutigen Samstag gemeinsam mit einem Aktionsbündnis vorwiegend linker Gruppen um 17 Uhr vom Weidenauer...

  • Siegen
  • 21.05.21
LokalesSZ
In Hagen wurde eine israelische Flagge abgehangen - um zu deeskalieren, hieß es.
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Vorsitzender der CJZ Siegen bezieht Stellung
Antisemitismus wird aktueller

mir Siegen. Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Hamas im Gaza-Streifen und Israel haben sofort den Pegel antisemitischer Aktionen in Westfalen steigen lassen. Die Polizei rückte wegen 180 Demonstranten zur Gelsenkirchener Synagoge aus, in Hagen hängte die Stadt eine Israel-Flagge ab, um zu „deeskalieren“. Für Alon Sander, den jüdischen Vorsitzenden der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland, Grund genug, in diesen Tagen vorsichtig zu sein, wie er der SZ...

  • Siegen
  • 21.05.21
Lokales
Einen solchen Demozug wie im vergangenen Sommer kann es aktuell natürlich nicht geben, dennoch hätte das Bündnis "Siegen gegen Rechts" einen solchen, Corona-konform, gerne am Samstag organisiert. Nach Verboten durch die Justiz soll nun eine Kundgebung am Unteren Schloss stattfinden.

Kundgebung am Unteren Schloss geplant
„Siegen gegen Rechts“: Gericht bestätigt Demozug-Verbot

+++ Update 16.15 Uhr +++ mir Siegen. Die Außentemperaturen sind noch im Keller, trotzdem steht der Stadt Siegen ein heißer Samstag bevor. Mit zwei konträren politischen Polen. Am Unteren Schloss veranstaltet das Bündnis „Siegen gegen Rechts“ ab 14 Uhr eine Kundgebung zum Tag der Befreiung vom Dritten Reich unter Adolf Hitler, die Akteure wollen bewusst in der Öffentlichkeit aufzeigen, „dass in der Stadt Siegen kein Platz ist für Nazis“, auch kein Platz für die Anhänger vom III. Weg. Die...

  • Siegen
  • 07.05.21
LokalesSZ
Beim „Tag der Heimattreue“, den die rechtsextreme Kleinpartei „Der dritte Weg“ am 8. August 2020 in Olpe veranstaltet hatte, war ein 58-jähriger Düsseldorfer mit seiner verbotenen Tätowierung der Polizei aufgefallen. Der SS-Spruch auf seinem Unterarm sorgte für eine Verurteilung durch das Olper Amtsgericht.

Anzeige auf Veranstaltung des "Dritten Weges"
Mann wegen SS-Tattoo verurteilt

win Olpe. Es war warm in Olpe am 8. August 2020. Sogar heiß. T-Shirt-Wetter. Auch ein 58-jähriger Düsseldorfer trug an diesem Tag ein T-Shirt. Und so wurde die Tätowierung auf seinem Unterarm für die Öffentlichkeit sichtbar. Nun ist der 8. August nicht irgendein Tag – der „8. 8.“ wird von Nationalsozialisten gern für Veranstaltungen genutzt, weil der achte Buchstabe des Alphabets das „H“ ist und „HH“ die gängige Abkürzung des sogenannten Hitlergrußes darstellt. An jenem Tag hatte die...

  • Stadt Olpe
  • 28.04.21
LokalesSZ
Der „III. Weg“ mit „Stützpunkt“ auf der Eintracht ist der Politik ein Dorn im Auge. Ein Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus wird es aber nicht geben.

Antrag auf Arbeitskreis abgelehnt
Hat Siegen ein Rechtsextremismus-Problem?

js Siegen. Hat die Stadt Siegen ein Problem mit Rechtsextremismus, das entschieden angegangen werden müsste? Das jedenfalls beklagen die Fraktionen von den Grünen, der Linken und Volt. Im Rat hatten sie im Dezember schon ihren Vorschlag durchbringen wollen, befristet einen Arbeitskreis einzurichten, um ein Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Rassismus zu erstellen. Die Stadtverordnetenversammlung setzte seinerzeit kurz zur Diskussion an, überwies Thema und...

  • Siegen
  • 26.02.21
Lokales
Die Veranstaltung wurde von einem starken Aufgebot von Polizei und Mitarbeitern des Ordnungsamtes beobachtet.
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"III. Weg"-Versammlung blieb störungsfrei (Update)
Hasstiraden am Adventssamstag

kay Siegen. Etwa 35 Anhänger und Sympathisanten der Kleinstpartei besuchten am Samstagabend die als "Weihnachtsfeier" angekündigte Versammlung des "III. Weges" an der Siegener Schlachthausstraße. Zunächst war man von ca. 50 Teilnehmern ausgegangen, später am Abend korrigierte die Polizei die Zahl. Die Teilnehmer kamen laut Julian Bender, dem Versammlungsleiter und Vorsitzenden des „Gebietsverbandes West“ des „III. Weges“, vornehmlich aus dem Sieger- und Sauerland. Gegendemonstranten waren nicht...

  • Siegen
  • 12.12.20
Lokales
"Der III. Weg" darf seine als "Weihnachtsfeier" deklarierte Veranstaltung am Samstag in der Schlachthausstraße vor dem Bürger-Büro der rechtsextremen Kleinstpartei abhalten.

Gericht entscheidet zugunsten des "III. Weges"
Rechtsextreme dürfen „Weihnachtsfeier“ durchführen

kay/sz Siegen. Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden: Die rechtsextreme Kleinstpartei "Der III. Weg" darf am Samstag ihre als politische Versammlung deklarierte „Weihnachtsfeier“ in und vor ihrem Büro in der Schlachthausstraße durchführen. Der Dritte Weg hatte gegen die Stadt Siegen und das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Landrat als Leiter der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, geklagt, da diese die „Weihnachtsfeier“ als Veranstaltung ansahen und nicht als politische...

  • Siegen
  • 12.12.20
LokalesSZ
In privater Initiative wurde die Gedenkstätte an den Soldatengräbern oberhalb von Niederfischbach geschaffen – als Mahnmal gegen den Krieg und für Völkerverständigung. Hier hielt die rechtsradikale Kleinpartei „Der III. Weg“ am Wochenende ein sogenanntes Heldengedenken ab, Teil einer deutschlandweiten, konzertierten Aktion.

Splitterpartei „III. Weg“ hielt „Heldengedenken“ im Giebelwald ab
Rechtsradikale entweihen Soldatengräber

thor/nb Niederfischbach/Siegen. Entsetzen und Wut rund um den Giebelwald – und weit darüber hinaus. Die rechtsradikale Splitterpartei „III. Weg“ hat ein sogenanntes „Heldengedenken“ an den Soldatengräbern oberhalb von Niederfischbach veranstaltet. Bilder im Internet zeigen einen Fackelkreis, der an Aufmärsche des amerikanischen Ku-Klux-Klans erinnert. Die Empörung ist deshalb so groß, weil diese Stätte ein Mahnmal für Frieden und Verständigung unter den Völkern ist und von der Sinnlosigkeit...

  • Kirchen
  • 16.11.20
LokalesSZ
Ohne Zwischenfall verlief diesmal der Stolperstein-Spaziergang der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (CJZ) auf der Hammerhütte.
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Stolperstein-Spaziergang auf der Hammerhütte
Keine erneute Störung durch den „III. Weg“

tile Siegen. Ohne Zwischenfall verlief diesmal der Stolperstein-Spaziergang der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (CJZ) auf der Hammerhütte. Begleitet von zwei Polizisten in Uniform und Bürgermeister Steffen Mues blieben erneute Störfeuer der rechtsextremistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ wie vor drei Wochen (die SZ berichtete) aus. Die Stadtteilführung war Corona-bedingt auf 20 Teilnehmer beschränkt, dreimal so viele Anmeldeanfragen waren eingegangen. Weitere Führungen...

  • Siegen
  • 18.10.20
LokalesSZ
Die CJZ vermutet, dass die Rechtsradikalen versuchen, das Stadtviertel Hammerhütte als einen "Nazikiez" zu etablieren.

III. Weg: CJZ und die Linke melden sich zu Wort
Volle Härte des Rechtsstaates gefordert

sz/mir Siegen. Droht tatsächlich eine Eskalation im Quartier Hammerhütte? Der antisemitische Vorfall beim „Stadtspaziergang entlang der Stolpersteine“ am 27. September hat in den Reihen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (CJZ) große Bestürzung hervorgerufen. Fünf Rechtsradikale der Splitterpartei „III. Weg“ pöbelten, es wurden antisemitische Beschimpfungen („Scheißjuden“, „Drecksjuden“) und holocaustleugnerische Behauptungen („Lügengeschichten“, „Hier haben nie Juden...

  • Siegen
  • 03.10.20
LokalesSZ
„Stolpersteine“ als Auslöser: Mitglieder der Splitterpartei sollen die Gedenktäfelchen – u. a. hier auf der Wiesenstraße – und die Teilnehmer einer Stadtführung verunglimpft und mit antisemitischen Ausdrücken beschimpft haben. In der Nacht zu Dienstag wurde das nahe gelegene Ladenlokal der rechtsextremen Kleinstpartei verunstaltet. Droht dem Viertel jetzt eine Spirale von Gewaltanwendung?

Nach verbalem Übergriff von „III. Weg“-Mitgliedern
Eskalation im Quartier Hammerhütte droht

ch Siegen. Am Dienstagnachmittag trudelt das „Bekennerschreiben“ in der Redaktion ein. „Wir haben das Parteibüro der faschistischen Partei ,Der III. Weg’ in Siegen angegriffen und mit Farbe markiert.“ Dieser Satz der Antifa-Initiative „Kein ruhiges Hinterland“ steht in fetten Lettern in der E-Mail, die von einem anonymen Server verschickt worden ist und die eine Straftat erklärt. Ausgeübt an der Schlachthaus-Straße in der Nacht von Montag auf Dienstag, von der Polizei in den frühen...

  • Siegen
  • 29.09.20
Lokales
Die Botschaft: „Siegen ist bunt.“ Das soll das Graffiti von Julian Arzdorf genau so zeigen wie eine mögliche Änderung des Namens „Schlachthausstraße“ – hier hat sich vor Kurzem der „III. Weg“ sein Büro eingerichtet.
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Neue Adresse für "III. Weg"
Studentin schlägt "An der weißen Rose" vor

sos Siegen. Das Quartier Hammerhütte soll schöner und lebenswerter werden. Dafür trafen sich am Mittwoch der „Initiativkreis Quartier Hammerhütte“ und der Heimat- und Verschönerungsverein Siegen-Achenbach am Effertsufer, um Müll zu beseitigen. Auch Stromkästen wurden farbig gestaltet, um zu zeigen: Siegen ist bunt. Zudem stellte die Studentin Clara Wanning ihre Idee für eine Petition vor: Die Schlachthausstraße, an der sich der „III. Weg“ vor Kurzem sein Büro eingerichtet hat, soll unbenannt...

  • Siegen
  • 05.08.20
Lokales
Mit einem Wortgottesdienst und einem Schweigemarsch haben knapp 200 Siegener am Samstagvormittag ihren Protest gegen den III. Weg zum Ausdruck gebracht.
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Demo gegen "III. Weg" in Siegen
Gebet und Schweigemarsch für Nächstenliebe

ch Siegen. Mit einem Wortgottesdienst und einem Schweigemarsch haben knapp 200 Siegener am Samstagvormittag ihren Protest gegen den "III. Weg" zum Ausdruck gebracht. Das Citypastoral Siegen ("K3") hatte gemeinsam mit dem katholischen Dekanat Siegen und dem evangelischen Kirchenkreis zur Demo gegen die rechtsextremistische Splitterpartei aufgerufen. Mit ihrer Veranstaltung in der Martinikirche und auf dem Scheinerplatz wollten die drei ein deutliches Zeichen für Nächstenliebe, Vielfalt und...

  • Siegen
  • 01.08.20
LokalesSZ
Am Siegener Hauptbahnhof vorbei zogen die Demonstranten zurück zur Siegerlandhalle, unterwegs gab es bis auf zwei kleine Ausnahmen keine Unregelmäßigkeiten, teilte die Polizei mit.
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Friedlicher Zug durch Siegen (Update)
1000 Demonstranten gegen "III. Weg"

mir Siegen. Siegen zeigt Flagge gegen den „III. Weg“, gut 1000 Demonstranten haben am Freitagabend intensiv gegen die Etablierung der rechtsradikalen Kleinpartei in Siegen mittels eines Parteibüros Stellung bezogen. Selbst plötzlich einsetzender Regen konnte die Teilnehmer nicht vertreiben. Derweil postierten sich acht bis zehn Aktivisten der Neonazis vor ihrem Büro an der Schlachthausstraße mit einem Info-Tisch, bestens abgesichert von zwei Dutzend Polizisten – ein Art Provokation in 200 Meter...

  • Siegen
  • 10.07.20
Lokales
In Siegen läuft eine große Kundgebung gegen den "III. Weg".
26 Bilder

Kundgebung gegen "III. Weg" in Siegen (Update)
Große Demo ohne Zwischenfälle

+++ Update 21.03 Uhr +++ Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne Zwischenfälle. Hier lesen Sie alle Infos und Hintergründe zur Demonstration gegen den "III. Weg". +++ Update 19.10 Uhr +++ Vor dem Parteibüro des "III. Wegs" ist Polizei aufgezogen und sichert alles ab. Fünf, sechs Aktivisten haben sich vor dem Büro eingefunden. Einige Passanten stehen friedlich gegenüber. Ein paar Transparente gegen die Kleinstpartei hängen in Nachbarhäusern. +++ Update 18.32 Uhr +++ Eigentlich sollte der...

  • Siegen
  • 10.07.20
Lokales
Die Kundgebung wurde relativ spontan vom antifaschistischen Aktionsbündnis "Siegen gegen Rechts" angemeldet.
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"Ganz Siegen hasst euch"
Mahnwache vor dem Büro des "III. Wegs"

+++ Update +++ jak Siegen. Am Mittwochabend sei relativ spontan zum ersten Mal "losgelegt" worden, hieß es am Abend seitens des antifaschistischen Aktionsbündnisses "Siegen gegen Rechts", das sich neu gegründet und die Demo angemeldet hatte. Als Reaktion auf die Rufe des Bündnisses hatte der "III. Weg" vor Ort eine Kundgebung angemeldet, etwa fünf Vertreter postierten sich vor dem Büro. Entsprechend schallten die Rufe von der einen zur anderen Straßenseite. Über sein Megafon ließ der Sprecher...

  • Siegen
  • 08.07.20
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