Intensivstation

Beiträge zum Thema Intensivstation

LokalesSZ
Auf den drei Covid-Stationen des Hauses liegen derzeit 23 Corona-Patienten. Zwei davon müssen intensivmedizinisch behandelt werden, in der vergangenen Woche waren es noch fünf.

Oster-Alarm bleibt stumm

sabe Siegen. Mit dem Worstcase-Szenario zu kalkulieren, sagt der Arzt Dr. Rainer Grübener, sei in Krisenzeiten aus politischer Sicht richtig. Rechne man immer mit dem Schlimmsten, könne man die Lage auch im Ausnahmezustand kontrollieren. Zum jetzigen Zeitpunkt könne er den Alarmzustand aber, der gerade von mancher Seite popularisiert werde, nicht mit dem zusammenbringen, was er in der eigenen Klinik erlebe. Dr. Christian Tanislav, ärztlicher Direktor, nickt. Momentan befinde man sich in einer...

  • Siegen
  • 24.04.21
Lokales
Im Kirchener Krankenhaus können weiterhin die normalen
medizinischen Eingriffe erfolgen. Derzeit liegt nur ein Corona-Patient auf der Intensivstation.

Intensivstation im Kirchener Krankenhaus noch nicht ausgelastet
Noch keine "Notbremse" im OP

thor Kirchen. Künstliche Hüft- und Kniegelenke, Koloskopien, die Entfernung von Gallensteinen und vieles mehr – all diese „normalen“ Eingriffe sind weiterhin im Kirchener DRK-Krankenhaus möglich. Der Kaufmännische Direktor Nicki Billig erklärte auf Nachfrage der SZ, dass die OPs noch nicht von der „Notbremse“ des Landes betroffen seien. Wie berichtet, hatte die rheinland-pfälzische Landesregierung die Krankenhäuser vergangene Woche darum gebeten, weitgehend auf planbare Behandlungen zu...

  • Kirchen
  • 22.04.21
LokalesSZ
Dramatische Überlastung auf Deutschlands Intensivstationen. Auch das Kreisklinikum Siegen ist – sowohl strukturell als auch personell – mittlerweile an der Grenze des Leistbaren angelangt.
2 Bilder

Nur noch ein Intensivbett frei
Corona-Lage im Kreisklinikum Siegen kritisch

ap Weidenau. Die Corona-Zahlen steigen, die Situation auf den Intensivstationen spitzt sich weiter zu. Binnen eines Tages vermeldete das RKI am Donnerstag 294 neue Todesfälle und 29 426 Corona-Neuinfektionen. Davon müssen 4679 Covid-19-Erkrankte derzeit intensivmedizinisch behandelt werden. Die Zahl der freien Intensivbetten wird von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) mit 2944 angegeben – das entspricht 14,05 Prozent. 19 von 20 Intensivbetten im...

  • Siegen
  • 15.04.21
LokalesSZ

Ruf nach klaren Zeichen
Intensivmediziner fordern härteren Lockdown

tile/nja Siegen. Das Wort weckt positive Assoziationen: Ein „Brücken-Lockdown“, so hofft NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, könnte die dritte Coronawelle brechen. Indem das öffentliche Leben zügig für zwei, drei Wochen verschärfter heruntergefahren werde, könnten die Infektionszahlen wieder sinken. Damit rennt der Bundesvorsitzende der CDU bei Intensivmedizinern offene Türen ein. Das kristallisierte sich auch heraus, als die SZ in heimischen Kliniken nach der aktuellen Lage auf den...

  • Siegen
  • 07.04.21
LokalesSZ
Intensivmedizin in Zeiten der Corona-Pandemie. Die Kliniken befürchten, dass die Zahlen auf den Intensivstationen steigen werden.
2 Bilder

Kliniken befürchten mehr Patienten
Fünf Corona-Tote in 24 Stunden

vö Siegen/Bad Berleburg. Eine erschreckende Zahl kurz vor Ostern für das Kreisgebiet: In Siegen-Wittgenstein gibt es laut Kreisverwaltung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie fünf weitere Todesfälle zu beklagen. Zwei Seniorinnen und ein Senior aus Siegen, eine Seniorin aus Hilchenbach und eine Seniorin aus Neunkirchen sind verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten in Siegen-Wittgenstein mit Stand Mittwoch auf 140. Nähere Angaben zu den aktuell fünf Verstorbenen macht die...

  • Siegen
  • 31.03.21
LokalesSZ
Franco Giarruffo ist Sportler durch und durch, und dann erwischte ihn Covid-19. Sein Leben hing am seidenen Faden, doch der frühere Boxer hat die schwere Krankheit am Ende besiegt. Es war sein schwerster Fight.
2 Bilder

Erster Corona-Intensiv-Patient
Zwischen Hoffen und Bangen

ap Siegen. Wenn man Franco Giarruffo so anschaut, sieht man ihm das, was er vergangenes Jahr alles durchgemacht hat, heute kaum noch an. Als erster Covid-19-Patient wurde er Mitte April ins Kreisklinikum eingeliefert – und 19 Tage später zwar nicht vollständig gesund, aber zumindest ohne Corona-Infektion wieder entlassen. „Das war wirklich eine schlimme, schlimme Zeit“, blickt seine Frau zurück. Doch durch den großen (Familien-)Zusammenhalt und einen starken Willen hat sich der 68-Jährige...

  • Siegen
  • 10.03.21
LokalesSZ
Dr. Anja Frevel, die Leiterin der interdisziplinären Intensivstation, und Teamleiter Kersten Schaab vom Kreisklinikum blicken auf ein außergewöhnliches berufliches Jahr zurück.
3 Bilder

Vom ersten Corona-Patienten bis heute
"Kamen im Krankenhaus an die Grenzen unserer Vorstellungskraft"

ap Weidenau. Von Anfang an ganz nah dran: Dr. Anja Frevel, Leiterin der interdisziplinären Intensivstation, und Teamleiter Kersten Schaab vom Kreisklinikum kümmern sich seit Tag eins um schwerkranke Corona-Patienten. Sie kämpfen seit über zwölf Monaten um das (Über-)Leben der Infizierten und ziehen nun eine Bilanz – vom ersten Patienten bis heute. Wenn Sie das vergangene Pandemie-Jahr mit nur einem Wort beschreiben müssten – welches wäre das? Kersten Schaab: Turbulent. Aber auch unberechenbar....

  • Siegen
  • 10.03.21
LokalesSZ
Mehr als 50 Personen müssen derzeit wegen Covid-19 in Krankenhäusern behandelt werden.

Über 50 Personen wegen Covid-19 in Krankenhäusern
Zwölf Menschen auf der Intensivstation

juka Siegen/Bad Berleburg. „Wir können die Situation momentan noch beherrschen“, erklärt Hans-Jürgen Winkelmann, Hauptgeschäftsführer der Marien Geselleschaft Siegen, mit Blick auf die Versorgung von Corona-Patienten in den heimischen Krankenhäusern. Bedrohlich sei es, was die Kapazitäten angeht, für die Region derzeit nicht. Dennoch: Mehr als 50 Personen müssen in Siegen-Wittgenstein in Krankenhäusern wegen Covid-19 behandelt werden, zwölf davon auf der Intensivstation, neun müssen beatmet...

  • Siegen
  • 18.01.21
LokalesSZ
Auch wenn das nicht immer der Fall war, in diesen Tagen bedeutet dieser Leerstand aber Gutes: Das Ausweichkrankenhaus Kredenbach (hier ein Bett der Intensivstation) wurde bislang nicht benötigt – Corona hat die Kliniken noch nicht an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht.

Kapazitäten bisher ungenutzt
Kredenbacher Krankenhaus auf Stand-by

js Kredenbach. Ruhig geht es zu im Kredenbacher Krankenhaus. Gut zwei Jahre, nachdem die letzten Patienten die Betten an der Dr.-Stelbrink-Straße verlassen haben, hat eine Wiederbelebung der größtenteils leerstehenden Immobilie bislang noch nicht stattgefunden. Eine gute Nachricht – denn schon als die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe vor einem Monat mit ehrenamtlicher Unterstützung hier ein Ausweichkrankenhaus mit mehr als 100 Betten einrichten ließen, hatten sie direkt zu verstehen gegeben:...

  • Kreuztal
  • 29.04.20
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.