Jäger

Beiträge zum Thema Jäger

LokalesSZ
Die Schnitte in der Sprossen-Mitte sind kaum zu erkennen – insbesondere bei Schnee und Dämmerlicht nicht.

Gefährliche Sachbeschädigung an Hochsitzen
"Wir sind keine '"Bambimörder'"

tile Neunkirchen-Salchendorf. Wie bereits berichtet, haben um Neujahr Vandalen die Trittsprossen eines Hochsitzes im Bereich Unterwilden beschädigt. Jan Roth, Jagdpächter des benachbarten Jagdreviers Salchendorf, wurde daraufhin von seinem geschädigten Kollegen gewarnt. Bei einer Kontrolle der über 50 Hochsitze wurde aber keine Beschädigung festgestellt. Bis Jan Roth am vergangenen Samstag dann erneut zum Hochsitz am „Heinrichsglücker Weg“ auf die Rinsdorfer Höhe kam, hatten die Unbekannten...

  • Neunkirchen
  • 13.01.21
  • 881× gelesen
Lokales
Vandalen beschädigten an zwei Hochsitzen die Trittsprossen - nur mit viel Glück kamen in der Folge keine Personen zu Schaden.

Zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf
Vandalen durchtrennen Trittsprossen an Hochsitzen

sz Neunkirchen/Wilnsdorf. Unbekannte haben laut Mitteilung der Polizei in einem Waldgebiet zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf (zwischen Heinrichsglücker Weg und Rensbachstraße sowie im Waldgebiet „Unterwilden“) zwei Hochsitze beschädigt. Dabei durchtrennten der oder die Täter offenbar mit einer Motorsäge jeweils mehrere höhergelegene Trittsprossen der Leiter. Da die Sprossen schneebedeckt waren, konnte man die Beschädigung kaum erkennen. In einem Fall fiel dem Jagdpächter der Vandalismus...

  • Neunkirchen
  • 12.01.21
  • 1.345× gelesen
LokalesSZ
Einsame Angelegenheit: die Jagd in Corona-Zeiten. Forstamtsleiter Michael Weber hat für die SZ auf den Auslöser gedrückt und diese Momentaufnahme von der Drückjagd in Wehbach festgehalten.

Wegen der Käferkatastrophe: "Jedes erlegte Tier zählt"
Gesellschaftsjagd ohne Gesellschaft

damo Wehbach. Wenn die Jäger am Dienstag im Wald bei Wehbach ihre Kollegen überhaupt gesehen haben, dann allenfalls durch die Windschutzscheibe: Im Staatswald hat jetzt eine Drückjagd der etwas anderen Art stattgefunden. Kein Schüsseltreiben, keine Jagdhörner, kein gemeinsames Streckelegen: „Wenn die Zeiten wieder normal sind, werden wir auch wieder mit sozialer Komponente jagen“, erklärt Forstamtsleiter Michael Weber, „aber im Moment geht es nur so“. Gesellschaftsjagden "nicht verzichtbar"Rund...

  • Kirchen
  • 18.12.20
  • 294× gelesen
LokalesSZ
Treiber in orangefarbenen Warnwesten, Hundemeuten und Schüsseltreiben: All das wird’s in diesem Winter im Hegering Betzdorf/Kirchen nicht geben, denn die großen Bewegungsjagden sind wegen der Pandemie abgesagt worden.

Hegering Betzdorf/Kirchen
Jäger verzichten wegen Corona auf Bewegungsjagden

damo Freusburg. Noch liegen die Borkenkäfer-Flächen brach – aber schon bald werden sich dort die Rehe in einer Wildnis aus Farn und Brombeere praktisch unsichtbar machen. Und noch wütet die Afrikanische Schweinepest nicht in unseren Wäldern – aber niemand kann mit Gewissheit sagen, wie lange wir noch verschont bleiben. Für die Jäger könnte die Ausgangslage also kaum eindeutiger sein: Gerade in diesen Tagen ist es von enormer Bedeutung, die Wildbestände zu regulieren. Trotzdem hat der Hegering...

  • Kirchen
  • 25.11.20
  • 465× gelesen
LokalesSZ
Nach dem Abschluss der Drückjagd traf sich die Jagdgesellschaft in einem offenen Zelt.
Video 2 Bilder

50 Jäger feiern im Partyzelt (Video)
Mittendrin: Ein Top-Beamter der Kreisverwaltung

kay/mir Würgendorf. Allerorten im südlichen Westfalen hat die Corona-Pandemie – wie überall in Deutschland – das private und das wirtschaftlichen Leben im Griff. Soziale Kontakte müssen auf Anordnung der Gesundheits- und Ordnungsämter reduziert werden, Kneipen und Restaurants sind durch die Bank geschlossen worden. Größere Veranstaltungen finden nicht statt, sie sind generell untersagt. Gerade vor dem Hintergrund wird der eine oder andere Passant am Freitag in Würgendorf zweimal hingeschaut...

  • Burbach
  • 20.11.20
  • 29.013× gelesen
Lokales
Beim Abriss eines Hochsitzes kippte der Unimog um. Die Bergung gestaltete sich insgesamt sehr aufwendig, verlief aber erfolgreich.

Unimog im Wald bei Trupbach umgekippt
Jäger schwer verletzt

bjö Trupbach. Schwere Verletzungen erlitt am Samstag kurz nach 17 Uhr ein 60-jähriger Jäger, der im Waldgebiet auf dem Buberg bei Trupbach mit seinem Vater einen Hochsitz demontierte. Währenddessen kippte der Unimog am Steilhang um und begrub den Mann unter sich. Dieser konnte sich allerdings selbst aus dieser misslichen Lage befreien und auch die Rettungskräfte informieren. Polizei und Feuerwehr rückten unter erschwerten Bedingungen an: Die Löschkräfte Alchetal, Oberschelden und der Hauptwache...

  • Siegen
  • 08.11.20
  • 10.160× gelesen
LokalesSZ
Gesellschaftsjagden sind trotz „Lockdown light“ erlaubt: In NRW gibt es eine Ausnahmegenehmigung – unter Corona-Bedingungen, versteht sich.

Geselligkeit kommt in Corona-Zeiten zu kurz
Drückjagden nicht abgeblasen

js Siegen/Bad Berleburg. In diesem November tritt Deutschland auf die Bremse. Die Maßnahmen, die den steigenden Zahlen der der Corona-Pandemie paroli bieten sollen, lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Die Kontakte zwischen den Menschen sollen für eine bestimmte Zeit aufs Nötigste reduziert werden. Große Veranstaltungen, Treffen zu vieler Personen und Haushalte sind vorerst vom Tisch. Auch die zu dieser Jahreszeit so geläufigen Gesellschaftsjagden müssten eigentlich aus dem...

  • Siegen
  • 05.11.20
  • 439× gelesen
LokalesSZ
Nur mit Gesellschaftsjagden unter Einsatz von Hunden wird man effektiv jagen können, denn das Wild wird sich in den großen Dickungen verstecken.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Die Jagd wird immer schwieriger

goeb Altenkirchen. Unsere Mittelgebirgslandschaft hat sich schon heute verändert, weil in kürzester Zeit Wald in einem Maße eingeschlagen worden ist, als hätte sich ein mittelalterlicher Herrscher plötzlich entschlossen, eine riesige Flotte bauen zu lassen. Es musste sein – wegen des Borkenkäfers, unserer „Begleitart“ in Zeiten der Dürre. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine, jene Tiere also, die im und vom Wald leben, sei es, dass sie dort ihre...

  • Altenkirchen
  • 22.10.20
  • 605× gelesen
LokalesSZ
Viele Rehe würden schon als Jungtiere im Mähwerk sterben, wenn Jäger und Bauern nicht Hand in Hand arbeiten würden.
3 Bilder

Jäger nutzen Drohne
42 Rehkitze gerettet

damo Kirchen. Die Vorstehhündin Hummel ahnt es zwar nicht, aber vor einigen Wochen ist sie zum Bodenpersonal degradiert worden. Denn der Job, der bislang allein ihrer war, wird seit geraumer Zeit in erster Linie aus der Luft erledigt. Hummel ist meist nur noch flankierend im Einsatz: Sie schnüffelt da, wo die Wärmebildkamera der Drohne nicht in der Lage ist, Rehkitze aufzuspüren. Denn genau darum geht es: Der Hegering Betzdorf/Kirchen setzt seit diesem Frühsommer eine Drohne ein, um Rehkitze...

  • Kirchen
  • 05.08.20
  • 453× gelesen
LokalesSZ
Knapp 4500 Rehe sind im Jagdjahr 2019/20 im AK-Land erlegt worden. Und geht es nach dem Kreisjagdmeister, dann wird diese hohe Strecke beibehalten.  Foto: damo

Wald leidet auch ohne Verbissschäden
„Die Jäger sind gefordert“

damo Kreis Altenkirchen.  Falls irgendeines der Wildschweine im AK-Land so etwas wie eine Jahreschronik anlegt, dann wird der Eintrag für 2019 ausgesprochen finster ausfallen. 2751 Schwarzkittel sind zwischen dem 1. April 2019 und dem 31. März 2020 erlegt worden – so viele wie noch nie zuvor. „Das ist eine Rekordstrecke“, berichtet Kreisjagdmeister Franz Kick im Gespräch mit der SZ. Und auch die weiteren Zahlen des vergangenen Jagdjahres, das traditionell am 31. März zu Ende geht, bestätigen...

  • Kirchen
  • 22.05.20
  • 186× gelesen
LokalesSZ
Wenn die Jagdstrecke gelegt wird, wie hier vor zwei Jahren nach einer großen Jagd im Siegener Hitschelsbachtal, ist das für Jagdgegner ein Greuel. Sie lehnen das Töten von Tieren aus ethischen Motiven ganz grundsätzlich ab.  Archivfoto: Dirk Manderbach
2 Bilder

Zwei Schwestern setzen sich durch
Erste jagdfreie Zonen im Kreis

ihm Unglinghausen. Beim Thema Jagd treffen Welten aufeinander – und in Unglinghausen liegen diese Welten so dicht beieinander wie sonst nirgendwo im Kreisgebiet – sozusagen Grashalm an Grashalm. Jagdpächter Gerhard Schott darf zwar Rehe, Wildschweine und Füchse jagen, aber seit dem vergangenen Herbst nicht mehr überall in seinem ausgedehnten Jagdrevier. Auf sechs Wiesengrundstücken, jedes zwischen 600 und 3000 Quadratmeter groß und verstreut in der Unglinghausener Feldflur gelegen, darf kein...

  • Netphen
  • 28.03.20
  • 3.794× gelesen
Lokales
Manfred Becker und seine Frau sind verärgert. Binnen drei Wochen hatten sie mindestens viermal nachts ungebetenen Besuch von Wildschweinen, die alles durchwühlt haben. Foto: mir

Familie Becker in Eiserfeld ist total verärgert
Wildschweine zerstören Garten

mir Eiserfeld. Bei Familie Becker im Eiserfelder Nachtigallweg nahe der Autobahnbrücke liegen die Nerven blank: Binnen drei Wochen haben Wildschweine mindestens viermal nachts die Wiesen und Beete am Haus förmlich umgegraben. Von Montag auf Dienstag war der Zierrasen vor der Haustür an der Reihe. 20 Kilo Schwefellinsen brachten keine WirkungAuf den Rat eines Jägers hin hat Manfred Becker rund ums Haus 20 Kilo Schwefellinsen verstreut. Angeblich soll das Mittel die Keiler und Bachen vergrämen....

  • Siegen
  • 26.11.19
  • 4.680× gelesen
LokalesSZ
Der mehrfache Deutsche Meister, das Jagdhornbläsercorps aus Alsdorf-Hachenburg, gastiert bereits seit einigen Jahren jährlich in Erndtebrück.

Hubertusmesse in der Kirche
Jäger verbindet eine Freundschaft

anka Erndtebrück. Eine lange Freundschaft verbindet den Hegering Erndtebrück und das Jagdhornbläsercorps Alsdorf-Hachenburg. Durch Jagdbekanntschaften kamen das Bläsercorps des Hegerings Erndtebrück und das Jagdhornbläsercorps vor etwa 17 Jahren das erste Mal zusammen, um gemeinsam eine Hubertusmesse abzuhalten. Diese findet traditionell Anfang November statt, rund um das Datum, an dem der Bischof Hubertus von Lüttich im Jahr 743 heiliggesprochen wurde. Das Jagdhornbläsercorps erfreut sich in...

  • Erndtebrück
  • 11.11.19
  • 225× gelesen
Lokales
Wegwarten sind selten geworden. Auf den Wildblumenwiesen von Josef Jendrek sieht man sie reichlich.
2 Bilder

Josef Jendrek hat 7000 Quadratmeter blühende Landschaften erschaffen
Wildwuchs willkommen

damo Kirchen. Dass die letzten Jahrzehnte für das große Heer der Sechsbeiner dramatisch schlecht waren, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben: Die Krefeld-Studie zum Insektensterben ist im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen, und auch die Bilder von Chinesen, die auf Bäume klettern und Apfelblüten bestäuben, haben traurige Bekanntheit erlangt. Bloß: Lamentieren alleine wird das Artensterben nicht aufhalten – und das weiß auch Josef Jendrek. Deshalb versucht er gegenzusteuern. Zumindest...

  • Kirchen
  • 24.07.19
  • 367× gelesen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.