Jägerschaft

Beiträge zum Thema Jägerschaft

LokalesSZ
In dem schmalen Grünstreifen oberhalb des Hagebaumarktes in Betzdorf macht es sich regelmäßig mindestens eine Rotte Wildschweine gemütlich. Nun soll versucht werden, die Tiere aus diesem Bereich zu verbrämen.
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Tiere sollen vertrieben werden
Wildschweine treiben am Hagebau in Betzdorf ihr Unwesen

thor Betzdorf. Sie brauchen weder Fliesenkleber noch Dachlatten, interessieren sich nicht für das Schraubensortiment, und Glühbirnen würdigen sie keines Blickes. Dennoch belagern sie regelrecht den Hagebau an der Wilhelmstraße in Betzdorf. Den kleinen Grünstreifen zwischen dem Baumarkt und der Gregor-Wolf-Straße hat sich eine Rotte Wildschweine zur neuen Heimat auserkoren. Und mancher Hagebau-Mitarbeiter hat schon ungewollte Bekanntschaft mit den Sauen gemacht. So sollen die Tiere vergrämt...

  • Betzdorf
  • 30.06.21
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Viele wichtige Tätigkeiten der Jagd müssen nachts oder in der Dämmerung ausgeübt werden. Die Ausgangssperre gilt für Jäger im Revier deshalb nicht.

Corona-Ausgangssperre darf umgangen werden
Die Jagd ist systemrelevant

goeb Dortmund/Siegen/Olpe. Die deutsche Jagd gilt als systemrelevant. Insofern sind die Revierpächter und Jäger mit Begehungsscheinen berechtigt, die Jagd auszuüben und alle Arbeiten vorzunehmen, die mit der Jagd zu tun haben. Das stellte Andreas Schneider, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landesjagdverband NRW, auf Nachfrage der Siegener Zeitung klar. Erhöhten Informationsbedarf bei vielen Jägern gab es zuletzt wegen der geltenden Ausgangssperre nach 22 Uhr bis 5 Uhr. Naturgemäß...

  • Siegen
  • 04.05.21
LokalesSZ
Jagdpächter Sebastian Alfes hat fotografisch die Auffindesituation des gewilderten Rehbocks dokumentiert. Da das Gras unter dem Körper trocken war, kann er die Wilderei auf die Zeit vor dem Regen am Samstagvormittag eingrenzen.

Rehbock mit Armbrust oder Bogen erlegt
"Fleckchen" wird Opfer von brutalen Wilderern

win Gerlingen. Am Morgen des 1. Mai war Sebastian Alfes unterwegs, um sein Jagdrevier zu inspizieren. Zwischen Elben und Gerlingen grenzt seine Jagd, Wenden-Nord, an die von Michael Sommer, und es war rund 40 Meter weit außerhalb von Alfes’ Revier, wo der Wendener Jäger etwas auf der Wiese liegen sah. Beim Näherkommen erkannte Alfes, dass auf der Wiese der Körper eines Rehbocks lag – erschossen und liegengelassen. Er rief den befreundeten Jagdpächter Michael Sommer an, und beide waren sich...

  • Wenden
  • 03.05.21
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Nachdem in den vergangenen Jahren durchziehende Wölfe gesichtet worden sind, gibt es in der Leuscheider Heide im Kreis Altenkirchen und im Oberbergischen bereits feste Rudel mit Nachwuchs.

Wölfe bekommen in immer mehr Bundesländern Nachwuchs
Das große Comeback

goeb Altenkirchen. Wer einmal ausgerottet war oder fast ausgerottet und dann zurückkommt, der tut das selten zaghaft. Wiederbesiedlungsquoten von 30 Prozent jährlich sind typisch für Tiere, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte und sich dann doch wieder erholen. Wir erleben das gerade beim Steinbock, dessen Bestand in den Alpen jetzt die magische Zahl 50 000 geknackt hat. Sein Bestand war bis auf drei Dutzend Köpfe auf dem Gran Paradiso in den 1820er Jahren zusammengeschossen worden. Die...

  • Altenkirchen
  • 25.04.21
LokalesSZ
Die beiden Vereinsvorsitzenden Lukas Zöller (l.) und Sven Achenbach befestigten im Beisein von Mitgliedern und den Jägern ein erstes Hinweisschild am Anfang des Giebelwalds. Nachfahrten sind ein großes Ärgernis und werden auch von organisierten Bikern abgelehnt.
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Mountain-Biker und Jäger im Dialog
Nachtfahrten im Wald sorgen für Zündstoff

thor Oberschelden/Mudersbach. Es ist eine durchaus ungewöhnliche Koalition, die da demnächst im Giebelwald anzutreffen sein wird: Organisierte Mountain-Biker und Jäger wollen gemeinsam dafür werben, dass im Wald gewisse Regeln eingehalten werden, um ein halbwegs entspanntes Miteinander zu erreichen. Es ist dies eine Initiative, die noch vor wenigen Jahren einer gemeinsamen Weihnachtsfeier von Schalke- und BVB-Fanclubs gleichgekommen wäre – also undenkbar. Denn seit das erste Enduro-Bike durch...

  • Siegen
  • 22.04.21
LokalesSZ
Eine Gruppe von Mountainbikern sucht Erholung und Abenteuer im Wald. Dagegen sei nichts zu sagen, erklären Naturschützer. Das Verlassen der Wege indes steht auf einem anderen Blatt.
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Aggressive Mountainbiker und Spaziergänger
BUND fordert Wegegebot im Wald

goeb Siegen/Betzdorf. Es ist schon erstaunlich: Noch im Jahr 2010, so ergab eine damalige Studie, war der Wald bei den Deutschen aus der Mode gekommen. Nur jeder Zweite zog sich seinerzeit die Wanderschuhe an und unternahm einen Streifzug durch Eichenfluren, Fichtenhaine oder Birkenwäldchen. Heute, nach einem Jahr Pandemie, hat sich das Bild stark gewandelt. Der Wald (und die Feldflur) sehen sich starkem Besucherdruck ausgesetzt. Menschen verlagern ihre sozialen Aktivitäten in die Natur, weil...

  • Siegen
  • 09.04.21
Lokales
Dass einige die Zunahme der Wölfe bejubeln, dafür hat CDU-Mann Erwin Rüddel kein Verständnis.
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Erwin Rüddel fordert Regulierung des Bestandes
Familien haben Angst vor dem Wolf

sz Kreis Altenkirchen. „Durch zahlreiche Gespräche sehe ich mich in meiner Meinung zum Thema ‚Wolf‘ zunehmend verstanden und bestätigt“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. „So hat der Wolf in meinem Wahlkreis, der die Landkreise Altenkirchen und Neuwied umfasst, gerade in der jüngsten Vergangenheit wiederholt durch Schafsrisse eine Blutspur hinterlassen. Dabei sind es nicht mehr nur Weide- und Nutztierhalter, die besorgt auf den Wolf reagieren, sondern vermehrt auch...

  • Altenkirchen
  • 07.04.21
LokalesSZ
Wenn ein Reh mit einem Auto kollidiert, endet das für das Tier zumeist tödlich – so wie hier Mitte Januar auf der B55 bei Olpe. Das Reh bezahlte den Zusammenprall mit seinem Leben, die Versicherung später einen fünfstelligen Betrag.

Zahlen der Polizei
Mehr Wildunfälle in der Region

rege Siegen/Olpe. Wenn rasende Tiere und schnelle Autofahrer zur gleichen Zeit am gleichen Ort unterwegs sind, nimmt das meist kein gutes Ende – weder für den Vierbeiner noch für den Viertürer. Wildunfall nennt sich das Ganze. Und, wo viel Wald, da auch viel Wild – entsprechend oft kommt es auch in der heimischen Region zu tierischen Zusammenstößen. Tendenz steigend. Das geht aus den Zahlen hervor, die die Polizeibehörden der SZ übermittelt haben. 3,3 Wildunfälle pro Tag in Siegen-Wittgenstein...

  • Siegen
  • 05.03.21
Lokales
Vandalen beschädigten an zwei Hochsitzen die Trittsprossen - nur mit viel Glück kamen in der Folge keine Personen zu Schaden.

Zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf
Vandalen durchtrennen Trittsprossen an Hochsitzen

sz Neunkirchen/Wilnsdorf. Unbekannte haben laut Mitteilung der Polizei in einem Waldgebiet zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf (zwischen Heinrichsglücker Weg und Rensbachstraße sowie im Waldgebiet „Unterwilden“) zwei Hochsitze beschädigt. Dabei durchtrennten der oder die Täter offenbar mit einer Motorsäge jeweils mehrere höhergelegene Trittsprossen der Leiter. Da die Sprossen schneebedeckt waren, konnte man die Beschädigung kaum erkennen. In einem Fall fiel dem Jagdpächter der Vandalismus...

  • Neunkirchen
  • 12.01.21
LokalesSZ
Treiber in orangefarbenen Warnwesten, Hundemeuten und Schüsseltreiben: All das wird’s in diesem Winter im Hegering Betzdorf/Kirchen nicht geben, denn die großen Bewegungsjagden sind wegen der Pandemie abgesagt worden.

Hegering Betzdorf/Kirchen
Jäger verzichten wegen Corona auf Bewegungsjagden

damo Freusburg. Noch liegen die Borkenkäfer-Flächen brach – aber schon bald werden sich dort die Rehe in einer Wildnis aus Farn und Brombeere praktisch unsichtbar machen. Und noch wütet die Afrikanische Schweinepest nicht in unseren Wäldern – aber niemand kann mit Gewissheit sagen, wie lange wir noch verschont bleiben. Für die Jäger könnte die Ausgangslage also kaum eindeutiger sein: Gerade in diesen Tagen ist es von enormer Bedeutung, die Wildbestände zu regulieren. Trotzdem hat der Hegering...

  • Kirchen
  • 25.11.20
LokalesSZ
Nach dem Abschluss der Drückjagd traf sich die Jagdgesellschaft in einem offenen Zelt.
Video 2 Bilder

50 Jäger feiern im Partyzelt (Video)
Mittendrin: Ein Top-Beamter der Kreisverwaltung

kay/mir Würgendorf. Allerorten im südlichen Westfalen hat die Corona-Pandemie – wie überall in Deutschland – das private und das wirtschaftlichen Leben im Griff. Soziale Kontakte müssen auf Anordnung der Gesundheits- und Ordnungsämter reduziert werden, Kneipen und Restaurants sind durch die Bank geschlossen worden. Größere Veranstaltungen finden nicht statt, sie sind generell untersagt. Gerade vor dem Hintergrund wird der eine oder andere Passant am Freitag in Würgendorf zweimal hingeschaut...

  • Burbach
  • 20.11.20
LokalesSZ
Nur mit Gesellschaftsjagden unter Einsatz von Hunden wird man effektiv jagen können, denn das Wild wird sich in den großen Dickungen verstecken.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Die Jagd wird immer schwieriger

goeb Altenkirchen. Unsere Mittelgebirgslandschaft hat sich schon heute verändert, weil in kürzester Zeit Wald in einem Maße eingeschlagen worden ist, als hätte sich ein mittelalterlicher Herrscher plötzlich entschlossen, eine riesige Flotte bauen zu lassen. Es musste sein – wegen des Borkenkäfers, unserer „Begleitart“ in Zeiten der Dürre. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine, jene Tiere also, die im und vom Wald leben, sei es, dass sie dort ihre...

  • Altenkirchen
  • 22.10.20
LokalesSZ
Jagdaufseher Andreas Schneider wurde wegen dieser toten Ricke mit ungeborenem Kitz am Wochenende in das Jagdrevier Niedernetphen gerufen. Er ist sich sicher: Die tödliche Verletzung an der Flanke stammt von dem Aufprall mit einem Mountainbike.

Biker soll Ricke tödlich angefahren haben
Wildunfall im Wald

tile Netphen. Es ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Andreas Schneider hat die Faxen dicke. Als der Jagdaufseher am Sonntag von einer Spaziergängerin wegen eines toten Rehs in das Jagdrevier Niedernetphen gerufen wurde, fand er dort eine leblose Ricke mit ungeborenem Kitz. Fundort, Spurenlage und Erfahrung lassen den Jäger kaum an der Ursache die tödlichen Verletzungen zweifeln: Er vermutet einen seitlichen Zusammenstoß des Tiers mit einem Mountainbikefahrer. Denn der...

  • Netphen
  • 18.05.20
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