Jagd

Beiträge zum Thema Jagd

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Treiber in orangefarbenen Warnwesten, Hundemeuten und Schüsseltreiben: All das wird’s in diesem Winter im Hegering Betzdorf/Kirchen nicht geben, denn die großen Bewegungsjagden sind wegen der Pandemie abgesagt worden.

Hegering Betzdorf/Kirchen
Jäger verzichten wegen Corona auf Bewegungsjagden

damo Freusburg. Noch liegen die Borkenkäfer-Flächen brach – aber schon bald werden sich dort die Rehe in einer Wildnis aus Farn und Brombeere praktisch unsichtbar machen. Und noch wütet die Afrikanische Schweinepest nicht in unseren Wäldern – aber niemand kann mit Gewissheit sagen, wie lange wir noch verschont bleiben. Für die Jäger könnte die Ausgangslage also kaum eindeutiger sein: Gerade in diesen Tagen ist es von enormer Bedeutung, die Wildbestände zu regulieren. Trotzdem hat der Hegering...

  • Kirchen
  • 25.11.20
  • 413× gelesen
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Seit Tagen ist die Drückjagd in Würgendorf und vor allem das anschließende Beisammensein in der Diskussion.

Drückjagd-Diskussion
Würgendorf: Jägerin positiv getestet

mir/sz Würgendorf/Siegen. Die höchst umstrittene Drückjagd in Würgendorf am Skilift hat jetzt eine Konsequenz gebracht, die in Coronazeiten eigentlich nicht auftreten sollte: Eine Teilnehmerin ist positiv auf Covid 19 getestet worden. Dazu erreichte die SZ am Montag eine Mail einer Waidfrau: „Vergangenen Samstag war ich Gast einer Jagd südlich von Siegen. Da ich vorhatte, in den Urlaub zu fliegen, habe ich einen PCR-Test gemacht, der leider positiv war. Ich bin mit mehreren anderen Jägern...

  • Burbach
  • 23.11.20
  • 5.756× gelesen
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Drückjagden sind auch in Corona-Zeiten erlaubt - aber welches Signal senden die Jäger, wenn sie danach zum gemütlichen Beisammensein übergehen?

Kommentar zur Drückjagd in Würgendorf
Nicht zeitgemäß

Offiziell sind sie erlaubt, die Drückjagden. Wie auch immer die dem Jagen huldigende Lobby es geschafft haben mag, das Land Nordrhein-Westfalen hat die Systemrelevanz der Jägerei auch in Corona-Zeiten anerkannt. Vor Wochen schon ist das bekannt geworden, niemanden hat es gestört. Damals lagen die Sieben-Tage-Inzidenzwerte bei unter 50, mittlerweile sind sie explodiert und streben hurtig auf die 200er-Schallmauer zu. Trotzdem finden die am Skilift versammelten Teilnehmer der Jagd es als normal,...

  • Burbach
  • 20.11.20
  • 18.750× gelesen
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Nach dem Abschluss der Drückjagd traf sich die Jagdgesellschaft in einem offenen Zelt.
Video 2 Bilder

50 Jäger feiern im Partyzelt (Video)
Mittendrin: Ein Top-Beamter der Kreisverwaltung

kay/mir Würgendorf. Allerorten im südlichen Westfalen hat die Corona-Pandemie – wie überall in Deutschland – das private und das wirtschaftlichen Leben im Griff. Soziale Kontakte müssen auf Anordnung der Gesundheits- und Ordnungsämter reduziert werden, Kneipen und Restaurants sind durch die Bank geschlossen worden. Größere Veranstaltungen finden nicht statt, sie sind generell untersagt. Gerade vor dem Hintergrund wird der eine oder andere Passant am Freitag in Würgendorf zweimal hingeschaut...

  • Burbach
  • 20.11.20
  • 28.830× gelesen
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Gesellschaftsjagden sind trotz „Lockdown light“ erlaubt: In NRW gibt es eine Ausnahmegenehmigung – unter Corona-Bedingungen, versteht sich.

Geselligkeit kommt in Corona-Zeiten zu kurz
Drückjagden nicht abgeblasen

js Siegen/Bad Berleburg. In diesem November tritt Deutschland auf die Bremse. Die Maßnahmen, die den steigenden Zahlen der der Corona-Pandemie paroli bieten sollen, lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Die Kontakte zwischen den Menschen sollen für eine bestimmte Zeit aufs Nötigste reduziert werden. Große Veranstaltungen, Treffen zu vieler Personen und Haushalte sind vorerst vom Tisch. Auch die zu dieser Jahreszeit so geläufigen Gesellschaftsjagden müssten eigentlich aus dem...

  • Siegen
  • 05.11.20
  • 402× gelesen
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Nur mit Gesellschaftsjagden unter Einsatz von Hunden wird man effektiv jagen können, denn das Wild wird sich in den großen Dickungen verstecken.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Die Jagd wird immer schwieriger

goeb Altenkirchen. Unsere Mittelgebirgslandschaft hat sich schon heute verändert, weil in kürzester Zeit Wald in einem Maße eingeschlagen worden ist, als hätte sich ein mittelalterlicher Herrscher plötzlich entschlossen, eine riesige Flotte bauen zu lassen. Es musste sein – wegen des Borkenkäfers, unserer „Begleitart“ in Zeiten der Dürre. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine, jene Tiere also, die im und vom Wald leben, sei es, dass sie dort ihre...

  • Altenkirchen
  • 22.10.20
  • 575× gelesen
Lokales
Im Jagdrevier Emmerzhausen hat der Pächter derzeit mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen – unter anderem mit Vandalismus.

Beunruhigende Beobachtungen unterhalb des Stegskopfs
Wilderer im Daadener Land?

damo Emmerzhausen. Nein, Wilderei ist keineswegs nur ein Thema für den Förster vom Silberwald: Auch im Daadener Land wird offenbar Rehen, Hirschen und Wildschweinen illegal nachgestellt. Zumindest lässt das, was der Emmerzhäuser Jagdpächter jetzt in seinem Revier erlebt hat, kaum einen anderen Schluss zu. Mountainbiker als ProblemDr. Matthias Grübl aus Neunkhausen hat seit einigen Jahren das Jagdrevier am Fuße des Stegskopfs gepachtet. Und bislang waren seine größte Sorge die Mountainbiker,...

  • Betzdorf
  • 21.09.20
  • 649× gelesen
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Wer so etwas macht, muss im wahrsten Sinne des Wortes eine gehörige Portion kriminelle Energie aufbringen. Allein der Weg zu diesem zerstörten Hochsitz war schon beschwerlich.
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Mehrere Ansitze zerstört
Perfide Perfektion im Wald

thor Bruche/Scheuerfeld. Wer zu einem Spaziergang oder einer Radfahrt in die heimischen Wälder aufbricht, hat unter Umständen ein Fernglas dabei, vielleicht auch Butterbrot und Wasserflasche oder eine Regenjacke. Die Allerwenigsten dürften sich mit einem Arsenal an Inbus-Schlüsseln oder einem Ziegenfuß auf den Weg machen. Warum auch? Diese Frage stellt sich indes nur denjenigen, die nichts Böses im Schilde führen und einfach die Natur genießen wollen. Dass es auch einen anderen Personenkreis...

  • Betzdorf
  • 12.07.20
  • 576× gelesen
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Ein Reh in der Morgensonne.
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Interview mit Elisabeth Emmert, Bundesvorsitzende des Ökologischen Jagdverbands
„Kronzeugen einer ungenügenden Jagd“

goeb Wissen. Neben dem Klimastress, dem die Wälder ausgesetzt sind, machen ihnen Reh und Hirsch das Überleben schwer, vor allem verhindere ein überhöhter Wildbestand den Aufwuchs eines artenreichen gesunden Waldes. Damit geht der Ökologische Jagdverband in scharfe Opposition zum DJV, dem größeren Deutschen Jagdverband. Die Biologin Elisabeth Emmert (Wissen) hält auch nichts von der Trophäenjagd. Die Siegener Zeitung bat sie um eine Einschätzung zur Lage des Waldes, des Wildes – und der...

  • Betzdorf
  • 03.07.20
  • 311× gelesen
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Knapp 4500 Rehe sind im Jagdjahr 2019/20 im AK-Land erlegt worden. Und geht es nach dem Kreisjagdmeister, dann wird diese hohe Strecke beibehalten.  Foto: damo

Wald leidet auch ohne Verbissschäden
„Die Jäger sind gefordert“

damo Kreis Altenkirchen.  Falls irgendeines der Wildschweine im AK-Land so etwas wie eine Jahreschronik anlegt, dann wird der Eintrag für 2019 ausgesprochen finster ausfallen. 2751 Schwarzkittel sind zwischen dem 1. April 2019 und dem 31. März 2020 erlegt worden – so viele wie noch nie zuvor. „Das ist eine Rekordstrecke“, berichtet Kreisjagdmeister Franz Kick im Gespräch mit der SZ. Und auch die weiteren Zahlen des vergangenen Jagdjahres, das traditionell am 31. März zu Ende geht, bestätigen...

  • Kirchen
  • 22.05.20
  • 182× gelesen
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Jagdaufseher Andreas Schneider wurde wegen dieser toten Ricke mit ungeborenem Kitz am Wochenende in das Jagdrevier Niedernetphen gerufen. Er ist sich sicher: Die tödliche Verletzung an der Flanke stammt von dem Aufprall mit einem Mountainbike.

Biker soll Ricke tödlich angefahren haben
Wildunfall im Wald

tile Netphen. Es ist der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Andreas Schneider hat die Faxen dicke. Als der Jagdaufseher am Sonntag von einer Spaziergängerin wegen eines toten Rehs in das Jagdrevier Niedernetphen gerufen wurde, fand er dort eine leblose Ricke mit ungeborenem Kitz. Fundort, Spurenlage und Erfahrung lassen den Jäger kaum an der Ursache die tödlichen Verletzungen zweifeln: Er vermutet einen seitlichen Zusammenstoß des Tiers mit einem Mountainbikefahrer. Denn der...

  • Netphen
  • 18.05.20
  • 3.308× gelesen
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Wenn die Jagdstrecke gelegt wird, wie hier vor zwei Jahren nach einer großen Jagd im Siegener Hitschelsbachtal, ist das für Jagdgegner ein Greuel. Sie lehnen das Töten von Tieren aus ethischen Motiven ganz grundsätzlich ab.  Archivfoto: Dirk Manderbach
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Zwei Schwestern setzen sich durch
Erste jagdfreie Zonen im Kreis

ihm Unglinghausen. Beim Thema Jagd treffen Welten aufeinander – und in Unglinghausen liegen diese Welten so dicht beieinander wie sonst nirgendwo im Kreisgebiet – sozusagen Grashalm an Grashalm. Jagdpächter Gerhard Schott darf zwar Rehe, Wildschweine und Füchse jagen, aber seit dem vergangenen Herbst nicht mehr überall in seinem ausgedehnten Jagdrevier. Auf sechs Wiesengrundstücken, jedes zwischen 600 und 3000 Quadratmeter groß und verstreut in der Unglinghausener Feldflur gelegen, darf kein...

  • Netphen
  • 28.03.20
  • 3.736× gelesen
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Das, was beim sogenannten Aufbrechen vor Ort "übrig" bleibt, dürfen Jäger im Wald zurücklassen.

Jagd: Kadaver dürfen im Wald bleiben
Erlaubte Entsorgung nicht schön

sp Siegen/Wilnsdorf. Ein anonymes Schreiben erreichte kürzlich die Siegener Zeitung. Der Inhalt: ein Hinweis, dass Kadaver im Wald bei Wilnsdorf liegen, unscharfe Bilder von Tierschädeln und ein ungenauer Lageplan des Fundorts. Laut Kreis Siegen-Wittgenstein habe es sich um die Überreste von totem Wild gehandelt. Das sei „ästhetisch nicht besonders schön“, aber rechtlich nicht verboten. Henning Setzer, Dezernent des Kreises für öffentliche Sicherheit und Ordnung (und selbst Jäger), kommentierte...

  • Siegen
  • 02.03.20
  • 1.797× gelesen
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Wie ist dieser Schaden an einer Fensterscheibe in Freudenberg-Lindenberg zustandegekommen?

Schüsse nach Wildunfall in Lindenberg
Polizei gibt Erklärung ab

cs Lindenberg. Die Aufregung in Lindenberg war in der vergangenen Woche groß. Nahm ein Jäger, der nach einem Wildunfall im Freudenberger Ortsteil um die Abgabe des Fangschusses gebeten worden war, versehentlich ein Mehrfamilienhaus in der „Heidschlade“ unter Beschuss und brachte eine Fensterscheibe der Immobilie zu Bruch? Einwohner hatten das mögliche „Einschussloch“ entdeckt und die Polizei informiert, die ihrerseits ein Strafverfahren einleitete und den Sachverhalt genau untersuchte. Bei...

  • Freudenberg
  • 13.02.20
  • 4.466× gelesen
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In aller Ruhe labt sich dieses Reh an einem Wasserlauf nahe Struthütten. SZ-Leser Christoph Schwarz entdeckte das interessant gespiegelte Tier inmitten des Basaltgesteins.

Jagd demnächst schon ab 1. April
Für Rehböcke wird es ungemütlich

ihm Siegen/Bad Berleburg. Eine Revolution bahnt sich an. Nicht auf der Straße oder an den Universitäten, sondern in den Wäldern. Was jahrzehntelang nicht ging, scheint unter dem Druck des dramatischen Waldsterbens nun doch zu funktionieren: das Miteinander von Jägern und Förstern bei der Frage, wie viel Wild der Wald denn verträgt. Auf der Messe „Jagd und Hund“ haben fünf nordrhein-westfälische Verbände, die sich bisher oft alles andere als einig waren, ein gemeinsames Positionspapier...

  • Siegen
  • 12.02.20
  • 638× gelesen
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An Kirrstellen dürfen sich Wildschweine gerne bedienen, für Schalenwild sind sie eigentlich nicht gedacht. Deswegen sollten die entsprechenden Bereiche mit Steinen oder Holzscheiben abgedeckt werden.

Kirrungen im Wald
Wildschweine dürfen sich bedienen - Rehe nicht

sos Irmgarteichen/Helgersdorf. „Das Wild gehört zum Wald wie jeder Baum“, das steht für Johannes Wolff außer Frage. Doch seiner Ansicht nach stünden sich hier zwei Interessen gegenüber: die der Jäger und die der Waldbesitzer. Dabei könnte man meinen, dass beide das gleiche Ziel verfolgen. Denn die Jagdpächter möchten Wild erlegen, was wiederum den Waldeigentümern nutzt, die dadurch mit weniger Wildschäden auskommen müssen. Doch laut dem Irmgarteichener ist das Gleichgewicht im Wald nicht...

  • Netphen
  • 08.02.20
  • 680× gelesen
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Schlug hier, in einem Mehrfamilienhaus im Freudenberger Ortsteil Lindenberg, das Projektil aus einer Jägerbüchse sein? Dieser Frage geht nun die Polizei nach.
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Schüsse nach Wildunfall in Lindenberg
Strafverfahren eingeleitet

cs Lindenberg. Der Schock bei den Bewohnern des Hauses in der "Heidschlade" (Nummer 31) saß am Dienstag tief. Nachdem die Bewohner des Mehrfamilienkomplexes am späten Montagabend durch zwei laute "Schläge" aus dem Schlaf oder von der Couch gerissen wurden, machte eine Frau die Geschehnisse wenig später via Facebook publik und berichtete von Schüssen inmitten des Wohngebietes im Freudenberger Ortsteil Lindenberg. Demnach hätten Jäger auf ein "flüchtiges" Reh gefeuert, das jedoch durch die...

  • Freudenberg
  • 05.02.20
  • 1.581× gelesen
Lokales
Schlug hier das Projektil aus einer Jägerbüchse ein? Diesen Schaden an der Scheibe eines Mehrfamilienhauses in Lindenberg untersucht die Polizei jetzt genauer.
4 Bilder

Schüsse nach Wildunfall in Lindenberg (Update)
Anwohner entdecken mögliches "Einschussloch"

+++ Update (15.41 Uhr) +++cs Lindenberg. Am Dienstagnachmittag schauten die Bewohner des Hauses "Heidschlade" 31 genauer hin und entdeckten einen erheblichen Schaden an einer der Außenscheiben des Mehrfamilienkomplexes. Nach Aussagen von Bewohner Jürgen Rehberg und Hauseigentümer Peter Jung habe sich die Scheibe noch am Montag in einem einwandfreien Zustand befunden. Der Verdacht, dass es sich dabei um ein "Einschussloch" - möglicherweise von einem Querschläger - handelt, liegt also durchaus...

  • Freudenberg
  • 04.02.20
  • 9.704× gelesen
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Die Schäden auf den Gräbern sind besonders bedauerlich. Zum Glück wurde nur wenige Ruhestätten wie diese verwüstet.
3 Bilder

Schwarzkittel kamen zwischen den Jahren
Tierische „Grabungen“ auf dem Friedhof

tile Gilsbach. Alles andere als eine schöne Bescherung erlebten die Gilsbacher nun zwischen den Jahren. Rund um die Feiertage hinterließen Wildschweine massive Spuren auf dem örtlichen Friedhof. Das Dorf habe ein generelles Wildschwein-Problem, stellt Ortsvorsteher Jörg Steinecke fest. Dass die Schwarzkittel nun auch den Friedhof für sich entdeckt haben, sei allerdings neu. Denn eigentlich scheinen die Grabstätten solide geschützt. Ein mehr oder weniger intakter Maschendrahtzaun, im Erdbereich...

  • Burbach
  • 03.01.20
  • 628× gelesen
LokalesSZ-Plus
In mehreren Jagdrevieren sind am Wochenende vor allem Wildschweine und Rehe bejagt worden. Unser Foto entstand an der Jagdhütte bei Freusburgermühle.
3 Bilder

300 Jäger, Treiber und Helfer im Einsatz
Gut 30 Wildschweine erlegt

damo Kirchen. Milde Winter, in denen selbst schwächliche Frischlinge locker durchkommen, und große Maisfelder, die Deckung und Futter gleichermaßen bieten: Könnten Wildschweine Tagebuch führen, würde wohl häufig der Satz „Heute war wieder ein schöner Tag“ darin zu finden sein. Schreiben können Keiler und Bachen natürlich nicht – aber sie zeigen auf ihre Art und Weise, dass sie seit einigen Jahren perfekte Rahmenbedingungen vorfinden: Sie vermehren sich üppig. Und was des Wildschweins Freude,...

  • Kirchen
  • 08.12.19
  • 9.685× gelesen
Lokales

Wildschweinschäden nehmen dramatisch zu
Landwirte geraten massiv unter Druck

ihm Siegen. „Ich bringe meinen Kühen nicht bei, Erde zu fressen. Die wollen Gras.“ Landwirt Karl Heinrich Sonneborn legt wenigstens noch Galgenhumor an den Tag, aber zum Lachen war ihm nicht zumute: „Solche Schäden wie in Wittgenstein in diesem Jahr habe ich noch nie gesehen“, sagte er im Ausschuss für Umwelt, Land- und Forstwirtschaft des Kreises. Die Wiesen, die er als Bauer im Vertragsnaturschutz pflege, seien umgepflügt worden. „Da muss ich erst mal mit der biologischen Station besprechen,...

  • Siegen
  • 25.11.19
  • 695× gelesen
Lokales
Bei einem Jagdunfall wurde ein Mann schwer verletzt. Symbolfoto: Archiv

Von Hirsch überrannt
Erndtebrücker wurde bei Jagdunfall verletzt

vö Richstein. Ein schwerer Jagdunfall überschattete am Samstagnachmittag eine Drückjagd in der Nähe des Forsthauses Hülshof bei Richstein. Dabei wurde nach SZ-Informationen ein Mann aus dem Raum Erndtebrück mit schweren Verletzungen in die Uniklinik Marburg geflogen. Die Polizei-Leitstelle bestätigte am Sonntagabend den Einsatz des Rettungsdienstes und der Feuerwehr, konnte aber keine Details zum Geschehen geben. In dem weitläufigen Gebiet zwischen Harfeld und Sassenhausen hatte die Drückjagd...

  • Bad Berleburg
  • 04.11.19
  • 8.389× gelesen
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