Jagd

Beiträge zum Thema Jagd

LokalesSZ
Knietiefes Gras bietet aus Sicht einer Ricke den perfekten Schutz für den Nachwuchs. Leider haben Rehe die Rechnung ohne das Mähwerk gemacht.
2 Bilder

Hegering ist bestens gerüstet
Rehkitz-Rettung mit der Drohne

damo Kirchen. Wenn man schutzlos, aber geruchsneutral ist, dann ist Wegducken eine ausgesprochen clevere Strategie. Und gegen Wölfe, Bären und Füchse hat sich die Taktik der Rehkitze auch jahrtausendelang bestens bewährt. Allerdings haben die Rehe die Rechnung ohne das Mähwerk gemacht: Wenn ein Kreiselmäher über die Wiese zieht, hat es fatale Folgen, die Ohren einzuziehen und sich unsichtbar zu machen – Jahr für Jahr werden in Deutschland zigtausende Rehe bei der Wiesenmahd getötet. Das wissen...

  • Kirchen
  • 11.05.21
  • 121× gelesen
LokalesSZ
Thomas Clemens (MTB), Sebastian Leineweber (Landwirtschaftlicher Lokalverein), Bernd Eichert (Landwirtschaftlicher Kreis-verband), Ralf Schneider (Jäger), Michael Sommer (Förster), Michael Kotula (MTB), Hauke Röckinghausen (Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen) und Gregor du Moulin (MTB) stellen das Projekt „Wendsche Kitzrettung“ auf einer Wiese bei Brün vor.

Gemeinsam gegen den Mähtod
"Wendsche Kitzrettung" ist gestartet

hobö Brün. Eine illustre Runde aus Mountainbikern, Jägern, Landwirten fand sich dieser Tage auf einer Wiese bei Brün ein. Sie stellten ein interessantes Projekt vor: die „Wendsche Kitzrettung“. Pünktlich zur ersten Mahd sind unter anderem die Mitglieder des Vereins „MTB (Mountainbike) Wendener Land“ mit vielen weiteren freiwilligen Helfern unterwegs. Sie wollen verhindern, dass sich Rehkitze in den Wiesen aufhalten, wenn der erste Schnitt ansteht. Das Problem ist, dass den kleinen Tieren noch...

  • Wenden
  • 10.05.21
  • 102× gelesen
LokalesSZ
Viele wichtige Tätigkeiten der Jagd müssen nachts oder in der Dämmerung ausgeübt werden. Die Ausgangssperre gilt für Jäger im Revier deshalb nicht.

Corona-Ausgangssperre darf umgangen werden
Die Jagd ist systemrelevant

goeb Dortmund/Siegen/Olpe. Die deutsche Jagd gilt als systemrelevant. Insofern sind die Revierpächter und Jäger mit Begehungsscheinen berechtigt, die Jagd auszuüben und alle Arbeiten vorzunehmen, die mit der Jagd zu tun haben. Das stellte Andreas Schneider, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landesjagdverband NRW, auf Nachfrage der Siegener Zeitung klar. Erhöhten Informationsbedarf bei vielen Jägern gab es zuletzt wegen der geltenden Ausgangssperre nach 22 Uhr bis 5 Uhr. Naturgemäß...

  • Siegen
  • 04.05.21
  • 485× gelesen
LokalesSZ
Jagdpächter Sebastian Alfes hat fotografisch die Auffindesituation des gewilderten Rehbocks dokumentiert. Da das Gras unter dem Körper trocken war, kann er die Wilderei auf die Zeit vor dem Regen am Samstagvormittag eingrenzen.

Rehbock mit Armbrust oder Bogen erlegt
"Fleckchen" wird Opfer von brutalen Wilderern

win Gerlingen. Am Morgen des 1. Mai war Sebastian Alfes unterwegs, um sein Jagdrevier zu inspizieren. Zwischen Elben und Gerlingen grenzt seine Jagd, Wenden-Nord, an die von Michael Sommer, und es war rund 40 Meter weit außerhalb von Alfes’ Revier, wo der Wendener Jäger etwas auf der Wiese liegen sah. Beim Näherkommen erkannte Alfes, dass auf der Wiese der Körper eines Rehbocks lag – erschossen und liegengelassen. Er rief den befreundeten Jagdpächter Michael Sommer an, und beide waren sich...

  • Wenden
  • 03.05.21
  • 2.021× gelesen
LokalesSZ
SZ-Redakteur Dr. Andreas Göbel.

KOMMENTAR
Mit dem Wolf leben lernen

Dass eitel Frieden herrschen wird zwischen Naturschutz- und Landwirtschaftsverbänden, wenn man sich erst auf einen Praxisleitfaden zum Umgang mit Wölfen verständigt hat, ist ausgeschlossen. Zu stark rückt die Wolfspopulation in immer mehr Regionen des Industrielandes Deutschland vor, einem Land, wohlgemerkt, dass über klassische Wildnisgebiete so gut wie gar nicht mehr verfügt.Man muss sich verabschieden von der Vorstellung Grimm’scher Wälder als Zuhause des Wolfs. Als Nahrungsopportunist geht...

  • Altenkirchen
  • 25.04.21
  • 81× gelesen
LokalesSZ
Nachdem in den vergangenen Jahren durchziehende Wölfe gesichtet worden sind, gibt es in der Leuscheider Heide im Kreis Altenkirchen und im Oberbergischen bereits feste Rudel mit Nachwuchs.

Wölfe bekommen in immer mehr Bundesländern Nachwuchs
Das große Comeback

goeb Altenkirchen. Wer einmal ausgerottet war oder fast ausgerottet und dann zurückkommt, der tut das selten zaghaft. Wiederbesiedlungsquoten von 30 Prozent jährlich sind typisch für Tiere, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte und sich dann doch wieder erholen. Wir erleben das gerade beim Steinbock, dessen Bestand in den Alpen jetzt die magische Zahl 50 000 geknackt hat. Sein Bestand war bis auf drei Dutzend Köpfe auf dem Gran Paradiso in den 1820er Jahren zusammengeschossen worden. Die...

  • Altenkirchen
  • 25.04.21
  • 211× gelesen
LokalesSZ
Die beiden Vereinsvorsitzenden Lukas Zöller (l.) und Sven Achenbach befestigten im Beisein von Mitgliedern und den Jägern ein erstes Hinweisschild am Anfang des Giebelwalds. Nachfahrten sind ein großes Ärgernis und werden auch von organisierten Bikern abgelehnt.
2 Bilder

Mountain-Biker und Jäger im Dialog
Nachtfahrten im Wald sorgen für Zündstoff

thor Oberschelden/Mudersbach. Es ist eine durchaus ungewöhnliche Koalition, die da demnächst im Giebelwald anzutreffen sein wird: Organisierte Mountain-Biker und Jäger wollen gemeinsam dafür werben, dass im Wald gewisse Regeln eingehalten werden, um ein halbwegs entspanntes Miteinander zu erreichen. Es ist dies eine Initiative, die noch vor wenigen Jahren einer gemeinsamen Weihnachtsfeier von Schalke- und BVB-Fanclubs gleichgekommen wäre – also undenkbar. Denn seit das erste Enduro-Bike durch...

  • Siegen
  • 22.04.21
  • 3.084× gelesen
LokalesSZ
In Scheuerfeld sorgt ein Fall von Wilderei für Aufregung; Am helllichten Tag ist ein Rehbock erlegt worden.
3 Bilder

Täter erlegt Reh und lässt den Rumpf liegen
Wilderei am helllichten Tag

thor Scheuerfeld. In früheren Zeiten wilderten die Menschen in den Wäldern der Adeligen, um nicht zu verhungern – von dieser Not ist man im 21. Jahrhundert längst weit entfernt. Umso schändlicher und perfider erscheint daher eine Tat, die sich am Samstag oberhalb der Muhlau in Scheuerfeld ereignet hat. Im Bereich des Muhlhof-Haubergs, an der Grenze zu Mittelhof, ist am helllichten Tag ein Rehbock geschossen worden. Dem Wilderer ging es dabei einzig und allein um das Gehörn, die Trophäe. Er...

  • Betzdorf
  • 11.04.21
  • 3.337× gelesen
LokalesSZ
Eine Gruppe von Mountainbikern sucht Erholung und Abenteuer im Wald. Dagegen sei nichts zu sagen, erklären Naturschützer. Das Verlassen der Wege indes steht auf einem anderen Blatt.
3 Bilder

Aggressive Mountainbiker und Spaziergänger
BUND fordert Wegegebot im Wald

goeb Siegen/Betzdorf. Es ist schon erstaunlich: Noch im Jahr 2010, so ergab eine damalige Studie, war der Wald bei den Deutschen aus der Mode gekommen. Nur jeder Zweite zog sich seinerzeit die Wanderschuhe an und unternahm einen Streifzug durch Eichenfluren, Fichtenhaine oder Birkenwäldchen. Heute, nach einem Jahr Pandemie, hat sich das Bild stark gewandelt. Der Wald (und die Feldflur) sehen sich starkem Besucherdruck ausgesetzt. Menschen verlagern ihre sozialen Aktivitäten in die Natur, weil...

  • Siegen
  • 09.04.21
  • 1.381× gelesen
Lokales
Dass einige die Zunahme der Wölfe bejubeln, dafür hat CDU-Mann Erwin Rüddel kein Verständnis.
2 Bilder

Erwin Rüddel fordert Regulierung des Bestandes
Familien haben Angst vor dem Wolf

sz Kreis Altenkirchen. „Durch zahlreiche Gespräche sehe ich mich in meiner Meinung zum Thema ‚Wolf‘ zunehmend verstanden und bestätigt“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. „So hat der Wolf in meinem Wahlkreis, der die Landkreise Altenkirchen und Neuwied umfasst, gerade in der jüngsten Vergangenheit wiederholt durch Schafsrisse eine Blutspur hinterlassen. Dabei sind es nicht mehr nur Weide- und Nutztierhalter, die besorgt auf den Wolf reagieren, sondern vermehrt auch...

  • Altenkirchen
  • 07.04.21
  • 239× gelesen
LokalesSZ
Wenn ein Reh mit einem Auto kollidiert, endet das für das Tier zumeist tödlich – so wie hier Mitte Januar auf der B55 bei Olpe. Das Reh bezahlte den Zusammenprall mit seinem Leben, die Versicherung später einen fünfstelligen Betrag.

Zahlen der Polizei
Mehr Wildunfälle in der Region

rege Siegen/Olpe. Wenn rasende Tiere und schnelle Autofahrer zur gleichen Zeit am gleichen Ort unterwegs sind, nimmt das meist kein gutes Ende – weder für den Vierbeiner noch für den Viertürer. Wildunfall nennt sich das Ganze. Und, wo viel Wald, da auch viel Wild – entsprechend oft kommt es auch in der heimischen Region zu tierischen Zusammenstößen. Tendenz steigend. Das geht aus den Zahlen hervor, die die Polizeibehörden der SZ übermittelt haben. 3,3 Wildunfälle pro Tag in Siegen-Wittgenstein...

  • Siegen
  • 05.03.21
  • 155× gelesen
Lokales
Vandalen beschädigten an zwei Hochsitzen die Trittsprossen - nur mit viel Glück kamen in der Folge keine Personen zu Schaden.

Zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf
Vandalen durchtrennen Trittsprossen an Hochsitzen

sz Neunkirchen/Wilnsdorf. Unbekannte haben laut Mitteilung der Polizei in einem Waldgebiet zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf (zwischen Heinrichsglücker Weg und Rensbachstraße sowie im Waldgebiet „Unterwilden“) zwei Hochsitze beschädigt. Dabei durchtrennten der oder die Täter offenbar mit einer Motorsäge jeweils mehrere höhergelegene Trittsprossen der Leiter. Da die Sprossen schneebedeckt waren, konnte man die Beschädigung kaum erkennen. In einem Fall fiel dem Jagdpächter der Vandalismus...

  • Neunkirchen
  • 12.01.21
  • 1.380× gelesen
LokalesSZ
Einsame Angelegenheit: die Jagd in Corona-Zeiten. Forstamtsleiter Michael Weber hat für die SZ auf den Auslöser gedrückt und diese Momentaufnahme von der Drückjagd in Wehbach festgehalten.

Wegen der Käferkatastrophe: "Jedes erlegte Tier zählt"
Gesellschaftsjagd ohne Gesellschaft

damo Wehbach. Wenn die Jäger am Dienstag im Wald bei Wehbach ihre Kollegen überhaupt gesehen haben, dann allenfalls durch die Windschutzscheibe: Im Staatswald hat jetzt eine Drückjagd der etwas anderen Art stattgefunden. Kein Schüsseltreiben, keine Jagdhörner, kein gemeinsames Streckelegen: „Wenn die Zeiten wieder normal sind, werden wir auch wieder mit sozialer Komponente jagen“, erklärt Forstamtsleiter Michael Weber, „aber im Moment geht es nur so“. Gesellschaftsjagden "nicht verzichtbar"Rund...

  • Kirchen
  • 18.12.20
  • 301× gelesen
LokalesSZ
Treiber in orangefarbenen Warnwesten, Hundemeuten und Schüsseltreiben: All das wird’s in diesem Winter im Hegering Betzdorf/Kirchen nicht geben, denn die großen Bewegungsjagden sind wegen der Pandemie abgesagt worden.

Hegering Betzdorf/Kirchen
Jäger verzichten wegen Corona auf Bewegungsjagden

damo Freusburg. Noch liegen die Borkenkäfer-Flächen brach – aber schon bald werden sich dort die Rehe in einer Wildnis aus Farn und Brombeere praktisch unsichtbar machen. Und noch wütet die Afrikanische Schweinepest nicht in unseren Wäldern – aber niemand kann mit Gewissheit sagen, wie lange wir noch verschont bleiben. Für die Jäger könnte die Ausgangslage also kaum eindeutiger sein: Gerade in diesen Tagen ist es von enormer Bedeutung, die Wildbestände zu regulieren. Trotzdem hat der Hegering...

  • Kirchen
  • 25.11.20
  • 487× gelesen
LokalesSZ
Seit Tagen ist die Drückjagd in Würgendorf und vor allem das anschließende Beisammensein in der Diskussion.

Drückjagd-Diskussion
Würgendorf: Jägerin positiv getestet

mir/sz Würgendorf/Siegen. Die höchst umstrittene Drückjagd in Würgendorf am Skilift hat jetzt eine Konsequenz gebracht, die in Coronazeiten eigentlich nicht auftreten sollte: Eine Teilnehmerin ist positiv auf Covid 19 getestet worden. Dazu erreichte die SZ am Montag eine Mail einer Waidfrau: „Vergangenen Samstag war ich Gast einer Jagd südlich von Siegen. Da ich vorhatte, in den Urlaub zu fliegen, habe ich einen PCR-Test gemacht, der leider positiv war. Ich bin mit mehreren anderen Jägern...

  • Burbach
  • 23.11.20
  • 5.876× gelesen
LokalesSZ
Drückjagden sind auch in Corona-Zeiten erlaubt - aber welches Signal senden die Jäger, wenn sie danach zum gemütlichen Beisammensein übergehen?

Kommentar zur Drückjagd in Würgendorf
Nicht zeitgemäß

Offiziell sind sie erlaubt, die Drückjagden. Wie auch immer die dem Jagen huldigende Lobby es geschafft haben mag, das Land Nordrhein-Westfalen hat die Systemrelevanz der Jägerei auch in Corona-Zeiten anerkannt. Vor Wochen schon ist das bekannt geworden, niemanden hat es gestört. Damals lagen die Sieben-Tage-Inzidenzwerte bei unter 50, mittlerweile sind sie explodiert und streben hurtig auf die 200er-Schallmauer zu. Trotzdem finden die am Skilift versammelten Teilnehmer der Jagd es als normal,...

  • Burbach
  • 20.11.20
  • 18.905× gelesen
LokalesSZ
Nach dem Abschluss der Drückjagd traf sich die Jagdgesellschaft in einem offenen Zelt.
Video 2 Bilder

50 Jäger feiern im Partyzelt (Video)
Mittendrin: Ein Top-Beamter der Kreisverwaltung

kay/mir Würgendorf. Allerorten im südlichen Westfalen hat die Corona-Pandemie – wie überall in Deutschland – das private und das wirtschaftlichen Leben im Griff. Soziale Kontakte müssen auf Anordnung der Gesundheits- und Ordnungsämter reduziert werden, Kneipen und Restaurants sind durch die Bank geschlossen worden. Größere Veranstaltungen finden nicht statt, sie sind generell untersagt. Gerade vor dem Hintergrund wird der eine oder andere Passant am Freitag in Würgendorf zweimal hingeschaut...

  • Burbach
  • 20.11.20
  • 29.034× gelesen
LokalesSZ
Gesellschaftsjagden sind trotz „Lockdown light“ erlaubt: In NRW gibt es eine Ausnahmegenehmigung – unter Corona-Bedingungen, versteht sich.

Geselligkeit kommt in Corona-Zeiten zu kurz
Drückjagden nicht abgeblasen

js Siegen/Bad Berleburg. In diesem November tritt Deutschland auf die Bremse. Die Maßnahmen, die den steigenden Zahlen der der Corona-Pandemie paroli bieten sollen, lassen sich auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Die Kontakte zwischen den Menschen sollen für eine bestimmte Zeit aufs Nötigste reduziert werden. Große Veranstaltungen, Treffen zu vieler Personen und Haushalte sind vorerst vom Tisch. Auch die zu dieser Jahreszeit so geläufigen Gesellschaftsjagden müssten eigentlich aus dem...

  • Siegen
  • 05.11.20
  • 441× gelesen
LokalesSZ
Nur mit Gesellschaftsjagden unter Einsatz von Hunden wird man effektiv jagen können, denn das Wild wird sich in den großen Dickungen verstecken.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Die Jagd wird immer schwieriger

goeb Altenkirchen. Unsere Mittelgebirgslandschaft hat sich schon heute verändert, weil in kürzester Zeit Wald in einem Maße eingeschlagen worden ist, als hätte sich ein mittelalterlicher Herrscher plötzlich entschlossen, eine riesige Flotte bauen zu lassen. Es musste sein – wegen des Borkenkäfers, unserer „Begleitart“ in Zeiten der Dürre. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine, jene Tiere also, die im und vom Wald leben, sei es, dass sie dort ihre...

  • Altenkirchen
  • 22.10.20
  • 618× gelesen
Lokales
Im Jagdrevier Emmerzhausen hat der Pächter derzeit mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen – unter anderem mit Vandalismus.

Beunruhigende Beobachtungen unterhalb des Stegskopfs
Wilderer im Daadener Land?

damo Emmerzhausen. Nein, Wilderei ist keineswegs nur ein Thema für den Förster vom Silberwald: Auch im Daadener Land wird offenbar Rehen, Hirschen und Wildschweinen illegal nachgestellt. Zumindest lässt das, was der Emmerzhäuser Jagdpächter jetzt in seinem Revier erlebt hat, kaum einen anderen Schluss zu. Mountainbiker als ProblemDr. Matthias Grübl aus Neunkhausen hat seit einigen Jahren das Jagdrevier am Fuße des Stegskopfs gepachtet. Und bislang waren seine größte Sorge die Mountainbiker, die...

  • Betzdorf
  • 21.09.20
  • 713× gelesen
LokalesSZ
Wer so etwas macht, muss im wahrsten Sinne des Wortes eine gehörige Portion kriminelle Energie aufbringen. Allein der Weg zu diesem zerstörten Hochsitz war schon beschwerlich.
2 Bilder

Mehrere Ansitze zerstört
Perfide Perfektion im Wald

thor Bruche/Scheuerfeld. Wer zu einem Spaziergang oder einer Radfahrt in die heimischen Wälder aufbricht, hat unter Umständen ein Fernglas dabei, vielleicht auch Butterbrot und Wasserflasche oder eine Regenjacke. Die Allerwenigsten dürften sich mit einem Arsenal an Inbus-Schlüsseln oder einem Ziegenfuß auf den Weg machen. Warum auch? Diese Frage stellt sich indes nur denjenigen, die nichts Böses im Schilde führen und einfach die Natur genießen wollen. Dass es auch einen anderen Personenkreis...

  • Betzdorf
  • 12.07.20
  • 605× gelesen
LokalesSZ
Ein Reh in der Morgensonne.
2 Bilder

Interview mit Elisabeth Emmert, Bundesvorsitzende des Ökologischen Jagdverbands
„Kronzeugen einer ungenügenden Jagd“

goeb Wissen. Neben dem Klimastress, dem die Wälder ausgesetzt sind, machen ihnen Reh und Hirsch das Überleben schwer, vor allem verhindere ein überhöhter Wildbestand den Aufwuchs eines artenreichen gesunden Waldes. Damit geht der Ökologische Jagdverband in scharfe Opposition zum DJV, dem größeren Deutschen Jagdverband. Die Biologin Elisabeth Emmert (Wissen) hält auch nichts von der Trophäenjagd. Die Siegener Zeitung bat sie um eine Einschätzung zur Lage des Waldes, des Wildes – und der...

  • Betzdorf
  • 03.07.20
  • 388× gelesen
  • 1
  • 2
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.