Jagd

Beiträge zum Thema Jagd

LokalesSZ
Thomas Clemens (MTB), Sebastian Leineweber (Landwirtschaftlicher Lokalverein), Bernd Eichert (Landwirtschaftlicher Kreis-verband), Ralf Schneider (Jäger), Michael Sommer (Förster), Michael Kotula (MTB), Hauke Röckinghausen (Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen) und Gregor du Moulin (MTB) stellen das Projekt „Wendsche Kitzrettung“ auf einer Wiese bei Brün vor.

Gemeinsam gegen den Mähtod
"Wendsche Kitzrettung" ist gestartet

hobö Brün. Eine illustre Runde aus Mountainbikern, Jägern, Landwirten fand sich dieser Tage auf einer Wiese bei Brün ein. Sie stellten ein interessantes Projekt vor: die „Wendsche Kitzrettung“. Pünktlich zur ersten Mahd sind unter anderem die Mitglieder des Vereins „MTB (Mountainbike) Wendener Land“ mit vielen weiteren freiwilligen Helfern unterwegs. Sie wollen verhindern, dass sich Rehkitze in den Wiesen aufhalten, wenn der erste Schnitt ansteht. Das Problem ist, dass den kleinen Tieren noch...

  • Wenden
  • 10.05.21
LokalesSZ
Die beiden Vereinsvorsitzenden Lukas Zöller (l.) und Sven Achenbach befestigten im Beisein von Mitgliedern und den Jägern ein erstes Hinweisschild am Anfang des Giebelwalds. Nachfahrten sind ein großes Ärgernis und werden auch von organisierten Bikern abgelehnt.
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Mountain-Biker und Jäger im Dialog
Nachtfahrten im Wald sorgen für Zündstoff

thor Oberschelden/Mudersbach. Es ist eine durchaus ungewöhnliche Koalition, die da demnächst im Giebelwald anzutreffen sein wird: Organisierte Mountain-Biker und Jäger wollen gemeinsam dafür werben, dass im Wald gewisse Regeln eingehalten werden, um ein halbwegs entspanntes Miteinander zu erreichen. Es ist dies eine Initiative, die noch vor wenigen Jahren einer gemeinsamen Weihnachtsfeier von Schalke- und BVB-Fanclubs gleichgekommen wäre – also undenkbar. Denn seit das erste Enduro-Bike durch...

  • Siegen
  • 22.04.21
LokalesSZ
Eine Gruppe von Mountainbikern sucht Erholung und Abenteuer im Wald. Dagegen sei nichts zu sagen, erklären Naturschützer. Das Verlassen der Wege indes steht auf einem anderen Blatt.
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Aggressive Mountainbiker und Spaziergänger
BUND fordert Wegegebot im Wald

goeb Siegen/Betzdorf. Es ist schon erstaunlich: Noch im Jahr 2010, so ergab eine damalige Studie, war der Wald bei den Deutschen aus der Mode gekommen. Nur jeder Zweite zog sich seinerzeit die Wanderschuhe an und unternahm einen Streifzug durch Eichenfluren, Fichtenhaine oder Birkenwäldchen. Heute, nach einem Jahr Pandemie, hat sich das Bild stark gewandelt. Der Wald (und die Feldflur) sehen sich starkem Besucherdruck ausgesetzt. Menschen verlagern ihre sozialen Aktivitäten in die Natur, weil...

  • Siegen
  • 09.04.21
Lokales
Vandalen beschädigten an zwei Hochsitzen die Trittsprossen - nur mit viel Glück kamen in der Folge keine Personen zu Schaden.

Zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf
Vandalen durchtrennen Trittsprossen an Hochsitzen

sz Neunkirchen/Wilnsdorf. Unbekannte haben laut Mitteilung der Polizei in einem Waldgebiet zwischen Neunkirchen und Wilnsdorf (zwischen Heinrichsglücker Weg und Rensbachstraße sowie im Waldgebiet „Unterwilden“) zwei Hochsitze beschädigt. Dabei durchtrennten der oder die Täter offenbar mit einer Motorsäge jeweils mehrere höhergelegene Trittsprossen der Leiter. Da die Sprossen schneebedeckt waren, konnte man die Beschädigung kaum erkennen. In einem Fall fiel dem Jagdpächter der Vandalismus...

  • Neunkirchen
  • 12.01.21
LokalesSZ
Nur mit Gesellschaftsjagden unter Einsatz von Hunden wird man effektiv jagen können, denn das Wild wird sich in den großen Dickungen verstecken.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Die Jagd wird immer schwieriger

goeb Altenkirchen. Unsere Mittelgebirgslandschaft hat sich schon heute verändert, weil in kürzester Zeit Wald in einem Maße eingeschlagen worden ist, als hätte sich ein mittelalterlicher Herrscher plötzlich entschlossen, eine riesige Flotte bauen zu lassen. Es musste sein – wegen des Borkenkäfers, unserer „Begleitart“ in Zeiten der Dürre. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine, jene Tiere also, die im und vom Wald leben, sei es, dass sie dort ihre...

  • Altenkirchen
  • 22.10.20
LokalesSZ
Ein Reh in der Morgensonne.
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Interview mit Elisabeth Emmert, Bundesvorsitzende des Ökologischen Jagdverbands
„Kronzeugen einer ungenügenden Jagd“

goeb Wissen. Neben dem Klimastress, dem die Wälder ausgesetzt sind, machen ihnen Reh und Hirsch das Überleben schwer, vor allem verhindere ein überhöhter Wildbestand den Aufwuchs eines artenreichen gesunden Waldes. Damit geht der Ökologische Jagdverband in scharfe Opposition zum DJV, dem größeren Deutschen Jagdverband. Die Biologin Elisabeth Emmert (Wissen) hält auch nichts von der Trophäenjagd. Die Siegener Zeitung bat sie um eine Einschätzung zur Lage des Waldes, des Wildes – und der...

  • Betzdorf
  • 03.07.20
LokalesSZ
Knapp 4500 Rehe sind im Jagdjahr 2019/20 im AK-Land erlegt worden. Und geht es nach dem Kreisjagdmeister, dann wird diese hohe Strecke beibehalten.  Foto: damo

Wald leidet auch ohne Verbissschäden
„Die Jäger sind gefordert“

damo Kreis Altenkirchen.  Falls irgendeines der Wildschweine im AK-Land so etwas wie eine Jahreschronik anlegt, dann wird der Eintrag für 2019 ausgesprochen finster ausfallen. 2751 Schwarzkittel sind zwischen dem 1. April 2019 und dem 31. März 2020 erlegt worden – so viele wie noch nie zuvor. „Das ist eine Rekordstrecke“, berichtet Kreisjagdmeister Franz Kick im Gespräch mit der SZ. Und auch die weiteren Zahlen des vergangenen Jagdjahres, das traditionell am 31. März zu Ende geht, bestätigen...

  • Kirchen
  • 22.05.20
LokalesSZ
Das, was beim sogenannten Aufbrechen vor Ort "übrig" bleibt, dürfen Jäger im Wald zurücklassen.

Jagd: Kadaver dürfen im Wald bleiben
Erlaubte Entsorgung nicht schön

sp Siegen/Wilnsdorf. Ein anonymes Schreiben erreichte kürzlich die Siegener Zeitung. Der Inhalt: ein Hinweis, dass Kadaver im Wald bei Wilnsdorf liegen, unscharfe Bilder von Tierschädeln und ein ungenauer Lageplan des Fundorts. Laut Kreis Siegen-Wittgenstein habe es sich um die Überreste von totem Wild gehandelt. Das sei „ästhetisch nicht besonders schön“, aber rechtlich nicht verboten. Henning Setzer, Dezernent des Kreises für öffentliche Sicherheit und Ordnung (und selbst Jäger), kommentierte...

  • Siegen
  • 02.03.20
LokalesSZ
In aller Ruhe labt sich dieses Reh an einem Wasserlauf nahe Struthütten. SZ-Leser Christoph Schwarz entdeckte das interessant gespiegelte Tier inmitten des Basaltgesteins.

Jagd demnächst schon ab 1. April
Für Rehböcke wird es ungemütlich

ihm Siegen/Bad Berleburg. Eine Revolution bahnt sich an. Nicht auf der Straße oder an den Universitäten, sondern in den Wäldern. Was jahrzehntelang nicht ging, scheint unter dem Druck des dramatischen Waldsterbens nun doch zu funktionieren: das Miteinander von Jägern und Förstern bei der Frage, wie viel Wild der Wald denn verträgt. Auf der Messe „Jagd und Hund“ haben fünf nordrhein-westfälische Verbände, die sich bisher oft alles andere als einig waren, ein gemeinsames Positionspapier...

  • Siegen
  • 12.02.20
LokalesSZ
An Kirrstellen dürfen sich Wildschweine gerne bedienen, für Schalenwild sind sie eigentlich nicht gedacht. Deswegen sollten die entsprechenden Bereiche mit Steinen oder Holzscheiben abgedeckt werden.

Kirrungen im Wald
Wildschweine dürfen sich bedienen - Rehe nicht

sos Irmgarteichen/Helgersdorf. „Das Wild gehört zum Wald wie jeder Baum“, das steht für Johannes Wolff außer Frage. Doch seiner Ansicht nach stünden sich hier zwei Interessen gegenüber: die der Jäger und die der Waldbesitzer. Dabei könnte man meinen, dass beide das gleiche Ziel verfolgen. Denn die Jagdpächter möchten Wild erlegen, was wiederum den Waldeigentümern nutzt, die dadurch mit weniger Wildschäden auskommen müssen. Doch laut dem Irmgarteichener ist das Gleichgewicht im Wald nicht...

  • Netphen
  • 08.02.20
LokalesSZ
Vom Hochsitz aus haben Jäger einen guten Blick.
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Ferienspiele Netpherland
Natur zum Anfassen

sos Netphen-Salchendorf. „Jetzt seid doch endlich mal still“, sagte Marla leise, aber bestimmt zu den Jungs hinter ihr. Ihre Ansage hatte nur einen kurzen Moment Erfolg, dann wurde die Geräuschkulisse wieder lauter. „Ihr sollt nicht so schreien, hier sind Hirsche!“ Aber von denen war weit und breit nichts zu sehen. Kein Wunder, wenn rund 20 Kinder aufgeregt über Stock und Stein stapfen; natürlich war es da nicht mucksmäuschenstill. Trotzdem bekamen die Jungs und Mädchen die volle Ladung Natur...

  • Netphen
  • 01.08.19
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