Jagdbezirk

Beiträge zum Thema Jagdbezirk

LokalesSZ
Viele wichtige Tätigkeiten der Jagd müssen nachts oder in der Dämmerung ausgeübt werden. Die Ausgangssperre gilt für Jäger im Revier deshalb nicht.

Corona-Ausgangssperre darf umgangen werden
Die Jagd ist systemrelevant

goeb Dortmund/Siegen/Olpe. Die deutsche Jagd gilt als systemrelevant. Insofern sind die Revierpächter und Jäger mit Begehungsscheinen berechtigt, die Jagd auszuüben und alle Arbeiten vorzunehmen, die mit der Jagd zu tun haben. Das stellte Andreas Schneider, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Landesjagdverband NRW, auf Nachfrage der Siegener Zeitung klar. Erhöhten Informationsbedarf bei vielen Jägern gab es zuletzt wegen der geltenden Ausgangssperre nach 22 Uhr bis 5 Uhr. Naturgemäß...

  • Siegen
  • 04.05.21
  • 486× gelesen
LokalesSZ
Jagdpächter Sebastian Alfes hat fotografisch die Auffindesituation des gewilderten Rehbocks dokumentiert. Da das Gras unter dem Körper trocken war, kann er die Wilderei auf die Zeit vor dem Regen am Samstagvormittag eingrenzen.

Rehbock mit Armbrust oder Bogen erlegt
"Fleckchen" wird Opfer von brutalen Wilderern

win Gerlingen. Am Morgen des 1. Mai war Sebastian Alfes unterwegs, um sein Jagdrevier zu inspizieren. Zwischen Elben und Gerlingen grenzt seine Jagd, Wenden-Nord, an die von Michael Sommer, und es war rund 40 Meter weit außerhalb von Alfes’ Revier, wo der Wendener Jäger etwas auf der Wiese liegen sah. Beim Näherkommen erkannte Alfes, dass auf der Wiese der Körper eines Rehbocks lag – erschossen und liegengelassen. Er rief den befreundeten Jagdpächter Michael Sommer an, und beide waren sich...

  • Wenden
  • 03.05.21
  • 2.042× gelesen
Lokales
Mitarbeiter des Burbacher Bauhofs hatten am Lemmersberg ein schrecklich zugerichtetes Reh entdeckt.
2 Bilder

Bauhof-Mitarbeiter finden schwer verletztes Tier
Hund reißt Reh

kay Burbach-Holzhausen. In der letzten Zeit häufen sich im Jagdbezirk der Jagdgenossenschaft Burbach-Holzhausen Vorfälle mit wildernden Hunden, die Rehe gerissen haben. Vorletzten Freitag wurde der Holzhausener Jagdaufseher Matthias Speck von Mitarbeitern des Burbacher Bauhofes angerufen – sie hatten am Lemmersberg ein schrecklich zugerichtetes Reh entdeckt. „Alles deutet auch in diesem Fall auf einen Hund als Täter hin“, erklärte Matthias Speck im Gespräch mit der SZ. Der Waidmann kennt sich...

  • Burbach
  • 12.02.21
  • 1.322× gelesen
LokalesSZ
Treiber in orangefarbenen Warnwesten, Hundemeuten und Schüsseltreiben: All das wird’s in diesem Winter im Hegering Betzdorf/Kirchen nicht geben, denn die großen Bewegungsjagden sind wegen der Pandemie abgesagt worden.

Hegering Betzdorf/Kirchen
Jäger verzichten wegen Corona auf Bewegungsjagden

damo Freusburg. Noch liegen die Borkenkäfer-Flächen brach – aber schon bald werden sich dort die Rehe in einer Wildnis aus Farn und Brombeere praktisch unsichtbar machen. Und noch wütet die Afrikanische Schweinepest nicht in unseren Wäldern – aber niemand kann mit Gewissheit sagen, wie lange wir noch verschont bleiben. Für die Jäger könnte die Ausgangslage also kaum eindeutiger sein: Gerade in diesen Tagen ist es von enormer Bedeutung, die Wildbestände zu regulieren. Trotzdem hat der Hegering...

  • Kirchen
  • 25.11.20
  • 488× gelesen
LokalesSZ
Nach dem Abschluss der Drückjagd traf sich die Jagdgesellschaft in einem offenen Zelt.
Video 2 Bilder

50 Jäger feiern im Partyzelt (Video)
Mittendrin: Ein Top-Beamter der Kreisverwaltung

kay/mir Würgendorf. Allerorten im südlichen Westfalen hat die Corona-Pandemie – wie überall in Deutschland – das private und das wirtschaftlichen Leben im Griff. Soziale Kontakte müssen auf Anordnung der Gesundheits- und Ordnungsämter reduziert werden, Kneipen und Restaurants sind durch die Bank geschlossen worden. Größere Veranstaltungen finden nicht statt, sie sind generell untersagt. Gerade vor dem Hintergrund wird der eine oder andere Passant am Freitag in Würgendorf zweimal hingeschaut...

  • Burbach
  • 20.11.20
  • 29.035× gelesen
LokalesSZ
Nur mit Gesellschaftsjagden unter Einsatz von Hunden wird man effektiv jagen können, denn das Wild wird sich in den großen Dickungen verstecken.

Der Wald im Wandel (SZ-Serie)
Die Jagd wird immer schwieriger

goeb Altenkirchen. Unsere Mittelgebirgslandschaft hat sich schon heute verändert, weil in kürzester Zeit Wald in einem Maße eingeschlagen worden ist, als hätte sich ein mittelalterlicher Herrscher plötzlich entschlossen, eine riesige Flotte bauen zu lassen. Es musste sein – wegen des Borkenkäfers, unserer „Begleitart“ in Zeiten der Dürre. Das hat erhebliche Konsequenzen für die Jagd auf Rehe, Hirsche und Wildschweine, jene Tiere also, die im und vom Wald leben, sei es, dass sie dort ihre...

  • Altenkirchen
  • 22.10.20
  • 618× gelesen
LokalesSZ
An Kirrstellen dürfen sich Wildschweine gerne bedienen, für Schalenwild sind sie eigentlich nicht gedacht. Deswegen sollten die entsprechenden Bereiche mit Steinen oder Holzscheiben abgedeckt werden.

Kirrungen im Wald
Wildschweine dürfen sich bedienen - Rehe nicht

sos Irmgarteichen/Helgersdorf. „Das Wild gehört zum Wald wie jeder Baum“, das steht für Johannes Wolff außer Frage. Doch seiner Ansicht nach stünden sich hier zwei Interessen gegenüber: die der Jäger und die der Waldbesitzer. Dabei könnte man meinen, dass beide das gleiche Ziel verfolgen. Denn die Jagdpächter möchten Wild erlegen, was wiederum den Waldeigentümern nutzt, die dadurch mit weniger Wildschäden auskommen müssen. Doch laut dem Irmgarteichener ist das Gleichgewicht im Wald nicht...

  • Netphen
  • 08.02.20
  • 804× gelesen
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