Judenverfolgung

Beiträge zum Thema Judenverfolgung

LokalesSZ
Schüler des Gymnasiums Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe reinigten die Stolpersteine in der Stadt und erinnerten somit an die von den Nazis ermordeten Menschen.
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Erinnerung an die Opfer der Nazis
Als der Konsum geplündert wurde

howe Bad Laasphe. Sie wirkte nach, die Gedenkfeier für die Banfer Familie Burg, die vor genau 80 Jahren von den Nazis zunächst nach Dortmund, dann nach Zamosc gebracht und dort getötet wurde. „So etwas Ergreifendes habe ich selten erlebt“, formulierte Wolfgang Henkel, Lehrer am Gymnasium Schloss Wittgenstein, im SZ-Gespräch. Durch den Besuch der Angehörigen aus Israel wurde die Geschichte lebendig. Zugleich erfolgten Mahnung und Aufruf, niemals zu vergessen und stets zu erinnern. Das taten denn...

  • Bad Laasphe
  • 28.04.22
LokalesSZ
Die Töchter von Simon Burg enthüllten den Gedenkstein an genau der Stelle, wo vor 80 Jahren ihre Vorfahren mit dem Bus von Banfe nach Dortmund und Zamoscz abtransportiert und später ermordet wurden.
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Ergreifende Veranstaltung
Töchter von Simon Burg enthüllen Gedenkstein

howe Banfe. Es war ein emotionaler, bewegender Nachmittag, als die Enkel, Urenkel, Neffen und Nichten der jüdischen Familie Burg aus Israel anreisten, um an der Gedenkfeier in der Banfer Kirche und der anschließenden Enthüllung des Gedenksteins gegenüber der Banfer Eiche anreisten. Vor genau 80 Jahren holte die SA die Familie Burg unter vorgehaltener Waffe mitten in der Nacht in deren Haus im Strüthchen in Banfe aus dem Schlaf und führte sie zur großen Eiche im Dorf. Von dort stiegen Benjamin...

  • Bad Laasphe
  • 28.04.22
Lokales
Hartmut Hosenfeld (l.) und Tom Kleine (M.) von der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ griffen zum Spaten und pflanzten oberhalb des jüdischen Friedhofs Am Himmelsberg eine Hainbuche. Unterstützt wurden sie dabei von Karl Schulte, dem Gärtnermeister der Hansestadt Attendorn.

"Jüdisch in Attendorn" pflanzt Bäume
Initiative will Erinnerung wachhalten

sz Attendorn. Die Initiative „Jüdisch in Attendorn“ hat jetzt zum jüdischen „Neujahrsfest der Bäume“ einen Baum in Attendorn gepflanzt. „Tu Bischwat“ ist das „Neujahrsfest der Bäume und Pflanzen“ und ein eher unbekannter jüdischer Feiertag. Dieser Termin markiert das Ende der Regenzeit und damit den Beginn der idealen Pflanzperiode in Israel. „Tu Bischwat“ oder „Tu biSchevat“ bedeutet wörtlich übersetzt „Der 15. Schevat“ und bezieht sich auf den Monat „Schevat“ des jüdischen Kalenders, der nach...

  • Attendorn
  • 23.01.22
LokalesSZ
Gerd Bäumer, Benjamin Geldsetzer und Horst Vetter (v. l.) fanden bei der Gedenkfeier eindringliche Worte.

Erinnerung wachhalten und mehr Toleranz
Kranzniederlegung in Betzdorf

nb Betzdorf. Es war diese Mahnung, die die Gedenkfeier, mit der am Dienstagabend in Betzdorf an die Reichspogromnacht erinnert wurde, prägte: nicht vergessen. Unter anderem Vertreter der Stadtratsfraktionen, Mitglieder des Vereins Betzdorfer Geschichte sowie der türkischen Gemeinde waren zur Gedenkfeier an der Gedenksäule zwischen Bahnhofstraße und Viktoriastraße gekommen, wo erinnert wurde an eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte. In der Pogromnacht brannten Synagogen, wurden...

  • Betzdorf
  • 10.11.21
LokalesSZ
„Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge ist eine eindringliche Konfrontation mit dem Gewesenen“, sagte Bürgermeister Steffen Mues, „aber auch ein Zeichen der Versöhnung".
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Hunderte erinnern an Opfer der Pogromnacht
Künstlerin lässt Siegener Synagoge wiedererstehen

goeb Siegen. „Zum großen Bösen“, sagt der Schriftsteller Michael Köhlmeier in einem seiner Romane einmal, „kamen die Menschen nie mit einem großen Schritt, sondern mit vielen kleinen, von denen jeder zu klein schien für eine große Empörung“. Dass am 9. November 1938 in Deutschland 1200 Synagogen und Bethäuser niederbrannten und damit in der jüdischen Geschichte ein Wendepunkt eingeleitet wurde, der in eine bis dahin beispiellose Verhaftungswelle und immer schärfere Gesetze mündete, das hatte...

  • Siegen
  • 09.11.21
LokalesSZ
Die Bad Berleburger Schüler gestalteten die Gedenkfeier.

Gedenken an Pogromnacht in Bad Berleburg
Schüler-Plädoyer für Toleranz und Willen

vö Bad Berleburg. Ein wichtiges Zeichen für Toleranz und den Willen, sich gegen Hass und Hetze zu stemmen, setzte der Arbeitskreiskreis für Toleranz und Zivilcourage der Bad Berleburger Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule am Dienstagabend am jüdischen Mahnmal im Berlebach. Die Schüler gestalteten die Gedenkfeier exakt 83 Jahre nach der Pogromnacht vom 9. November 1938, in der auch zahlreiche Berleburger Juden in Konzentrationslager verschleppt und später getötet wurden. Ines Weller, Lehrerin der...

  • Bad Berleburg
  • 09.11.21
LokalesSZ
Bürgermeister Dirk Terlinden (l.) und Rainer Becker, der Vorsitzende des Freundeskreises, vor einem Lichtermeer. Schüler des Schloss-Gymnasiums lasen die Namen der Verstorbenen vor, Licht für Licht wurde dann gelöscht. Weiter brannten indes die Kerzen von Hannelore Präger, Herbert Präger, Max Hony, und Karl Janson junior, sie sind die letzten Überlebenden.

Bad Laasphe gedenkt ermordeter Juden
Eine Stadt vergisst nicht

vc  Bad Laasphe. Gemeinsam haben die Bad Laaspher an den 83. Jahrestag der Pogromnacht vom 9. November 1938 erinnert: Auf Einladung der Stadt Bad Laasphe wie auch des Freundeskreises für christlich-jüdische Zusammenarbeit trafen sich 150 Gäste aus Wittgenstein und dem benachbarten Hessen am Dienstagabend im Haus des Gastes. Rainer Becker, Vorsitzender des Freundeskreises, erinnerte an eben jene Opfer des Nationalsozialismus, „die aus unterschiedlichsten Gründen ausgegrenzt und verfolgt wurden“....

  • Bad Laasphe
  • 09.11.21
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