JVA Attendorn

Beiträge zum Thema JVA Attendorn

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Kamen viele Gefängnisse in NRW lange glimpflich durch die Pandemie, mehren sich jetzt in mehreren Anstalten die Infektionsfälle bei Häftlingen und Personal. In der JVA Attendorn – hier ein Blick in einen Flur des geschlossenen Vollzugs – gab es bislang vergleichsweise geringe Fallzahlen.
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Corona-Zahlen hinter Gittern steigen
Omikron stoppt nicht vor Gefängnismauer

hobö/dpa Attendorn. Auch in Gefängnissen gibt es immer mehr mit dem Coronavirus infizierte Insassen und Beschäftigte. Omikron macht also auch vor Anstaltsmauern nicht Halt. So befanden sich vergangene Woche nach Angaben des nordrhein-westfälischen Justizministeriums 231 Gefangene aufgrund eines positiven Corona-Tests in Isolation. Zudem seien aktuell 197 Bedienstete mit dem Virus infiziert. Zum Vergleich: Im gesamten Dezember 2021 waren es 110 Gefangene und 95 Bedienstete. Die Corona-Fallzahlen...

  • Attendorn
  • 31.01.22
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Manche Gefängnisinsassen haben Glück und können den Tannenbaum vor statt hinter den Toren der Justizvollzugsanstalt (hier: JVA Attendorn) bewundern.

Zahlreiche Häftlinge früher entlassen
Unterm Weihnachtsbaum statt hinter Gittern

dpa/ap Attendorn. Kurz vor Weihnachten gibt es für einige Gefängnisinsassen in Deutschland ein ganz besonderes Geschenk: Die deutsche Justiz lässt Häftlinge frei, deren Strafe ohnehin in Kürze geendet hätte – und die sich im Gefängnis einwandfrei verhalten haben. Mindestens 790 Straftäter (davon 277 in NRW) werden oder wurden vorzeitig begnadigt. Auch die JVA Attendorn zeigte sich in diesem Jahr milde und hat zum 17. November 23 Gefangene früher aus der Haft entlassen. Bei schwerwiegenden...

  • Attendorn
  • 21.12.21
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293 Gefangene sind aktuell in der Attendorner Justizvollzugsanstalt untergebracht, 110 davon im geschlossenen Vollzug. Einer von ihnen ist Morgan Leiceter. Der gebürtige Texaner sitzt seit elf Jahren allein in seiner Zelle – auch über die Festtage.
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Häftlinge erzählen von Weihnachten im Gefängnis
Eine besonders stille Nacht

ap Attendorn. Morgan Leiceter sieht schwermütig aus, wenn man ihn auf Weihnachten anspricht. Das elfte Fest in Folge verbringt er nun schon in seiner kleinen Zelle, hinter einem vergitterten Fensterchen und hohen Mauern mit Stacheldraht. „Jesus Christ“, murmelt der gebürtige Texaner vor sich hin. Elf Jahre. Eine verdammt lange Zeit. Nicht nur für ihn, auch für die Welt da „draußen“. „Ich habe eine Frau in Gummersbach und mehrere Kinder“, erzählt Leiceter. Zu Besuch kommen dürfen die aber nur...

  • Attendorn
  • 20.12.21
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