Landwirte

Beiträge zum Thema Landwirte

LokalesSZ
Die heimischen Landwirte wollen den Entwurf des Regionaplans nicht akzeptieren. Sie fordern deutliche Nachbesserungen.
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Heftige Kritik in Richtung Arnsberg
Regionalplan: Heimische Landwirte fürchten um ihre Existenz

ako Raumland. Seit der Entwurf des neuen Regionalplans veröffentlicht wurde, hagelte es quasi durchgehend Kritik. Das war auch am Mittwoch nicht anders, als der Landwirtschaftliche Kreisverband Siegen-Wittgenstein zum Pressetermin auf den Hof von Bernd Henk in Raumland eingeladen hatte. Denn das über 5000 Seiten umfassende Papier aus Arnsberg tritt bei den Landwirten in Siegen-Wittgenstein nicht auf fruchtbaren Boden. Im Gegenteil: Betroffene Bauern und Verantwortliche des Verbandes wollen den...

  • Bad Berleburg
  • 29.07.21
LokalesSZ
Bio-Bauer Kurt Ohrndorf bei der Arbeit auf dem Kartoffelfeld, Wallach „Paul“ zieht den mechanischen Pflug, Baujahr 1953. Mensch und Tier bilden eine Einheit.
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Bio-Bauer Kurt Ohrndorf aus Langenholdinghausen
Wallach „Paul“ ist besser als ein Schlepper

mir Langenholdinghausen. Biobauer Kurt Ohrndorf ist mit seinen 63 Jahren keinesfalls ein Frührentner, das käme einer Beleidigung gleich. Ganz im Gegenteil, er ist von seinem biologisch-dynamischen Tun im Sinne einer CO2-neutralen Produktion von Lebensmitteln total überzeugt. Vor einigen Tagen durfte SZ-Leserin Rita Zimmermann den Landwirt aus Leidenschaft bei der Feldarbeit mit seinem Kaltblüter „Paul“ fotografieren. „Vergessene Arbeit“, so hat die Fotografin ihre Aufnahmen genannt. In der Tat,...

  • Siegen
  • 04.07.21
LokalesSZ
Auf der Birkefehler Höhe hat sich schon einiges getan. Das Fundament samt Güllekeller des neuen Milchviehstalls der Treude-Birkefehl GbR, wo in Zukunft insgesamt 140 Kühe gehalten werden sollen, ist bereits errichtet worden.

"Verrücktes Jahr zum Bauen"
Neuer Milchviehstall nimmt Gestalt an

ako Birkefehl. Corona-Pandemie, Rohstoffmangel und ein langer, kalter Winter: „Eigentlich ist es ein verrücktes Jahr zum Bauen“, sagen Katharina und Matthias Treude. Die Zwillinge richten ihre Blicke auf die große Baustelle auf der Birkefehler Höhe. Vor Ort wird gegenwärtig der neue, hochmoderne Milchviehstall der Treude-Birkefehl GbR errichtet. Insgesamt 140 Kühe sollen hier in Zukunft ein neues Zuhause bekommen (die SZ berichtete). Obwohl äußere Faktoren zu Verzögerungen geführt haben, liegen...

  • Erndtebrück
  • 28.06.21
LokalesSZ
Der Wolf ist bereits seit einigen Jahren zurück. Mehr und mehr wird er in den Augen vieler zum Problem.
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Große Resonanz auf Info-Veranstaltung
Die Rückkehr des Raubtiers

dach Neitersen. An diesem Abend wird viel über Elektrozäune gesprochen, über finanzielle Förderungen für deren Errichtung. Übers Freimähen und den zeitlichen Aufwand dafür. Aber Ende meldet sich eine Frau zu Wort. Und plötzlich geht es nicht mehr um Schafe, Ziegen oder Kälber. Oder um Entschädigungszahlungen. „Die Wölfe kommen bei uns bis in den Garten. Ich habe zwei kleine Kinder“, sagt die Frau, die in Werkhausen lebt, nur wenige Kilometer nordwestlich von Altenkirchen. 100 Männer und Frauen...

  • Altenkirchen
  • 23.06.21
Lokales
Die Landwirte freuen sich über die hohen Temperaturen. Nach dem kühlen und nassen Mai steht eine ertragreiche Mahd bevor.
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Des einen Freud, des anderen Leid
Hitze könnte für Rekorderträge sorgen

vc/tip/kay Siegen. Julian Pape hat das Wetter immer im Blick – auch von Tirol aus. Nachdem der Wittgensteiner Wetterexperte wieder aus den Bergen herabgestiegen und eine bessere Datenübertragung für sein Smartphone sichern konnte, nimmt er die oft angekündigte Hitzewelle im SZ-Gespräch ins Visier: „Wir müssen erst einmal schauen, wo eine Hitzewelle anfängt und wo sie aufhört. Wir bekommen bis Sonntag warmes bis heißes Wetter. Das bedeutet Temperaturen bis über 30 Grad in den Tälern. Das würde...

  • Siegen
  • 15.06.21
LokalesSZ
Claudia Schepp inmitten ihrer 130 Schafe. Diese weiden momentan auf einer rund vier Hektar großen Fläche in Oberdielfen. Einmal im Jahr geben die Schafe ihre Wolle ab. Claudia Schepp stellt daraus Dünger her.
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Naturprodukt in Pelletform
Universaldünger aus Oberdielfer Wolle

tip Oberdielfen. Es braucht nur wenige Lockrufe, dann kommen die 130 Schafe auch schon die 4 Hektar große Weide runter gesaust. Angeführt von Bock „Wolle” umringen sie Claudia Schepp, die eigentlich gelernte Industriekauffrau ist. Vor 21 Jahren aber lernte sie ihren Mann kennen. Dessen Familie widmet sich seit mehreren Generationen der Landwirtschaft. Seitdem macht Claudia Schepp ihre Liebe zu Tieren zum Beruf. Vor allem mit dem Verkauf von Schafswolle lässt sich aber in heimischen Gefilden...

  • Wilnsdorf
  • 15.06.21
Lokales
Der Entwurf des Regionalplans sieht vor, dass der Stall der Familie Menn in einem Bereich zum Schutz der Natur (BSN) liegen soll – was den Hof aber in zwei Teile schneiden würde.
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Landwirt Lothar Menn ist verwundert
Der Regionalplan sorgt für reichlich Ärger

vc Erndtebrück. Der Kreislandwirt lacht zwar während des Gesprächs, doch man merkt ihm an, dass es in ihm brodelt, wenn es um den Regionalplan der Bezirksregierung in Arnsberg geht. Lothar Menn lebt auf dem Bauernhof seiner Familie, der in neunter Generation betrieben wird – und nun durch Vorgaben des Regionalplans gefährdet ist. Vier Generationen leben auf dem Hof„Seit 1764 hat hier ein Menn gewirtschaftet. Mein Sohn Heinrich Menn ist nun an der Reihe. Vier Generationen leben aktuell von dem...

  • Erndtebrück
  • 09.06.21
Lokales
Peter Dornseifer, Katrin Engels, Anna Bieker und Simon Alterauge (v. l.), stellvertretend für die Familien, werden zukünftig gemeinsam eine Hofmolkerei in Drolshagen betreiben.

Landwirte und Lebensmittelhändler errichten Hofmolkerei
Aus der Region für die Region

sz Drolshagen. Ab April 2022 werden die landwirtschaftlichen Familienbetriebe von Michael Alterauge und Peter Engels aus Drolshagen die auf ihren Höfen erzeugte Milch in der eigenen Hofmolkerei zu genussvollen Milch-Produkten verarbeiten. Kooperationspartner und Mitgesellschafter in der neu gegründeten Firma ist das Familienunternehmen Dornseifer, in deren Lebensmittelmärkten die Produkte unter anderem zukünftig angeboten werden. Ziel der sauerländischen Hofmolkerei ist es, die Wertschöpfung...

  • Drolshagen
  • 01.06.21
LokalesSZ
Mit Schlepper und Kreiselmäher geht es über die Wiesen.
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SZ-Serie Fenster zum Hof
Karl-Heinz Grenz: "Wir dürfen Naturschutz ausbaden"

goeb Elsoff. 2021 dürfte ein besseres Futterjahr werden für die Bauern als die Dürrejahre davor. Das Gras steht voll im Saft, als Karl-Heinz Grenz aus dem Wittgensteinischen Elsoff den Schlepper anschmeißt und mit dem Mäher auf die große Wiese an der Eder rollt. Letztes Jahr hat er wieder für 30.000 Euro Futter zukaufen müssen für die 160 Rinder, die er und sein Sohn Stefan halten, davon 70 Milchkühe. Es hat im Mai nicht nur geregnet, es hat geschüttet, und es war so kalt, dass es die Natur...

  • Siegen
  • 31.05.21
LokalesSZ
Die Gastronomie durfte ihre Terrassen wieder öffnen, die meisten Treffen an der frischen Luft fielen bislang aber buchstäblich ins Wasser.

Zumindest die Natur freut sich
Nasser Mai vermiest Gastronomen das Geschäft

sz/sp Siegen/Bad Berleburg. Wer oder was treibt die Spargelpreise in die Höhe? Zwingt uns dazu, den Grill unter der Wetterschutzhaube verpackt zu lassen und das erste, lang ersehnte frisch Gezapfte nach den Lockdown-Lockerungen unter dem Heizpilz runter zu kippen? Das kalte Frühlingswetter, nein, genauer: Der nasse Nathan ist schuld. Das Tiefdruckgebiet hängt in dieser Woche über dem Norden Deutschlands fest – und lässt uns zwischen Burbach, Bad Laasphe und Bilstein im Regen stehen....

  • Siegen
  • 26.05.21
Lokales
Rehkitze vor einem grausamen Tod bei der Wiesenmahd bewahren: Dieses Ziel setzen sich die "Kitzretter" aus Wittgenstein.
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Tiere vor grausamem Tod bewahren
Verein „Kitzretter Wittgenstein e. V.“ gegründet

sz Wittgenstein. „Wenn man diese Schreie eines angemähten, schwer verletzten Rehkitzes einmal gehört hat, vergisst man das sein ganzes Leben nicht. Das geht durch Mark und Bein“, berichtet Markus Surwehme, Revierjäger bei der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer, von weniger schönen Begegnungen aus seinem Berufsleben. Geprägt von den Eindrücken dieser Unfälle, hat der Revierjäger den Entschluss gefasst, mit einigen Mitstreitern einen gemeinnützigen Verein zu gründen. Ihr Ziel: Rettung von...

  • Wittgenstein
  • 03.05.21
LokalesSZ
Im Stall des Milchviehbetriebs von Iris Böhl in Balde bekommen die Kühe als Grundration eine Mischung aus Grassilage, Maissilage und Kraftfutter zu fressen. Die Landwirtin musste wegen der Trockenheit erneut Raufutter zukaufen.

Preise für Grassilage und Heu gestiegen
Landwirten geht das Futter aus

ako Balde/Berghausen. Die große Dürre in 2018 und 2019 haben viele noch in Erinnerung – und auch im Jahr 2020 war es viel zu trocken: Für die heimische Landwirtschaft liefen die drei vergangenen Jahre alles andere als optimal. Das spüren vor allem Bauern, die Milchvieh, Schafe oder auch Pferde zu versorgen haben. Es mangelt zum Teil an Grundfutter, die eigenen Reserven sind oft aufgebraucht. Das Problem: Wegen der Knappheit sind die Preise für Grassilage und Heu deutlich gestiegen. Eigene...

  • Bad Berleburg
  • 28.04.21
LokalesSZ
Die Tiere können ihr Glück kaum fassen, als sie nach den langen Wintermonaten auf die frische Weide dürfen. Sie zeigen ihre Lebenslust, indem sie Sprünge und allerhand Kapriolen vollführen.
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Bauer Richard in Grevenbrück - Mit Video
„Almauftrieb“: Nach dem Winter im Stall machen die Kühe Luftsprünge

goeb Grevenbrück. Möglicherweise ist der Frühlingstag, an dem Bauer Richards 50 Milchkühe das erste Mal im Jahr wieder auf die Weide dürfen, der schönste Tag im Jahr für die Tiere. Man weiß es nicht, denn man kann sie ja schließlich nicht fragen. Aber vieles deutet darauf hin: Es ist 14 Uhr am Freitag, das Grünland rund um den abgelegenen Hof der Familie leuchtet sattgrün und wird überspannt von einem postkartenblauen Himmel. Michael Richard und sein Sohn Christian haben Flatterbänder gespannt,...

  • Lennestadt
  • 26.04.21
Lokales
Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd fordert einen besseren Schutz von Erntehelfern.

Hygiene in der Landwirtschaft
IG BAU fordert Schutz von Erntehelfern

sz Siegen/Olpe. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. „Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren...

  • Siegen
  • 26.04.21
LokalesSZ
Das Wetter im März hat den Bauern bislang viel Regen beschert. Die SZ fragte nach: Stimmen die Bauernregeln für diesen Monat oder sehen es die Landwirte der „Moderne“ anders?

Wetter im März
Das ist dran an den Bauernregeln

sp Hilchenbach/Ferndorf. Bislang brachte der März alles, was sonst dem April nachgesagt wird (eigentlich macht der bekanntlich, was er will): Sonnenschein, Regen, Sturm, Schnee, Hagel. Alles war dabei. Gleich eine ganze Reihe von Bauernweisheiten sagt voraus, dass wenn der März nass ist, die Ernte nicht gut ausfällt. Was ist dran an diesen Bauernregeln? Die SZ bat zwei Landwirte, Benjamin Fliegner und Florian Stücher, um ihre Meinung. Landwirte wünschen sich ganz viel Wasser „Ein feuchter März...

  • Hilchenbach
  • 21.03.21
LokalesSZ
Zwei Bläulinge sitzen da, wo sie hingehören: auf den Blütenständen des Wiesenknopfs. Die streng geschützten Tagfalter werden immer seltener, aber in unserer Region gibt es noch stabile Populationen. Und diese sollen erhalten werden – auch wenn das den Ameisen mutmaßlich gar nicht schmeckt …

Tagfalter wird immer seltener
Der Bläuling braucht auch im AK-Land Hilfe

damo Kreis Altenkirchen. Könnten Insekten schreiben, dann hätten sie wahrscheinlich längst ihre eigene Fassung des Mythos vom Trojanischen Pferd zu Papier gebracht. Denn im Hochsommer spielt sich auf den Auwiesen des AK-Lands tausendfach eine Geschichte ab, die verblüffend an die List der alten Griechen erinnert. Der Unterschied ist nur: Während die Historiker bis heute nicht wissen, ob es das hölzerne Pferd wirklich gegeben hat, ist die Tücke des Wiesenknopf-Ameisenbläulings wissenschaftlich...

  • Altenkirchen
  • 16.03.21
Lokales
Hundekot auf Wiesen und Feldern - nur eines von vielen Ärgernissen für Bauern. Die SZ-Berichterstattung schlägt hohe Wellen und wird nun auch in der Kreuztaler Politik diskutiert.

Kreuztal hat keine Handhabe
Forderung nach Betretungsverbot landwirtschaftlicher Flächen

nja Kreuztal. Hundekot auf Wiesen und Feldern, Geländewagen, die landwirtschaftlich genutztes Grünland zu Trainingsfahrten nutzen: „Von Seiten der Landwirte wird vermehrt der Wunsch nach einem Betretungsverbot geäußert, z. B. von Mitte März bis Mitte Oktober“, wandte sich Dieter Gebauer (Grüne) im Kreuztaler Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt an die Verwaltung. Dabei bezog er sich auf den Artikel der Siegener Zeitung über den „Allrad-Terror“ und die mit „Häufchen“ reich gesäten Wiesen des...

  • Kreuztal
  • 09.03.21
LokalesSZ
Michael Alterauge in seinem neuen Stall. Gemolken wird vom Roboter, der Landwirt muss nur noch gelegentlich mit der Gabel nachhelfen. Der Bauer und Unternehmer ist seit Jahren ganz vorn dabei, wenn es um faire Erzeugerpreise geht.
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Michael Alterauge hat „Agrardialog“ mit angeschoben
Handel und Landwirte an einem Tisch

win Drolshagen. Eigentlich ist das, was die deutschen Milchbauern betreiben, verbotenes Dumping. Denn so heißt in der Wirtschaft der „Verkauf von Gütern oder Dienstleistungen unter den Herstellungskosten bzw. den Selbstkosten“. Und das ist bei der Milch der Fall. Würden alle Kosten wie in der Industrie aufsummiert, die zur Herstellung eines Liters Milch anfallen, kommt man auf rund 46 Cent. Ausgezahlt werden den Landwirten derzeit lediglich 32. Kostendeckend ist die Milchproduktion nur noch,...

  • Drolshagen
  • 08.03.21
LokalesSZ
Die CDU Betzdorf hatte eingeladen, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte sich im Videochat zugeschaltet. Diskutiert wurde ein breites Portfolio an Themen.

Ministerin Julia Klöckner zu Gast im Videochat
„Bauern-Bashing ist unerträglich“

nb Betzdorf. Nachdem in der vergangenen Woche Jens Spahn virtuell zu Gast war, hatte die hiesige CDU am Donnerstagabend mit Julia Klöckner die Gesprächspartnerin aus dem Bundeskabinett in der Leitung. Auf Einladung der Landtags-Direktkandidaten Michael Wäschenbach und Dr. Matthias Reuber hatte sich die Ministerin für Landwirtschaft und Ernährung aus Berlin „aufgeschaltet“ und unter den rund 40 Zuhörern fanden sich erwartungsgemäß zahlreiche Landwirte, die Vorsitzenden der Kreisbauernverbände...

  • Betzdorf
  • 05.03.21
Lokales
Christoph Schürholz und Bernd Eichert (v.  l.) erwarten Antworten vom LANUV. Weiterhin soll nach anderen möglichen Ursachen für die Phosphor-Belastung geforscht werden.

LANUV schlägt in Wenden Alarm
Landwirte fordern dringend Aufklärung der Phosphor-Belastung

yve Ottfingen. „Ich musste mich erstmal hinsetzen.“ Nebenerwerbslandwirt Bernd Eichert aus Bebbingen erhielt einen Anruf von einem Kollegen, der eine Mitteilung der Landwirtschaftskammer in den Händen hielt. Darin wird informiert, dass das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Nordrhein-Westfalen fast die ganze Gemeinde Wenden zu einem eutrophierten Gebiet im Zulaufbereich der Bigge erklärt hat. Nur Bereiche um Hillmicke und Rothemühle bis Heid sind nicht davon betroffen....

  • Wenden
  • 26.02.21
LokalesSZ
Thorsten Junge und Andrea Zimmermann vom Eichenhof in Eichen sind total verärgert: Drifter haben sich auf ihrem Grünland umgetan und die Wiesen umgepflügt. Gebrauchtwagenverkäufer nutzen die Kulisse, um sich auf Verkaufsportalen vorteilhaft in Szene zu setzen.
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"Drifter" verwechseln Grünland mit Rennpiste
Landwirte klagen über „Allrad-Terror“

nja Eichen. „Früher gab es ein unausgesprochenes Betretungsverbot für landwirtschaftliche Flächen. Da erklärten die Eltern ihren Kindern, dass man nicht einfach überall querfeldein laufen kann.“ Andrea Zimmermann und ihr Mann Thorsten Junge sind Landwirte, Eltern und Hundebesitzerin aus Leidenschaft und haben für vieles Verständnis. Dass aber Grünland, auf dem das Gras für ihre rund 90 Rinder wächst – also Futter –, regelmäßig von Trampelpfaden und verdauten Hundehinterlassenschaften durchzogen...

  • Kreuztal
  • 24.02.21
LokalesSZ
Grasschnitt? Wohl kaum. Landwirt Christoph Schmallenbach musste Ende April zuschauen, wie das Futter auf seiner Weide vertrocknet ist. Und die Friesenhagener Wetterstation, keine hundert Meter von dieser Stelle entfernt, hat festgehalten, wie warm und trocken der Sommer 2020 ausgefallen ist.

Wetterstation im Wildenburger Land
2020 war’s so warm wie nie

damo Friesenhagen. Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Falsche Frage. Denn Rudi Carrell hat seinen größten Hit in einer Zeit eingespielt, als die globale Temperaturerhöhung allenfalls für Wissenschaftler ein Thema war. Mittlerweile ist hierzulande eine geschlossene Schneedecke deutlich seltener als eine Tropennacht. Und das belegen auch die Daten, die am Friesenhagener Ortsrand gesammelt werden. Seit 2011 steht oben am Krängel eine hochmoderne Wetterstation. Sie erfasst praktisch jedes...

  • Kirchen
  • 06.01.21
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