Landwirtschaft

Beiträge zum Thema Landwirtschaft

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Christian Graser sowie Santina und Hannes Weber aus dem beschaulichen Bernshausen haben im „Budderloch“ einen landwirtschaftlichen Hofladen eröffnet, der 24 Stunden erreichbar ist.
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Hofladen eröffnet
Nahversorgung läuft rund um die Uhr

howe Bernshausen. Wer den Geheier Horst nicht kennt, weiß nicht viel von der Landwirtschaft im Banfetal. Vieh-, Tierhaltung und Ackerbau betreibt der Hof im beschaulichen Bernshausen schon seit Ewigkeiten. Und wer sich an das kleine Mädchen mit dem Namen Santina erinnert, das sein Lieblingshuhn immer auf dem Fahrradsattel mitnahm, der kennt das Leben im Dörfchen ganz genau. Heute ist die lütte Santina von damals groß – eine gestandene Landwirtin im Vollerwerb. Gemeinsam mit ihrem...

  • Bad Laasphe
  • 14.05.20
  • 298× gelesen
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Auguste Demandt, die Mutter von Paul Demandt, vor dem Hof der Familie in Volnsberg (später ein Aussiedlerhof oberhalb von Volnsberg). Paul Demandts Vater, Friedrich Demandt, kam bei den Kämpfen um Verdun im Jahre 1916 um. Da war Paul acht Jahre alt.
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Paul Demandt beschäftigte sich schon Ende der 40er-Jahre mit dem Energiebedarf der Zukunft
Ein „wissenshungriger Mensch“

sz/gmz - Paul Demandt, u. a. Absolvent der Wiesenbauschule, warnte schon 1949 vor Fichten-Monokulturen und wies darauf hin, dass der Energiebedarf stark steigen werde! sz/gmz Volnsberg/Buchen.  „In der heutigen Zeit muß jeder Möglichkeit, Kalorien zu schaffen, sei es in Form von Nahrungsmitteln oder von Energie und Wärme, nachgegangen werden.“ – Die Frage, wie man die wachsende Weltbevölkerung ernährt, das war ein großes Thema in den 1950er-Jahren. Dem widmet sich der gebürtige Volnsberger...

  • Siegen
  • 08.05.20
  • 75× gelesen
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Landwirtschaftliche Flächen sind in Wittgenstein im Vergleich zum gesamten Kreisgebiet am günstigsten. Innerhalb des Altkreises wiederum sind die Flächen in der Gemeinde Erndtebrück am teuersten.

Grundstücksmarktbericht für Wittgenstein
Landwirtschaftliche Flächen am günstigsten

tika Wittgenstein. Leben im Altkreis Wittgenstein ist günstig – zumindest im Vergleich zu den anderen Kommunen im Kreis Siegen-Wittgenstein, wie aus dem Grundstücksmarktbericht 2020 hervorgeht. Allerdings gibt der Bericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Siegen-Wittgenstein nicht nur entsprechende Auskunft über Wohnflächen, sondern auch über land- (Acker- und Grünland) und forstwirtschaftliche Flächen sowie gewerbliche Bauflächen. Die landwirtschaftlichen Grundstücke sind...

  • Erndtebrück
  • 04.05.20
  • 106× gelesen
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Der Facebook-Beitrag von Dominik Büdenbender schlägt hohe Wellen. Darin geht es um ein verwahrlostes Kälbchen in Unglinghausen, das seinen Verletzungen und Erkrankungen erlag.

Verwahrlostes Tier in Unglinghausen entdeckt
Für Kalb kommt jede Hilfe zu spät

cs Unglinghausen/Siegen. 00 441. Mit dieser zunächst nichtssagenden Zahlenfolge ist der Facebook-Beitrag von Dominik Büdenbender überschrieben. In dem langen Beitrag, der – Stand Mittwochnachmittag – über 1300 mal kommentiert und über 2800 mal geteilt wurde, schildert der Tierrechtsaktivist einen grausigen Fund in einem nicht näher beschriebenen Offenstall in Unglinghausen. „Schlapp und bewegungslos“ habe dort „im Kot und Urin der letzten Wochen“ ein Kalb gelegen. 00 441 – offenbar die auf der...

  • Netphen
  • 29.04.20
  • 1.848× gelesen
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Müssen die Kühe in Kurzarbeit? Erste deutsche Molkereien fordern, die Milchmengen zu reduzieren, die heimischen Bauern stehen (noch) nicht unter Druck. Foto: Björn Weyand

Kühe bald in Kurzarbeit?
Meinungen gehen bei der Milchmenge auseinander

bw Erndtebrück. Etwa 32 Cent erhalten Landwirte derzeit im Schnitt für den Liter Milch. Das ist schon zu wenig, die Produktionskosten liegen bei 43 Cent. Dass Milchbauern deshalb mit der Bezahlung für ihr Erzeugnis nicht zufrieden sind, ist kein Wunder. Nun droht aber noch mehr Ungemach, das neben der extremen Trockenheit für weitere Ängste sorgt: Die ersten deutschen Molkereien setzen Landwirte unter Druck, weniger Milch zu liefern – zwischen fünf und zehn Prozent. Droht jetzt auch den Kühen...

  • Erndtebrück
  • 28.04.20
  • 232× gelesen
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Eigentlich ist der erste Grasschnitt der beste – eigentlich. Denn diesmal wird nicht viel bei rumkommen, sagt Christoph Schmallenbach. Gerade im Wildenburger Land sind die Böden enorm trocken.  Foto: damo
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Extreme Frühjahrs-Dürre im Wildenburger Land
„Das ist beängstigend“

damo Friesenhagen. „Das ging rasend schnell, das ist wirklich beängstigend“: Christoph Schmallenbach ist nicht erst seit gestern Landwirt, aber die aktuelle Situation auf den Wiesen und Weiden bereitet ihm dann doch Kopfzerbrechen. „Dass es binnen kürzester Zeit wieder genau so trocken ist wie im vergangenen Sommer, ist heftig.“ Und so geht es ihm wie vielen Kollegen im AK-Land: Die Bauern schauen besorgt auf ihre Flächen. Und vor allem warten sie auf Regen. „Wir brauchen jetzt 20 bis 30 Liter...

  • Kirchen
  • 27.04.20
  • 128× gelesen
Lokales

Veterinäramt findet tote und verwahrloste Tiere in Helberhausen
Kühe im Stall verendet

js Helberhausen. Die Meldung über verendete und verwahrloste Tiere auf einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb in Helberhausen machte am Mittwoch das Eingreifen des Veterinäramtes von Siegen-Wittgenstein unumgänglich. Wie Kreissprecher Torsten Manges auf Anfrage der SZ bestätigte, fanden die Behördenmitarbeiter in einer Stallung drei angebundene Kühe vor, deren gesundheitlicher Zustand zu wünschen übrig ließ. Deutlich erkennbar sei gewesen, dass zu ihren Hufen seit langer Zeit nicht mehr...

  • Hilchenbach
  • 24.04.20
  • 830× gelesen
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Den ohnehin angeschlagenen Wald in Wittgenstein trifft die seit Wochen anhaltende Trockenheit besonders hart. Das dritte Jahr in Folge mit zu geringen Niederschlagsmengen könnte vielen Waldgebieten den Rest geben. Foto: Björn Weyand
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Extreme Trockenheit in Wittgenstein
Fehlender Regen könnte zu einem Fiasko werden

bw Wittgenstein. Es fällt kein Tropfen. Schon seit Wochen hat es auch in Wittgenstein nicht mehr ergiebig geregnet. Die Sonne scheint unentwegt. Die Folge ist eine extreme Trockenheit. Sehr ungewöhnlich nennt Wetterforscher Julian Pape die aktuelle Situation. Bis Anfang März habe es noch reichlich Niederschlag gegeben, berichtet er im SZ-Gespräch. „Seitdem befinden wir uns allerdings unter hohem Luftdruck, der zudem meist noch über dem Norden Europas liegt. Damit haben wir es mit sehr trockenen...

  • Bad Berleburg
  • 23.04.20
  • 492× gelesen
Lokales
Katharina Gerlach in dem Laden der Familie auf Hof Siele. Seit Beginn der Krise ist der Kundenansturm groß. Vor Ostern waren sogar die Eier ausverkauft.  Fotos: yve
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Hofladen gefragt wie nie / Auch Direktvermarkter spürt verändertes Kaufverhalten
Rückbesinnung auf Regionalität

yve ■ „Es war unglaublich“, beschreibt Katharina Gerlach den Ansturm auf ihren Hofladen in der Karwoche. Natürlich sei vor Ostern immer viel auf dem Bauerngut los, das idyllisch zwischen Olpe und der Ortschaft Griesemert liegt. Aber diese Situation sei neu gewesen. Die Nachfrage – insbesondere nach Eiern – war so groß, dass die freilaufenden und die Hühner im Stall nicht mehr mit dem Legen nachkamen. Katharina Gerlach, die mit ihrem Mann Christoph und ihren Schwiegereltern Elisabeth und...

  • Stadt Olpe
  • 23.04.20
  • 263× gelesen
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Staubtrocken: Auf diesem Acker bei Helberhausen ist die Dürre klar erkennbar.
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Bislang mickrige 0,5 Liter Regen
Trockenster April aller Zeiten?

cs Siegen. Trotz aller massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die das Coronavirus so Tag für Tag mit sich bringt, genießen viele Menschen das tolle Frühlingswetter. Seit vier Wochen hat es so gut wie überhaupt nicht geregnet. Teilweise schon frühsommerliche Temperaturen und massenhaft Sonnenschein lassen nicht nur die Herzen von Radfahrern und Wanderern höher schlagen. Wie immer im Leben, auch diese Medaille hat zwei Seiten: Die zunehmende Trockenheit entwickelt sich mehr und mehr zu...

  • Siegen
  • 19.04.20
  • 618× gelesen
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Ruth und Heinz Gies sind Stammkunden am Eichenhof, wo Thorsten Junge und Andrea Zimmermann ihren Biohofladen betreiben.
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Hofläden liegen im Trend
Hühner im Sortiment – Schlangen vor der Tür

nja Kreuztal/Netphen. Abstandsregeln, Kontaktsperren, Einbahnregeln in Supermärkten, Diskussionen, ob ein Mundschutz notwendig ist oder nicht: Covid-19 trägt seit Wochen ein virulentes Maß an Unsicherheit in die Gesellschaft. Da vermittelt der Begriff „Hofladen“ ganz andere Bilder, weckt Assoziationen von guter Landluft und dazu gesunden Lebensmitteln mit Herkunftsgarantie. Wie wirkt sich das Virus auf die Arbeit dort aus? Die SZ fragte bei einem halben Dutzend Hofläden im Siegerland...

  • Kreuztal
  • 19.04.20
  • 4.016× gelesen
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Zwischen Feindbild und gern gesehenem Gast: Am Wolf scheiden sich in Deutschland die Geister.
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Vortrag der Volksbank Wittgenstein
Aktivere Regulierung des Wolfsbestandes gefordert

tika Schameder. In kaum einem europäischen Land ist die Diskussion um den Wolf derart emotional geführt wie in Deutschland. Die Lager sind tief gespalten, Gegner und Befürworter des Abschusses der Tiere befinden sich in einem tiefgreifenden Konflikt. Als Wilhelm Brüggemeier am Mittwochabend im Gemeindebau in Schameder das Wort erhob, klebten seine Zuhörer regelrecht an seinen Lippen. „Die Weidetierhaltung darf dem Wolf nicht weichen“, forderte der Vizepräsident des Westfälisch-Lippischen...

  • Erndtebrück
  • 28.02.20
  • 195× gelesen
Lokales
Ministerpräsident Armin Laschet (l.) im Gespräch mit Michael Richard (vorn) und Bernd Eichert (r.), die einen offenen Brief der heimischen Landwirte überreichten.
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Traktoren und Schilder beim Politischen Aschermittwoch der Landes-CDU
Landwirte als Begrüßungskomitee für Armin Laschet

win Kirchveischede. Der Landesvater kam zu spät. Die Ankunft von Armin Laschet war für 16.45 Uhr angekündigt, es wurde gut 20 Minuten später, bis zwei schwarze Limousinen mit Aachener Zulassung und aufgepflanzten Blaulichtern vor der Schützenhalle von Kirchveischede vorfuhren. Aus einem der gepanzerten Autos stieg Armin Laschet, der sogleich von einer Gruppe von Männern und Frauen umlagert wurde, die den gesamten Ort in Beschlag genommen hatte, um auf ihr Anliegen hinzuweisen: Es waren...

  • Lennestadt
  • 26.02.20
  • 331× gelesen
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Sandra Weeser stattete jetzt den Landwirten einen Besuch ab. Unser Foto zeigt sie beim Rundgang über den Hof von Markus Schmidt (links) im Dialog mit Christof Strahlenbach und Josef Schwan vom Kreisbauernverband.  Foto: damo

Viele Betriebe zehren von der Substanz
Die Ohnmacht der Bauern

damo Hövels. „Wenn wir nicht aus Leidenschaft Landwirte wären, dann müssten wir die Tore dichtmachen“: Das sagt der Kreisvorsitzende der Bauern, Josef Schwan. Düngemittelverordnung und Insektenschutz, eine überbordende Regulierungswut und gesellschaftliche Kritik, Nitrat im Boden und Freihandel mit Südamerika: Derzeit haben die Landwirte den Eindruck, dass es von allen Seiten Tiefschläge hagelt. Milchbauer Bernhard Höfer bringt es auf den Punkt: Er spricht von der „Ohnmacht der Bauern“ – so...

  • Betzdorf
  • 23.01.20
  • 209× gelesen
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Schilder weisen in verschiedenen Sprachen darauf hin, dass Lebensmittel in Mülleimern entsorgt werden müssen.
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Afrikanische Schweinepest
Schutz vor gefährlicher Seuche

sp Eiserfeld.  Sie ist immer weiter auf dem Vormarsch – und sie wird vor allem von Schweinehaltern gefürchtet: die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP. Mit unterschiedlichsten Mitteln und Maßnahmen soll verhindert werden, dass sich die für die Tiere meist tödlich endende Seuche aus dem Osten Europas unter anderem durch Lkw- und Reiseverkehr immer weiter ausbreitet. So weisen bereits seit einigen Jahren Schilder an den Autobahn-Parkplätzen in verschiedenen Sprachen darauf hin, dass...

  • Siegen
  • 13.01.20
  • 403× gelesen
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Alpakas sind sehr wachsame Tiere, die ihre Herde (in diesem Fall bestehend aus mehr als 200 Schafen) bei Gefahr sofort warnen. Fotos: Sarah Panthel
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Schäfer Joachim Fuchs hat eine Alpaka-Familie in seiner Schafherde
Kamele im Schafspelz

sp Anzhausen. Wer an der Herde von Schäfer Joachim Fuchs vorbei geht, der reibt sich erst einmal die Augen, um sicher zu gehen, dass er richtig sieht. Inmitten der rund 250 Schafe grasen friedlich drei weiße Alpakas. Auf den ersten Blick sieht man sie kaum, erst wenn sie ihre Köpfe heben, fallen die langen Hälse auf. Für den Schäfer sind die Tiere, die zu der Familie der Kamele gehören und ursprünglich aus den Anden in Südamerika kommen, nur ein Hobby, „damit die Menschen nicht immer nur Schafe...

  • Wilnsdorf
  • 29.12.19
  • 2.547× gelesen
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Im Erndtebrücker „Banken-Kreisel“ drehten gut zwei Dutzend Schlepper beim Flashmob eine Runde, um auf die Probleme der Landwirtschaft durch die neue Düngeverordnung aufmerksam zu machen.
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Traktoren-Flashmob in Wittgenstein
Für Landwirte ist das Maß längst voll

bw/vö Erndtebrück/Bad Berleburg. „Das Maß ist voll!“ Mit großen Lettern an der Front des ersten Schleppers machten einige Dutzend Landwirte in Bad Berleburg und Erndtebrück am Mittwochnachmittag ihrem Ärger über die aktuelle Entwicklung der Düngeverordnung kräftig Luft. Um die Bürgerschaft zum Nachdenken anzuregen, starteten Landwirte überregional einen „Schlepper-Flashmob“. Das sah in Erndtebrück so aus, dass sich rund zwei Dutzend Traktoren zunächst in Schameder beim Pelletwerk sammelten, um...

  • Erndtebrück
  • 19.12.19
  • 431× gelesen
Lokales
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Flashmob am Siegener Lindenberg
Landwirte wissen nicht mehr weiter

kay Siegen. Zu einem kurzfristig anberaumten Flashmob unter dem Motto „Für die Kollegen in Holland,  unsere ländlichen Räume und unsere Existenzen!“ versammelten sich am Mittwochabend etliche regionale Landwirte mit gut 30 Traktoren am Siegener Lindenberg. Sie sind teil einer am gleichen Tag bundesweit durchgeführten Aktion, zu deren Unterstützung die bundesweite Initiative „Land schafft Verbindung“ aufgerufen hatte. Der Wilgersorfer Daniel Stein, vom gleichnamigen Agrarservice, hatte die...

  • Siegen
  • 18.12.19
  • 10.071× gelesen
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Die heimischen Landwirte setzten am Samstagabend am Bad Berleburger Nordkreisel ein deutliches Zeichen und läuteten die Alarmglocken: Sie warnten vor einem weiteren Höfe-Sterben aufgrund nicht mehr zu stemmender Auflagen.  Foto: fhe

Kundgebung in Bad Berleburg
Gut 40 Landwirte machten ihrem Ärger Luft

vö Bad Berleburg. Was in den vergangenen Tagen bereits in der Bundeshauptstadt Berlin und weiteren größeren Städten begonnen hatte, setzte sich am Samstagabend auf lokaler Ebene fort: Die Bauern aus der Region machten ihrem Ärger über die völlig unbefriedigende Situation ihrer Branche mit einer Kundgebung in Bad Berleburg Luft. Am späten Nachmittag brannte ein Mahnfeuer am Bad Berleburger Nordkreisel, gut 40 Landwirte aus Wittgenstein und dem benachbarten Hessen waren dem Aufruf zur Teilnahme...

  • Bad Berleburg
  • 09.12.19
  • 451× gelesen
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Mit einem Mahnfeuer machten die Landwirte in Netphen auf ihre Situation aufmerksam.
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Gut 200 Landwirte demonstrierten in Netphen
"Wir sind alle am Limit"

kay Nepthen. „Land schafft Verbindung“, so lautete das Motto der mehrstündigen Aktion, in deren Zuge sich am Samstagabend heimische Landwirte zu einem Mahnfeuer auf dem Parkplatz des Raiffeisenmarktes in Netphen versammelten. Nach und nach füllte sich der große Platz mit nahezu 100 Traktoren und gut 200 Landwirten, die ihrem Unmut Luft machten und für eine verbesserte Agrarpolitik demonstrierten. Das gleiche ZielDie Landwirte halten offenbar zusammen und haben wohl alle das gleiche Ziel – nur...

  • Siegen
  • 08.12.19
  • 4.323× gelesen
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Die Landwirte Werner und Nadine Scharf (Biohof Ferndorf), Andrea Zimmermann und Thorsten Junge (Eichenhof Eichen) sowie Melanie Heuel (Berghof Eichen) machen sich Sorgen um die Zukunft ihrer Familienbetriebe. Sollten die Baugebiete Hanker und Zimmerseifen Realität werden, verlieren sie dringend benötigte Grünlandflächen.
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Bauern plagen Existenzängste
„Grünland ist Lebensgrundlage“

nja Eichen/Ferndorf. Die Landwirte vom Eichener Berghof und vom benachbarten Eichenhof sind sehr besorgt – und sich einig: „Sollten unsere Grünlandflächen am Hanker für ein Neubaugebiet wegfallen, hat das ganz massive Auswirkungen auf uns. Wenn wir sie verlieren und das Futter alternativ zukaufen müssen, bleibt wenig Spielraum für andere Investitionen – das kann existenzbedrohend sein“, brachte Melanie Heuel (Berghof) die Ängste im Rahmen eines Pressegesprächs auf den Punkt. „Ausgleichsflächen...

  • Kreuztal
  • 02.12.19
  • 1.188× gelesen
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50 Kilo Futter pro Tag sollten es schon sein: Kühe sind keine Kostverächter. Für die Landwirte ist das nach zwei trockenen Sommern in Folge eine ernsthafte Herausforderung.

Zwei trockene Sommer lassen die Bauern stöhnen
Viel Winter am Ende des Futters

damo Friesenhagen. 50 Kilo Futter pro Tag dürfen’s dann schon sein, und 80 Liter Wasser wären auch ganz nett: Wer eine Milchkuh füttern muss, sollte nicht in kleinen Dimensionen denken. Und wer 50 oder 60 hungrige Milchkühe im Stall stehen hat, müsste reichlich tief in die Tasche greifen, wenn er das Futter einkaufen würde. Kein Wunder also, dass die Landwirte ihr Futter selbst produzieren – wenn, ja wenn das Wetter mitspielt. Genau das aber war in den vergangenen beiden Sommern nicht der Fall,...

  • Kirchen
  • 12.11.19
  • 218× gelesen
  • 1
  • 2
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