Landwirtschaft

Beiträge zum Thema Landwirtschaft

Lokales
Regen im Juni ist für die Weinlese nicht förderlich. Diese Bauernregel wird von Experten bestätigt.

Bauernregeln für diesen Monat
Juniregen bringt keinen Segen

sp Siegen. Mit den Bauernweisheiten ist das so eine Sache. Carsten Beyer von Meteo Siegerland ist eher skeptisch: „Für mich hält sich das Wetter nicht an Bauernregeln.“ Besonders, wenn es darum geht, mit einem gereimten Spruch vorherzusagen, ob in den nächsten Monaten die Sonne scheint oder ob der Winter besonders nass wird, ist Beyer zurückhaltend. Dennoch: Ganz abstreiten will er nicht, dass „da vielleicht was dran ist“. Wie sieht es aus mit der Weisheit „Juni viel Donner, verkündet trüben...

  • Siegen
  • 23.06.21
  • 59× gelesen
LokalesSZ
Tobias Trapp nutzt diese Wiese aktuell noch für sein Vieh. Eine Umwandlung in eine Naturschutzfläche könnte bedeuten, dass er erheblich weniger Tiere auf dieser Wiese unterbringen kann.

Kritik am Regionalplan aus Birkelbach
Es wirkt fast wie Zwangsenteignung

vc Birkelbach. Birkelbach erstreckt sich zu weiten Teilen links und rechts des gleichnamigen Baches, die Grundstücke reichen bis an das Bachbett heran – und in diese Gemengelage kommt nun der Regionalplan-Entwurf mit einer Planfläche mit dem Kürzel BSN, einem Bereich zum Schutz der Natur. Die geplante Naturschutzfläche reicht sowohl an der Winter- als auch an der Sommerseite bis an die Grundstücke heran – was für wenig Begeisterung im sonst so friedlichen Dorf sorgt. „Je nach Plan – es gibt da...

  • Erndtebrück
  • 18.06.21
  • 289× gelesen
LokalesSZ
Auf Hof Siele sind seit 25 Jahren Freilandhühner zu Hause.

Start der SZ-Hofserie
Das Einmaleins der Hühnerhaltung

goeb Olpe. Richtig idyllisch liegt der Hof Siele am Ortsrand von Olpe. Unter die schattenspendenden Eichen und Kastanienbäume schmiegen sich das alte Bauernhaus aus Fachwerk und eine Gruppe von Ställen und Scheunen. Es gackert aus den Altgebäuden, ein Steinwurf entfernt muht es aus modernen Kuhställen. Neben 130 Milchkühen und 90 Hektar Grünland sowie 60 Hektar Acker (Mais, Getreide, Klee) halten der staatlich geprüfte Landwirt Christoph Gerlach und seine Frau Katharina auch Hühner. Begonnen...

  • Stadt Olpe
  • 17.06.21
  • 184× gelesen
LokalesSZ
Claudia Schepp inmitten ihrer 130 Schafe. Diese weiden momentan auf einer rund vier Hektar großen Fläche in Oberdielfen. Einmal im Jahr geben die Schafe ihre Wolle ab. Claudia Schepp stellt daraus Dünger her.
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Naturprodukt in Pelletform
Universaldünger aus Oberdielfer Wolle

tip Oberdielfen. Es braucht nur wenige Lockrufe, dann kommen die 130 Schafe auch schon die 4 Hektar große Weide runter gesaust. Angeführt von Bock „Wolle” umringen sie Claudia Schepp, die eigentlich gelernte Industriekauffrau ist. Vor 21 Jahren aber lernte sie ihren Mann kennen. Dessen Familie widmet sich seit mehreren Generationen der Landwirtschaft. Seitdem macht Claudia Schepp ihre Liebe zu Tieren zum Beruf. Vor allem mit dem Verkauf von Schafswolle lässt sich aber in heimischen Gefilden...

  • Wilnsdorf
  • 15.06.21
  • 462× gelesen
Lokales
Ein Bild aus vergangenen Tagen: Der Leiter der Stadtwerke, Achim Vorbau (3.v.l.) sowie die Projektkoordinatorin der Klimapartnerschaft in Morogoro, Safia Kingwai (4.v.r.), beim Besuch in Tansania.

Wie weniger Reisen die Welt verändern
Mach-mit-Mittwoch in Bad Berleburg

sz Bad Berleburg. Die Stadt Bad Berleburg setzt den Mach-mit-Mittwoch fort. Immer mittwochs stellt die Stadt der Dörfer ein spezielles Thema ganz ins Zeichen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Das Ziel: die Welt gemeinsam ein Stück weit fairer, zukunftssicherer und nachhaltiger gestalten. Deshalb gibt es ab sofort an jedem Mittwoch neue Anregungen, um die Welt und das Leben auf diesem Planeten ein bisschen besser zu machen. Projekt: Kommunale EntwicklungspolitikIm fünften Teil geht es um die...

  • Bad Berleburg
  • 09.06.21
  • 56× gelesen
Lokales
Der Entwurf des Regionalplans sieht vor, dass der Stall der Familie Menn in einem Bereich zum Schutz der Natur (BSN) liegen soll – was den Hof aber in zwei Teile schneiden würde.
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Landwirt Lothar Menn ist verwundert
Der Regionalplan sorgt für reichlich Ärger

vc Erndtebrück. Der Kreislandwirt lacht zwar während des Gesprächs, doch man merkt ihm an, dass es in ihm brodelt, wenn es um den Regionalplan der Bezirksregierung in Arnsberg geht. Lothar Menn lebt auf dem Bauernhof seiner Familie, der in neunter Generation betrieben wird – und nun durch Vorgaben des Regionalplans gefährdet ist. Vier Generationen leben auf dem Hof„Seit 1764 hat hier ein Menn gewirtschaftet. Mein Sohn Heinrich Menn ist nun an der Reihe. Vier Generationen leben aktuell von dem...

  • Erndtebrück
  • 09.06.21
  • 165× gelesen
LokalesSZ
Heinrich Höse aus Weidenhausen ist aktuell dabei, sein Hofmuseum auf dem Försters Hof einzurichten. Im Spätsommer, so der Plan, könnte Eröffnung sein – wenn die Pandemie hoffentlich vorbei ist.

Hunderte Exponate aus über 330-jähriger Geschichte
Ein Museum im Försters Hof

howe Weidenhausen. Könnte der Försters Hof in Weidenhausen Geschichten erzählen, er würde bestimmt ganze Bücher füllen. So viele Generationen mit kinderreichen Familien haben hier gelebt, meistens von der Landwirtschaft oder vom Handwerk. Der Name des Hofes zeugt von vier Generationen, deren Hausherren Förster waren. Was könnte man nicht alles erzählen. Heinrich Höse gehört zur 5. Höse- und 14. „Försters“-Generation, die das altehrwürdige, sicher um die 330 Jahre alte Haus bewohnen. Mehr noch:...

  • Bad Berleburg
  • 07.06.21
  • 55× gelesen
LokalesSZ
Mit Schlepper und Kreiselmäher geht es über die Wiesen.
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SZ-Serie Fenster zum Hof
Karl-Heinz Grenz: "Wir dürfen Naturschutz ausbaden"

goeb Elsoff. 2021 dürfte ein besseres Futterjahr werden für die Bauern als die Dürrejahre davor. Das Gras steht voll im Saft, als Karl-Heinz Grenz aus dem Wittgensteinischen Elsoff den Schlepper anschmeißt und mit dem Mäher auf die große Wiese an der Eder rollt. Letztes Jahr hat er wieder für 30.000 Euro Futter zukaufen müssen für die 160 Rinder, die er und sein Sohn Stefan halten, davon 70 Milchkühe. Es hat im Mai nicht nur geregnet, es hat geschüttet, und es war so kalt, dass es die Natur...

  • Siegen
  • 31.05.21
  • 265× gelesen
Lokales
Fast wie ein Flugzeug mutet dieser Traktor an - die Perspektive macht es.
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Erste Mahd in Wilnsdorf
Dieses "Flugzeug" bleibt auf dem Boden

kay Wilnsdorf. Lange mussten die Landwirte der Region in diesem Jahr warten, bis sie zur ersten Mahd ansetzen konnten. Der lang anhaltende Regen im Mai machte ihnen einen Strich durch die Rechnung – es war einfach zu nass. Wetterbesserung am letzten Maiwochenende - höchste Zeit mit dem Mähen zu beginnen. So langsam wird das Gras zu alt und muss dringend geerntet werden. Mit dem Mähen allein ist die Arbeit noch lange nicht erledigt. Etliche Arbeitsschritte sind für die Landwirte notwendig, bis...

  • Wilnsdorf
  • 29.05.21
  • 723× gelesen
LokalesSZ
Die Gastronomie durfte ihre Terrassen wieder öffnen, die meisten Treffen an der frischen Luft fielen bislang aber buchstäblich ins Wasser.

Zumindest die Natur freut sich
Nasser Mai vermiest Gastronomen das Geschäft

sz/sp Siegen/Bad Berleburg. Wer oder was treibt die Spargelpreise in die Höhe? Zwingt uns dazu, den Grill unter der Wetterschutzhaube verpackt zu lassen und das erste, lang ersehnte frisch Gezapfte nach den Lockdown-Lockerungen unter dem Heizpilz runter zu kippen? Das kalte Frühlingswetter, nein, genauer: Der nasse Nathan ist schuld. Das Tiefdruckgebiet hängt in dieser Woche über dem Norden Deutschlands fest – und lässt uns zwischen Burbach, Bad Laasphe und Bilstein im Regen stehen....

  • Siegen
  • 26.05.21
  • 271× gelesen
Lokales
Mancherorts wird gesagt, das Gras müsse für den „1. Schnitt“ genau eine „Bierflaschenhöhe“ erreicht haben.
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Zwei Tage Sonne reichen für "1. Schnitt"
Grasernte dauert bis in die Nachtstunden

sz Olpe. Sobald es jetzt etwas trocken wird, geht es los: Überall im Kreis Olpe werden in dieser Woche Mähwerke, Wender, Schwader, Ladewagen und Wickelmaschinen auf den Wiesen unterwegs sein, um die erste Silage zu sichern. Der „1. Schnitt“ ist die wichtigste Ernte für die heimischen Milchviehbetriebe – und der Aufwuchs ist derzeit optimal, sodass mit Beginn der Erntearbeiten gerechnet werden kann, sobald es die Witterung erlaubt. Damit rechnen die hiesigen Landwirte in dieser Woche nach...

  • Stadt Olpe
  • 25.05.21
  • 446× gelesen
LokalesSZ
Kreuztaler Landwirte sprachen im Grünen mit Grünen über den Schutz von Grünland (v. l.): Landwirtin Melanie Heuel, Kreistagsmitglied Lena Schmidt, Landtagsabgeordneter Johannes Remmel, die Landwirte Matthias Beerwerth, Andrea Zimmermann und Thorsten Junge sowie Dieter Gebauer (Kreuztaler Ratsmitglied).
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Grunflächen besser schützen
Landwirte beklagen "totalen Irrsinn"

nja Eichen/Krombach. Trampfelpfade, Fahrspuren von Motorrädern und Autos, Müll, Hundekot und -spielzeug …: Was heimische Landwirte nach wie vor regelmäßig auf ihrem Grünland entdecken, hinterlässt Ratlosigkeit. Ist es tatsächlich Unwissenheit oder einfach egoistische Ignoranz der Menschen? Fest steht: „Wir müssen etwas unternehmen, um unser Grünland vor dem Freizeitdruck zu schützen!“ Das sagt Thorsten Junge vom Eichener Eichenhof, der mit seiner Ehefrau und Landwirtin Andrea Zimmermann sowie...

  • Kreuztal
  • 18.05.21
  • 3.597× gelesen
Lokales
Rehkitze vor einem grausamen Tod bei der Wiesenmahd bewahren: Dieses Ziel setzen sich die "Kitzretter" aus Wittgenstein.
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Tiere vor grausamem Tod bewahren
Verein „Kitzretter Wittgenstein e. V.“ gegründet

sz Wittgenstein. „Wenn man diese Schreie eines angemähten, schwer verletzten Rehkitzes einmal gehört hat, vergisst man das sein ganzes Leben nicht. Das geht durch Mark und Bein“, berichtet Markus Surwehme, Revierjäger bei der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer, von weniger schönen Begegnungen aus seinem Berufsleben. Geprägt von den Eindrücken dieser Unfälle, hat der Revierjäger den Entschluss gefasst, mit einigen Mitstreitern einen gemeinnützigen Verein zu gründen. Ihr Ziel: Rettung von...

  • Wittgenstein
  • 03.05.21
  • 564× gelesen
LokalesSZ
Im Stall des Milchviehbetriebs von Iris Böhl in Balde bekommen die Kühe als Grundration eine Mischung aus Grassilage, Maissilage und Kraftfutter zu fressen. Die Landwirtin musste wegen der Trockenheit erneut Raufutter zukaufen.

Preise für Grassilage und Heu gestiegen
Landwirten geht das Futter aus

ako Balde/Berghausen. Die große Dürre in 2018 und 2019 haben viele noch in Erinnerung – und auch im Jahr 2020 war es viel zu trocken: Für die heimische Landwirtschaft liefen die drei vergangenen Jahre alles andere als optimal. Das spüren vor allem Bauern, die Milchvieh, Schafe oder auch Pferde zu versorgen haben. Es mangelt zum Teil an Grundfutter, die eigenen Reserven sind oft aufgebraucht. Das Problem: Wegen der Knappheit sind die Preise für Grassilage und Heu deutlich gestiegen. Eigene...

  • Bad Berleburg
  • 28.04.21
  • 242× gelesen
LokalesSZ
In diesen Wochen kehren die Mehlschwalben aus den Winterquartieren südlich der Sahara zurück.
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Schwalben gehören in die Dörfer
Frühlingsboten werden weniger

goeb Siegen. Neben der Rauchschwalbe gehört auch die Mehlschwalbe zu den häufigsten Schwalbenarten. Mit etwa 700 000 Brutpaaren sowohl bei der Rauch- als auch bei der Mehlschwalbe gibt es allerdings nur noch halb so viele Vögel in Deutschland wie vor 30 Jahren. Beide Schwalbenarten stehen in der Vorwarnkategorie der Roten Liste. Die Vögel sind als sog. Kulturfolger an menschliche Behausungen gebunden. Früher gab es sie im Siegerland in jedem Dorf. Dort profitierten sie von der kleinbäuerlichen...

  • Siegen
  • 28.04.21
  • 124× gelesen
LokalesSZ
Die Tiere können ihr Glück kaum fassen, als sie nach den langen Wintermonaten auf die frische Weide dürfen. Sie zeigen ihre Lebenslust, indem sie Sprünge und allerhand Kapriolen vollführen.
Video 3 Bilder

Bauer Richard in Grevenbrück - Mit Video
„Almauftrieb“: Nach dem Winter im Stall machen die Kühe Luftsprünge

goeb Grevenbrück. Möglicherweise ist der Frühlingstag, an dem Bauer Richards 50 Milchkühe das erste Mal im Jahr wieder auf die Weide dürfen, der schönste Tag im Jahr für die Tiere. Man weiß es nicht, denn man kann sie ja schließlich nicht fragen. Aber vieles deutet darauf hin: Es ist 14 Uhr am Freitag, das Grünland rund um den abgelegenen Hof der Familie leuchtet sattgrün und wird überspannt von einem postkartenblauen Himmel. Michael Richard und sein Sohn Christian haben Flatterbänder gespannt,...

  • Lennestadt
  • 26.04.21
  • 424× gelesen
Lokales
Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd fordert einen besseren Schutz von Erntehelfern.

Hygiene in der Landwirtschaft
IG BAU fordert Schutz von Erntehelfern

sz Siegen/Olpe. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt. „Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren...

  • Siegen
  • 26.04.21
  • 43× gelesen
LokalesSZ
Nachdem in den vergangenen Jahren durchziehende Wölfe gesichtet worden sind, gibt es in der Leuscheider Heide im Kreis Altenkirchen und im Oberbergischen bereits feste Rudel mit Nachwuchs.

Wölfe bekommen in immer mehr Bundesländern Nachwuchs
Das große Comeback

goeb Altenkirchen. Wer einmal ausgerottet war oder fast ausgerottet und dann zurückkommt, der tut das selten zaghaft. Wiederbesiedlungsquoten von 30 Prozent jährlich sind typisch für Tiere, die man eigentlich schon abgeschrieben hatte und sich dann doch wieder erholen. Wir erleben das gerade beim Steinbock, dessen Bestand in den Alpen jetzt die magische Zahl 50 000 geknackt hat. Sein Bestand war bis auf drei Dutzend Köpfe auf dem Gran Paradiso in den 1820er Jahren zusammengeschossen worden. Die...

  • Altenkirchen
  • 25.04.21
  • 211× gelesen
LokalesSZ
Christian Rogalski mit einem Lamm der Rasse Coburger Füchse. Diese genügsamen Tiere werden auch gern in der Landschaftspflege eingesetzt.
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SZ-Serie Fenster zum Hof
Schafe sind nicht nur zum Streicheln da

goeb Flammersbach. Der späte Februar und der März, das sind die Monate, in denen die Schafe lammen. Ein scharfer, eisiger Wind geht um die Ecken, als wir uns am Stall von Waldemar Lixfeld und Christian Rogalski in Flammersbach treffen. Die beiden haben zusammen eine Stallgemeinschaft, die sie im Nebenerwerb betreiben. Links stehen Rogalskis Fuchsschafe, eine robuste und vor allem genügsame Rasse, um die er sich zusammen mit seinem Sohn Luis kümmert, rechts tummeln sich an der Heuraufe Lixfelds...

  • Wilnsdorf
  • 29.03.21
  • 239× gelesen
LokalesSZ
Das Wetter im März hat den Bauern bislang viel Regen beschert. Die SZ fragte nach: Stimmen die Bauernregeln für diesen Monat oder sehen es die Landwirte der „Moderne“ anders?

Wetter im März
Das ist dran an den Bauernregeln

sp Hilchenbach/Ferndorf. Bislang brachte der März alles, was sonst dem April nachgesagt wird (eigentlich macht der bekanntlich, was er will): Sonnenschein, Regen, Sturm, Schnee, Hagel. Alles war dabei. Gleich eine ganze Reihe von Bauernweisheiten sagt voraus, dass wenn der März nass ist, die Ernte nicht gut ausfällt. Was ist dran an diesen Bauernregeln? Die SZ bat zwei Landwirte, Benjamin Fliegner und Florian Stücher, um ihre Meinung. Landwirte wünschen sich ganz viel Wasser „Ein feuchter März...

  • Hilchenbach
  • 21.03.21
  • 348× gelesen
LokalesSZ
Zwei Bläulinge sitzen da, wo sie hingehören: auf den Blütenständen des Wiesenknopfs. Die streng geschützten Tagfalter werden immer seltener, aber in unserer Region gibt es noch stabile Populationen. Und diese sollen erhalten werden – auch wenn das den Ameisen mutmaßlich gar nicht schmeckt …

Tagfalter wird immer seltener
Der Bläuling braucht auch im AK-Land Hilfe

damo Kreis Altenkirchen. Könnten Insekten schreiben, dann hätten sie wahrscheinlich längst ihre eigene Fassung des Mythos vom Trojanischen Pferd zu Papier gebracht. Denn im Hochsommer spielt sich auf den Auwiesen des AK-Lands tausendfach eine Geschichte ab, die verblüffend an die List der alten Griechen erinnert. Der Unterschied ist nur: Während die Historiker bis heute nicht wissen, ob es das hölzerne Pferd wirklich gegeben hat, ist die Tücke des Wiesenknopf-Ameisenbläulings wissenschaftlich...

  • Altenkirchen
  • 16.03.21
  • 45× gelesen
Lokales
Hundekot auf Wiesen und Feldern - nur eines von vielen Ärgernissen für Bauern. Die SZ-Berichterstattung schlägt hohe Wellen und wird nun auch in der Kreuztaler Politik diskutiert.

Kreuztal hat keine Handhabe
Forderung nach Betretungsverbot landwirtschaftlicher Flächen

nja Kreuztal. Hundekot auf Wiesen und Feldern, Geländewagen, die landwirtschaftlich genutztes Grünland zu Trainingsfahrten nutzen: „Von Seiten der Landwirte wird vermehrt der Wunsch nach einem Betretungsverbot geäußert, z. B. von Mitte März bis Mitte Oktober“, wandte sich Dieter Gebauer (Grüne) im Kreuztaler Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt an die Verwaltung. Dabei bezog er sich auf den Artikel der Siegener Zeitung über den „Allrad-Terror“ und die mit „Häufchen“ reich gesäten Wiesen des...

  • Kreuztal
  • 09.03.21
  • 257× gelesen
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