Montangeschichte

Beiträge zum Thema Montangeschichte

Lokales
Ein exponiertes Stück Siegerländer Montangeschichte – aber zugleich ein Ort unermesslichen Leids: Auf der Grube „Füsseberg“ sind in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs Hunderte Zwangsarbeiter unter menschenunwürdigen Bedingungen zur Arbeit herangezogen worden. Einige von ihnen haben dort ihr Leben verloren.
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Zwangsarbeiter auf der Grube "Füsseberg"
Eine unbequeme Wahrheit

damo Daaden. Sie war eines der Aushängeschilder des Siegerländer Erzbergbaus, hat vielen Generationen im Daadetal über Jahrhunderte ihr Auskommen gesichert, und ihre Schächte reichten über 1000 Meter in die Tiefe: Die Grube „Füsseberg“ hat in den Geschichtsbüchern ihren festen Platz, und den hat sie selbstredend auch verdient. Was aber viele Chronisten verschweigen, ist die dunkle Seite des „Fuss“: Vis-à-vis des Mundlochs des Tiefen Stollens befand sich in letzten Jahren des Nationalsozialismus...

  • Daaden
  • 17.09.21
LokalesSZ
Unser Archivbild von 1990 zeigt den Einsatz eines Kanalspülwagens, der nötig war, um den Überhaun neben dem Schulzentrum freizulegen. Er ist für die Bewetterung des Stollens nötig. SZ-Archivfoto: win
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Bergamt für dauerhafte Schließung
Traum vom Besucherbergwerk endgültig ausgeträumt

win Wenden. Wer heutzutage die Gemeinde Wenden durchfährt oder -wandert, stößt an nur ganz wenigen Stellen auf Spuren der Montanvergangenheit. Klar – die Wendener Hütte steht deutlich sichtbar für das Verhütten von Erzen. Dass diese Erze aber in beträchtlicher Menge aus den Bergen zwischen Ottfingen und Büchen, Hünsborn und Gerlingen gegraben wurden, daran erinnern nur ein paar Loren, wie sie in Elben oder Vahlberg aufgestellt wurden. Dass die Männer des Wendener Landes einst in großer Zahl ihr...

  • Wenden
  • 26.06.20
LokalesSZ
Das Ergebnis ist sehr genau, besteht aber aus einer grauen Punktwolke. Diese in Flächen umzurechnen bedeutet eine Menge Arbeit – und enorme Kosten.
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Verein Altenberg und Stahlberg hält Montangeschichte für die Nachwelt fest
Digital in die dritte Dimension

js Müsen. Tief unter die Erde richtet sich der Blick des Müsener Vereins Altenberg und Stahlberg. Die engagierten Heimatforscher, die „überm Wasser“ das drittälteste Bergbaumuseum Deutschlands betreiben – und nach wie vor das kleinste –, haben sich für 2025 einiges vorgenommen. Was genau das ist, muss sich allerdings noch erweisen. Fest steht: Zum 100-jährigen Bestehen des Museums auf der Stollenhalde (eröffnet wurde es am 24. Dezember 1924) möchten sie ihre Forschungsergebnisse präsentieren....

  • Hilchenbach
  • 27.12.19
LokalesSZ
Ein bisschen Bauhaus im Schelder Wald: Der Schutzbau für die Ausgrabungsstätte „Gerhardsseifen“ besteht komplett aus Corten-Stahl – wie könnte es auch anders sein? Fotos: thor
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Richtfest am Schutzbau für den „Gerhardsseifen“
Selbstbewusst die Wurzeln des Siegerlands präsentieren

thor Niederschelden. Der Südwestfale im Allgemeinen und der Siegerländer im Speziellen ist nicht gerade dafür bekannt, seine Leistungen an die große Glocke zu hängen. In Sachen Eigenvermarktung sind andere Regionen meilenweit voraus, ob nun berechtigt oder nicht. Doch wenn es etwas gibt, auf das die Menschen an Sieg, Weiß und Heller stolz sein können, dann ist es die Industriegeschichte. Lange verleugnet, oft genug geschmäht, ist mittlerweile aber ein anderes Bewusstsein zu spüren. Und in...

  • Siegen
  • 10.10.19
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