Mord

Beiträge zum Thema Mord

Lokales
Am 31. Januar wurden zwei Polizisten bei einer Polizeikontrolle in Kusel (Rheinland-Pfalz) erschossen. Kürzlich wurde gegen einen der beiden Tatverdächtigen bereits der Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Mordes aufgehoben. Seit Mittwochmorgen ist Florian V. nun auf freiem Fuß.

Aus U-Haft entlassen
Polizistenmord von Kusel: Haftbefehl gegen zweiten Mann aufgehoben

RND Kusel/Siegen. Einer der beiden ursprünglichen Tatverdächtigen im Polizistenmord in Kusel, Florian V., ist am Mittwochmorgen aus der U-Haft entlassen worden. Bereits in der vergangenen Woche war gegen den 32-Jährigen der Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Mordes fallen gelassen worden. Sein Anwalt Christian Kessler bestätigte gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Der in der vergangenen Woche neu erlassene Haftbefehl wegen gewerbsmäßiger Wilderei und versuchter...

  • Siegen
  • 09.03.22
LokalesSZ
Der Fall Elmedina erschütterte die ganze Region - der Schock über den brutalen Mord saß tief.
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Dramatische Zeit im Februar 1996
Elmedina geriet in die Fänge eines brutalen Mörders

kalle Siegen. Im Februar 1996 gab es in vielen Familien nur ein Thema an den Frühstückstischen in der Krönchenstadt. Wo ist die kleine Elmedina? Und eine Woche später: Wer ist ihr Mörder? Wer hat das Kind auf bestialische Weise ums Leben gebracht? Die Siegener Zeitung blickt auf jene dramatischen Monate zurück. Der 2. Februar 1996 fing nicht besonders dramatisch an in der Redaktion der Siegener Zeitung. Die Polizei schickte eine kleine Meldung, in der sie ein Mädchen, was nicht aus dem...

  • Siegen
  • 05.02.22
LokalesSZ
Polizeibeamte stehen an einer Absperrung an der Kreisstraße 22 rund einen Kilometer von dem Tatort, an dem zwei Polizeibeamte durch Schüsse getötet wurden.

Nach Vorfall in Kusel
Polizisten sind sehr betroffen

tin Siegen. In der Nacht zum Montag sind bei einer Verkehrskontrolle im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel an der Grenze zum Saarland eine Polizeianwärterin und ein Kommissar getötet worden. Und das bei einer gewöhnlichen Verkehrskontrolle. Die Opfer waren erst 24  bzw. 29 Jahre alt. Nach Angaben der Polizei Kaiserslautern trugen die beiden Getöteten Uniform und Sicherheitswesten - sind also eindeutig als Polizisten zu erkennen gewesen. Streifenpolizisten täglich in Gefahr Ein Täter war wohl...

  • Siegen
  • 31.01.22
LokalesSZ
Olaf Schwanke arbeitet derzeit an der Skulptur für das Mahnmal.
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29. Todestag von Bruno Kappi
Mahnmal soll im Sommer stehen

js Weidenau. Brutal, menschenverachtend, bestialisch. Die Tat, die sich an diesem Mittwoch zum 29. Mal jährt, lässt sich schwer in Worte fassen. Sie in eine Geste zu übertragen, ist derzeit das Anliegen des Olaf Neopan Schwanke. In einem Atelier der Jugendkunstschule arbeitet der Künstler dieser Tage an einer Figur, die im kommenden Sommer Teil eines Mahnmals werden soll – aufgestellt an eben jener Stelle, an der am 15. Dezember 1992 der 55-jährige Arbeiter Bruno Kappi auf dem Weg zur...

  • Siegen
  • 15.12.21
LokalesSZ
Der 31-jährige Angeklagte (l.), hier mit seinem Anwalt Yücel Arslan, legte vor Gericht ein Geständnis ab.

Marihuana, Amphetamine und Kokain
Mordspuren führen zu Drogenlager

sz Hilchenbach. Der Anrufer war in Panik und verlangte ein dringendes Treffen mit einem 31-Jährigen, der den Hilferuf entgegengenommen hatte. Die Männer trafen sich am 24. August 2020 auf einem Autobahnparkplatz im Oberbergischen, wo der Fremde gleich zur Sache kam: „An deinem Haus wimmelt es von Bullen!“ Der 31-Jährige aus Nümbrecht wusste gleich, was gemeint war: Eine Villa an der Vormwalder Straße im Hilchenbacher Stadtteil Vormwald, die seinem Adoptivvater gehörte und seit Monaten leer...

  • Hilchenbach
  • 09.11.21
LokalesSZ
Mordprozess im Landgericht: Wie oft der Täter auf sein Opfer eingeschlagen hat, lässt sich angesichts der gewaltigen Wunde nicht mehr sagen.

Massaker im Schlafzimmer
62-Jähriger soll seine Mutter erschlagen haben

damo Koblenz/ Altenkirchen. Jürgen L. ist kaum größer als 1,65 Meter, beim Gehen zieht er den Kopf ein und lässt die Schultern hängen. So wirkt er noch ein bisschen kleiner, und würde man ihm in der Fußgängerzone begegnen, könnte man ihn leicht übersehen. Aber: Der 62-Jährige ist keineswegs harmlos – das ist zumindest die Überzeugung der Koblenzer Staatsanwaltschaft. Jürgen L. soll im Schlafzimmer seiner Mutter ein entsetzliches Massaker angerichtet haben. Für die Ermittler steht fest, dass der...

  • Altenkirchen
  • 29.09.21
LokalesSZ
Dass der Streit um das Tragen einer Maske eines Tages zu einem Tötungsdelikt führt, hätte Tankstelleninhaber Torsten Hermann nie für möglich gehalten. „Ich kann das absolut nicht nachvollziehen“, sagt er. Doch wie kann es überhaupt so weit kommen?

Nach Tankstellen-Mord
Die Angst kassiert immer mit

ap Siegen. „Ich gehe mit einem komischen Gefühl zur Arbeit“, das sagt nicht nur Tankstelleninhaber Torsten Hermann, sondern auch seine Angestellte Nicole Adler. Obwohl der (Mord-)Fall an einem Tankstellenmitarbeiter in Idar-Oberstein über 200 Kilometer entfernt von der Krönchenstadt passiert ist, geht er den beiden hier sehr nah. „Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass die Hemmschwelle bei manchen Menschen so niedrig ist“, zeigt sich Hermann noch immer sichtlich schockiert. „Das macht...

  • Siegen
  • 24.09.21
LokalesSZ
Die Weidenauerin Ingrid Reppel war ein Opfer der „Blutnacht von München“. Sie Starb beim ersten Banküberfall Deutschlands.
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Weidenauerin schreibt trauriges Kapitel Kriminalgeschichte
Ingrid Reppel stirbt bei erstem Banküberfall Deutschlands

ch/sz/Merkur Weidenau/München. Es ist ein Verbrechen, das in Deutschlands Kriminalgeschichte eingeht. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland überfallen am 4. August 1971 gewissenlose Männer eine Bank – und nehmen Geiseln! Dabei verfolgen Tausende das Stunden währende Spektakel in der Münchener Innenstadt, sie „gaffen“. Am traurigen Ende muss die Meute mit ansehen, wie die Geisel Ingrid Reppel aus Hüttental (damals noch eigenständige Stadt, heute der Siegener Stadtteil...

  • Siegen
  • 03.08.21
Lokales
Feuerwehr und Polizei wurden in der Nacht vom 25. auf den 26. März zur Bahnhofstraße alarmiert.

Nach ZDF-Sendung Aktenzeichen XY
Viele Hinweise im Mordfall Vezir Akpinar

vö Bad Laasphe. Zahlreiche Hinweise sind nach der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY zum Mord an Vezir Akpinar im März 2020 an der Bad Laaspher Bahnhofstraße bei den Ermittlern eingegangen. Dies bestätigte ein Sprecher der Polizei Hagen auf SZ-Anfrage. Die Ermittlungen in dem Gewaltverbrechen führt die Mordkommission der dortigen Kripo. Brutaler Mord in Bad Laasphe Vezir Akpinar war zu Beginn der Corona-Pandemie in seinem Haus in der Lahnstadt erschlagen worden, das er erst rund ein Jahr zuvor gekauft...

  • Bad Laasphe
  • 17.05.21
LokalesSZ
Im Vormwald-Prozess sind sich Staatsanwalt und Verteidigerin einig: Max M. soll dauerhaft in die Psychiatrie.

Plädoyers im Vormwald-Prozess
Max M. soll dauerhaft untergebracht werden

js Vormwald/Siegen. Niemand in diesem Gerichtssaal zweifelt daran: Max M. hat im Spätsommer des vergangenen Jahres ein Leben ausgelöscht, und das auf ausgesprochen brutale Weise. Staatsanwalt Fabian Glöckner und Verteidigerin Julia Kusztelak sind sich einig in der Bewertung der wochenlangen Beweisaufnahme. Der 20-Jährige hat den 74 Jahre alten Josef S. in dessen Haus ermordet – schuldfähig dürfte er jedoch nicht gewesen sein. Am letzten Verhandlungstag vor dem am 7. Mai erwarteten Urteilsspruch...

  • Hilchenbach
  • 27.04.21
LokalesSZ
Das Haus an der Bad Laaspher Bahnhofstraße wird zum Ort eines grausamen Verbrechens. Ein noch unbekannter Täter erschlägt Vezir Akpinar (kl. Foto) in der Nacht vom 23. auf den 24. März 2020 im Schlaf.
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Neue Hinweise nach Aktenzeichen XY
Laaspher Mordfall bleibt rätselhaft

vö Bad Laasphe. Knifflig, mysteriös, festgefahren: Die Mordkommission der Kriminalpolizei Hagen und die Staatsanwaltschaft Siegen kommen bei der Suche nach dem Mörder von Vezir Akpinar nicht entscheidend voran. Der 49-Jährige wird in der Nacht vom 23. auf den 24. März in seiner Wohnung im Schlaf brutal erschlagen. Am Mittwochabend sollte die ZDF-Sendung Aktenzeichen XY neue Ansätze in der Ermittlungsarbeit liefern. „Es sind Hinweise eingegangen, die wir jetzt prüfen werden. Danach geht es in...

  • Bad Laasphe
  • 22.04.21
Lokales
Feuerwehr und Polizei wurden in der Nacht vom 25. auf den 26. März zur Bahnhofstraße alarmiert.
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Weitere Einzelheiten in Aktenzeichen XY
Brutaler Mord in Bad Laasphe

vö Bad Laasphe. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem oder den Tatverdächtigen des Gewaltverbrechens in Bad Laasphe aus dem Frühjahr 2020. Der 49-jährige Hauseigentümer Vezir Akpinar wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. März durch massive Gewalteinwirkung gegen den Kopf in seinem Haus in der Bahnhofstraße 39 getötet. In der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY wurden am Mittwochabend über die ermittelnde Kriminalpolizei Hagen weitere Einzelheiten genannt. Demnach hatte der Getötete wenige Tage...

  • Bad Laasphe
  • 21.04.21
Lokales
Nachdem der Brand in Bad Laasphe gelöscht worden war, wurde seinerzeit festgestellt, dass der Hausbesitzer bereits zuvor getötet worden war.

Beitrag bei Aktenzeichen XY
Mord in Bad Laasphe kommt ins Fernsehen

sz Siegen/Bad Laasphe/Hagen. Am 26. März 2020 wurden Polizei und Feuerwehr wegen eines Dachstuhlbrands in die Bahnhofstraße in Bad Laasphe alarmiert. In der Dachgeschosswohnung war das Feuer ausgebrochen. Nachdem die Einsatzkräfte den Brand gelöscht hatten, entdeckten sie den 49-jährigen Hausbesitzer tot in seinem Bett. Es wurde festgestellt, dass er durch massive Gewalteinwirkung gegen den Kopf getötet worden war. Die Mordkommission in Hagen nahm seinerzeit die Ermittlungen auf. Nach gut einem...

  • Bad Laasphe
  • 19.04.21
LokalesSZ
Die unfachmännische Tätowierung auf den Fingern der rechten Hand soll für eine seiner unterschiedlichen Persönlichkeiten stehen, behauptet Max M.
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Beschuldigter im Vormwald-Mordprozess vereint mehrere Persönlichkeiten
Max, Mäxchen und die anderen

js Siegen/Vormwald. Max M. war kein unbeschriebenes Blatt, als er nach dem Mord an einem 74-Jährigen im August vergangenen Jahres auf der Flucht von einem Polizeiwagen gestoppt wurde. Schon vor der Tat, um die sich seit Februar die Hauptverhandlung vor der 2. großen Strafkammer des Siegener Landgerichts dreht, war der 20-Jährige mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Gewaltdarstellung, Fahren ohne Führerschein, Sachbeschädigung, Diebstahl, Einbrüche in Geschäfte, Autoaufbrüche – der...

  • Siegen
  • 26.03.21
KulturSZ
Sex, Liebe, Lügen, Eifersucht, Enttäuschung – Bestsellerautorin Ingrid Noll spart in ihren Romanen nicht an Emotionen. Da macht auch der Krimi „Kein Feuer kann brennen so heiß“ keine Ausnahme.

Neuer Krimi "Kein Feuer kann brennen so heiß"
Ingrid Noll: "Frauen morden mit List"

la Siegen/Weinheim/Zürich. Anruf in Weinheim an der Bergstraße, bei der Grande Dame der deutschen Krimi-Literatur mit Millionen-Auflage in 27 Sprachen: Ingrid Noll. Der Grund: Die vitale Autorin, im vergangenen Herbst ist sie 85 Jahre alt geworden, hat ihren neuen Kriminalroman „Kein Feuer kann brennen so heiß“ auf den Buchmarkt gebracht. Und der hat wie immer alle Chancen, sich auf den vorderen Plätzen der Buchcharts zu platzieren. „Ach“, sagt Ingrid Noll, „Sie rufen aus der Rubensstadt an!“...

  • Siegen
  • 23.03.21
LokalesSZ
Keine leichte Aufgabe für die Justiz: Im Vormwalder Mordprozess wird noch bis in den Mai hinein vor dem Siegener Landgericht verhandelt.

Prozess um Bluttat in Vormwald
Beschuldigter prahlt mit Messerstichen in den Kopf

js Vormwald/Siegen. Josef S. hat es zu einem traurigen Bekanntheitsgrad gebracht. Der Vormwalder Senior, der im August vergangenen Jahres einen extrem gewaltsamen Tod starb, ist einer der stets erwähnten Protagonisten in dem Prozess vor dem Siegener Landgericht, in dem sich der 20-jährige Max M. vor der 2. großen Strafkammer verantworten muss. Immer wieder kommt die Sprache auf den mit zahlreichen Stichverletzungen malträtierten Mann – einen Menschen, über den offenbar niemand besonders viel...

  • Hilchenbach
  • 22.03.21
KulturSZ
Im Rahmen des Festjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ begeisterte der im Siegerland aufgewachsene Pianist Alexander Breitenbach mit Werken von Ernst Bachrich und anderen Komponisten.
Video 2 Bilder

Pianist Alexander Breitenbach entdeckt jüdischen Komponisten wieder
Ernst Bachrich - zu Unrecht vergessen

lip Siegen. Begeistert, tieftraurig und hoffnungsfroh: So lassen sich die widerstreitenden Gefühle beim Anhören der Musik des Komponisten Ernst Bachrich beschreiben. Seine Werke sind seit seiner Ermordung im Vernichtungslager Majdanek der Nazis 1942 ein Dreivierteljahrhundert nicht erklungen. Vieles ist verschollen. Von verstreut wiederentdeckten Klavier- und Kammermusikwerken und Liedern wurde 2019 eine CD (eda-records DLF Kultur) eingespielt. Pianist ist im Siegerland aufgewachsenAlexander...

  • Siegen
  • 09.03.21
LokalesSZ
Hier beim Auftaktprozess reicht die Verteidigerin dem Angeklagten Max M. eine Akte. Am Donnerstag ging die Gerichtsverhandlung in die nächste Runde.
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Neun Zeugen beim Vormwald-Mordprozess
Mit blutender Wunde ins Bankgebäude marschiert

js Siegen. Zwei Hilfeschreie ließen die junge Mutter aus Vormwald aufhorchen, als sie hinter ihrem Haus oberhalb des Regionalforstamts in Vormwald werkelte. Von unten, irgendwo von der B 508, seien sie gekommen, erinnert sie sich an den Sonntagnachmittag des 23. August. Sie sei den Rufen nachgegangen, sei aber nicht fündig geworden. Inzwischen weiß sie, was sie wahrscheinlich gehört hat. Es dürfte die Stimme des 74-jährigen Josef S. gewesen sein, der an diesem Tag in seinem Haus getötet wurde....

  • Siegen
  • 04.03.21
LokalesSZ
Es gibt noch einiges zu beleuchten vor dem Siegener Landgericht: Der Beschuldigte und seine Familie machen von ihrem Recht Gebrauch, zur Sache zu schweigen.

Mordprozess gegen 20-Jährigen wirft Fragen auf
Getöteter ein zufälliges Opfer?

js Siegen/Vormwald. Der Beschuldigte schweigt. Mutter, Vater und Schwester des 20-jährigen Max M. machen ebenfalls von ihrem Recht Gebrauch, keine Aussage zu machen. „Ich hätte eigentlich so viel zu sagen“, beteuert die Mutter. Sie wolle aber nicht den Zeitrahmen sprengen. Nein, anders als zunächst gedacht, möchten die Eltern den Prozess nun doch nicht persönlich verfolgen – jene Hauptverhandlung vor dem Landgericht Siegen, in der die Umstände beleuchtet werden sollen, unter denen der...

  • Siegen
  • 22.02.21
Lokales
Für eine grausame Tat muss sich seit Dienstag ein 20-jähriger Hilchenbacher vor dem Siegener Landgericht verantworten.
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Prozess vor der Jugendkammer des Siegener Landgerichts
Grausamer Mord aus Habgier (Update 11 Uhr)

js Siegen/Vormwald. Grausame Worte sind es, mit der Staatsanwalt Fabian Glöckner die Tat zusammenfasste, für die sich seit Dienstag ein 20-Jähriger Hilchenbacher vor der 2. großen Strafkammer als Jugendgericht des Landgerichts Siegen verantworten muss. Er soll im August vergangenen Jahres einen 74-jährigen Mann in dessen Wohnhaus in Vormwald getötet haben - und zwar "aus Habgier und Mordlust". Eine Stunde lang soll die brutale Tortur gedauert haben, bei der der junge Mann mit diversen...

  • Siegen
  • 16.02.21
LokalesSZ
Dieser Mann brachte sein eigenes Kind um.
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Prozess um Mord in Lennestadt
Lebenslange Haftstrafe

mick Siegen/Lennestadt. Es war ein heimtückischer Mord, aber die Schwere der Schuld stellt die 1. Große Kammer des Siegener Landgerichts nicht fest für die Tat vom 3. Mai 2020. Da hatte der geständige Angeklagte seinen dreijährigen Sohn bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und dann in einer Abstellkammer seiner Wohnung im Lennestädter Ortsteil Grevenbrück verbrannt. Anschließend brachte er sich selbst eine – oberflächliche – Messerwunde bei und sprang aus dem Fenster, brach sich mehrere Knochen....

  • Siegen
  • 18.12.20
LokalesSZ
Die Staatsanwaltschaft sieht die Schuld des 34-Jährigen als erwiesen, seinen Sohn zunächst gewürgt und dann bei lebendigem Leib verbrannt zu haben.

Lennestädter Mordprozess am Siegener Landgericht
Staatsanwalt fordert "lebenslänglich"

mick Lennestadt/Siegen. Staatsanwalt Rainer Hoppmann ist ein erfahrener Jurist. Da hat es besonderes Gewicht, wenn er von „einer der schlimmsten Taten, die ich je angeklagt habe“, spricht. „Schlimmer und schrecklicher kaum vorstellbar“, beschreibt er das Geschehen vom 3. Mai 2020, als der Angeklagte seinen dreieinhalb Jahre jungen Sohn zunächst bewusstlos würgte und dann in einem Abstellraum verbrannte. Bei lebendigem Leib, wie die nachträglichen Gutachten ergaben. Für Hoppmann gibt es da nur...

  • Siegen
  • 12.12.20
  • 1
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