Mordprozess

Beiträge zum Thema Mordprozess

Lokales
Der Prozess um den versuchten Mord in Wenden im Februar dieses Jahres ist mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe für die 65-jährige Angeklagte zu Ende gegangen.

Urteil im Mordprozess Wenden
Bewährungsstrafe für vorsätzlichen Vollrausch

juka Siegen/Wenden. Der Prozess um den versuchten Mord in Wenden im Februar dieses Jahres ist mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe für die 65-jährige Angeklagte zu Ende gegangen. Allerdings nicht wegen des angeklagten Vorwurfs, sondern wegen vorsätzlichen Vollrauschs. Die Schwurkammer des Siegener Landgerichts sah es am Freitag als erwiesen an, dass die Angeklagte mit einem 20 Zentimeter langen Küchenmesser dreimal auf ihren schlafenden Ehemann eingestochen und ihm dabei drei bis vier...

  • Siegen
  • 27.08.21
LokalesSZ
Im Wendener Mordprozess sind vor dem Siegener Landgericht die Plädoyers gehalten worden.

Mordprozess: Landgericht hebt Haftbefehl auf
Messerstecherin wieder auf freiem Fuß

juka Siegen/Brün. Die 65-jährige Wendenerin, die im Februar mutmaßlich drei Mal mit einem 20 Zentimeter langen Messer auf ihren schlafenden Ehemann eingestochen und ihm dabei schwerste Verletzungen zugefügt hat, muss wohl nicht ins Gefängnis. Frage nach dem Motiv bleibt rätselhaft Staatsanwalt Rainer Hoppmann beantragte am Donnerstag vor der Schwurkammer des Siegener Landgerichts eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. „Es gibt keine ernsthaften Zweifel daran, dass sie es war“, führte Hoppmann...

  • Siegen
  • 26.08.21
LokalesSZ
Mit einem Küchenmesser soll die Frau dreimal auf ihren schlafenden Ehemann eingestochen haben, der mit schweren Verletzungen überlebte.

Mordprozess Wenden
Frage nach dem Motiv bleibt rätselhaft

juka Siegen/Brün. Mit brüchiger Stimme berichtet die 65-jährige Angeklagte am Dienstag von ihrem Leben. Immer wieder bricht G. in Tränen aus, als es um ihre vorangegangenen Ehen und schließlich um die Tat am 17. Februar geht. Mit einem Küchenmesser soll die Frau dreimal auf ihren schlafenden Ehemann eingestochen haben, der mit schweren Verletzungen überlebte. Wer die kleine Frau im Gerichtssaal sieht, traut ihr eine solche Tat wohl kaum zu. Die zierliche 65-Jährige wirkt in ihrer Ausdrucksweise...

  • Siegen
  • 24.08.21
LokalesSZ
Der Tatort in Vormwald, fast sieben Monate danach: Im rechten Haus entdeckte die Polizei den Leichnam des 74-jährigen Opfers, in der unbewohnten weißen Villa direkt nebenan fand sie eine Marihuana-Plantage.
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Vormwald-Mord-Prozess
Das sagen die Polizisten

js Siegen/Vormwald. Dieser vierte Verhandlungstag im Mordprozess gegen den 20-jährigen Max M. gehört der Polizei. Gleich neun Beamte sind hintereinander weg von der 2. großen Strafkammer des Siegener Landgerichts geladen. Sie sollen dabei helfen, das Bild einer Tat weiter zu vervollständigen, bei der im August vergangenen Jahres ein 74-Jähriger auf brutale Weise in seinem eigenen Haus getötet wurde. Sie alle waren an jenem Sommermontag nach Hilchenbach gekommen, nachdem eine...

  • Siegen
  • 09.03.21
LokalesSZ
Hier beim Auftaktprozess reicht die Verteidigerin dem Angeklagten Max M. eine Akte. Am Donnerstag ging die Gerichtsverhandlung in die nächste Runde.
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Neun Zeugen beim Vormwald-Mordprozess
Mit blutender Wunde ins Bankgebäude marschiert

js Siegen. Zwei Hilfeschreie ließen die junge Mutter aus Vormwald aufhorchen, als sie hinter ihrem Haus oberhalb des Regionalforstamts in Vormwald werkelte. Von unten, irgendwo von der B 508, seien sie gekommen, erinnert sie sich an den Sonntagnachmittag des 23. August. Sie sei den Rufen nachgegangen, sei aber nicht fündig geworden. Inzwischen weiß sie, was sie wahrscheinlich gehört hat. Es dürfte die Stimme des 74-jährigen Josef S. gewesen sein, der an diesem Tag in seinem Haus getötet wurde....

  • Siegen
  • 04.03.21
LokalesSZ
Dieser Mann brachte sein eigenes Kind um.
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Prozess um Mord in Lennestadt
Lebenslange Haftstrafe

mick Siegen/Lennestadt. Es war ein heimtückischer Mord, aber die Schwere der Schuld stellt die 1. Große Kammer des Siegener Landgerichts nicht fest für die Tat vom 3. Mai 2020. Da hatte der geständige Angeklagte seinen dreijährigen Sohn bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und dann in einer Abstellkammer seiner Wohnung im Lennestädter Ortsteil Grevenbrück verbrannt. Anschließend brachte er sich selbst eine – oberflächliche – Messerwunde bei und sprang aus dem Fenster, brach sich mehrere Knochen....

  • Siegen
  • 18.12.20
LokalesSZ
Die Staatsanwaltschaft sieht die Schuld des 34-Jährigen als erwiesen, seinen Sohn zunächst gewürgt und dann bei lebendigem Leib verbrannt zu haben.

Lennestädter Mordprozess am Siegener Landgericht
Staatsanwalt fordert "lebenslänglich"

mick Lennestadt/Siegen. Staatsanwalt Rainer Hoppmann ist ein erfahrener Jurist. Da hat es besonderes Gewicht, wenn er von „einer der schlimmsten Taten, die ich je angeklagt habe“, spricht. „Schlimmer und schrecklicher kaum vorstellbar“, beschreibt er das Geschehen vom 3. Mai 2020, als der Angeklagte seinen dreieinhalb Jahre jungen Sohn zunächst bewusstlos würgte und dann in einem Abstellraum verbrannte. Bei lebendigem Leib, wie die nachträglichen Gutachten ergaben. Für Hoppmann gibt es da nur...

  • Siegen
  • 12.12.20
LokalesSZ
Ruhig und gefasst nahm der 34-jährige Angeklagte neben seiner Verteidigerin Ruth Köster im Saal 165 des Siegener Landgerichts Platz. Im Laufe der Prozesseröffnung vor der 1. großen Strafkammer kündigte er an, sich äußern zu wollen.

Vater aus Lennestadt vor dem Landgericht Siegen
Sohn erst gewürgt und dann angezündet?

tile Siegen. Seit Dienstag steht ein 34-jähriger Mann aus Lennestadt vor dem Siegener Landgericht, dem der Mord an seinem erst dreijährigen Sohn vorgeworfen wird. Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte A. den Jungen zunächst bis zur Ohnmacht gewürgt und anschließend angezündet haben. Es war ein kurzes Protokoll der dramatischen Ereignisse, wie sie sich am 3. Mai dieses Jahres in Grevenbrück zugetragen haben sollen. Nur wenige Minuten dauerte die Verlesung der Anklage im Saal 165 des...

  • Siegen
  • 10.11.20
LokalesSZ
Im Wilnsdorfer Tannenhof-Mordprozess  bleiben auch nach  mehreren Zeugenaussagen viele Fragen ungeklärt.

Zeugenaussagen im Tannenhof-Mordprozess
Viele Fragen bleiben ungeklärt

mick Siegen. Ist der Angeklagte R. ein kaltblütiger Mörder, oder hat er aus Verzweiflung gehandelt, weil er von seinem Opfer über lange Zeit gedemütigt, erpresst und sogar mit Gewalttaten gegen sich und seine Familie bedroht wurde? Das ist die Frage, die sich stellt in der Verhandlung gegen einen Mann aus Moldawien, der am 23. April dieses Jahres auf dem Wilnsdorfer Tannenhof einen Menschen getötet hat. Der dritte Verhandlungstag bringt viele Zeugen, aber keine wirkliche Antwort. Einige...

  • Siegen
  • 09.11.20
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