Natur

Beiträge zum Thema Natur

LokalesSZ
In der Feuchtwiese oberhalb des Weihers will der Verein "Ebertseifen" einen großen Amphibienteich anlegen. Das Geld dazu steuert die SNU bei.
4 Bilder

Der Verein ''Ebertseifen - Lebensräume''
Kampf gegen die Natur-Zerstörung

damo Niederfischbach. "Amphibien sind bauartbedingt arme Viecher", sagt Peter Merzhäuser. Und auch wenn dieser Satz nach einem Augenzwinkern klingt, ist er dem Vorsitzenden des Vereins "Ebertseifen − Lebensräume" doch bitterernst. Das "bauartbedingte" Problem der Frösche, Kröten und Molche ist ihre spezielle Haut: Sie ist kein Schutzpanzer, sondern extrem durchlässig. Pflanzenschutzmittel, eingeschleppte Pilze, Umweltgifte: All das nehmen Amphibien auf, ohne es zu wollen. Und so gehen ihre...

  • Kirchen
  • 04.07.22
LokalesSZ
Susanne Hebel und Uwe Möntmann öffnen ihre Gartenpforte: Am Sonntag sind alle Interessierten im Kirchener Helenenweg willkommen.

Willkommen in einem grünen Paradies
"Tag der offenen Gartenpforte"

damo Kirchen. "Wenn man lange gärtnert, dann hat man das Gefühl: Irgendwann muss der Vorhang mal hochgehen", sagt Susanne Hebel, und sie weiß, wovon sie redet. Denn die Leidenschaft fürs Gärtnern begleitet sie schon seit vielen, vielen Jahren. Und sie weiß auch aus eigener Anschauung, dass es sich lohnt, das eigene grüne Paradies zu teilen. Denn schon seit Jahren beteiligt sie sich an der Aktion "Tag der offenen Gartenpforte", und der verdankt sie viele gute Gespräche, viele Anregungen und...

  • Kirchen
  • 22.06.22
LokalesSZ
Braunkehlchen haben's extrem schwer: Früher waren sie auf dem Westerwald und im Siegerland allgegenwärtig, heute sind sie echte Raritäten. Auch im Naturschutzgebiet "Weidenbruch" ist ihre Population beinahe erloschen.
3 Bilder

Naturschutzgebiet "Weidenbruch"
Niedermoor braucht dringend Wasser

damo Elkenroth. O schaurig ist's, übers Moor zu gehen: Da mag die Lyrikerin Annette von Droste-Hülshoff recht haben, aber noch schauriger ist's, wenn das Moor austrocknet. Und genau das könnte über kurz oder lang dem Kernbereich des Naturschutzgebiets "Weidenbruch" drohen. Biotopbetreuer Peter Weisenfeld jedenfalls ist in Sorge um die ökologische Perle vor den Toren von Elkenroth. Nur noch ein einziges Braunkehlchen-Paar Nahe dem Weiher gelegen, erstreckt sich der "Weidenbruch" über knapp 30...

  • Betzdorf
  • 10.06.22
LokalesSZ
Eines der letzten Überbleibsel des Trimm-dich-Pfads im Imhäusertal. Das Schild zu Station 5 empfiehlt: Rumpfbeugen.
2 Bilder

"Schweißtropfenbahn" einst ein Renner
Trimm-dich-Pfad hat Vergangenheit und Zukunft

dach Betzdorf. So manch Klimmzug ist hier gemacht worden, unzählige Knie und Rumpfbeugen sowieso: Heute vor 50 Jahren ist der Trimm-dich-Pfad in Betzdorf, im Imhäusertal, eröffnet worden. Und der damalige Bürgermeister Wilhelm Neuß gab sich an diesem Tag höchstselbst sportlich. Er zeigte offenbar nicht nur an der Reckstange, dass er in seinem Werdegang bis dato nicht nur seinen Geist geschult, sondern auch auf die „Muckis“ geachtet hatte. Alle Einrichtungen wurden von dem Bürgermeister getestet...

  • Betzdorf
  • 09.06.22
LokalesSZ
Woran erkennt man einen Eichelhäher? Thorsten Wielandt erklärte den Kindern, worauf sie achten müssen.
3 Bilder

Walderlebnisschule zu Gast bei Kita
Auf Tuchfühlung mit Fuchs, Biber und Eichhörnchen

nb Niederdreisbach. Die "weiße Eule" soll es unbedingt sein − einer der Jungs verlangt lauthals nach dem gefiederten Tier. Allerdings gibt es hier gleich etwas zu lernen: Die "weiße Eule" ist ein Bussard. Gundula Mix weiß da Bescheid: Die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Walderlebnisschule des Kreises Altenkirchen ist schließlich bestens in der heimischen Tierwelt bewandert und gibt ihr Wissen an die Kinder weiter. Niederdreisbacher Kindergarten "Abenteuerland": Kinder versammeln sich...

  • Altenkirchen
  • 26.05.22
LokalesSZ
Bei der Dorfsäuberungsaktion kam ordentlich was zusammen. Der Sieben-Kubikmeter-Container könnte gar nicht alles fassen.
2 Bilder

Dorfsäuberungsaktion in Katzwinkel
Müllmenge bleibt riesig

rai Katzwinkel. Die Erfahrungen der vergangenen Müllsammelaktionen hatten hoffen lassen. Der Zehn-Kubikmeter-Container war zuletzt immer nur zu einem Drittel voll geworden. Also hatte der Katzwinkeler Ortsbürgermeister Hubert Becher erwartungsvoll eine kleiner Variante mit einem Fassungsvermögen von nur sieben Kubikmetern geordert – und wurde enttäuscht. Das Volumen reichte bei Weitem nicht aus, um am Samstag nach der Dorfsäuberungsaktion alles unterzubringen. ,,Ein Coffee-To-Go-Becher...

  • Wissen
  • 28.03.22
LokalesSZ
Zum ersten Mal scheint es eine echte Perspektive dafür zu geben, dass der Natursteig vollendet und er seinem Namen von der Mündung bis zur Quelle gerecht werden kann.
3 Bilder

Der unvollendete Natursteig Sieg
Der mühsame Weg bis zur Siegquelle

thor Kirchen. "Wanderer, kommst du nach Mudersbach, verkündige dorten, du habest die Endstation erreicht." So heißt es − frei nach Schiller − seit nunmehr fast sieben Jahren am Kirmesplatz. Hier ist mit der 14. Etappe Schluss, jedenfalls für all jene, die sich flussaufwärts auf den Natursteig Sieg begeben haben. 2015 fand die symbolische Übergabe des Wanderstabs an Landrat Andreas Müller statt, seitdem wartet der beliebte Qualitätswanderweg auf seine Fortsetzung im Kreis Siegen-Wittgenstein....

  • Kirchen
  • 01.03.22
LokalesSZ
Amphibien sind ein bisschen divenhaft, was die Auswahl ihrer Laichgewässer angeht. Deshalb reicht der Tüschebachsweiher längst nicht für alle Arten. Der Verein "Ebertseifen" will Abhilfe schaffen und ein zusätzliches Laichgewässer oberhalb des Weihers anlegen.
2 Bilder

Tümpel für 75.000 Euro in Planung
Neuer Wohnraum für Amphibien

damo Niederfischbach. Könnten Frösche sprechen, dann würden in ihren Unterhaltungen die beiden Worte Batrachochytrium dendrobatidis sicher allzu häufig fallen. Und es wären traurige Gespräche: Batrachochytrium dendrobatidis ist der Name eines Pilzes, der weltweit in einem erschreckenden Tempo Amphibien dahinrafft. Erst hat der Pilz im südamerikanischen Regenwald Arten ausgerottet und Bestände eliminiert - aber mittlerweile ist er auch in Europa angekommen: In der Eifel hat er bereits unter...

  • Kirchen
  • 22.02.22
LokalesSZ
Alle Beteiligten hoffen darauf, dass es in diesem Jahr zu keinen Konflikten zwischen Langläufern, Autofahrern und Naturschutz kommt.

Die Loipen werden gespurt
Wieder Langlauf am Stegskopf möglich

sz Hof/Daaden. Wenn es der Schnee in diesem Jahr noch zulässt, wird es auch wieder eine Langlauf-Loipe auf der Platzrandstraße der DBU-Naturerbefläche Stegskopf geben. Im Austausch mit Landrat Dr. Peter Enders einigten sich die Vertreter der gemeinnützigen Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), dem DBU Naturerbe, mit dem Vorstand des Skisportvereins (SSV) Nisterberg: Die zwei parallel verlaufenden Loipen an der Platzrandstraße Süd wird der Verein so nah aneinander...

  • Daaden
  • 21.01.22
Lokales
Die SGD Nord unterstützt Erhalt der Wochenstube des Großen Mausohrs in Elkenroth mit 31.000 Euro.
2 Bilder

31.000 zur Verfügung gestellt
Dachboden wird fledermausgerecht saniert

sz Elkenroth. In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten. 21 davon kommen im nördlichen Rheinland-Pfalz, dem Zuständigkeitsgebiet der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, vor. Hier findet man beispielsweise die Bechsteinfledermaus, den Kleinen Abendsegler, die Wasserfledermaus oder das Große Mausohr. Die Bestände sind überwiegend rückläufig, und es kommt insbesondere dann zu Schwierigkeiten, wenn es um das Zusammenleben von Mensch und Tier geht. Denn auf Dachböden fühlen sich die...

  • Betzdorf
  • 16.01.22
LokalesSZ
Gisela Preuß mit einem Haareis-Ast im heimischen Garten. Die Brachbacherin hat entscheidend dazu beigetragen, grundlegende Geheimnisse der kalten „Zuckerwatte“ zu lösen. Und nach wie vor ist sie fasziniert von dem bizarren Phänomen.
3 Bilder

Gisela Preuß ist fasziniert von Haareis
Neue Erkenntnisse um seltenes Phänomen

nb Brachbach. Kalt, frostig – so würden wohl die meisten die Nacht von Montag auf Dienstag beschreiben. Gisela Preuß sagt: „Es war eine der besten und ergiebigsten Haareis-Nächte in diesem Winter.“ Neben dem Haus zeigt Gisela Preuß die vergänglichen Schönheiten, wobei auch klar wird, warum das Phänomen den Namen Haareis trägt: Das Geheimnis des ,,Koboldbarts'' An Ästen wächst es zart und filigran empor, trägt oft einen ordentlichen Scheitel, aber auch mal leichte Locken oder wilde Wirbel. Und...

  • Kirchen
  • 12.01.22
LokalesSZ
Der Jagdtag hat im Revier Wehbach neblig begonnen. Und er war eine einsame Angelegenheit: Die Drückjagd ist wegen der Pandemie auf das Wesentliche reduziert worden.

Gesellschaftsjagden derzeit wenig gesellig
2G auf dem Hochsitz

damo Wehbach. 2G auf dem Hochsitz: Auch im Winter 2022 stehen die Gesellschaftsjagden im Kreis Altenkirchen unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Also gilt die 2-G-Regelung – ein Schnelltest reicht nicht aus, um teilnehmen zu dürfen. Und das ist nicht die einzige Änderung: Wer vor allem deshalb an den großen Gemeinschaftsjagden teilnimmt, weil es ihm um die Geselligkeit geht, der bleibt am besten zu Hause. Hohes Nahrungsangebot bedeutet hohe Population Denn gesellig ist gerade gar nichts: Es...

  • Kirchen
  • 17.12.21
LokalesSZ
Der Biologe Dr. Markus Strauß will 4000 Wildpflanzen-Parks in Deutschland schaffen. Eine dieser Anlagen baut jetzt die Firma Prior1 in Weitefeld.
2 Bilder

Prior1 baut Firmengelände aus
Wildpflanzenpark statt Schotter

damo Weitefeld. Schotter, Pflaster oder Rasengittersteine: Dass Betriebsgelände nicht zwingend so aussehen müssen, zeigt ein Blick ins Gewerbegebiet Weitefeld. Dort ist vor einigen Tagen die Daadener Baumschule Hebel angerückt – und zwar nicht etwa, um den schier unvermeidlichen Kirschlorbeer zu pflanzen. Stattdessen sind eine Saatmischung standorttypischer Wildblumen ausgebracht und etliche heimische Obstbäume gepflanzt worden. Und das ist erst der Anfang: Die Firma Prior1 baut ihr...

  • Altenkirchen
  • 23.11.21
LokalesSZ
In den Quellmooren beim Hohenseelbachskopf sind einige Biotoppflegemaßnahmen erledigt worden. Jetzt machten sich einige Vertreter vom Forstamt, dem NABU, dem Forstzweckverband und der Kreisverwaltung ein Bild von den Arbeiten.

Pflegemaßnahmen beim Hohenseelbachskopf
Darum müssen die Quellmoore geschützt werden

damo Emmerzhausen. O schaurig ist’s nicht, über Moor zu gehen – zumindest nicht über das im Wald bei Emmerzhausen. Nur wasserfestes Schuhwerk ist empfehlenswert, denn selbst in den drei Dürresommern ist der Boden dort nie trocken gewesen. Und entsprechend matschig ist der Untergrund jetzt im Herbst. Aber wer mit dem Biotopbetreuer des Kreises, Peter Weisenfeld, unterwegs ist, der weiß, dass er nicht mit Sneakern auftauchen sollte. Auf rund einem Hektar Fläche erstrecken sich im Wald in Richtung...

  • Daaden
  • 12.11.21
Lokales
In dem Steinbruch wurden viele Aspekte des Artenschutzes angerissen.

Erkundung nahe dem Stegskopf
Rundtour um den Höllenkopfgipfel

sz Emmerzhausen. Knapp über 20 Teilnehmer beteiligten sich trotz nasser Witterung bei der gemeinsam vom BUND Siegen-Wittgenstein und dem BUND Altenkirchen veranstalteten Erkundung des Höllenkopfbereiches nahe des Stegskopfs. Dabei lernten sie Lebensraumtypen, wie sie in der EU-Fauna-Flora-Habitatrichtlinie aufgeführt sind, näher kennen und erfuhren, wie sie durch geeignete Pflegemaßnahmen erhalten werden können. Bei der Rundtour gaben Biologe Ralf Kubosch und Hans Jürgen Lichte, stellv....

  • Daaden
  • 12.11.21
LokalesSZ
 „Eisbäralarm“ im Forschungscamp, monatelang kein Sonnenstrahl, Schneestürme: Die Monate auf der „Polarstern“ – im Foto trifft gerade eine „frische“ Besatzung ein – waren eine echte Herausforderung.
2 Bilder

Wenn die Natur das Steuer übernimmt
Forscher Markus Rex über die größte Arktis-Expedition aller Zeiten

nb Wissen. Der sonore Klang der gewaltigen Dieselmotoren fehlt plötzlich, ebenso das typische „Rollen“ und Schwanken des Schiffes auf hoher See – die „Polarstern“, fast 118 Meter lang, hat an eine riesige Eisscholle angedockt und überlässt sich jetzt vollkommen der Natur. Und das ist genau so gewollt. Ein gutes Jahr lang, von September 2019 bis zum Oktober 2020, macht der Forschungseisbrecher an „seiner“ Scholle die Eisdrift in der zentralen Arktis mit. Das Ziel: Daten über den Einfluss der...

  • Wissen
  • 05.11.21
Lokales
Im FFH-Gebiet am Hohenseelbachskopf wurden zugewachsene Teilflächen freigestellt und flache Tümpel angelegt, um so zum Beispiel den Lebensraum für einige Amphibienarten zu erhalten.

SGD Nord fördert Maßnahmen
Naturschutz im Kreis Altenkirchen mit 80.000 Euro unterstützt

sz Kreis Altenkirchen. Durch menschliche Aktivitäten gehen vielerorts natürliche Lebensräume verloren. Sei es nun durch die Bebauung von Flächen, die veränderte landwirtschaftliche Nutzung, die Umweltverschmutzung oder den vom Menschen verursachten Klimawandel – es gibt diverse Gründe, warum viele Tier- und Pflanzenarten bei uns keine geeigneten Lebensräume mehr finden und auszusterben drohen. Umso wichtiger ist es, dieser negativen Entwicklung entgegenzusteuern. Der Struktur- und...

  • Altenkirchen
  • 01.09.21
LokalesSZ
Die Schönheiten des Wildenburger Landes sind unbestritten: Das Master-Team der TU Kaiserslautern hat nun Vorschläge unterbreitet, wie diese noch besser zur Geltung kommen könnten.

Ergebnisse von Studierenden
Wildenburger Land: So kann man das Potenzial voll ausschöpfen

thor Friesenhagen. Eigentlich wissen die Menschen im Wildenburger Land sehr genau, wie schön sie es haben. Manchmal aber braucht es den Blick von außen, um die Sache auf den Punkt zu bringen: „Lebenswert und sehenswert.“ So kurz, so präzise. Entwickelt haben diesen Slogan Studierende der TU Kaiserslautern. Die hatten in diesem Sommersemester im Rahmen eines Masterprojekts und in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 4 der Kirchner Verwaltung Friesenhagen genau unter die Lupe genommen....

  • Kirchen
  • 22.07.21
LokalesSZ
„So vital habe ich den Garten selten erlebt“: Die vielen Niederschläge im Frühling haben den Stauden im Oehndorf-Garten sichtlich gutgetan.
4 Bilder

Oehndorf-Gärtner öffnen Pforten
Willkommen im grünen Wohnzimmer

damo Betzdorf. Der Oehndorf-Garten in Betzdorf besteht aus zwei Teilen, und beide tragen Namen. Und noch nie hat der hintere Teil des Gartens seinen Namen so zu Recht getragen wie im ersten Jahr der Pandemie. Weil er von einer übermannshohen Buchenhecke eingerahmt wird, ist er von der Straße aus nicht einsehbar – deshalb heißt er „Geheimer Garten“. In normalen Zeiten ist dieser Name ein bisschen dick aufgetragen: Die beiden Oehndorf-Gärtner richten schließlich schon seit Jahren „Tage der...

  • Betzdorf
  • 16.06.21
LokalesSZ
Zwei Bläulinge sitzen da, wo sie hingehören: auf den Blütenständen des Wiesenknopfs. Die streng geschützten Tagfalter werden immer seltener, aber in unserer Region gibt es noch stabile Populationen. Und diese sollen erhalten werden – auch wenn das den Ameisen mutmaßlich gar nicht schmeckt …

Tagfalter wird immer seltener
Der Bläuling braucht auch im AK-Land Hilfe

damo Kreis Altenkirchen. Könnten Insekten schreiben, dann hätten sie wahrscheinlich längst ihre eigene Fassung des Mythos vom Trojanischen Pferd zu Papier gebracht. Denn im Hochsommer spielt sich auf den Auwiesen des AK-Lands tausendfach eine Geschichte ab, die verblüffend an die List der alten Griechen erinnert. Der Unterschied ist nur: Während die Historiker bis heute nicht wissen, ob es das hölzerne Pferd wirklich gegeben hat, ist die Tücke des Wiesenknopf-Ameisenbläulings wissenschaftlich...

  • Altenkirchen
  • 16.03.21
LokalesSZ
Das acht Hektar große Naturschutzgebiet „Im Geraum“ bei Kausen ist der beste Orchideenstandort weit und breit. Die Fläche wird heute vom Vieh stoßbeweidet. In den 1980er-Jahren war sie eigentlich als Weihnachtsbaumplantage vorgesehen. Glücklicherweise kam es anders.
3 Bilder

Naturschutzgebiet „Im Geraum“
Orchideenkrieg ist längst Geschichte

goeb Kausen. Wer erinnert sich noch an den Orchideenkrieg von Kausen? Zu Beginn der 1980er-Jahre trug der sich zu. Tausende Fichtenschößlinge bedeckten die Orchideenwiese oberhalb der Schnellstraße nach Hachenburg – ein „Geheimtipp“ für Naturliebhaber und Botaniker. Grünliche und Weiße Waldhyazinthe sowie und etliche Knabenkräuter reckten ihre Pracht über die Grasnarbe – neuerdings überschattet von Weihnachtsbäumen. Das Geraume, wie die Gemarkung heißt, überzeugte mit ihrer wahren Fülle an...

  • Betzdorf
  • 25.08.20
Lokales
Hereinspaziert in den wunderbaren Waldgarten. Wer den Weg gefunden hat und durchs bunte Tor gegangen ist, findet sich auf einem ganz besonderen Fleckchen Erde wieder.
3 Bilder

Zu Besuch im Weitefelder Waldgarten
Das Leben riechen

gum Weitefeld. Es ist gar nicht so einfach, den verwunschenen Waldgarten von Christa und Herbert Strunk in Weitefeld zu erreichen. Erst einmal muss eine Kuhwiese überquert werden. Die Besucher werden misstrauisch beäugt von „Duplo“, dem braunen Bullen, der seine „Mädels“, die schön gescheckten Kühe, bewacht. Dichte Laubbäume und Apfelbäume säumen den Rand der Wiese und weisen den Weg zu einem außergewöhnlichen Gartentor, das, gekrönt von hölzernen, farbigen Motiven und einem Schild mit der...

  • Betzdorf
  • 26.07.20
  • 1
  • 2
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.