Naturschutz

Beiträge zum Thema Naturschutz

LokalesSZ
In der Feuchtwiese oberhalb des Weihers will der Verein "Ebertseifen" einen großen Amphibienteich anlegen. Das Geld dazu steuert die SNU bei.
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Der Verein ''Ebertseifen - Lebensräume''
Kampf gegen die Natur-Zerstörung

damo Niederfischbach. "Amphibien sind bauartbedingt arme Viecher", sagt Peter Merzhäuser. Und auch wenn dieser Satz nach einem Augenzwinkern klingt, ist er dem Vorsitzenden des Vereins "Ebertseifen − Lebensräume" doch bitterernst. Das "bauartbedingte" Problem der Frösche, Kröten und Molche ist ihre spezielle Haut: Sie ist kein Schutzpanzer, sondern extrem durchlässig. Pflanzenschutzmittel, eingeschleppte Pilze, Umweltgifte: All das nehmen Amphibien auf, ohne es zu wollen. Und so gehen ihre...

  • Kirchen
  • 04.07.22
LokalesSZ
Finale bei den Wisenten: Vier Tage auf dem Naturhof Jochen Born sind für die Kinder nun vorbei.
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Bauernhofpädagogik
Vier spannende Tage auf dem Naturhof Jochen Born

vc Wingeshausen. Ein wenig müde sind sie schon, die 16 Kinder, die Maria Brinkschulte und Heike Born gefolgt sind. Ziel der kleinen Wanderung ist die Wisent-Wildnis zwischen Wingeshausen und Jagdhaus. Es ist der letzte Nachmittag, den die Kinder mit den Borns auf und eben in der Umgebung des Naturhofs verbringen. Vier spannende Tage für die Kinder „Die Nächte stecken den Kindern ein wenig in den Knochen. Manche haben nicht viel geschlafen“, meint Heike Born und lacht ein wenig. Ein Mädchen ist...

  • Bad Berleburg
  • 30.06.22
LokalesSZ
Wachsamer Jäger mit rostrotem Gefieder. Der Rotmilan fühlt sich in den Wiesen und Wäldern rund um Burbach wohl.

Artenschutz
Darum fühlt sich der Rotmilan im südlichen Siegerland wohl

tin Burbach/Neunkirchen. Seine Flugkünste am Himmel sind zum Teil akrobatisch. Seine Beutezüge rasant. Wenn er sich in die Tiefe stürzt, sind Wühlmäuse und andere Nager kaum vor im sicher. Die meisten Menschen dürften den Rotmilan kennen. Regelmäßig zieht er seine Kreise in luftigen Höhen. Die rostrote Färbung und der markante keilförmige Schwanz machen den Greifvogel auch für Laien erkennbar. Daher gilt er auch als eine Flaggschiffart für die Akzeptanz von Schutzmaßnahmen. Diese laufen aktuell...

  • Burbach
  • 30.06.22
Lokales
Der Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. klagte gegen den, vom Landrat des Kreises Olpe, genehmigten Bau von zwei Windkraftanlagen, am Ortsrand von Rehringhausen.

Naturschutzinitiative vor Gericht
Kein Repowering in Rehringhausen

sz Rehringhausen. Das Oberverwaltungsgericht für NRW hat mit Eilbeschluss vom 28. Juni angeordnet, dass der von dem Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) gegen die Genehmigung von zwei Windrädern am Ortsrand des Olper Stadtteils Rehringhausen erhobene Widerspruch aufschiebende Wirkung entfaltet. „Der Versuch der Fa. SL Windenergie GmbH und der Genehmigungsbehörde, sich einfach über geltendes Recht hinwegzusetzen ist damit gescheitert“, kommentiert Harry Neumann, Bundes- und...

  • Kreis Olpe
  • 29.06.22
LokalesSZ
Im Beisein der heimischen "Politikprominenz" in Form der Landtagsabgeordneten Anke Fuchs-Dreisbach und Bürgermeister Dirk Terlinden wurde die Jahresbaumallee jetzt endlich offiziell eröffnet.
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Was ist draus geworden?
Wie Bäume in Feudingen als Tourist-Info dienen

lz Feudingen. Der Ilsetalpfad gehört zu den zertifizierten Rothaarsteig-Spuren und trägt das Prädikat “Qualitätsweg – Traumtour”. Ein geradezu "traumhaftes" Projekt hat der SGV Oberes Lahntal Feudingen vor einigen Jahren rund um den 16,5 Kilometer langen Rundwanderweg angestoßen. Die Idee: Oberhalb der Mackelshelle sollte die Feudinger Jahresbaumallee entstehen. Bereits im März 2019 wurde das Konzept im Rahmen der Projektideen-Schmiede der Leader-Region konkret vorgestellt. Doch die...

  • Bad Laasphe
  • 24.06.22
LokalesSZ
Das Wintergoldhähnchen ist mit seinem "Cousin", dem Sommergoldhähnchen, samt und sonders auf die Fichte angewiesen. Das Verschwinden dieser Baumart bedeutet auch das Verschwinden der kleinsten Singvögel Europas.
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,,Die Vögel des Siegerlandes''
Seit elf Jahren der selbe Weg

goeb Siegen. 7 Kilometer lang ist der Weg, den Jürgen Sartor (fast) jeden Tag geht und für den er vier Stunden braucht. "Mindestens", ergänzt er. Oft dauert es länger. Denn der bald 85-jährige Pädagoge, einer der besten Vogelkundler der Heimat, macht sich zahlreiche Notizen dabei. "Morgens, bei Sonnenaufgang, wenn die Sonne über den Bergen sichtbar wird, geht es los. Ich stehe aber mehr als ich gehe", korrigiert er und lächelt. Klar, sein Auge ist "bewaffnet" mit einem Fernglas, die Ohren sind...

  • Siegen
  • 24.06.22
LokalesSZ
Interessierte konnten am vergangenen Wochenende bereits eine geführte Exkursion durch das nun mit 4,17 Millionen Euro geförderte Projektgebiet machen.
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Biologische Station Siegen-Wittgenstein
Besondere Förderung für besonderen Lebensraum

tin Burbach/Neunkirchen. 4,17 Millionen Euro für den Artenschutz im südlichen Siegerland: Die Wälder und Wiesen bei Burbach und Neunkirchen (Natura 2000 Schutzgebiet) werden in den nächsten sechs Jahren zu 60 Prozent mit EU-Mitteln aus dem sogenannten Life (L'Instrument Financier pour L'Environnement)-Programm gefördert. In dem Gebiet, das sich vom Süden Neunkirchens über fast das gesamte Gebiet der Gemeinde Burbach erstreckt, sollen mit diesem Geld die Lebensräume für bestimmte Arten erhalten...

  • Burbach
  • 21.06.22
LokalesSZ
Must-have für einen Tag am Strand: Sonnencreme. Wer Haut und Meere schützen möchte, verwendet Sonnencreme ohne chemische UV-Filter und schädliche Nanopartikel.
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Gefahr für Gewässer
Sonnencremes schaden Pflanzen und Tieren

jw Siegen. Ein Besuch am Strand? Gehört zum Sommer wie die obligatorische Kugel Eis. Ob Nordsee oder Mittelmeer − Sonnenschutz ist Pflicht. Mit dem Sprung ins kühle Nass gelangen Cremes, Sprays und Lotions ins Wasser. Und können dort laut Studien zum Problem für die maritime Umwelt werden. Mehrere Tausend Tonnen der schützenden Produkte landen jährlich in den Meeren. Besonders belastet sind beliebte Tauch- und Schwimmregionen. An US-Korallenriffe beispielsweise werden jedes Jahr etwa 6000...

  • Siegen
  • 17.06.22
LokalesSZ
Es grünt so grün im Areal Höhwäldchen - und eine neu gegründete Initiative möchte, dass das so bleibt.
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Bürgerinitiative will Petition starten
Neubau am Höhwäldchen die bequemste Lösung?

nik Wilnsdorf. „Das ist der Wald, in dem ich meine Kindheit verbracht habe.” Und auch, wenn sie inzwischen in Werdohl lebt, so möchte Madlen Müller doch, dass der genau dort bleibt. Die 29-Jährige ist Vertreterin einer neu gegründeten Bürgerinitiative zum Schutz des Waldes Höhwäldchen. Die Gruppe, die sich im Mai zusammenfand, möchte sich nicht damit abfinden, dass hier eine neue Grundschule und der Busbahnhof entstehen (die SZ berichtete). Zumindest derzeit noch ist die Initiative recht...

  • Wilnsdorf
  • 11.06.22
LokalesSZ
Braunkehlchen haben's extrem schwer: Früher waren sie auf dem Westerwald und im Siegerland allgegenwärtig, heute sind sie echte Raritäten. Auch im Naturschutzgebiet "Weidenbruch" ist ihre Population beinahe erloschen.
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Naturschutzgebiet "Weidenbruch"
Niedermoor braucht dringend Wasser

damo Elkenroth. O schaurig ist's, übers Moor zu gehen: Da mag die Lyrikerin Annette von Droste-Hülshoff recht haben, aber noch schauriger ist's, wenn das Moor austrocknet. Und genau das könnte über kurz oder lang dem Kernbereich des Naturschutzgebiets "Weidenbruch" drohen. Biotopbetreuer Peter Weisenfeld jedenfalls ist in Sorge um die ökologische Perle vor den Toren von Elkenroth. Nur noch ein einziges Braunkehlchen-Paar Nahe dem Weiher gelegen, erstreckt sich der "Weidenbruch" über knapp 30...

  • Betzdorf
  • 10.06.22
LokalesSZ
Geht es nach der SPD-Kreistagsfraktion, könnte im Truftetal bei Bad Berleburg eine dritte Talsperre für den Kreis Siegen-Wittgenstein realisiert werden.

Machbarkeitsstudie liegt vor
SPD will die dritte Talsperre in Siegen-Wittgenstein

sz/vö Bad Berleburg/Erndtebrück. Klare Position der SPD in Siegen-Wittgenstein: In einer aktuellen Pressemitteilung spricht sich die Kreistagsfraktion der Sozialdemokraten für eine dritte Talsperre im Kreis Siegen-Wittgenstein aus. Damit geht die Partei auf Distanz zur Bürgerinitiative "Rettet die Trufte", die im Raum Bad Berleburg mobil macht gegen derartige Überlegungen (die Siegener Zeitung berichtete). Politikversagen beim Thema Talsperre? Bereits im Jahr 2018 hatte sich die SPD-Fraktion im...

  • Bad Berleburg
  • 09.06.22
LokalesSZ
Der Bestand der Mehlschwalben nimmt rapide ab.
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Bestand der "Sommerboten" nimmt rapide ab
So will Burbach die Schwalben retten

mkr Gilsbach/Lippe. Die Ortschaften Gilsbach und Lippe sind seit Ende April um ganz besondere Bauwerke reicher: Zwei Schwalbentürme wurden errichtet, um die heimische Population der Mehlschwalben zu unterstützen. Der Brutbestand der Mehlschwalbe hat in Nordrhein-Westfalen seit den 1990er-Jahren um mehr als 40 Prozent abgenommen. „Auch in Siegen-Wittgenstein gibt es Dörfer, wo keine Schwalben mehr leben“, erklärt Julia Herling, Projektkoordinatorin von „Burbachs artenreiche Nachbarschaft“. Die...

  • Burbach
  • 07.06.22
LokalesSZ
SZ-Redakteur Andreas Goebel.

Kommentar
Macht der Kuckuck Sinn?

Weder darf man die Bekämpfung des Klimawandels vernachlässigen noch darf der Arten- und Naturschutz zum Stiefkind werden. Beide Problembereiche sind nämlich eng miteinander verzahnt, denn Lebensräume, die Arten verlieren, erbringen auch die Ökosystemleistungen nicht mehr, die wir von ihnen gewohnt sind. Was soll's, wenn der Kuckuck ausstirbt, mag ein Zyniker einwenden. Der legt seine Eier in fremde Nester. Der Kuckuck hat ein großes Problem Der Parasit ist doch zu nichts nutze. Doch so darf man...

  • Siegen
  • 01.06.22
LokalesSZ
Viele Zugvogelarten wie der Kuckuck sind gefährdet. Der Langstreckenzieher kommt mit dem Klimawandel schlecht zurecht. Und als wäre das nicht schon genug, setzen ihm Nahrungs- und Lebensraumverlust zu.
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Rückgang des Vogels "alarmierend"
Der Kuckuck hat ein großes Problem

goeb/sz Burbach-Holzhausen. Eine schönere und klangvollere Begrüßung hätten sich die 20 Naturinteressierten im idyllischen Wetterbachtal bei Burbach-Holzhausen nicht ausdenken können, als sie jetzt in der Frühe den erfahrenen Vogelkundlern des Naturschutzbundes Siegen-Wittgenstein in die Feuchtwiesen folgten. Auch bei Dr. Martin Wiedemann, Markus Ising und Holger Krafft zauberte das weit übers Land tragende "Kuckuck! Kuckuck!", bei dem man nie sagen kann, wo es gerade herkommt, ein Lächeln aufs...

  • Burbach
  • 01.06.22
Lokales
Geht es nach dem BUND, sollen für Einfamilienhäuser, hier eine Aufnahme vom Giersberg, keine neuen Flächen mehr bereitgestellt werden.

Koalitionsverhandlungen in NRW
BUND fordert: Keine neuen Flächen für Einfamilienhausgebiete

dpa Siegen/Bad Berleburg/Olpe/Düsseldorf. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat zum Auftakt der schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen in Nordrhein-Westfalen gefordert, für neue Einfamilienhausgebiete keine neuen Flächen mehr bereitzustellen. Die Kommunen sollten stattdessen Vorgaben und Anreize für die stärkere Nutzung anderer Flächen bekommen, teilte der Verband am Dienstag mit. So sollten vor allem vorhandene Wohnhäuser und andere Gebäude aufgestockt werden. BUND will keine neuen...

  • Siegen
  • 31.05.22
LokalesSZ
Die Lage und Ausrichtung eines Ameisennests ist kein Zufall. Viele Bedingungen müssen dafür stimmen und dürfen nicht schlagartig verändert werden.

Klimawandel und Waldarbeiten
Darum trifft es die Waldameisen doppelt hart

goeb Siegen. Unseren Waldameisen geht es nicht gut. Den Platz für die Nestanlage wählen Kleine und Große Waldameise mit Bedacht: Schatten, Feuchtigkeit und Nahrungsangebot sind einige Faktoren, auf die sie achten müssen, die nützlichen sozialen Insekten. Plötzlich aber wird über ihnen der Wald gefällt und das Nest liegt in der prallen Sonne, überhitzt, trocknet aus oder wird fortgespült. Ergebnis: Es wird aufgegeben. Vorschlag: Schilder vor Ameisennestern aufstellen Wie schlecht es ihnen geht,...

  • Siegen
  • 19.05.22
LokalesSZ
Auf Bad Laaspher Stadtgebiet sollen weitere Windenergieanlagen entstehen: Im Bereich von Fischelbach-Sohl existieren seit Jahren fertige Fundamente, genehmigt wurden die Windräder bislang noch nicht.

Debatte mit "Feuer"
Darum sorgt das Thema Windkraft für „böses Blut“ im Kreis

Gräben zwischen Naturschutzbehörde und Naturschutzbeirat vertiefen sich. Doch auch im Beirat ist man nicht einer Meinung in der "Gretchenfrage". goeb Siegen. Beim Thema Ausbau der Windkraft im Binnenland, der von Bund und Land neuerdings stark gefördert wird, gibt es viel Streit. Es „krachte“ kürzlich auch im Naturschutzbeirat des Kreises. Diese Gruppe von Fachleuten aus Forst, Landwirtschaft, Umwelt und Naturschutz hat beratende Funktion bei der Unteren Naturschutzbehörde (Kreis). Die Behörde...

  • Siegen
  • 17.05.22
Lokales
Die Trupbacher Heide im Frühling: Lebensraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten und gleichzeitig einer der letzten Rückzugsräume für die Heidelerche in Südwestfalen.

Naturschutzbehörde appelliert
Hunde anleinen und auf den Wegen bleiben

sz Siegen/Bad Berleburg. Die Untere Naturschutzbehörde Siegen-Wittgenstein appelliert an Wanderinnen und Wanderer, bei Spaziergängen im Grünen Hunde anzuleinen und auf den Wegen zu bleiben. „Wandern und Natur erleben ist, auch wenn man auf den Wegen bleibt und den Hund anleint, zu jeder Jahreszeit ein tolles und lohnendes Erlebnis“, so Michael Gertz, Leiter der Behörde, in einer Pressemitteilung. Bekanntermaßen zählen Naturschutzgebiete zu den attraktivsten Naherholungsgebieten bzw....

  • Siegen
  • 11.05.22
LokalesSZ
Horst Oerter hat viele der kaputten oder abgeholzten Bäume lange geschützt. An manchen Stellen steht noch Schadholz, damit das Wild einen Rückzugsort hat.
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SZ-Serie vor der Wahl: Wald
Aufgabe mit viel Verantwortung

tin Gilsbach. Die ehemaligen Wälder von Gilsbach sind nicht wiederzuerkennen. Wo vor einigen Jahren noch Fichte an Fichte stand, eröffnen die Kahlflächen, nachdem der Borkenkäfer auch hier gewütet hat, bisher nicht gekannte Blicke in die Ferne. Und auf die Autobahn 45. Horst Oerter, der Vorsitzende der Waldgenossenschaft Gilsbach, nimmt die SZ mit auf die sogenannte Kalamitätsfläche. Die Fahrt mit Oerters Pickup durch die hügelige kahle Landschaft ist abenteuerlich. Mit einem gewöhnlichen Auto...

  • Siegen
  • 07.05.22
LokalesSZ
Zwei Buchen, die sich miteinander vereinen wie ein Liebespaar: Naturwunder am Wegesrand in Müsen.
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Nur noch 30 Bäume sollen unter Schutz stehen
Wenn Bäume schreien könnten

ihm Hilchenbach. "Ich bin Baumfetischist", sagt Peter Kraus, und er meint es nur ein bisschen scherzhaft. Die Bäume in seiner Stadt sind ihm wichtig. Und wenn es nach ihm ging, könnten und müssten es deutlich mehr sein. Zum Beispiel auf dem Weg nach Müsen. An der Hauptstraße gibt es kurz hinter Dahlbruch praktisch keinen großgewachsenen, alten Baum. Hecken, ein paar Gartensträucher, alles ziemlich eintönig. Da ist die kleine Obstwiese linker Hand schon ein Highlight.  Acht Exemplare wurden...

  • Hilchenbach
  • 21.04.22
Lokales
Rund um die Themen Arten- und Naturschutz hat die Biologische Station Siegen-Wittgenstein viele Angebote parat.

Viele Angebote zum Frühling
Biologische Station lädt zur Heimatkunde ein

sz Siegen/Bad Berleburg. Nistkästen selber bauen, einen Bach erforschen oder die Pracht der Frühjahrsblumen im kleinen botanischen Garten in Wilnsdorf-Rödgen erkunden – das sind nur einige der Angebote der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein zum Frühling. Zusammen mit ihren Mitveranstaltern, dem Nabu, dem BUND, der Kreisvolkshochschule und dem Pilzmuseum Bad Laasphe, wurde laut Pressemitteilung  ein abwechslungsreiches Programm mit über 60 verschiedenen Aktivitäten zusammengestellt. "Im...

  • Siegen
  • 18.04.22
LokalesSZ
Noch rauscht das Wasser rund drei Meter in die Tiefe. Das soll sich im Laufe des Jahres ändern. An gleicher Stelle wird eine Rampe entstehen, die Fischen den Aufstieg ermöglicht. Technisch ist das anspruchsvoll.
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Der Lachs soll wieder in die Weiß
Das letzte Wehr muss weichen

schn Siegen. "Noch vor der Industrialisierung im 19. Jahrhundert war das Gebiet der oberen Sieg ein Laichgebiet für den atlantischen Lachs”, gibt Gerhard Kötter, Vorsitzender der Fischereigenossenschaft an der Weiß, zu Protokoll. Er hat die Hoffnung, dass in eben jenem Fluss in einigen Jahren wieder Lachse ihre Kinderstube haben werden.  Das letzte Wehr in Siegen Damit das möglich ist, nimmt die Stadt Siegen viel Geld in die Hand. Seit etwa 20 Jahren werden die Flüsse der Stadt nach und nach...

  • Siegen
  • 14.04.22
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