Naziterror

Beiträge zum Thema Naziterror

Lokales
Die Gedenkstunde am Fred-Meier-Platz in Littfeld fand Corona-bedingt in aller Stille statt. Das Bild zeigt Kreuztals Bürgermeister Walter Kiß (r.) und den FDP-Fraktionsvorsitzenden Frank W. Frisch beim stillen Gedenken.

Fred-Meier-Platz
Gedenken an Fred Meier und die Kreuztaler Opfer des NS-Rassenwahns

sz Littfeld. Am 27. Januar findet in Littfeld am Fred-Meier-Platz traditionell eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus statt. Pandemie-bedingt konnte diese Veranstaltung zum gemeinsamen Erinnern diesmal jedoch nicht stattfinden. Dem Vergessen der unzähligen Gräueltaten des Nazi-Regimes sollte dennoch entgegengewirkt und der ermordeten Kreuztaler Bürgerinnen und Bürger gedacht werden. Deswegen hatten die Littfelder Ortsvereine, die Fraktionen im Rat und Bürgermeister Walter Kiß...

  • Kreuztal
  • 28.01.21
  • 69× gelesen
LokalesSZ
Das Grab von Otto Schneider auf dem Wallmenrother Friedhof.

Mann aus Wallmenroth wurde von den Nazis vergast
Stolperstein für Paul Jünger "beantragen"

dach Wallmenroth. Stolpersteine – kaum ein anderes Projekt hält die Mahnung an die Verbrechen der Nazis derart wach wie die groß angelegte Initiative des Künstlers Gunter Demnig. Im AK-Land hatte das Verlegen dieser Steine in Herdorf, u. a. für die Geschwister Dendel, im Oktober zuletzt ein Schlaglicht auf die Erinnerungskultur als solches und auf die einzelnen Schicksale geworfen. "Auf grausamste Art ermordet" Dabei kam Wallmenroths Ortsbürgermeister Michael Wäschenbach, der in seiner Funktion...

  • Betzdorf
  • 21.01.21
  • 155× gelesen
LokalesSZ
Pastor Thies Friederichs von der ev. Kirchengemeinde Kreuztal begann seine Ansprache mit den Worten seines früheren Kollegen Pastor August Wehmeier. Dieser hatte zur Trauerfeier für Karl Dornseifer 1933 mutig aus der Bibel zitiert: „Herr wärest Du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!“ (Johannes 11, Vers 21).  Fotos: Anja Bieler-Barth
6 Bilder

Stolperstein in Kreuztal/Ernsdorf
Erinnerung und Mahnung zugleich

nja Kreuztal. Auf den Tag genau, am 5. August  vor 86 Jahren,  wurde in Ernsdorf, der Kreuztaler Keimzelle,  der Sozialdemokrat Karl Dornseifer ermordet. Kaltblütig erschossen, auf offener Straße von dem  SA-Mann und überzeugten Nationalsozialisten  Karl Pfeifer. Dort, wo der damals 42-jährige Kriegsinvalide – aus dem 1. Weltkrieg war er schwer verwundet zurückgekehrt – mit seiner Frau Hedwig und seinem Sohn Manfred wohnte, im Bereich des heutigen Kreisels an der Einmündung von Ernsdorfstraße...

  • Kreuztal
  • 05.08.19
  • 1.108× gelesen
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